Wir mache eifach alls für üser Gescht
Ich wage mich mal an meinen ersten Bericht, dazu habe ich mir mein Stammskigebiet welches ich bestens kenne, ausgesucht. Es waren zwar schon Ideen da von meinen letztjährigen Besuchen in Sörenberg und Pizol Berichte anzufertigen, aber irgendwie hab ich es nie geschafft, wenn auch gerade vom tiefverschneiten Pizol einige nette Fotos entstanden sind.
Nachdem ich im Dezember zur Saisoneröffnung des Hauptskigebiets Adelboden-Lenk schon hier war (wo die Schneelage mehr als dürftig war und nur knapp die Hälfte der Pisten dank Beschneiung geöffnet waren), ging es nun als Skilagerleiter mit einer 8. Klasse aus dem Raum Bern nach Adelboden. Was will man mehr: Kost und Logis, gratis Skipass für 5 Tage plus etwas Lohn. Da die Schulklasse bereits am Freitag Nachmittag wider heimreiste, entschloss ich mich kurzfristig das Wochenende noch mit meiner Freundin da zu verbringen. Schliesslich ist Freitag Abends vom 7.2. bis 7.3. jeweils noch das Nachtskifahren am Chuenisbärgli im Ticket inbegriffen, das wollten wir und nicht entgehen lassen. Leider war alles zu Kurzfristig wie sich herausstellte, günstige Angebote waren schon vergriffen und die Unterkunft wechseln mochten wir nicht, so entschlossen wir uns eben nur eine Nacht zu bleiben und am Samstag Abend wieder heim zu fahren. Die Wahl fiel auf ein nettes kleines Bed&Breakfast 100m unterhalb der Bergstation der Dorfbahn. Das renovierte aber im alten Chaletstil gebaute und eingerichtete B&B Alpengruss kann ich hier nur empfehlen, sehr nett und familiär, wenn auch wohl eher eine teurere Kategorie, was ich aber schlecht einschätzen kann. Einziger Mängel: Frühstück erst ab 8:00 Uhr und das in einem Skigebiet in welchem die Bahnen ab 8:00 Uhr laufen.
Die 6 Tage kurz zusammengefasst:
Montag: Schönstes Wetter, warm, Pisten etwas Sulzig in tieferen Lagen.
Dienstag: Schönstes Wetter, warm, Pisten am Nachmittag sulzig und Haufenbildung.
Mittwoch: Schneefall den ganzen Tag, Sicht teilweise Ok, Schnee den ganzen tag griffig mit Neuschneeauflage, wenig los.
Donnerstag: Schönster Tag der Woche, warm, viel Betrieb, früh sulzig aber erstaunlicherweise weniger haufenbildung als am Dienstag.
Freitag: Schneefall den ganzen Tag, abends Aufhellung, am Nachmittag fast alleine unterwegs, super Neuschneeauflage.
Samstag: Schönes Wetter und warm bis ca. 14:00, danach von Westen wolken, später sehr dunkel, wie das Wetter der Betrieb, bis 14:00 wie zu erwarten viel los, danach kaum mehr.
Da ich die Woche über kaum Fotos gemacht habe, gehe ich nun über zum Wochenende ohne Schulklasse, von dem ich auch nur Samstags (aufgrund des Wetters) Fotos schoss.
