Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

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intermezzo
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Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von intermezzo »

Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln:

http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/ ... y/12997179

Welli
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Welli »

Das Kommentar:" Unsere branchenüblichen AGB wurden bis dato von keiner Seite beanstandet. Daraus schliessen wir, dass sie die Akzeptanz unserer Kunden ­gefunden haben." finde ich einfach lächerlich. Wer liest sich denn schon im Gedränge vor der Kasse mehrere Seiten AGB durch?

Wenn groß plaktiv erkennbar wäre, dass bei einem Preis für den Skipass von über 100€ keine Haftung für ungenügend Pistenpräparierung übernommen wird sähe die "Akzeptant der Kunden" schon ganz anders aus.
Welli
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Welli »

Das Kommentar:"Unsere branchenüblichen AGB wurden bis dato von keiner Seite beanstandet. Daraus schliessen wir, dass sie die Akzeptanz unserer Kunden ­gefunden haben." erscheint mir doch ein wenig lächerlich, wenn ich mir bedenke 5 Seiten durchlesen zu müssen im einem Gedränge vor der Kasse mit dem vielem Kindergeschrei.

Die Akzeptanz der Kunden würde ich gerne mal sehen, falls in einem großen Schild direkt am Beginn der Kasse stehen würde, dass für einen Preis von über 100€ keine Haftung für schlecht präparieter Pisten übernommen wird. Was alles in einem Skiurlaub passieren kann man ja momentan überall in den Medien bezgülich Michal Schuhmacher lesen.
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Theo
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Theo »

Wer hat denn dem den Professorentitel verliehen?
Nicht dass er komplett Unrecht hätte, aber es gibt da auch Aussagen wo schlicht und einfach falsch sind.
philippe ch
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von philippe ch »

Tickets sind nicht übertragbar. Bei auf den Namen lautenden Fahrkarten ist klar: Sie sind persönlich und nicht übertragbar. Warum aber sollen Skifahrer ihre unpersönlichen Tageskarten oder Skipässe nicht einer Drittperson abtreten dürfen, wie das etwa bei SBB-Billetten möglich ist?

Das interessiert mich nicht. Wenn ich das Gefühl habe ich will am Mittag nicht mehr Skifahren, verkaufe ich die Tageskarte auf dem Parkplatz. Wer soll mich daran hindern? Gerade im Ober- Engadin ist das eine übliche Praxis dass die Tageskarten am Mittag auf dem Parkplatz gehandelt werden. Wenn verwunderts bei den Preisen.
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Theo
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Theo »

Ich gebe dir jetzt mal die Garantie dass bei der SBB Tageskarten ( alles was einen Pauschalpreis hat, gerne auch Flatrate genannt ) auch nicht übertragbar sind. Einzelfahrkarten sind was anderes.

Es gäbe da auch noch Tarifbedingungen welche nicht gut für die Kunden sind und wo es die Bahnen nicht mal was kosten würde wenn man es anders macht oder diese Bedingungen weg liesse. Daraus lässt sich aber, da man dagegen schlecht klagen kann, keine negative Geschichte mach = für den Autor uninteressant.
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ATV
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von ATV »

Theo hat geschrieben:Ich gebe dir jetzt mal die Garantie dass bei der SBB Tageskarten ( alles was einen Pauschalpreis hat, gerne auch Flatrate genannt ) auch nicht übertragbar sind. Einzelfahrkarten sind was anderes.
Die Tageskarte der SBB ist definitiv übertragbar sofern nicht im Onlineshop auf Namen bestellt. Am Schalter/Automaten gekaufte Abos oder die Gemeindetageskarten kann man an jede andere Person übergeben. Auch die Mehrfach Tageskarten 5/6 sind übertragbar. Lässt sich auch schlichtweg nicht kontrollieren wie bei den Tageskarten auch nicht.
Die Tageskarten zum Halbtax-Abo sind unpersönlich und berechtigen zusammen mit einem gültigen Halbtax-Abo an einem frei gewählten Tag zu einer unbeschränkten Anzahl Fahrten mit dem Postauto und auf vielen anderen Strecken der schweizerischen Transportunternehmungen.
Auszug aus der PostAuto Schweiz AG.

Bei der SBB findet man Dummerweise nur die Gemeindetageskarte und die ist definitiv übertragbar. DIe aus dem Onlineshop nicht da man diese ja mehrmals ausdrucken kann daher auf den Namen lautend.

Ganz unrecht hat der Artikel nicht. Die Tourismusbranche ist schlichtweg die unprofessioneste der Schweiz.
-> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Sebald Breskac »

philippe ch hat geschrieben: Das interessiert mich nicht. Wenn ich das Gefühl habe ich will am Mittag nicht mehr Skifahren, verkaufe ich die Tageskarte auf dem Parkplatz. Wer soll mich daran hindern? Gerade im Ober- Engadin ist das eine übliche Praxis dass die Tageskarten am Mittag auf dem Parkplatz gehandelt werden. Wenn verwunderts bei den Preisen.
Sollte man schon vorsichtig sein, zumindest als Käufer :wink:

Aus unserer Gruppe wurde letztes Jahr in Ski Amade / Österreich ein Pärchen "erwischt", die sich eine Karte geteilt haben, weil sie wechselseitig auf den Nachwuchs aufgepaßt haben. Aber unten am Lift gibt´s eine Kamera die jeden aufzeichnet, der durchs Drehkreuz geht. Und irgendwo in der Zentrale, da ist ein Monitor und da wird das Bild vom Vortag eingeblendet. Wenn da zwei verschiedene Personen drauf zu sehen sind, bingo!

ich find´s fies, denn eigentlich enststeht den Betreibern durch sowas ja keinerlei Schaden.
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Mt. Cervino
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Re: Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Beitrag von Mt. Cervino »

Das Thema Übertragbarkeit / Teilen von Tageskarten etc. wurde hier bereits ausführlich diskitiert:

http://alpinforum.com/forum/viewtopic.p ... warzfahrer
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