Frankreich Ostern 2015
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Frankreich Ostern 2015
Servus,
Ich habe hier ja schon öfters ganz gute Ratschläge bekommen, also versuche ich es auch dieses mal wieder:
Wir gehen mit der Familie jetzt schon seit 10 Jahren an Ostern immer eine Woche an den Stubaier Gletscher.Das wird so langsam langweillig und daher wollen wir uns mal anders orientieren und ein für uns bisher völlig fremdes Skiland erkunden: Frankreich
Und da es neu ist haben wir alle keinen Plan davon, was wann wo und wie dort geht. Zwar sind mir namentlich die wichtigsten Skigebiete bekannt aber was da wohl das richtige ist haben wir alle keinen Plan.
Zu uns: 4 Köpfige Familie und alles sehr sportliche Skifahrer,Ich bin bis dahin 16 und meine Schwester 12.Daher sind hier keine besonderen Anforderungen gegeben.
Daher meine Frage für einen einwöchigen Urlaub an Ostern 2015 (Baden Württembergische Schulferien zwischen 30.03.15 und 12.04.15):
Welches Skigebiet empfehlt ihr mir?
Anforderungen wären absolute Schneesicherheit (Nach Möglichkeit sogar ein Gletscher und entsprechende Höhenlage),entsprechende Größe des Gebietes (>35 Anlagen Minimum) und am besten eine Skiarena, gute Freeridemöglichkeiten sowie bitte überwiegend moderne Bahnen und ansprechende Infrastruktur.Pistenmäßig darf von der Carvingautobahn bis zur steilen Eispiste BITTE alles dabei sein-Abwechslung ist uns wichtig.Preislich alles aber in einem Rahmen wo auch das P/L-Verhältnis passt.
Zweite Frage wäre dann natürlich der richtige Talort oder sogar die Richtige Unterkunft:
Bisher waren wir immer in einer Ferienwohnung einquartiert und sind meisten Abends Essen gegangen,so würden wir das auch dieses mal wieder machen. Gegen eine preiswerte Pension oder ein Hotel hätten wir allerdings auch nichts.Wichtig wäre uns vom Unterkunftsort nicht ewig oder garnicht fahren zu müssen.Sonst muss der Ort keine besonderen Anforderungen bringen, Apres-SKi und Co. sind wir alle nicht so die Fans davon. Retortensiedlungen dürfen aber gerne weg bleiben.
Insgesamt sollte das Preisniveau in einem normalen Rahmen bleiben.
So,damit wäre mal alles gesagt und jetzt freue ich mich auf eure Tipps!
Ich habe hier ja schon öfters ganz gute Ratschläge bekommen, also versuche ich es auch dieses mal wieder:
Wir gehen mit der Familie jetzt schon seit 10 Jahren an Ostern immer eine Woche an den Stubaier Gletscher.Das wird so langsam langweillig und daher wollen wir uns mal anders orientieren und ein für uns bisher völlig fremdes Skiland erkunden: Frankreich
Und da es neu ist haben wir alle keinen Plan davon, was wann wo und wie dort geht. Zwar sind mir namentlich die wichtigsten Skigebiete bekannt aber was da wohl das richtige ist haben wir alle keinen Plan.
Zu uns: 4 Köpfige Familie und alles sehr sportliche Skifahrer,Ich bin bis dahin 16 und meine Schwester 12.Daher sind hier keine besonderen Anforderungen gegeben.
Daher meine Frage für einen einwöchigen Urlaub an Ostern 2015 (Baden Württembergische Schulferien zwischen 30.03.15 und 12.04.15):
Welches Skigebiet empfehlt ihr mir?
Anforderungen wären absolute Schneesicherheit (Nach Möglichkeit sogar ein Gletscher und entsprechende Höhenlage),entsprechende Größe des Gebietes (>35 Anlagen Minimum) und am besten eine Skiarena, gute Freeridemöglichkeiten sowie bitte überwiegend moderne Bahnen und ansprechende Infrastruktur.Pistenmäßig darf von der Carvingautobahn bis zur steilen Eispiste BITTE alles dabei sein-Abwechslung ist uns wichtig.Preislich alles aber in einem Rahmen wo auch das P/L-Verhältnis passt.
Zweite Frage wäre dann natürlich der richtige Talort oder sogar die Richtige Unterkunft:
Bisher waren wir immer in einer Ferienwohnung einquartiert und sind meisten Abends Essen gegangen,so würden wir das auch dieses mal wieder machen. Gegen eine preiswerte Pension oder ein Hotel hätten wir allerdings auch nichts.Wichtig wäre uns vom Unterkunftsort nicht ewig oder garnicht fahren zu müssen.Sonst muss der Ort keine besonderen Anforderungen bringen, Apres-SKi und Co. sind wir alle nicht so die Fans davon. Retortensiedlungen dürfen aber gerne weg bleiben.
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Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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Re: Frankreich Ostern 2015
+1j-d-s hat geschrieben:Val Thorens oder Tignes.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Sebald Breskac
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Re: Frankreich Ostern 2015
Les Arcs wär auch noch ein dritter Vorschlag. Ein 3000er sollte auf alle Fälle mit dabei sein, wegen der Schneesicherheit um die Jahreszeit. Alle drei auf alle Fälle um Längen besser und vor allem weitläufiger als Stubai Gletscher. Außer den genanten fällt mir aber sonst nicht mehr viel ein, der Rest ist wohl entweder zu klein oder nicht hoch/schneesicher genug (war aber auch noch nicht oft woanders). In Chamonix hat man auch viele Möglichkeiten, aber man muss halt täglich anfahren, weil das Gebiet nicht zusammenhängt. Vielleicht für Freerider noch Les Deux Alpes / La Grave, aber da war ich selbst noch nicht.