Da es Freitags bereits in der Nacht geschneit hatte, entschlossen einige Leiter im Haus zu bleiben und einen Spielemorgen zu organisieren. Ich, ein witerer Leiter und immerhin noch 3 Schülerinnen (kein Junge wollte mehr hoch
Um halb 2 dann endlich wieder an der Talstation, diesmal nur mit Freundin. Für sie kurzum eine Nachmittagskarte für 45.- Franken gekauft die dann aber genauso für das Nachskifahren am Chuenisbärgli gültig war (von 19:00 bis 22:00 Uhr)! Den Nachmittag verbrachten wir dann fast alleine irgendwo im Schneegestöber bevor wir dann für 2 Stunden im Aprés-Ski verbrachten, um die Zeit bis 19:00 zu überbrücken. Pünktlich zum Liftstart trafen wir dann per Extrabus in Adelboden-Boden ein, an der Talstation des Chuenisbärgli. Nach 2 Abfahrten schauten wir uns die Licht- und Demoshow am Gipfel an. Sicher sehenswert, vor allem die Demoteams mit tollen Formationen. Die Pisten werden für das Nachtskifahren extra wieder präpariert, jedoch ist nur die schwarze Weltcuppiste präpariert. Die Piste war wieder bestens fahrbar, doch durch den grossen Andrang war es schnell zerfahren, besonders an der untersten engen Stelle, war dann fast nur noch blankes Eis oder grosse Kunstschneehaufen. Der steile Zielhang des Weltcups ist übrigens nicht präpariert und abgesperrt. Gegen halb 10 hatten wir genug und warteten auf den Bus. Leider fährt nur einer um 22:10 Uhr zurück nach Adelboden-Dorf, so mussten wir 40min warten. Alles in allem aber sicher lohnenswert, vor allem da es im Ticket inbegriffen ist. Das Abendticket allein kostet "nur" 20.- Franken.
Samstag 22. Februar 2013
Wie oben erwähnt gab es erst gegen 8:00 Frühstück. Bis wir dann bei der Talstation waren, war es schon 8:45 und der Parkplatz Silleren 1 fast voll. Entsprechend mussten wir an der Talstation rund 15min anstehen bis wir eine Gondel erwischten. Für diesen Bereich würd ich mir noch wünschen, dass der Enstiegsbereich etwas länger wäre, so könnten die nervösen Leute welche Angst haben sie erwischen die Gondel nicht mehr sobald sie die Skis in den Rechen gestellt haben, die Sache etwas ruhiger Angehen. Zusätzlich wäre noch denkbar die Drehkreuze zeitweise zu schliessen, da die Masse nach vorne drängt und jenen die einsteigen, den erforderlichen Platz wegnehmen. Dennoch, der Befüllungsgrad ist relativ hoch.
Kurz noch ein paar Facts zum Skigebiet:
Anlagenstatus: Alle Anlagen in Betrieb.
Pistenstatus: Alle Pisten offen, auch alle Talabfahrten (sind durch Schattenlage bis Saisonschluss offen), Pisten in sehr gutem Zustand, Schnee Pulvrig (Neuschnee) wenige Eisstellen an stark frequentierten Punkten.
Betriebszeiten: 8:00 erste Fahrt ab Oey (Talstation Sillerenbahnen), 16:30 letzte Bergfahrten an Liften, 16:45 letzte Talfahrt ab Sillerenbühl, 17:15 ab Bergläger. An der Stelle noch den Hinweis, dass ab 5. April die Bergbahnen bereits ab 7:00 Uhr laufen und Abends auch leicht länger (Werbung in der Gondelbahn zum Frühlingsskifahren)
Wartezeit: Talstation 10-15min, sonst 0-5min.
Gefallen/nicht gefallen: lasse ich aus, da ich eher voreingenommen bin und vieleicht etwas die rosa Brille trage.
Der Pistenplan des Kerngebiets. Ich habe eine Legende eingefügt, mit der man hoffentlich gut erkennt wo die Fotos gemacht wurden. Ich hoffe damit einen etwas besseren Überblick geben zu können, da Pistenpläne oft verzerrt und irgendwie zurechtgebogen werden, so dass alles darauf übersichtlich Platz findet.
Die meisten Leute ziehen es vor nach der Ankunft auf Sillerenbühl gleich nach links zu gehen und die lange Ziehwegabfahrt nach Geils zu nehmen. Ich hingegen gehe gleich rechts und mache einige Abfahrten auf den vielen abwechslungsreichen roten Pisten am Aebi-Lift, fast für mich alleine.
Legende 1: Blick Richtung Osten zum Schwandfeldspitz, dahinter befinden sich die Anlagen der Tschentenalp. Rechts der sonnenbeschienene Knubbel ist das Elsighorn, mit dem zum Skiverbund Adelboden-Lenk-Frutigen gehörenden Skigebiet Elsigen-Metsch. Hier kann man rechts entlang durch den Wald (Rehbockpiste) oder links runter...
