Markt Indersdorf - München - A95 - Garmisch - A12 -Talstation knapp 3,5 Stunden
Rückfahrt:
Talstation - A12 - Garmisch -A95 -München -Markt Indersdorf in 3,5 Stunden + Pausen
Wetter:
Bis 11:00 Wolkig, später Kaiserwetter, um 0°C unten, auf 3000 um -7°C
Schneehöhe:
Tal: 30cm
Berg: bis 1m je nach Hang- und Höhenlage ( 60-170, stimmte eher nicht)
Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle ausser
-Alle ausser
Geschlossene Anlagen und Pisten:
-SL-Kette Vorderer Wurmkogel, SL Mahdstuhl
-Pisten an den geschlossenen, fast alle Schirouten, sowie die 17 (ging aber gut)
Wartezeiten:
Gondel: keine
Sessellifte: 0-2 min (Mittelstationen)
Schlepper: keine
Gefallen:
-Weitgehend Moderne Anlagen
-TSC
-Wetter
-Alpenglühen vom Top Mountain Star aus
-Beinahe Vollbetrieb
Nicht Gefallen:
-sehr steinig (Zum Glück war ich mit den ganz alten Schi unterwegs)
Wertung:
5,5 von 6
Abzüge:
-Siehe nicht gefallen
So nach 2 Wochen Verspätung, endlich der Gurgl-Bericht. Das Wetter war wie heuer schon bei allem Schitagen gut, allerdings machten mir am Vormittag Hohe Wolken das Leben schwer. Die Anfahrt war wieder sehr früh, nämlich um 5:00 von zu Hause los, da man etwa 3,5 Stunden braucht. Aber wo die 170cm am Berg waren, entzieht sich bis heute meiner Kenntnis, so viel Feindkontakt lauerte vor Ort.
1. Morgendliche Talabfahrt
Nach Ankunft um 8:40 musste ich erst noch etwas warten, man ist im Hinteren Ötztal sehr genau mit der Öffnung, erst um 8:58 konnte man durchs Drehkreuz und dann hoch mit der Hochgurglbahn. Erst einmal die ganze Liftkette hoch und gleich mal 1200hm am Stück runter, dank Vorsaison wars ja sehr leer.
Morgens in Untergurgl-Pill
Oben wars leider erst einmal zugezogen, daher diffuses Licht, zum Glück verabschiedeten sich die Wolken am späten Vormittag wieder
Talblick, im Norden ists schöner, danke
Unten im Tal hing noch Nebel
Hier fährt die Gondel recht tief über die Piste, hinten einige Wetterstimmungen
Hochgurgl Ort, besteht nur aus Hotels, also nicht unbedingt ein Ort, in dem ich Urlaub machen will
Unterer Teil, später gings mit der Tour weiter
Wieder oben angekommen, erstmal rüber zum Kirchenkar
Grad halt, dass der aufgehen konnte, leider waren nun die Wolken da, schmälerte etwas den Genuss
2. Am Kirchenkar
Im Kirchenkarbereich angekommen, war leider sehr diffuses Licht, so dass man mit Brille (hatte aber meine "Schlechtwetterbrille" auf) nicht viel gesehen hat und ohne wars wieder fast zu hell. Dazu sind die Markierungsstangen etwas dünn und leider musste man auch mal auf Steine achten, aber das wurde später in Obergurgl selbst schlimmer. Nach 2 Fahrten gings wieder raus, war mir zu diffus. Mission Wirtshaus war angesagt.
Talblick, toll vorn in Oetz wäre Sonne, da ging aber noch nix
Im Kirchenkarlift, die rote 20 war gut in Schuss, also gleich mal rein
Blick auf die Gegenüberliegende Talseite
Ohne die Kanonen, wäre da nicht viel zu holen gewesen
Steile Hänge gegenüber
Nach der 2. Runde hats mir gereicht, zu trüb hier hinten, also nix wie rüber zum Ort
An der Zentralstation (hier geht auch die Verbindungsbahn los)
Vorher gings noch zum Krumpwasserlift, von 1970, allerdings auch eher ein besserer Übungshang
Alte Bergstation der DSB Hochgurglbahn, jetzt Bullygarage
3. Wechsel nach Obergurgl
Nach der kurzen Runde im hinteren Hochgurgler Bereich, gleich rüber Richtung Top Express und mit diesem, bei immer noch diffusem Licht rüber ins Obergurgler Schigebiet. Dort war es noch steiniger, allerdings hat man das Problem immer, da das Terrain sehr schottrig ist.
Dort wars immer noch diffus, also Zeit sich eine Wirtschaft zu suchen und die Wolkenfelder aussitzen. Bin wieder bei Davids Hütte gelandet, das Taxi zur Schönwies war schon weg und ka. wann wieder eins kam.