Was die sonstigen Anforderungen betrifft, muss ich dir aber noch ein paar Hinweise geben, um euch vielleicht ein paar Enttäuschungen zu ersparen. Wenn Schifahren für euch wirklich absolut im Vordergrund steht, ist Frankreich echt top, aber an anderer Stelle werdet ihr wohl ein paar Abstriche dafür in Kauf nehmen müssen. Vor allem beim Wohnen. Ich denke, im Prinzip habt ihr nur die Wahl zwischen Retortensiedlung mit direktem Pistenanschluss (bedeutet wirklich fast immer fahren bis vor die Tür, wirklich absolut genial, man sollte bei der Auswahl der Unterkunft genau darauf achten, was dort diesbezüglich beschrieben wird!). Was anderes kenne ich in diesen Orten eigentlich gar nicht. Was ich auch gut finde, die Onlineportale der französischen Schiorte bieten genau dafür recht gute Beschreibungen der Unterkünfte und man kann darüber dann auch meistens direkt buchen und muss nicht erst nochmal fragen, ob das Angebot auch wirklich frei ist.
Ansonsten wenn ihr Beton vermeiden wollt, dann kommen eigentlich nur wieder Unterkünfte in etwas weiter abseits gelegenen Dörfern in Frage, aber dann eben mit täglicher Anfahrt mit Auto oder Schibus. Oder dann schon wieder ziemlich teure Residenzen in den Nobelorten (Courchevel usw.). Es gibt auch einzelne etwas tiefer gelegene Orte, von denen man mit einer Gondel ins Schigebiet kommt (z.B. St Martin de Belleville), aber bis runter wieder abfahren ist dann um die Jahreszeit auch nicht mehr garantiert.
Auch bei den Appartemenst selbst ist es so, dass die Preise ziemlich "marktwirtschaftlich" sind. Heißt, mitten in den Top-Orten (Val Thorens, Tignes, Les Arcs) sind die einigermaßen erschwinglichen meistens recht eng (man rechnet offiziell so ab 16 bis 20 qm für vier Personen, das fühlt sich dann an wie in einem U-Boot...) oder werden dann eben schnell sehr teuer. Eine Alternative wäre etwas mehr am Rand wohnen (z.B. Les Menuires), da bekommt man fürs gleiche Geld oft ein paar Quadratmeter mehr. Bei unserem ersten Urlaub in F haben wir uns damals zum Einstieg in La Plagne Centre einquartiert, dort hieß es waren die Gebäude schon etwas älter, aber eben aus einer Zeit als man noch etwas großzügiger gebaut hatte. Ich wollte der Familie damals nicht zu viel Schock zumuten. War auch gut, wir hatten im Hochhaus zu fünft so an die 40 qm. Später sind wir dann immer wagemutiger geworden und zuletzt nur noch in Val Thorens selbst einquartiert, da hatten wir dann noch so etwas mehr als die Hälfte dieser Fläche zur Verfügung.
Unser Trick war dabei immer, zu viert ein Appartement für sechs zu buchen (damit man wenigstens nicht zu zweit auf dem Wohnzimmer-Sofa schlafen muss) und dafür haben wir das Geld locker doppelt und dreifach wieder reingeholt, dass wir uns immer selbst verpflegt haben. Essen gehen ist wie überall oben in den Bergen auch ziemlich teuer. Wir haben schon von zuhause das meiste mitgebracht (den Rest dann unten in Moutiers im Supermarkt geholt, dort kommt man sowieso vorbei und kann da auch sehr günstig tanken [Diesel]), und dann hat´s halt eine Woche lang Studentenfutter a la Spaghetti, Bratwurst mit Kartoffelbrei, Geschnetzeltes mit Reis usw. gegeben. Deswegen haben wir auch immer darauf geachtet, dass im Appartement mehr als zwei Herdplatten und eine Spülmaschine gewesen sind. Warnen tu ich auch vor dem täglichen Brötchenholdienst, die haben manchmal astronomische Preise und fordern auch schon mal überraschende Zusatzgebühren. Lieber selbst morgens kurz runtergehen und Baguette holen, die nächste Bäckerei ist nirgends weit weg.
Insgesamt muss man sich also was das Wohnen betrifft, auf Abstriche einstellen. Für uns war es aber nie ein Problem, weil wir nur geschaut haben, morgens direkt raus auf die Piste zu kommen und dann den ganzen Tag keine Gedanken übers Wohnen mehr verschwnedet haben. Abends dann um 17:30 mit der letzten Gondel nochmal rauf und dann genüsslich wieder runter, nach Hause, duschen, kochen, futtern, und dann mehr oder weniger gleich ins Bett gefallen, weil der nächste Tag wird ja auch wieder anstrengend.
Klingt vielleicht ein wenig abschreckend, aber dafür wird man mit beinahe unendlichen Pisten, tollem Schnee und gut angelegten Funparks entschädigt. Und die Musik ist auch 100% jodelfrei!
Unterm Strich haben wir so oft Urlaube gehabt, wo wir pro Nase auf nicht mehr als 500 Euro gekommen sind, wo findet man das sonst noch, noch dazu im absoluten Top-Gebiet. Dafür sind wir dann manchmal lieber zweimal gefahren...
Noch ein letzter Tip: Bei der Anreise morgens extrem früh starten, denn zwischen Albertville und Moutiers müssen praktisch alle durch, da kommt es dann gegen Nachmittag schnell mal zum Monster-Stau. Und heimwärts das gleiche, lieber den letzten Tag nochmal auf die Piste und dann am Nachmittag entspannt und zügig heimwärts.