Legende 1: ...über den breiten Carvingteppich, entlang des Trassees des Aebi-Lift. Hinten der Berg Gsür (2708m).
Legende 2: Weiter unten, der Blick zurück, hier vereinigen sich einige Pistenvarianten wieder. Wie zu sehen ist kaum was los, auch wenn die Gondeln auf Sillerenbühl alle voll ankommen und die Anlagen seit 90min in Betrieb sind - es ist 9:30 Uhr.
Legende 2: Am gleichen Standort, Blick nach unten. Hier verzweigt sich die Piste abermals, was auf dem Pistenplan nicht ersichtlich ist, dazu noch das nächste Foto...
...diesmal von unten wo sich beide Pisten wieder vereinigen.
Legende 3: Nach einem kurzen Ziehweg öffnet sich noch einmal ein Carvingteppich, der durch den Schlepplift Aebi (wäre rechts des Bildes) erschlossen ist. Unten die Talstation Aebi-Sillerenbühl mit 180° Einstieg, sowie das Restaurant Aebi und der Ranger-Treff.
Wie leer das ganze doch noch war, obschon, wie oben erwähnt, der Parkplatz 1 bereits vor 9 Uhr voll war.
Der obere breite Teil des Carvingteppichs der Piste Aebi-Sillerenbühl. Rechts davon wäre der Audi Skicrosspark, den ich leider nicht abgelichtet hab. Der ist, wie ich finde recht lang und ziemlich fordernd, auch wenn ich keine Referenz dazu habe. Rate hier dringend ihn erst zu besichtigen, bevor man sich den Kanal runterstürzt.
Legende 4: Meine lieblingspiste am Aebi, die Cherpiste, links des Skicrossparks (hier rechts zu sehen: Er startet etwa 50m weiter oben und enden nach dem Wäldchen unten.). Die Piste ist schön coupiert, breit und etwas versteckt. Es verirren sich erstaunlicherweise wenige Leute auf diese Piste, da sie vom Lift kaum zu sehen ist. Oben an der Bergstation einfach direkt links halten und unter der Bahn durch.
Legende 5: Der Blick zurück, oben die Bergstation auf Sillerenbühl. Kurz darauf...
Legende 6: ...geht es einer Traverse entlang runter zur Talstation. Hier münden auch die Pisten von Lavey- und Standlift sowie diverser anderer Pisten von Sillerenbühl her ein. Bernhard Russi würde jetzt raten hoch zu bleiben um dann in den Zielschuss zu stürzen
Legende 7: Wieder hoch, echt Traumwetter. Links die Rehbockpiste.
Von Sillerenbühl im Zoom fotografiert, der Skilift Höchsthorn. Hier wird ab Winter 2015 eine Neue 6KSB von Bergläger hochführen. Das wird die Anbindung des Bereichs Chuenisbärgli ungemein verbessern. Bisher habe ich das Chuenisbärgli gemieden, da mir der Gegenhang im Eselsmoos mit dem Seillift Bärenschwand keinen Spass macht. Einziger Wermutstropfen: Der alte Doppelsessellift Rehärti wird wohl verschwinden. Diesen gemütlichen Lift hab ich zu Feierabend jeweils noch genossen. Also noch geniessen solange das noch geht
In die andere Richtung fotografiert der Skilift Sandige Bode-Stand in der Totalen. Nie stark frequentiert aber mit wunderbaren Pisten. Links oben die Bergstation Lavey mit den nach rechts wegführenden Pisten Richtung Sillerenbühl-Aebi. Die breite Piste ist die schöne schwarze Abfahrt Augstchummi.
Die Piste aus anderer Perspektive (etwa bei Legende 5 aufgenommen) und mit Mond. Jetzt noch ein Wolf drauf und man könnte es auf schwarzen T-Shirts gedruckt auf dem Jahrmarkt verkaufen
Legende 8: Auf dem Weg nach Sandige Bode: Hier gehts wieder runter Richtung Aebi. Eine der vielen Pisten zwischendrin, hier Chüebodmi. Dahinter wieder Gsür.