Blick talauswärts
Seitenblick mit etwas abgeblasenen Stellen
Sprung nach Obergurgl, in der Verbindungsbahn hatte ich mich mit einer Gruppe Sachsen verratscht, die fährt ja doch ned Weile
Sie kämpft
In der Steinmannbahn
Blick rüber in den Talschluss
Und kaum bei der Hütte, kam die Sonne wieder raus
4. Einkehrschwung
Gegen 11:30 gings in Davids Hütte und dort erstmal auf ein Schnitzel, heuer greif ich desöfteren zu was größerem, lag allerdings daran, dass ich Abends nur noch eine schnelle Brotzeit haben wollte. Leider wars etwas zu frisch zum Draußen sitzen, also innen rein, ist aber eh relativ gemütlich, besser als die SB-Schuppen, die man überall findet.
Vor der Hütte, also 65cm sind das am Dach nimmer, eher 40cm (auf 1970m)
Blick zu den Gipfeln am Ramolkamm
Pause und ein Zirbeler zur Verdauung
Nach einer knappen Stunde, auf sehr viel Fahren hatte ich ob der Steinigen Pisten wenig Lust, wieder rüber zur Steinmannbahn und los
Abzweigung in die 17, schon präpariert, aber noch ned ausgesteckt, ging von den Obergurgler Pisten am Besten
5. Mittags an der Steinmannbahn
Nach der Pause, blieb ich erst einmal an der Steinmannbahn, hab am Schluss noch den kurzen 4SB Bruggenboden mitgenommen und dann rüber zur Hohen Mut. Verhältnisse waren diesmal in dem Bereich am Besten, nur wenige kleinere Steine. Hatte das alles schon mal schlimmer. Nachdem dort alles durch war, gings erst einmal auf die Hohe Mut. Die Route habe ich mir dann aber wie die meisten Jahre geschenkt.
An der Steinmannbahn, so ziemlich neben den unteren Teilen der Talabfahrten die einzige Waldige Ecke
Seitenblick aus dem Lift
In der 17, war die beste Abfahrt des Tages, trotz offiziell noch zu
Mittelteil
Blick zur Hohen Mut
Später nach dem Motto, alles muss gefahren sein mal in die kurze 4SB
Jetzt aber nix wie rüber zur Hohen Mut
6. Auf der Hohen Mut
Unten angekommen gleich mal in die Gondel. Der obligatorische Gondelhechter blieb nicht aus, aber der junge Bursche hatte die Bahn an der Mittelstation wieder verlassen. Hatte wohl die Abzweigung verpasst (Fiel mir auf wie der in der Station rumirrte, da er seinen Bruder gesucht hat, der schon auf der Hütte saß). Bin natürlich stets ganz nach oben gefahren, sowas wie an der Mittelstation aussteigen existiert bei mir auf der Bergfahrt nicht. Oben erst einmal auf den Gipfel und danach über die normale Piste runter, die Schiroute hatte ich aufgrund von Steinen liegen gelassen.
Downtown Obergurgl aus der Gondel
Auf der oberen Sektion, leider schlecht knipsbar
Oben angekommen, erstmal die Schi abgelegt und kurz zu Fuss auf den Kamm hoch (sind nur paar Meter)
Müssten die Gipfel Richtung Seelenkogel sein und tw. auch Richtung Südtirol
Aussicht von der Hohen Mut, wird aber von so einigen 3000ern rundherum eingeschränkt
Blick ins Tal
Kurz danach gings wieder auf die Brettl und runter
Kaum vom Kamm runter wird die Aussicht schlechter
7. Talabfahrt nach Obergurgl
Nach der kleinen Pause oben, wieder los und über die neuere Abfahrt hinab. Leider ein ziemlich öder Schlauch, aber noch ok. Die Route wäre reizvoller gewesen, aber bei den vielen Steinen auf manchen Pisten (grad beim Festkogl wars schlimm), zog ich den Schlauch vor. unten gings dann rüber zum Festkogl
Start der Abfahrt
Blick auf die Gegenhänge
und ins Tal, wobei "Tal" hier relativ ist mit knapp 1800m am Talboden
Später komme ich wieder an der Baumgrenze an (hier bei 2200-2300m)
Sprung zum Festkogl, da wartete später auch noch eine Talabfahrt.
8. Nachmittag am Festkogl
Nach der Talabfahrt, gleich wieder hoch und die meisten Abfahrten im Festkoglbereich durchgemacht. Leider musste man überall auf Steine achten, da teilweise auch einige größere Trümmer herumlagen. Zwischendruch gings nochmal ins Tal hinunter und danach nur noch am Festkogl obenrum, bis ich ca. 14:45 wieder in die Verbindungsbahn gestiegen bin.
Bergfahrt mit der Plattachbahn, heuer waren weniger Felsbrocken auf deren Abfahrten, aber Steinfrei wars nirgends
Ausblick, schon gut Schnee im Hochgebirge, aber noch lang nicht genug
An der Festkoglbahn angekommen, gleich mal die rote Abfahrt runter, ging bis auf die üblichen steinigen Stellen gut
Wieder der Gegenhang
Unterm Top-Express hindurch
Und ab in den Schlusshang
Schneelage beim Wiesenlift, einige habens Off-Piste versucht, unten gings wohl grad so, aber oben wohl ein steiniges Vergnügen
Rückfahrt mit der Festkoglbahn
Bei der Plattachbahn, leider später voll in die Steine geraten, und nen größeren kassiert. Folge Loch im Belag vom zum Glück alten Schi.
