Anfahrt: Ettlingen - A8 - A96 - Pfronten - Ehrwald - Grainau - GAP in 3:05 h
Wetter: Schön, nachmittags Quellwolken, +5 bis +11°C
Schnee: Tal 0-10 cm Nassschnee, Berg 50-90 cm griffiger Schnee
Anlagen geöffnet: Alle
Wartezeit: Keine, Skigebiet gähnend leer
Gefallen: Viel Neuschnee, wenig Besucher, neues Gebiet kennengelernt, landschaftliche Impression
Nicht gefallen: Für ein vermeintliches Top-Skigebiet teils ungeeignete Infrastruktur, Topographie und Konzeption
Wertung: 5 von 6 Punkten dank tollem Wetter, Schnee und Landschaft
Internet: http://zugspitze.de/de/winter/skigebiet ... ch-classic
Bis Ende März 2014 will mein letzter Alturlaubstag aus 2013 genommen sein, um nicht zu verfallen. Geplant ist, ihn am 21. März bei Frühsommerwetter am Feldberg verbringen. Da für exakt diesen Tag für den Hochschwarzwald stürmischer Wind und nahender Niederschlag angekündigt werden, wird der Urlaubstag verschoben. Am 22. und 23. März schneit es am Alpenrand bis in tiefe Lagen. In den Hochlagen kommen 70-100 cm Neuschnee zusammen, im Tal 30 cm, so viel wie den ganzen Winter noch nicht. Viele Kleinskigebiete im Allgäu begehen am Sonntag, dem 23. März ihren Saisonschlusstag, ironischerweise bei Schneefall und optimierten Schneebedingungen. Also wird der Urlaubstag spontan nach Oberbayern verlegt. In Garmisch-Partenkirchen bleiben alle Anlagen geöffnet, und weil ich - im Gegensatz zur Zugspitze - dort noch nie Ski gefahren bin, wird Garmisch Classic am späten Abend des 26. als Ziel für den 27. März ausgewählt.
Von Ehrwald kommend bleibt der Talboden bis ins Grainauer Moos schneebedeckt. Vom Parkplatz der Kreuzeck- und Alpspitzbahn aus erscheinen die sichtbaren Talabfahrten trotz offizieller Sperrung befahrbar. Ich mag Fahrten mit klassischen Pendelbahnen, also will ich mit der Alpspitzbahn hinauf. Leider verpasse ich ihre Abfahrt um eine Minute ... und da die Bahn nur im Halbstundentakt fährt, lohnt sich das Warten auf die nächste Kabine nicht. Also nehme ich stattdessen die Kreuzeck-EUB. Bei den sich anbahnenden Frühlingstemperaturen des Tages ist es beim Verlassen der EUB am Kreuzeck irritierend, sich inmitten bester Schneebedingungen wiederzufinden. Eine spontane Abfahrt auf der Hexenkesselpiste muss darum sein - schön, aber leider viel zu kurz ... und die DSB erweist sich mit einer Fahrgeschwindigkeit von 1,5 m/sec als Gästevergraulungsmaßnahme. Am Wochenende müssen die Wartezeiten hier unangenehm sein.
Nun aber weiter zum ersten Teilziel, dem Alpspitzgebiet. Wer vom Kreuzeck dorthin will, muss die DSB Längenfelder und die Hochalm-PB benutzen. Eine - für ein weltbekanntes Skigebiet eigentlich angemessene - Direktverbindung Kreuzeck-Osterfelderkopf gibt es nicht. So zieht sich der Transfer eine halbe Stunde lang hin. Die DSB Längenfelder mit ihrer Mittelstation erweist sich mit einer Fahrgeschwindigkeit von lächerlichen 1,5 m/sec ebenfalls als Zeitkiller. Das habe ich anders erwartet. Am Wochenende müssen die Wartezeiten hier unangenehm sein ... Die PB Hochalm ist an ihrem Standort ein echter Anachronismus. Für Liebhaber alter Liftanlagen wie mich ist das zwar toll und erinnert an Schweizer Verhältnisse. Für ein vermeintliches Weltklasse-Skigebiet jedoch ist die kleine Pendelbahn als Beschäftigungsanlage mitten im Gelände ein Witz am Seil. Und am Wochenende müssen die Wartezeiten hier wirklich unangenehm sein ... Ich hatte den Besuch in Garmisch Classic nicht vorbereitet und hatte hier eine EUB oder KSB erwartet.
Immerhin bringt einen die Hochalm-PB zum höchsten Punkt des Skigebiets Garmisch Classic, dem Osterfelderkopf. Hier befindet man sich vis-a-vis der Alpspitze, für ein Kalksteingebirge ein erstaunlich formschöner Berg, quasi das Weißhorn des Wettersteinmassivs. In den 1980ern war ich mit Herrn Papa oben.
Nach dem Mittagessen geht es per Ziehweg zurück zum Kreuzeck, schließlich habe ich erst ein Drittel des Skigebiets befahren. Wozu man sich am Kreuzeck aufhalten soll, erschließt sich mir nicht so recht. Schließlich steht dort nur die kurze und abschreckend (extrem) langsame DSB Hexenkesselbahn mit mittelgebirgsähnlicher Abfahrt. Na gut, die Hexenkessel-Bar ist auch ein Argument.