Legende 9: Blick Richtung Osten zur Bergstation Sillerenbühl mit Restaurant. Oben am Lift hat man die Wahl hinten runter nach Geils zu fahren, rüber nach Sillerenbühl wo einem der kurze Tellerlift Tanzboden (erkennbar unterhalb des Restaurants, das Trassee mit der Linkskurve) wieder hoch zur Bergstation bringt, oder eben wieder links runter nach Sandige Bode oder weiter nach Aebi. Wir gehen links (die erste, man sieht nur gerade den Anfang) und nehmen die Piste Täli zurück zum Standlift.
Legende 10: Auf der Täli-Piste.
Legende 11: Blick nach oben von der Talstation aus.
Legende 12: Wieder oben gehts auf dem anfänglichen Ziehweg Stand-Hahnenmoosgraben bis zur schwarzen Piste Lavey entlang der gleichnamigen Bahn. Das Foto zeigt den Talkessel Geils mit den 3 Bahnen Lavey, Luegli und der neuen Kombibahn Hahnenmoos. Des übrigen hat es noch den Skibus Bergläger-Geils der etwa alle 30min fährt.
Legende 12: An gleicher Stelle mehr richtung Süden fotografiert. Zu sehen unten die Kombibahn und davor die dazugehörige blaue Piste Hahnenmoos-Geils. Auf die sonnenbeschienenen Hügel vor dem Wildstubelmassiv führt die 4 Sesselbahn Luegli (dazu später mehr) mit diversen Pisten in der Geländekammer. Rechts im Hintergrund, die flache Ebene ist der Glacier de la Plaine Morte, der die Grenze Bern-Wallis bildet.
Legende 12: Nochmals an gleicher Stelle noch etwas mehr nach Südwesten, der Hahnenmoospass mit der Bergstation der neuen Kombibahn. Links oberhalb die Bergstation Metschstand, die im nächsten Winter eine Nachbarin erhält, nämlich die Bergstation der neuen Zubringerbahn Röthenbach-Metsch-Metschberg.
Die neue Talstation der Kombibahn zum Hahnenmoospass. Die neue Anlage schafft enorm Entlastung, vor allem für Lavey. Witzig zu beobachten wie die Leute lieber 5min anstehen, anstelle kurz die Ski abzuschnallen und mit einer der Gondeln hoch, denn da wartet man weniger lang, auch wenn nur eine Gondel pro 4 Sessel fährt.
Mit der neuen Komibahn gehts hoch. Die blauen Hauben find ich noch schön, jedenfalls besser als Orange, wie dies am Eigergletscher in Grindelwald der Fall ist. Ein dezenteres "Eisblau" hätte ich mir dennoch gewünscht.
Die Bergstation: Einmal mehr echt gelungen der Stationsbau. Schlicht und schön verpackt mit Holz, wie eigentlich alle Häuser im Engstligental.
Legende 13: Die blaue Piste Hahnenmoos-Geils. Für mich nur eine Verbindungspiste, da viel zu flach und langweilig. Allerdings tummeln sich hier immer viele Leute und gerade für Anfänger ist diese Strecke recht gut geeignet. Ausserdem kommt man von hier zur Chüejerstuba, die täglich eine andere, selbstgemachte Ravioliart anbietet. Leider etwas in einem Talkessel liegt aus dem man mit einem kurzen Seillift wieder herauskommt. Oben trohnt der Gross-Lohner (3049m).
Legende 14: Gestärkt mit frischen Maultaschen gings auf zum Luegli. Hier fast schon oben, kurz nach der Senke. Luegli bietet einige lange Abfahrten, vor allem schwarz, die man gerne wiederholt. Leider ist es hier oben oft sehr zugig, heute jedoch ist es eher zu warm.
Legende 15: Oben bietet sich der Blick rüber zum Lavey...
Legende 15: ...und in das unberührte und wunderschöne Lurnigtal. Ich frage mich ob es nicht möglich wäre hier eine Piste runter nach Bergläger zu führen, das dürfte wunderschön sein. Von der Topografie her, könnte es aber auch etwas flach werden. Hingegen find ich es auch gut wenn einige Täler unberührt bleiben, Flora und Fauna werden es danken.