Was die sonstigen Anforderungen betrifft, muss ich dir aber noch ein paar Hinweise geben, um euch vielleicht ein paar Enttäuschungen zu ersparen. Wenn Schifahren für euch wirklich absolut im Vordergrund steht, ist Frankreich echt top, aber an anderer Stelle werdet ihr wohl ein paar Abstriche dafür in Kauf nehmen müssen. Vor allem beim Wohnen. Ich denke, im Prinzip habt ihr nur die Wahl zwischen Retortensiedlung mit direktem Pistenanschluss (bedeutet wirklich fast immer fahren bis vor die Tür, wirklich absolut genial, man sollte bei der Auswahl der Unterkunft genau darauf achten, was dort diesbezüglich beschrieben wird!). Was anderes kenne ich in diesen Orten eigentlich gar nicht. Was ich auch gut finde, die Onlineportale der französischen Schiorte bieten genau dafür recht gute Beschreibungen der Unterkünfte und man kann darüber dann auch meistens direkt buchen und muss nicht erst nochmal fragen, ob das Angebot auch wirklich frei ist.
Ansonsten wenn ihr Beton vermeiden wollt, dann kommen eigentlich nur wieder Unterkünfte in etwas weiter abseits gelegenen Dörfern in Frage, aber dann eben mit täglicher Anfahrt mit Auto oder Schibus. Oder dann schon wieder ziemlich teure Residenzen in den Nobelorten (Courchevel usw.). Es gibt auch einzelne etwas tiefer gelegene Orte, von denen man mit einer Gondel ins Schigebiet kommt (z.B. St Martin de Belleville), aber bis runter wieder abfahren ist dann um die Jahreszeit auch nicht mehr garantiert.
Auch bei den Appartemenst selbst ist es so, dass die Preise ziemlich "marktwirtschaftlich" sind. Heißt, mitten in den Top-Orten (Val Thorens, Tignes, Les Arcs) sind die einigermaßen erschwinglichen meistens recht eng (man rechnet offiziell so ab 16 bis 20 qm für vier Personen, das fühlt sich dann an wie in einem U-Boot...) oder werden dann eben schnell sehr teuer. Eine Alternative wäre etwas mehr am Rand wohnen (z.B. Les Menuires), da bekommt man fürs gleiche Geld oft ein paar Quadratmeter mehr. Bei unserem ersten Urlaub in F haben wir uns damals zum Einstieg in La Plagne Centre einquartiert, dort hieß es waren die Gebäude schon etwas älter, aber eben aus einer Zeit als man noch etwas großzügiger gebaut hatte. Ich wollte der Familie damals nicht zu viel Schock zumuten. War auch gut, wir hatten im Hochhaus zu fünft so an die 40 qm. Später sind wir dann immer wagemutiger geworden und zuletzt nur noch in Val Thorens selbst einquartiert, da hatten wir dann noch so etwas mehr als die Hälfte dieser Fläche zur Verfügung.
Unser Trick war dabei immer, zu viert ein Appartement für sechs zu buchen (damit man wenigstens nicht zu zweit auf dem Wohnzimmer-Sofa schlafen muss) und dafür haben wir das Geld locker doppelt und dreifach wieder reingeholt, dass wir uns immer selbst verpflegt haben. Essen gehen ist wie überall oben in den Bergen auch ziemlich teuer. Wir haben schon von zuhause das meiste mitgebracht (den Rest dann unten in Moutiers im Supermarkt geholt, dort kommt man sowieso vorbei und kann da auch sehr günstig tanken [Diesel]), und dann hat´s halt eine Woche lang Studentenfutter a la Spaghetti, Bratwurst mit Kartoffelbrei, Geschnetzeltes mit Reis usw. gegeben. Deswegen haben wir auch immer darauf geachtet, dass im Appartement mehr als zwei Herdplatten und eine Spülmaschine gewesen sind. Warnen tu ich auch vor dem täglichen Brötchenholdienst, die haben manchmal astronomische Preise und fordern auch schon mal überraschende Zusatzgebühren. Lieber selbst morgens kurz runtergehen und Baguette holen, die nächste Bäckerei ist nirgends weit weg.
Insgesamt muss man sich also was das Wohnen betrifft, auf Abstriche einstellen. Für uns war es aber nie ein Problem, weil wir nur geschaut haben, morgens direkt raus auf die Piste zu kommen und dann den ganzen Tag keine Gedanken übers Wohnen mehr verschwnedet haben. Abends dann um 17:30 mit der letzten Gondel nochmal rauf und dann genüsslich wieder runter, nach Hause, duschen, kochen, futtern, und dann mehr oder weniger gleich ins Bett gefallen, weil der nächste Tag wird ja auch wieder anstrengend.
Klingt vielleicht ein wenig abschreckend, aber dafür wird man mit beinahe unendlichen Pisten, tollem Schnee und gut angelegten Funparks entschädigt. Und die Musik ist auch 100% jodelfrei!
Unterm Strich haben wir so oft Urlaube gehabt, wo wir pro Nase auf nicht mehr als 500 Euro gekommen sind, wo findet man das sonst noch, noch dazu im absoluten Top-Gebiet. Dafür sind wir dann manchmal lieber zweimal gefahren...
Noch ein letzter Tip: Bei der Anreise morgens extrem früh starten, denn zwischen Albertville und Moutiers müssen praktisch alle durch, da kommt es dann gegen Nachmittag schnell mal zum Monster-Stau. Und heimwärts das gleiche, lieber den letzten Tag nochmal auf die Piste und dann am Nachmittag entspannt und zügig heimwärts.
- starli
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Re: Frankreich Ostern 2015
Tja, was ist normal. Die kleinen Gebiete in Frankreich sind häufig günstiger als in Österreich. Die großen Gebiete dagegen sind häufig (tw. auch viel) teurer.Insgesamt sollte das Preisniveau in einem normalen Rahmen bleiben.
Ohne die Preise zu kennen und zu beachten, kann ich mich aber den Vorrednern nur anschließen und die üblich verdächtigen nennen. Tignes / Val d'Isere, Les Arcs / La Plagne, Alpe d'Huez, ..
