Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

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Widdi
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Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von Widdi »

Anfahrt:
St. Ulrich - Wolkenstein Ciampinoi in gut 20 min per Bus

Rückfahrt:
Zu Fuss in 10min zur Pension

Wetter:
Schneefall, um -5°C am Berg um 0°C im Tal

Schneehöhe:
Tal: 80-120 cm
Berg: bis 180cm je nach Hang- und Höhenlage

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle
-Alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-keine

Wartezeiten:

Gondel: keine
Sessellifte: keine
Schlepper: 0-2min

Gefallen:
-Anlagenmix
-Schneeverhältnisse
-Edelweisstal
-Neuschnee
-Einkehr in der Negerhütte

Nicht Gefallen:
-Wetter abgesehen vom frischen Powder

Wertung:
5,5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen


So mal wieder ein wenig Leichen wegräumen. Auch am Freitag, meinem letzten Tag im Grödnertal für den diesjährigen Schiurlaub, gings trotz neuerlichem, kleineren Südstau wieder auf die Piste. Wie üblich zuerst mit dem Bus, erst am Abreisetag hab ich wieder das Auto bemüht.

1. Ciampinoi - Danterceppies

Nunja eigtl. wollte ich trotz des schlechten Wetters ins Fassatal. Dort hatte ich letztes Jahr jedoch ebenfalls bei Schlechtwetter sichtmäßig schlechte Erfahrungen gemacht, also wurde später umgeplant und stattdessen wieder das Hochabteital angesteuert. Nach dem Neuschnee, den ich schon auf den Abfahrten am Ciampinoi vorfand, gings erst recht lieber ins Nachbartal. Schließlich fehlte mir dort noch das Edelweißtal, auch wenn das eher was für schönes Wetter ist.

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Oben angekommen, wie man sieht aus Wolkenstein eingestiegen.

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Leider war recht viel los, dadurch war der Neuschnee schnell zu Buckeln umgepflügt, später fand man aber deutlich weniger Leute vor.

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Fernsicht ist nicht diesmal

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Mal ganz links weiter und danach ab nach Wolkenstein

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Auf der roten Talabfahrt

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Bald am Schlusshang

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Sprung in die 4KSB Costabella, Sessel wurden bei Bedarf hochgeklappt, spart man sich das abräumen.

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Sprung zur Mittelstation und irgendwie ähnliches Wetter wie paar Tage davor, nur kühler und daher besserer Schnee

2. Im Edelweisstal

Nach der Bergfahrt übers Joch, gings erst einmal hinab bis ins Edelweißtal. Dürfte allerdings bei schönem Wetter deutlich reizvoller sein Dafür hatte es an der Steilen 8EUB Col Pradat so 20-30cm Neuschnee auf der Piste und zwar vom allerfeinsten, was natürlich, obwohl ich eher Typus Pistensau bin gleich mal ausgenutzt wurde. Danach an die 4KSB, war allerdings nicht ganz so toll dort hinten und zum Schluss noch an den Schlepper.

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Und drin im Edelweißtal, klein aber fein und auch bei gutem Wetter eher leer

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In der steilen 8EUB Col Pradat, macht auf gut 600m Länge 318hm, dagegen ist Col Alto direkt flach.

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Und dne Hang bereits wieder runter hinten sähe man die Puezgruppe, den Ausblick hat aber der Schneefall besetzt

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Mal im Hang angehalten mit etwa 25-30cm Neuschnee auf präparierter Unterlage drin, so viel Neuschnee ist heuer auf der Alpennordseite schon eine Zeitungsmeldung wert

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Später kam dann die 4KSB dran

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Die Bank dürfte nun endgültig weg sein, so weit runter könnens keine 2m komprimieren

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Mal im Schlepper drin, schön klassisch mit netter Landschaft oberhalb, wenn man was davon gesehen hat

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Auf der Abfahrt, eher leicht und flach

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So zum Schluss nochmal Forcelles und danach ab zur Negerhütte, auch wenn sich die Fahrt rüber sehr zieht

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Fernsicht^^

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Und rein in die Talabfahrt, allerdings wie alles im Edelweißtal eher kürzere Geschichten

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An der Borest angekommen, noch musste nicht abgeschaufelt werden

3. Ab ins Blaue Meer und Einkehr

Nach dem Vormittag im Edelweißtal, entschied ich mich mit der langen, flachen Liftkette zur Pralongia hinaufzufahren. Allerdings nicht bis oben hin, sondern da es auf Mittag zu ging erst einmal auf die Hütte. hab mich dann für die politisch unkorrekte Hütte entschieden und mal wieder die Richtige Wahl getroffen.