Legende 15: Im Berg oberhalb des Tals, dem Ammertenspitz (2613m) befindet sich noch diese "Höhle", sieht eher menschgemacht aus. Weiss da jemand was?
Legende 16: Dann gings erstmal die rote Chummi runter, die sich später teilt zur Piste Schalmi. Ebenso hat man die Möglichkeit in der Hälfte auf die schwarze Wolfspiste zu wechseln.
Legende 17: Etwas weiter unten auf der selben Piste.
Legende 17: An gleicher Stelle, der Blick nach Westen zur Antenne auf dem Metschstand, mit der Piste Metschstand-Geils. Rechts unten sieht man wie die Piste Schalmi nach links abzweigt.
Legende 18: Hier nun wählten wir den Weg über die Wolfspiste, deren bestes Teilstück eigentlich oberhalb liegt, auf Foto hab ich es leider nicht.
Legende 19: Von unten betrachtet.
Legende 15: Wieder oben, gehts diesmal mit viel Schwung geradeaus auf die schwarze Piste Klusi. Mittig auf dem Ziehweh würde es links auf die Wolfspiste gehen, hier nicht sichtbar.
Auf dem Ziehweg mit Blick Richtung Lurnigtal befindet sich dieser hübsch zugeschneite Schober. Könnte mir vorstellen das man dieses Haus im letzten Winter gar nicht erst sah.
Legende 20: Unterhalb der ersten zwei Steilhänge von insgesamt 4. Der erste davon ist der Längste. Zwischen den Hängen hat es immer wieder Flachstücke mit teils leichten Gegensteigungen, daher: Schwung mitnehmen.
Legende 21: Etwas weiter unten.
Irgendwo auf der Klusipiste konnte ich noch das totale Trassee des Lavey-Lifts festhalten.
Und ebenfalls der Blick Richtung Hahnenmoospass mit der Bergstation der 6KSB Bühlberg. Die Pisten rechts führen vom Laveygrat runter Richtung Geils, es sind dies die schwarze Lägerpiste und links davon, eine ausgeflaggte Riesenslalomstrecke mit elektronischer Zeitmessung.
Noch etwas weiter unten hab ich die schwarze Piste Lavey in der totalen festgehalten. Unter den Stomleitungen mündet sie in die blaue Piste vom Hahnenmoospass her.
Dann gings wieder auf die Kombibahn zum Hahnenmoos, rüber auf die Lenker Seite. Hinten oben ist die Umlenkung des Schlepplifts Guetfläck zu sehen mit der dazugehörigen roten Piste Guetfläck-Geils, die sich dann mit der Piste Metschstand-Geils vereint und, hier im Vordergrund zu sehen, in die Piste Schalmi mündet.
Legende 22: Oben am Hahnenmoospass, Blick Richtung Metschstand, mit der blauen Piste Schattwy die zum Schlepplift Brenggen führt. Der bietet zwar mit der blauen Piste Brenggen eine nette Wiederholungsfahrt, wird aber eher für den Freestylepark Gran Masta Park gebraucht. Oben über den Grat, hinter den Büschen am rechten Bildrand durch...
Legende 23: ...führt die schwarze Piste Holzegg, die hier unten wieder in die...
Legende 23: ...blaue Piste Bühlberg-Metschmaad mündet. Von hier brauchts etwas Schwung für den Ziehweg...
Legende 24: ...durch den schönen Tannenwald, der trotz der warmen Temperaturen noch schön verschneit war vom Vortag. Ebenfalls im Bild die 6KSB Metschmaad-Metschstand.
Legende 24: Fast an gleicher Stelle, dieses mal aber auf der Sesselbahn. Hier zu sehen ist die rote FIS-Piste, extrem Breit und sehr gleichmässig abfallend. Um diese Uhrzeit war die Haufenbildung jedoch leider schon weit fortgeschritten.
Fast oben auf demselben Lift über den Grat schwebend, den man bei Legende 22 sieht, mit dem oberen Teil der blauen Piste Schattwy. Etwas links des Bildes würde die schwarze Holzegg beginnen. Oben den schon öfters gesehene Antennenmast.