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valdebagnes
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Re: Frankreich Ostern 2015
bei den übrigen Wünschen an das gebiet (Größe, Höhe) ist abends essen gehen entweder stark Fast-food-lastig oder unverhältnismäßig teuer. Hier ist man besser beraten, wenn man die Küche im Appartment nutzt und bei ein bis zwei Flaschen Rotwein das gemeinsame Kochen zum Abendunterhaltungsprogramm definiert.Bisher waren wir immer in einer Ferienwohnung einquartiert und sind meisten Abends Essen gegangen,so würden wir das auch dieses mal wieder machen.
Ich auch nicht, nur habe ich bislang in 3V, Espace Killy, L2A, Les Arcs, La Pagne keine solche finden können...Gegen eine preiswerte Pension oder ein Hotel hätten wir allerdings auch nichts.
Dann müsst ihr in Frankreich auch auf nichts verzichtenApres-SKi und Co. sind wir alle nicht so die Fans davon
Das es in den o.g. Gebieten kaum natürlich gewachsene Orte gibt, und wenn dann liegen sie immer ganz unten wohnt man idR immer in einer Retortensiedlung, die Frage ist eher ob man eine solche, wenn sie nicht in grauem Betonstiel der 70er Jahre gebaut wurde noch als solche empfindet. Der Vorteil der Retorte ist das man vom Skikeller direkt auf die Piste kommtWichtig wäre uns vom Unterkunftsort nicht ewig oder garnicht fahren zu müssen...Sonst muss der Ort keine besonderen Anforderungen bringen, Retortensiedlungen dürfen aber gerne weg bleiben
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valdebagnes
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Re: Frankreich Ostern 2015
Wie schon gesagt, abends hat man ausser Kochen eh nicht viel zu tun, daher hatten wir (2 Paare) das auch entsprechend genutzt und es gab satt Studentenfutter eher so Sachen wie Roastbeef mit Speckbohnen und Rosmarinkartoffeln, Coq au vin (viel vinWir haben schon von zuhause das meiste mitgebracht (den Rest dann unten in Moutiers im Supermarkt geholt, dort kommt man sowieso vorbei und kann da auch sehr günstig tanken [Diesel]), und dann hat´s halt eine Woche lang Studentenfutter a la Spaghetti, Bratwurst mit Kartoffelbrei, Geschnetzeltes mit Reis usw. gegeben.
Mit den richtigen Leuten ein Heidenspass, man muss natürlich im Vorfeld planen, wenigstens ein gescheites Kochmesser einpacken und in etwa wissen, was im Appartment an Equipment zur Verfügung steht, aber auch wenn man mal vergisst etwas günstig aus dem Tal mitzubringen, für das Geld was man anders wo im Restaurant ausgeben würde ist es dann auch egal wenn das Kilo Hackfleisch 30.-EUR kostet.
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j-d-s
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Re: Frankreich Ostern 2015
Man kann natürlich auch noch in Talorte gehen, so wie ich das immer gemacht habe. Vorteil: Günstiger und man kann Gebiete wechseln (also zB Tignes, Val Thorens und Les Arcs). Nachteil: Man muss eben mit dem Auto hinfahren.
Vorteil2: Du kannst abends zum McD zum Essen fahren, da kriegste wenigstens was gescheites und es kostet nur ca 20% mehr als in D.
Vorteil2: Du kannst abends zum McD zum Essen fahren, da kriegste wenigstens was gescheites und es kostet nur ca 20% mehr als in D.
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kaldini
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Re: Frankreich Ostern 2015
kann mich Sebald nur anschliessen. Fahre nun seit 8 Jahren jedes Jahr 1 Woche nach Frankreich. Ende März würde ich die hohen Stationen wählen (Trois Vallees, Paradiski, Espace Killy, Alpe d'Huez/Les 2 Alpes).
Essen kochen wir immer selber, 1x gehen wir essen. Selber gibts Klassiker wie Nudeln mit Sosse, Kässpätzle, Bratkartoffeln mit Würstel etc. Das meiste wird auch schon in Deutschland bzw. Österreich eingekauft, vor Ort kaufen wir noch die frischen Sachen (Salat) dazu. Und Wein
Baguette hol ich morgens immer beim Bäcker, da hat man dann gleich eine Einstimmung auf Frankreich
aber ich teile auch nicht die Einstellung von j-d-s, zum einen sollte man etwas Landessprache sprechen (Bon jour kann jeder!), wenn man dann nicht weiterkommt merken es die Franzosen und fangen dann, zumindest geht es mir bisher immer so, dann auch von selber an Englisch zu sprechen. Ist aber auch halt so wie man in den Wald reinruft, so schallt es zurück (und seitdem ich im Sommer mit dem Wohnmobil ein geparktes Auto touchiert habe, der nette Franzose dann sagte, ach egal, hab schon einige Beulen, da kommt es auf die 1 mehr auch ned drauf an... ach ihr seit Deutsche... schöne Ferien wünsch ich euch! haben die Franzosen eh einen Stein bei mir im Brett).
Essen gehen meist um mal Fondue zu essen, man ist dann zwar bei 20 Euro por Person, aber das ist es wert
Essen kochen wir immer selber, 1x gehen wir essen. Selber gibts Klassiker wie Nudeln mit Sosse, Kässpätzle, Bratkartoffeln mit Würstel etc. Das meiste wird auch schon in Deutschland bzw. Österreich eingekauft, vor Ort kaufen wir noch die frischen Sachen (Salat) dazu. Und Wein
Essen gehen meist um mal Fondue zu essen, man ist dann zwar bei 20 Euro por Person, aber das ist es wert
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j-d-s
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Re: Frankreich Ostern 2015
Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander. Bei Ausländern in Deutschland ist es auch so.
Was macht die Franzosen besser als alle anderen?
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Re: Frankreich Ostern 2015
Nun da gibt es die historisch gewachsene Einstellung der Franzosen, das französisch immer noch eine Weltsprache ist. Aber diese Einstellung gibt es nur noch auf dem Land aber sicher nicht in den genannten Skistationen. Wir sprechen immer französisch mit den Angestellten des Tourismus. Weil wir gar kein Englisch sprechen. Leider merkt der Franzose an unserem französisch dass wir Ausländer sind und wechselt dann sofort auf Englisch. Dumm gelaufen.j-d-s hat geschrieben:Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander. Bei Ausländern in Deutschland ist es auch so.
