Ausstiegsförderband

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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ATV
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Ausstiegsförderband

Beitrag von ATV »

Einstiegsförderbänder gibts ja zu Hauf.
Aber dass man das auch für den Ausstieg nutzen kann.
http://www.remontees-mecaniques.net/bdd ... -3771.html

Hat sicher den Vorteil, dass gestürzte Skifahrer einfach aus der Gefahrenzone transportiert werden ohne dass man den Lift stoppen muss. :lol: Rationell
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Petz
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von Petz »

Die Idee halt ich für sehr gut und sinnvoll, gerade auch an zu flachen Ausstiegen (siehe auch starli´s diesbezügliches Topic http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 39&t=48874 ) ist dadurch sichergestellt das die Passagiere aus der potentiellen Sesseleckenkollisionszone entfernt werden.
Allerdings hätt ich das Band deutlich länger ausgeführt denn damit krieg ich die "Egomanenquasselstrippenpassagiere" die sich analog zu Supermärkten prinzipiell immer dort versammeln müssen wo sie anderen im Weg stehen sicher aus der Zone raus. Und für jene die selbst für nen Förderbandausstieg noch zu dämlich sind gehörte eigentlich am Bandende noch ein nur 20 cm tiefer Teich aber mit Frostschutzheizung zur prompten "Kleinsündenbestrafung" angelegt...;D
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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missyd
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von missyd »

Das nenn ich mal was gutes bei Fixgeklemmten SBs!
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sunset
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von sunset »

Also ich finde die Idee bei kuppelbaren Sesselbahnen praktischer als bei fixen. Fixe Lifte geben einem durch ihre höhere Fahrgeschwindigkeit (verallgemeinert sag ich mal 2 m/s) beim Ausstieg mehr Schwung mit. Die kuppelbaren Anlagen hingegen bremsen auf 0,5 - 1 m/s herab und du hast teilweise echt Probleme, vom Fleck zu kommen - bei CLFs hingegen hatte ich bisher nur ein Problem, wenn der Schnee sehr klebrig und starker Gegenwind war.
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Af
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von Af »

Bitte was? Bei Fixen hauts Leute gerne hin am Ausstiegshügel, bei Kuppelbaren hast den Fuss draussen(Snowboarder) oder Stecken zum wegschieben(Skifahrer).

Aber bei Fixen finde ich, wenn ich Boarde, so eine Erfindung sicherlich angenehmer als einen eisigen Hügel runter zu rutschen. Vorallem mit Beifahrern, die eine schön in die Spur kommen... Als Skifahrer sollts eigentlich kaum einen Unterschied machen, ausser dass man etwas sanfter vom Sessel weg kommt.
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von Pfälzerraupenfan »

Dem kann ich mich nur anschließen das Bord bei manchen Sesseln hinunterzusteuern ist manchmal nicht einfach wenn man nicht vom Sessel am Kopf getroffen werden möchte. Wenn es nicht genug Gefälle gibt kommt dann noch dazu das man gar nicht schnell genug werden kann um vom Sessel wegzukommen. Finde es ziemlich sinnvoll. MFG
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von starli »

Also ich weiß nicht. Im Prinzip sind am Ende des Förderbands trotzdem alle Leute nebeneinander und je nachdem ob dort (also nach dem Förderband) eine Rampe ist oder nicht, verlagert man den Ausstieg doch nur, ohne dass es zu einer spürbaren Verbreiterung oder Verbesserung kommt.

Ich seh folgende Nachteile:

1. Das Förderband ist ggf. langsamer als ich beim Aussteigen -> nervt

2. Der Übergang Sessel->Förderband und Förderband->Schnee, sowie das Förderband selbst, birgt weiteres Gefahrenpotenzial für Stürze

3. Nach Schneefall muss das Förderband am Berg auch wieder ausgegraben werden, dazu könnte der Bereich nach dem Förderband schwieriger zu präparieren sein (Förderband->Schnee muss ungestört verbunden sein, darf keine Kanten haben, die Leute müssen auch von dort zügig weiter)

-> Mein Fazit: genauso unnütz wie automatische Schließbügel.
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von Latemar »

starli hat geschrieben: Also ich weiß nicht. Im Prinzip sind am Ende des Förderbands trotzdem alle Leute nebeneinander und je nachdem ob dort (also nach dem Förderband) eine Rampe ist oder nicht, verlagert man den Ausstieg doch nur, ohne dass es zu einer spürbaren Verbreiterung oder Verbesserung kommt.

Ich seh folgende Nachteile:

1. Das Förderband ist ggf. langsamer als ich beim Aussteigen -> nervt

2. Der Übergang Sessel->Förderband und Förderband->Schnee, sowie das Förderband selbst, birgt weiteres Gefahrenpotenzial für Stürze

3. Nach Schneefall muss das Förderband am Berg auch wieder ausgegraben werden, dazu könnte der Bereich nach dem Förderband schwieriger zu präparieren sein (Förderband->Schnee muss ungestört verbunden sein, darf keine Kanten haben, die Leute müssen auch von dort zügig weiter)
Teile Deine Meinung.
Dazu kommt noch, dass sich Förderbänder immer etwas unterschiedlich verhalten, je nach Wetter, Temperatur, Skibelag, usw.
Ich sehe da mehr Probleme wie Vorteile.


starli hat geschrieben:
-> Mein Fazit: genauso unnütz wie automatische Schließbügel.
Vom Fazit sind wir uns einig.
Beim Vergleich mit den Schließbügel sind war aber nicht einer Meinung. :)


Gruß!
der Joe
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Re: Ausstiegsförderband

Beitrag von piano »

Interessant, bin aber (aus der Ferne) auch nicht völlig überzeugt. Nehmen wir an die SB fährt mit 2m/s. Dann muss das Förderband ja schneller sein, sprich z.B. 3m/s. Nach dem Förderband gibts trotzdem den Übergang in den Schnee, einfach von 3 m/s statt von 2m/s. Also von einer höheren Geschwindigkeit aus, dafür hat man ein wenig Zeit, um sich auf dem Förderband "vorzubereiten".

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