Etwas weiter oben, kurz vor der Station, noch der Blick zum Laveygrat. Unten die 6KSB Bühlberg mit der Bergstation leicht oberhalb des Hahnenmoospasses. Links vorne am Ende des Obersimmentals wäre St. Stephan, mit den Liften Lengebrand und Parwengesattel die zum Skigebiet Gstaad gehören.
Kurz noch ein Bergpanoramafoto mit Plaine Morte.
Legende 25: Der Blick runter zurück zur Talstation Metschmaad und fast der gesammten roten FIS-Piste. Der Teil, der unten am Haus rechts runter führt, ist auf Legende 24 von unten festgehalten.
Legende 26: Besagtes Stück der FIS-Piste von oben. Die Haufenbildung wie erwähnt weit fortgeschritten. Dank der extremen Breite konnte man sich aber gut einen Weg bahnen.
Legende 26: An gleicher Stelle der Blick richtung "Milkabahn". Der Name ist längst nicht mehr Programm, auch wenn manche Sitze noch an die Lila-Zeit erinnern. Die meisten Leute die das Gebiet seit jeher besuchen sagen der 4 Sesselbahn Metschberg aber immer noch so. Diesen Winter hat sie allerdings ihren letzten Einsatz, wie erwähnt wird sie durch eine 10er Gondelbahn direkt vom Tal bis auf Metschstand (also etwas höher als bisher), ersetzt. Die blaue Piste Sonnenhang darunter gehört auch zu meinen Lieblingspisten. Für mich ist es eher eine leichte rote Piste, aber aus den Bezeichnungen mach ich mir nicht so viel. Das schöne an ihr ist die Länge und die Breite die perfekt sind für ewiges Carven. Nachteilig hingegen ist, wie der Name schon sagt, die Sonnenlage. An warmen Tagen weicht sie schnell auf und der Schnee wird schwer und sulzig.
Legende 27: Unten dann auf die "Milkabahn". Links mündet hier die blaue Piste Metschmaad-Metsch von der Talstation des Lifts Metschmaad-Metschberg ein. Mit diesen zwei Liften lassen sich also einige Varianten fahren.
Legende 27: Auf die andere Seite blickend, den unteren Teil des Sonnenhangs.
Legende 28: Der obere Teil des Sonnenhangs.
Legende 29: Da das Wetter sich ab 14:00 Uhr rapide verschlechterte, konnte ich keine Fotos mehr schiessen. Das hier zeigt noch den Letzten Lift im Gebiet, den Schlepplift Guetfläck, dessen Bergstation schon mal erwähnt wurde. Er erschliesst die sehr schöne blaue Piste Guetfläck zum wiederholen und natürlich die Pisten runter nach Geils. Diese Piste aber mehrmals zu fahren wird schwierig, da man von Geils aus 3 Lifte und 2 Abfahrten tätigen muss, ehe man wieder bei der Bergstation Guetfläck wäre.
Eine gelungene Skiwoche geht so zu Ende. Der Wahlspruch der Skiregion Adelboden-Lenk "Wir mache eifach alls für üser Gescht" kann ich hier einmal mehr nur bestätigen.
Ich hoffe euch gefiel der Bericht und ihr konntet einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Zentralen Skigebiets Adelboden-Lenk gewinnen.
Ich werde versuchen bei meinen nächsten Besuchen die restlichen Bereiche des Gebiets auch noch abzulichten (Lavey, Talabfahrten, Bühlberg, Chuenisbärgli, Höchsthorn). Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich gerne zu haben. Persönlich finde ich den Bericht etwas Lang, aber es fiel mir schon so schwer eine Auswahl zu treffen. Ausserdem sind mir viele Fotos nicht so gelungen, was aber daran lag, dass ich meine Freundin nicht allzulange warten lassen wollte und ich mir nicht allzuviel Zeit für Fotos genommen habe.
Da ich zwar durchaus an Seilbahnen und deren Technik interessiert bin, aber dies nicht mein Hobby ist, habe ich sicher wenige Fotos der Bahnen und deren Technik. Ich bin eher an Pisten und der Landschaft interessiert, bin aber gerne Bereit zu versuchen Wünsche (Bilder von Schleppliften, Kabinen, etc.) zu erfüllen.