Was macht die Franzosen besser als alle anderen?
Ach betreffend Osterferien, günstige Ferienwohnung, und nicht in einer Retortensiedlung wohnen hätte ich auch noch einen Tipp: Les Levassaix, Les Betex bei les Menuires. Zu Buchen bei:
https://www.frosch-ferienhaus.de/home/s ... ts-winter/
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Re: Frankreich Ostern 2015
Italien? Warum meinst du, hab ich italienisch gelernt?! Da ist Englisch genauso selten anzutreffen wie in Frankreich oder Spanien. Außer vielleicht in Südtirol oder am Gardasee :)j-d-s hat geschrieben:Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander.
Und wenn bei deinen kroatischen Zielen eben mehr Leute Englisch oder Deutsch können, liegt's eventuell daran, dass man dort deutsch- und englischsprachige Touristen nötiger hat als in gewissen Destinationen anderer Länder. Und das ist im Grunde in jedem Land so. Weil eben nicht jeder Schüler der letzten 50 Jahre weltweit betrachtet Englisch gelernt hat. Oder weil es eben auch Länder gibt, die von sich aus schon mehrere Sprachen haben, oder es wirtschaftlich wichtiger ist, die Sprache des Nachbarlandes zu lernen...
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kaldini
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Re: Frankreich Ostern 2015
Meiner Meinung nach hat jeder ein Anrecht darauf, dass man ihn seinem Heimatland seine Sprache zumindest versucht zu sprechen. Wenigstens die grundlegenden Wörter (Hallo, ich hätte gerne, Wieviel kostet es etc.). Ich möchte dass man mich in meinem Land so behandelt, also handle ich im Ausland auch so.Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander. Bei Ausländern in Deutschland ist es auch so.
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Re: Frankreich Ostern 2015
Mit den obigen Tips werdet Ihr den Ausflug nach Frankreich nicht bereuen. Die Skigebiete bzw. deren Größe und Weitläufigkeit ist insbesondere Österreich deutlich überlegen. Man muß nur ein paar Abstriche beim Komfort machen. Also es gibt noch div. fixe Sessel und auch Stangenschlepper (was mich nicht stört - finds eher kultig) und es hat bei weitem auch nicht jeder Sessellift ne Haube, von Sitzheizung ganz zu schweigen. Aber es ist deutlich besser, als noch vor einigen Jahren.
Als Skigebiet fällt mir spontan das 3Vallee ein, auch wenn Ihr damit am oberen Ende (was das Skigebiet angeht) anfangt. Zum Infizieren mit dem Frankreich-Virus taugt das perfekt. Wir waren letztes Jahr zur gleichen Zeit dort und alle waren ausnahmslos begeistert (ich selbst war in den letzten 15 Jahren rund 10 Mal in F). Es waren eigentlich alle (oder halt fast alle) Pisten offen und weitgehend in gutem Zustand. Nur die untersten Talabfahrten (z.B. nach St. Martin) waren nachmittags etwas sulzig. Oberhalb von 2.000 m war es aber durchweg super.
Zum Wohnen gibt's zahlreiche Alternativen. Mein Favorit ist die Chalet-Siedlung oberhalb von ValTho, da sind die Wohnung sehr schön (untypisch) und man hat teilweise auch Hallenbad und Sauna (natürlich nicht textilfrei...) dabei. Preislich ist das zu der Zeit auch halbwegs bezahlbar. Günstiger (wenn man ein bißchen Komfort möchte) ist es in Les Menuires und noch günstiger in den Nebenorten, wo mir positiv Les Bettaix einfällt (Lift- und Pistenanschluss). Schön in F ist, dass man sehr oft schöne (Holz, ausreichend Bäder, recht moderne Wohnzimmer mit Kamin etc., Küche mit Geschirrspüler und Ceran usw.) und bezahlbare Wohnung an der Piste findet.
Bezüglich der Verpflegung ist den übrigen Beiträgen zuzustimmen. Das Beste ist, selbst zu kochen. Kann man ja mehr oder minder umfangreich gestalten. Wir streuen auch immer mal einen kalten Abend mit landestypischen Spezialitäten (Schinken, Salami und insbesondere Beaufort-Käse) ein. Bei Restaurants gilt in F die eiserne Regel - je höher desto teurer. In ValTho gibt's das Bier unten für 3,50 Eur, oben gerne auch mal für 7,40 Eur. Die Pizzeria in Les Menuires geht preislich auch, es gibt aber - insbesondere in St. Martin - auch richtig gute Restaurants, die (zumindest für das gebotene) auch bezahlbar (wenngleich nicht wirklich billig) sind. Mit Österreich kann man das nicht ansatzweise vergleichen. Gröden ist aber auch kaum noch billiger.
Als Alternative kommt auch AdH in Betracht. Die Pisten sind recht anspruchsvoll (verhältnismäßig wenig blau) mit sehr schönen und langen Abfahrten. Die Sarenne ist aber Ende März meist nicht in Bestzustand bzw. auch mal geschlossen. Dann reduziert sich das Ganze deutlich. Da in AdH selbst kaum "schöne" Wohnungen sind, haben wir mal in Oz-en-Oisans gewohnt. Hat direkten Pisten- und Liftanschluss, ist deutlich günstiger und vor allem schöner. Und da Apres-ski bei Euch nicht relevant ist, wäre das eine Überlegung wert.
In Les Arcs hat ich Silvester mal ne Woche "Geröllski" und nach erheblichen Materialschäden ist nicht die beste Erinnerung geblieben. Die lange Abfahrt vom Aig. Rouge ist aber positiv zu erwähnen und das selbst zu Silvester keine relevanten Wartezeiten und kaum Leute auf den Pisten waren. Hat aber einen relativ hohen Anteil nicht ganz so hoch gelegener Pisten.