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In der 4KSB, sonst steht man sich hier um 11:30 rum noch die Beine in den Bauch

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Drin in der heftig steilen 4SB Costes da l' Ega ;)

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Und raus, aber da runter war mir zu flach

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Weiter im SL Capanna Nera, der aber unterhalb der Hütte endet, oben steigt man dann über ein Förderband auf den SL Pralongia 1 um

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In der letzten Sektion

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Kurve SL Pralongia 1

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Pause und ein Früchtchen als Dessert (das erste Bild wurde nix)

4. Im Blauen Meer

nach der Einkehr, die Wetterbedingt etwas länger geraten ist, gings noch ein wenig durchs blaue Meer. Gegen 15:00 hab ich mich dann auf den Rückweg gemacht, da es noch etwas kräftiger geschneit hatte und so gabs kaum noch Panorama. Ausserdem wollte ich ob des genialen Pulverschnees kaum anhalten. Da an dem Tag fast alle Abfahrten "Tiefschnee" waren, eher gemütlicher gefahren.

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Irgendwo im Blauen Meer

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Winterkitsch abgesehen von der Schneekanone, diese wurden aber heuer südlich des Hauptkamms nur zu Saisonbeginn gebraucht.

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Auf der flachen Abfahrt zum Piz Sorega

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Unter der Gondel. Die Talabfahrten,konnte man durchaus auch mal etwas flotter fahren

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Im SL Codes samt kleiner Waldtrasse

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Talblick

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Schlusshang der roten Talabfahrt vom Piz Sorega

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Rückfahrt zur Pralongia, dazwischen wenig angehalten

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Auf der Talabfahrt nach Corvara

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Unten angekommen

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So weg da, danach gehts wieder ins Grödnertal zurück.

4. Rückfahrt auf die Seceda

Nach der Bergfahrt mit der 8EUB Plans Frara, gleich rüber zum Grödner Joch, was sich ob des Neuschnees und der etwas schlechten Bodensicht am Pass hingezogen hat. Von dort aus so direkt wie möglich wieder auf den Ciampinoi und runter nach St. Christina. Trotz Neuschnee, hab ich meine Anschlüsse noch geschafft, somit wieder bis in den "eigenen" Ort zurückgekommen.

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Sprung zum Danterceppies

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Noch kurz an der Panoramahütte vorbei, allerdings ohne Panorama

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Auf der Bustac mal wieder

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Und im Ort angekommen

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Bereits in der Saslong

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Und schon rauf auf die Seceda

5. Endgültige Talabfahrt

Wieder mit einem der letzten Sessel oben angekommen, gings gleich rüber auf die Longia. Allerdings ob des Wetters diesmal nur wenige Fotostopps gehabt, wollte einfach so schnell wie möglich zum Wirt. Der obligatorische Absacker erfolgte wieder in der Seceda Bar und bis ich weg war, wurds dann auch schon wieder 18:30. Ausserdem hatte ich neben Packen am späteren Abend noch einiges zu erledigen. Unten waren die Temperaturen angestiegen, so dass es ganz leichtes Tauwetter hatte. Am Folgetag sollten mich die hohen Temperaturen noch etwas belästigen.

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Oben war erst einmal Suchen angesagt

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Schon kommt die erste Hütte an der Abfahrt in Sicht, also doch richtig gewesen

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Schneefall im Mittelteil der Abfahrt, liess aber da schon langsam nach

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Bereits an der Mittelstation angekommen

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Unten wirds sehr flach

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Kleine Spielerei in Fahrt

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Feierabend! links die Normal, rechts der ultimative Löschzwerg, da mich der Wirt gut kennt, musste ich mich zusammenreissen da nicht zu versacken.