Noch ein Talblick, dann nix wie rüber
Im Top-Express
Seitental neben der Bahn, diesmal nahm ich die ganz alten Schi her
9. Letzte Abfahrten in Hochgurgl
Wieder zurück wars doch schon recht spät, also nochmal eine Stunde Vollgas an den noch fehlenden Liften. Erst in den Schermer, dann rüber zur Karbahn und zum Schluss nochmal die Wurmkogelkette rauf. Die letzte Bergfahrt machte ich wg. des überpünktlichen Schliessens der Anlagen (Wurmkogl 2 ist dafür berüchtigt 10-15min vor der Zeit zu schließen) bereits gegen 15:45, und in den Top Mountain Star eingekehrt. Am Schermer fiel dann auch die Tmax für den Tag
Leicht schräger Talblick, wollte zur 6KSB/B Großes Kar
In dieser
Blick rüber zum Schermer, leider reichte die Zeit hier nur für eine Fahrt, da danach noch die ganze Wurmkogel-Sesselkette kommt
Drin!
Ausblick vom Schermer, astreine Raserstrecke
Rückblick hoch
Links die Schermerspitze, oben am Kamm mein letztes Ziel für heute
in der 4KSB/B Wurmkogel 1
Nochmal die Schermerspitze, mit gut 3100m relativ niedrig (in den Ötztalern gehts bis 3772m rauf)
Letzte Bergfahrt heute, jetzt gabs erstmal noch einen Absacker
10. Pause auf dem Wurmkogel
Nach der Bergfahrt gings gleich in den Top Mountain Star, leider habens oben nur kleines Bier (0,3er), so dass es 3 wurden. Dafür kann man oben bis zum Einbruch der Dunkelheit sitzen bleiben und hat wenn man sehr viel Glück hat gleich noch das berühmte Alpenglühen vom Rosengarten als Zugabe. Dadurch fiel die Pause ob des Naturkinos zur Dämmerung länger aus. Die Bar steht nämlich ziemlich genau auf dem Kamm rüber nach Italien. So kurz nach Halb 5 bin ich dann langsam ins Tal runtergefahren. Ein Quasi Nachtschi wie eine Woche später wurde es dadurch aber knapp nicht. War zur letzten Dämmerung unten.
Dolomitenblick vom Wurmkogel aus
Blick über die Ötztaler mit Texelgruppe bis hinter zur Langkofelgruppe
Ausblick zu diversen Ötztalern
Rosengarten und Latemar vor der Dämmerung
Wieder die Schermerspitze
Noch tut sich nix, erst langsam bricht die Goldene Stunde an
Noch ein letztes Bierchen
Goldene Stunde, das Alpenglühen ist noch nicht allzu ausgeprägt
Dolomitenzoom, zunächst zu den Tofanen, der Fanes, usw.
Sellagruppe, Langkofelgruppe und der Rosengarten
Totale der Dolomiten, umgekehrt klappts von einem ausreichend hohen Dolomitengipfel auch
Wieder die Westlichen, samt langsamen Alpenglühen
Zoom zum Rosengarten, samt Alpenglühen
Auch Sella und Langkofelgruppe leuchten so langsam
Abendstimmung über den Dolomiten
Stark an den Rosengarten gezoomt, Volltreffer!
Nochmal mit weniger Zoom
Letztes Glühen, langsam wirds Zeit loszufahren
Wenig später ist die Vorstellung vorbei und in der späten Dämmerung noch 6km Talabfahrt
11. Endgültige Talabfahrt
Spät in der Dämmerung gings dann zu Tal. Die Lifte waren schon längst aus, aber noch lange nicht alle Leute unten. hab mich diesmal für die komplett blaue Variante entschieden, da ich auf den oberen Steilhang so spät am Tag keine Lust mehr hatte. Gegen 17:00 waren die Schuhe gewechselt und es ging auf die lange Heimfahrt. Zwar wurde der folgende Arbeitstag eher zäh, abe wenigstens was vom Freien Tag gehabt.
Im Tal waren dann die Krampusse los, sind sogar trotz Verbots in die Schirmbar eingedrungen.
Abendrot über den Ötztalern
Im Nordwesten kündigten sich mit den Wolken die Ausläufer Xavers über Tirol an
Rückblick rauf
Noch ein Blick nach Nordwesten, auf dem Heimweg kamen ab Wolfratshausen die ersten Böen.
Menschenleere 26 um 16:45 rum
Hochgurgl ist in Sicht, musste noch ein Stockwerk tiefer zum Auto
Totale des Ortes
Unterer Teil der Talabfahrt, da wars schon fast zu finster fürs Foto, mangels Vollmond
Schlusshang in der letzten Dämmerung
Die Krampn waren mittlerweile los
Facts:
GPS-Track
Strecke:92,2km
Vmax: 81km/h
mFg Widdi