Val d'Isere und Tignes war uns bislang zu teuer (hab dort keine schöne und bezahlbare Gruppenunterkunft gefunden), soll aber sehr schön und recht schneesicher sein. Chamonix beschränkt sich Ende März vermutlich auf Argentiere und Vallee Blanc, wäre mir eher zu wenig. Die übrigen (nur mit Auto oder Bus/Bahn erreichbaren) Skigebiete dürften aufgrund der geringen Höhenlage dann nicht mehr optimal sein.
Auf jeden Fall viel Spaß (hach bin ich neidisch - wir werden wegen der kleinen Kinder und der für uns seeehr langen Anfahrt die nächsten Jahre in Österreich und Italien verbringen). Ferienwohnungen findet man gut bei Frosch und ski-France (da haben wir immer gebucht). Bei beiden gibt's unglaubliche viele Wohnungen, die sehr gut beschrieben sind (Aufteilung der Schlafzimmer, Bäder etc.). Teilweise gibt's für nächstes Jahr auch schon Preise...
Als Skigebiet fällt mir spontan das 3Vallee ein, auch wenn Ihr damit am oberen Ende (was das Skigebiet angeht) anfangt. Zum Infizieren mit dem Frankreich-Virus taugt das perfekt. Wir waren letztes Jahr zur gleichen Zeit dort und alle waren ausnahmslos begeistert (ich selbst war in den letzten 15 Jahren rund 10 Mal in F). Es waren eigentlich alle (oder halt fast alle) Pisten offen und weitgehend in gutem Zustand. Nur die untersten Talabfahrten (z.B. nach St. Martin) waren nachmittags etwas sulzig. Oberhalb von 2.000 m war es aber durchweg super.
Zum Wohnen gibt's zahlreiche Alternativen. Mein Favorit ist die Chalet-Siedlung oberhalb von ValTho, da sind die Wohnung sehr schön (untypisch) und man hat teilweise auch Hallenbad und Sauna (natürlich nicht textilfrei...) dabei. Preislich ist das zu der Zeit auch halbwegs bezahlbar. Günstiger (wenn man ein bißchen Komfort möchte) ist es in Les Menuires und noch günstiger in den Nebenorten, wo mir positiv Les Bettaix einfällt (Lift- und Pistenanschluss). Schön in F ist, dass man sehr oft schöne (Holz, ausreichend Bäder, recht moderne Wohnzimmer mit Kamin etc., Küche mit Geschirrspüler und Ceran usw.) und bezahlbare Wohnung an der Piste findet.
Bezüglich der Verpflegung ist den übrigen Beiträgen zuzustimmen. Das Beste ist, selbst zu kochen. Kann man ja mehr oder minder umfangreich gestalten. Wir streuen auch immer mal einen kalten Abend mit landestypischen Spezialitäten (Schinken, Salami und insbesondere Beaufort-Käse) ein. Bei Restaurants gilt in F die eiserne Regel - je höher desto teurer. In ValTho gibt's das Bier unten für 3,50 Eur, oben gerne auch mal für 7,40 Eur. Die Pizzeria in Les Menuires geht preislich auch, es gibt aber - insbesondere in St. Martin - auch richtig gute Restaurants, die (zumindest für das gebotene) auch bezahlbar (wenngleich nicht wirklich billig) sind. Mit Österreich kann man das nicht ansatzweise vergleichen. Gröden ist aber auch kaum noch billiger.
Als Alternative kommt auch AdH in Betracht. Die Pisten sind recht anspruchsvoll (verhältnismäßig wenig blau) mit sehr schönen und langen Abfahrten. Die Sarenne ist aber Ende März meist nicht in Bestzustand bzw. auch mal geschlossen. Dann reduziert sich das Ganze deutlich. Da in AdH selbst kaum "schöne" Wohnungen sind, haben wir mal in Oz-en-Oisans gewohnt. Hat direkten Pisten- und Liftanschluss, ist deutlich günstiger und vor allem schöner. Und da Apres-ski bei Euch nicht relevant ist, wäre das eine Überlegung wert.
In Les Arcs hat ich Silvester mal ne Woche "Geröllski" und nach erheblichen Materialschäden ist nicht die beste Erinnerung geblieben. Die lange Abfahrt vom Aig. Rouge ist aber positiv zu erwähnen und das selbst zu Silvester keine relevanten Wartezeiten und kaum Leute auf den Pisten waren. Hat aber einen relativ hohen Anteil nicht ganz so hoch gelegener Pisten.
Val d'Isere und Tignes war uns bislang zu teuer (hab dort keine schöne und bezahlbare Gruppenunterkunft gefunden), soll aber sehr schön und recht schneesicher sein. Chamonix beschränkt sich Ende März vermutlich auf Argentiere und Vallee Blanc, wäre mir eher zu wenig. Die übrigen (nur mit Auto oder Bus/Bahn erreichbaren) Skigebiete dürften aufgrund der geringen Höhenlage dann nicht mehr optimal sein.
Auf jeden Fall viel Spaß (hach bin ich neidisch - wir werden wegen der kleinen Kinder und der für uns seeehr langen Anfahrt die nächsten Jahre in Österreich und Italien verbringen). Ferienwohnungen findet man gut bei Frosch und ski-France (da haben wir immer gebucht). Bei beiden gibt's unglaubliche viele Wohnungen, die sehr gut beschrieben sind (Aufteilung der Schlafzimmer, Bäder etc.). Teilweise gibt's für nächstes Jahr auch schon Preise...