6. Abendliche Impressionen

Nach dem Apres-Schi an der Curta runter. Danach entshcied ich mich noch wg. der Eisskulpturen zu Fuss nochmal zum Gemeindehaus hochzugehen. Gehen in Schischuhen ist ja schon ned ganz leicht, und für Kopfsteinpflaster sind die nicht gedacht. Dafür mit ein paar Abendlichen Winterimpressionen in die Pension zurück, die man ja heuer auf der Alpennordseite nur extremst selten bekommt. Heuer war das Thema Telefon, wie man an den Skulpturen sieht.

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Die unterste, ein altes Telefon, noch aus der ganz alten Zeit

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Die nennt sich "Der Berg ruft"

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Und das da soll wohl ein Handy darstellen, die Treppen wollte ich in Schischuhen jedoch nicht hoch.

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Wieder am Antoniusplatz

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Die kleine Antoniuskirche

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Und wieder an der Brücke zurück

Facts:

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GPS-Track

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petracarola
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Re: Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von petracarola »

Hallo widdi,

schöner Bericht, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat.

Edelweisstal kennen wir schon, kannst du uns aber mal kurz den Weg ins Fassatal beschreiben von Wolkenstein aus. Talabfahrt nach Canazei- soweit blicke ich schon durch, muss man da weit zu Fuß laufen und dann Skibus (extra Kosten?).

Danke im Voraus
Gruß
Petracarola
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j.wayne
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Re: Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von j.wayne »

Eigentlich ganz einfach der Weg ins Fassa Tal

Saslong - Plan de Gralba - Piz Seteur ( Lift 45) - Steinerne Stadt (Lift 49) - Sasso Levante ( Lift 55) und dann Richtung Lupo Bianco aber vorher rechts halten und den Abzweig nach Canazei nicht verpassen. Da vom Ende der Piste ein kurzer Fussmarsch durchs Ort zur Talstation Pecol.
petracarola
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Re: Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von petracarola »

Danke,

geht es dann weiter mit einem Skibus Richtung Ciampac? Oder was versteht man unter Fassataltour?
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j.wayne
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Re: Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von j.wayne »

Genau an der Talstation Pecol ist die Bushaltestelle. Bin mir nicht sicher ob der extra kostet oder mittlerweile kostenlos ist.
Widdi
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Re: Dolomiten 2014 - Fassa-, äh Edelweisstal (17.01.2014)

Beitrag von Widdi »

Also der Schibus im Fassatal hat mich noch nie was gekostet (letztes Jahr nicht, vorletztes auch ned, beim 1. und 4. Urlaub war ich nicht drüben) Kann aber sein, dass der Bus zwischen den Schigebieten Buffaure und Catinaccio was kostet. Den hab ich noch nie benutzt, aber ich hab eh irgendwann mal vor die komplette Tour machen. Das Catinaccio-Gebiet ist das einzige, dass mir im Fassatal noch fehlt, bin bisher nämlich immer am Buffaure hängengeblieben.

Der Fußmarsch durch Canazei ist mit maximal 10 Minuten auch nicht so wild. Gut in Schischuhen machbar, wenn auch nicht wirklich bequem. Dafür schreckt der Aufwand die Sellaronda-Massen ab. Wollte das ja eigtl. machen wie man im Titel sieht, aber mir war einfach das Wetter zu schlecht. War aber trotz des Dauerschneefalls ein guter Schitag, nur halt vom Panorama her nix gewesen, aber dafür genialen Schnee erwischt. und wenn man morgens den ersten Schibus in St. Ulrich nimmt (geht so 8:30-8:45) ist man von Wolkenstein kommend spätestens gegen 10:00 drüben im Fassatal, das reicht für die Skitour Panorama (so nennt sich die) locker aus.
Mit dem Auto ab St. Ulrich übers Sellajoch und dann ins Fassatal runter geht auch nicht viel schneller. Ausserdem kommt man ab Col Rodella eh noch einigermassen flott bis Wolkenstein rüber (glaub 1 Zwischenlift). Nach St. Christina wird schwieriger. Da hat man dann hinterm Sellajoch ein paar Kurzlifte am Hals, aber sobald man am Ciampinoi ist, ists eh egal, ab da kommt man eigtl. immer runter. Und unten kann man mit dem Schibus wieder nach St. Ulrich zurück. Also wenn man seine Fassatalrunde gegen 16:00 oben am Col Rodella beendet, schafft mans zumindest noch bis Wolkenstein hinunter und ab dort geht ja wiederum der Grödner Schibus

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