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j-d-s
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Re: Frankreich Ostern 2015
Nicht nur auf dem Land, das ist da weit verbreitet. Und wie bereits erwähnt, die Skistationen sehe ich eh nur von der Piste aus, weil ich im Tal übernachte und mit dem Auto hochfahre.philippe ch hat geschrieben:Nun da gibt es die historisch gewachsene Einstellung der Franzosen, das französisch immer noch eine Weltsprache ist. Aber diese Einstellung gibt es nur noch auf dem Land aber sicher nicht in den genannten Skistationen. Wir sprechen immer französisch mit den Angestellten des Tourismus. Weil wir gar kein Englisch sprechen. Leider merkt der Franzose an unserem französisch dass wir Ausländer sind und wechselt dann sofort auf Englisch. Dumm gelaufen.j-d-s hat geschrieben:Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander. Bei Ausländern in Deutschland ist es auch so.
Was macht die Franzosen besser als alle anderen?
Du wirst hier aber nicht bestreiten, dass Englisch die Weltsprache ist, oder? Bei den meisten Firmen kriegste nichtmal nen Job wenn du kein Englisch kannst (zumindest die, die gut bezahlt sind) und einige haben sogar generell als Arbeitssprache Englisch.starli hat geschrieben:Italien? Warum meinst du, hab ich italienisch gelernt?! Da ist Englisch genauso selten anzutreffen wie in Frankreich oder Spanien. Außer vielleicht in Südtirol oder am Gardaseej-d-s hat geschrieben:Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander.
Und wenn bei deinen kroatischen Zielen eben mehr Leute Englisch oder Deutsch können, liegt's eventuell daran, dass man dort deutsch- und englischsprachige Touristen nötiger hat als in gewissen Destinationen anderer Länder. Und das ist im Grunde in jedem Land so. Weil eben nicht jeder Schüler der letzten 50 Jahre weltweit betrachtet Englisch gelernt hat. Oder weil es eben auch Länder gibt, die von sich aus schon mehrere Sprachen haben, oder es wirtschaftlich wichtiger ist, die Sprache des Nachbarlandes zu lernen...
Tja, das ist aber völliger Blödsinn. Niemand hat Lust und Zeit ne Sprache - auch nur ein Wenig - zu lernen, bloß weil er dort mal ist. Denn das Problem ist, wenn du in der Fremdsprache fragst, wird man dir auch darin antworten (vor allem wenn die Leute - wie die meisten Franzosen - gar keine andere Sprache sprechen) und die Antwort verstehst du dann nicht. Ganz davon abgesehen dass du Aussprache und Grammatik niemals vernünftig hinbekommst, wenn du die Sprache nie ordentlich gelernt hast.kaldini hat geschrieben:Meiner Meinung nach hat jeder ein Anrecht darauf, dass man ihn seinem Heimatland seine Sprache zumindest versucht zu sprechen. Wenigstens die grundlegenden Wörter (Hallo, ich hätte gerne, Wieviel kostet es etc.). Ich möchte dass man mich in meinem Land so behandelt, also handle ich im Ausland auch so.Ich seh nun wirklich nicht ein wieso die Franzosen einen Anspruch darauf haben sollten, dass man Französisch spricht. In Kroatien, Italien, Griechenland, Schweden usw. spreche ich auch kein Wort der Landessprache und man spricht ganz normal Englisch miteinander. Bei Ausländern in Deutschland ist es auch so.
Ich kenne eigentlich niemanden, der wegen einer Reise nach China chinesisch gelernt hätte, nach Spanien spanisch usw...
Wir haben nunmal die Weltsprache Englisch und sollten das forcieren, wie man es in Deutschland ja auch tut. Dann kann sich jeder vernünftig verständigen. In Deutschland können die meisten Leute Englisch und ich denke viel mehr, dass der Anspruch besteht, dass _jeder_ Englisch lernen muss. Und zwar sowohl für Fremde, die ins eigene Land kommen als auch wenn man selbst verreist.
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Re: Frankreich Ostern 2015
Es geht hier aber nicht um meine Meinung, sondern um die der Länder, die man bereisen will - und da kannst weder du noch ich was dagegen machen. Wenn in einigen Ländern z.B. Russland wirtschaftlich der größte Partner ist, dann wird man den Schülern als erste Fremdsprache halt russisch lehren, weil es ihnen in ihrem späteren Berufsalltag am meisten nützen würde - und nicht englisch. Ich vertrete den Standpunkt, dass man generell - weltweit - nur noch eine Fremdsprache lernen sollte, also Englisch, und das lieber richtig gut, anstatt 2-4 Fremdsprachen so la-la.j-d-s hat geschrieben:Du wirst hier aber nicht bestreiten, dass Englisch die Weltsprache ist, oder? Bei den meisten Firmen kriegste nichtmal nen Job wenn du kein Englisch kannst (zumindest die, die gut bezahlt sind) und einige haben sogar generell als Arbeitssprache Englisch.starli hat geschrieben:Und das ist im Grunde in jedem Land so. Weil eben nicht jeder Schüler der letzten 50 Jahre weltweit betrachtet Englisch gelernt hat. Oder weil es eben auch Länder gibt, die von sich aus schon mehrere Sprachen haben, oder es wirtschaftlich wichtiger ist, die Sprache des Nachbarlandes zu lernen...
Dennoch braucht man nicht viel für ein bisschen Fremdsprachenkenntnisse, mit 50-100 Wörtern kommt man im Urlaub schon ganz gut durch, und das kann man in 2 Wochen - auch dank gratis Podcasts, dank gratis Sprachlern-Apps, problemlos meistern.
Hm. Ich spiel seit 3 Wochen jeden Abend beim Fernsehschauen mit einer Russisch-Lern-App und kann schon einige russische Wörter. Ich will beileibe nicht "richtig" russisch lernen, aber es ist schon interessant, mal ein bisschen reinzuschnuppern, weil es z.B. im russischen vieles ganz anders ist als in den Sprachen, die ich bisher kenne. Ich kapier vieles nicht und teilweise treiben mich die Endungen und die Aussprache echt zur Verzweiflung (weil mir der grammatikalische Hintergrund fehlt), aber doch gibt's immer wieder Wörter, die den gleichen Stamm wie haben wie manch deutsche oder französische Wörter, und das findet man dann witzig. Und ein paar Russisch-Kenntnisse sind sicher nicht verkehrt, wenn ich mal für 1-3 Wochen durch die Ukraine oder Russland fahren will.Niemand hat Lust und Zeit ne Sprache - auch nur ein Wenig - zu lernen, bloß weil er dort mal ist.
Und genauso war's mit Spanisch während meines Spanien-Urlaubs letztens. Es ist immer wieder spannend, wenn man Gemeinsamkeiten zwischen den Sprachen (insb. zwischen Spanisch, Französisch und Italienisch) bemerkt.
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Re: Frankreich Ostern 2015
Gut dass wir da schonmal auf einer Linie sindstarli hat geschrieben:Ich vertrete den Standpunkt, dass man generell - weltweit - nur noch eine Fremdsprache lernen sollte, also Englisch, und das lieber richtig gut, anstatt 2-4 Fremdsprachen so la-la.
Aber trotzdem frag ich mich: Wenn du nur 100 Wörter kennst, verstehst du doch höchstwahrscheinlich die Antwort gar nicht, denn wenn du auf französisch fragst, wird man dir auch darin antworten. Und wenn die Antwort dann auf Englisch kommt, hätte der Gesprächspartner ja auch ne Frage auf Englisch verstanden - und wenn nur aus Arroganz man kein Englisch verstehen will, obwohl mans könnte, dann werd ich das sicher nicht unterstützen.
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Re: Frankreich Ostern 2015
Na wenn man weiß, was ja und nein heißt, "ich nix verstehen" übersetzt sagen kann, nach einem Zimmer und seine Kosten fragen kann und die Zahlen kennt und somit nicht nur an der Tankstelle zahlen kann sondern auch die Zimmerkosten versteht, und dazu noch die Übersetzung des Lieblingsgetränks weiß, damit man es beim Abendessen bestellen kann .. ist man schon einen großen Schritt weiter. Und wenn man öfters ins gleiche Land fährt, lohnt sich das eben. Klar, in Skandinavien red ich nur englisch, weil die meisten das dort eben können - und auch wenn ich in Südosteuropa unterwegs bin, lern ich die Sprache nicht, da es zu viel Länder sind und ich zu selten und zu kurz dort bin.j-d-s hat geschrieben:Aber trotzdem frag ich mich: Wenn du nur 100 Wörter kennst, verstehst du doch höchstwahrscheinlich die Antwort gar nicht
Wobei ich im Bezug auf das Französische zugeben muss, dass das Verstehen mir trotz 2 Jahren Schul-Französisch und etliche Urlaube weiterhin schwer fällt und ich an der Supermarktkasse weiterhin lieber auf's Display schau als zu versuchen, die Zahlen 100%ig zu verstehen .. :)
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valdebagnes
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Re: Frankreich Ostern 2015
Das System hinter "vier-zwanzig-zehn-neun" verstehen wohl auch nur die Franzosen.lieber auf's Display schau als zu versuchen, die Zahlen 100%ig zu verstehen ..
Generell finde ich es aber durchaus höflich in einem anderen Land zumindest mal bemüht zu sein und ein Guten Tag und Danke in Landessprache zu kennen. Wir haben hier in der Gegend viele US-Amerikaner und wenn mich jemand mit einem 'Guten Tag' begrüßt, dann spreche ich wesentlich besser Englich wenn ich den Weg erklären soll
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Re: Frankreich Ostern 2015
Wobei ich "vier-zwanzig" mittlerweile intus hab, nachdem ich ja lange Zeit ein französisches 80er Internetradio gehört hab, wo man laufend mit den "Hits aus den 80ern" -Jingle konfrontiert wird. Vmtl. sollte ich auch mal ein 70er Radio hören, damit ich mich endlich an das "sechzig-zehn" gewöhne :)valdebagnes hat geschrieben:Das System hinter "vier-zwanzig-zehn-neun" verstehen wohl auch nur die Franzosen. :-)lieber auf's Display schau als zu versuchen, die Zahlen 100%ig zu verstehen .. :)
Russisch ist in der Hinsicht übrigens auch nicht gerade linear ..
20 und 30 bildet man mit dem Wort für 2 bzw. 3 und Endung дцать
40 heißt komplett anders (gar nix mit 4 zu tun)
50 bis 80 bildet man mit dem Wort für 5 bis 8 und Endung десят ("zehn", also z.B. fünf-zehn = fünfzig)
90 ist wieder anders, das Wort für 9 (um den letzten Buchstaben verkürzt) plus Endung носто
Manchmal frag ich mich, wer sich das vor X Jahren in den jeweiligen Sprachen mal einfallen hat lassen, wie man diese Zahlen sprachlich bildet und warum es bei manchen Ländern da solche komische Bildungen gibt - evtl. kommen die Wörter noch aus Zeiten vor dem Dezimalsystem oder wurden aufgrund gewisser Währungseinheiten gebildet, wo ja früher häufig auch nicht in Zehnerpotenzen von einer zur nächstgrößeren Einheit gerechnet wurde?!
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Re: Frankreich Ostern 2015
Bei uns gibt es auch so Unfug wie elf statt einszehn und zwölf statt zweizehn. Oder eben, warum vierzehn und nicht vierundzehn (man sagt ja auch nicht vierzwanzig). Und überhaupt: hundertfünfundzwanzig ist der größte Unfag statt vernünftigerweise hundertzwanzigundfünf zu sagen. Oder mit welcher Logik springt man von den Hundertern zu den Einsern und dann wieder zu den Zehnern?
Man hat sich halt nur dran gewöhnt und bei den fremden Sprachen fällt es einem eben auf.
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j-d-s
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Re: Frankreich Ostern 2015
Vorteil Englisch: Bis auf die Zahlen 11-19 ist das system dort linear. Englisch > Französisch :p