Nach ein paar Abfahrten geht es - mal wieder per Ziehweg - hinüber ins Hausberggebiet. Man landet an der Bergstation der 6KSB Kreuzwankl. Mich interessiert zunächst die schöne rote Tröglabfahrt mit ihrem Schlepplift. Leider ist sie für ein Alpenskigebiet zu kurz, um interessant zu sein. Die Kreuzwanklabfahrt ist zwar länger, aber für Wiederholungsfahrten zu leicht. Das Hausberggebiet scheint mir normalerweise das Kinderskischulland von Garmisch Classic zu sein (an meinem Besuchstag waren mangels Schulferien keinerlei Skischulen unterwegs) ... fortgeschrittene Skifahrer langweilen sich hier schnell. Nach kurzer Untersuchung der beiden neuen Übungstellerlifte Rimmlermoos bemühe ich mich über ein qualvoll langes Schiebestück zum Adamswiesenlift. Dessen untere Abfahrtshälfte ist zwar nett zu fahren, und der Lift verfügt über eine schöne Baco-Kurve, aber das lange Schiebestück der oberen Hälfte ist ein Showstopper. Wer sollte sich das mehrfach antun wollen ??? Wahrscheinlich ist das Hausberggebiet interessanter, wenn die Kochelbergabfahrt und die Hornabfahrt ins Tal geöffnet sind. Da ich deren Schneelagesituation im unteren Teil jedoch nicht kenne, probiere ich die beiden gesperrten Talabfahrten nicht aus.
Ich entscheide mich für den Ausklang des Skitages am Osterfelderkopf und benutze für im Rahmen der Querung des Skigebiets erneut den Kandaharexpress. Von seiner Bergstation ist der Einsatz zweier Hubschrauber am Alpspitzgipfel zu beobachten. Welchen Sinn der Einsatz hat, ist nicht zu erkennen; die Helis drehen wieder ab. Am Morgen hatte ich eine Gruppe beim Aufstieg in Richtung Alpspitze fotografiert ... Weiter geht es über Ziehwege zur Längenfelder-DSB. Diesmal benutze ich sie nicht nur zum Transfer, sondern freue mich auf ihre Abfahrt. Doch auch hier bin ich ein wenig irritiert. Die entsetzlich langsame DSB (am Wochenende müssen die Wartezeiten hier unangenehm sein ...) erschließt nur einen halben skitauglichen Hang mit schöner Piste oberhalb der DSB-Mittelstation. Die untere Längenfelder-"Abfahrt" ist eine flache Serpentinen-Forststraße. Das Längenfelder-Plateau ist eigentlich zu klein für sinnvollen Skibetrieb auf Alpenniveau; die eine halbe Abfahrt allein bringt's nicht. Um das Längenfelder-Plateau besser nutzen zu können, sollte hier neben einem Ersatz der bestehenden DSB eine zusätzliche Beschäftigungsanlage in Richtung Hochalm aufgestellt werden, damit die bestehende Abfahrt dorthin für Wiederholungen genutzt werden kann.
Der Nachmittag erlaubt mir noch ein paar schöne Abfahrten an Osterfelderkopf, Bernadein und Hochalm, auch wenn es in dem Teilgebiet allmählich schattig wird. Es eignet sich sonneneinstrahlungsbedingt eher für den Vormittag. Ich bin gespannt, wie das Teilgebiet in ein paar Jahren aussehen wird, wenn die arg nostalgische Infrastruktur ersetzt worden ist. Für die einzige Talabfahrt des Tages geht es von der Hochalm wieder zurück zum Kreuzeck (eine Wiederholungsfahrt auf der Hexenkesselpiste in der schönen Nachmittagssonne ist noch drin) und zur Talstation des Kandaharexpress. Eigentlich will ich wegen der bereits inspizierten akzeptablen Schneelage die Kandaharabfahrt bis ins Tal nehmen, vertue mich aber und lande stattdessen auf der Olympia-Talabfahrt. Egal, auch hier ist die Schneelage bis auf ein kurzes Teilstück gut, und ich komme ohne Abschnallen bis 30 Höhenmeter oberhalb des Abfahrtsauslaufs durch. Erst für die letzten 200 m Strecke ist Tragen angesagt.
Fazit:
Garmisch Classic ist aus meiner Sicht ein merkwürdiges Skigebiet. Einerseits mag ich die nostalgischen, oberbayerischen Beförderungsanlagen à la Brauneck. Andererseits klaffen der Anspruch von Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort von Ski-Weltmeisterschaften bzw. als Mitglied der zwölf "Best of the Alps" (zusammen mit z.B. St. Moritz, Davos oder Kitzbühel) und die Realität seines Skigebiets so himmelweit auseinander, dass hier dringend Maßnahmen geboten sind, damit es nicht zum "Flop of the Alps" wird. Gemessen am hohen Anspruch erreicht die teils extrem kapazitätsschwache Anlagen-Infrastruktur von Garmisch Classic kein akzeptables Niveau, und richtig gut Ski fahren kann man im Höhenskigebiet nur rund um den Osterfelderkopf und den Kandaharexpress. Alle anderen Pisten des Höhenskigebiets sind deutlich zu kurz oder zu leicht oder sind reine Ziehwege. Aber ich habe ja die Talabfahrten nicht angemessen benutzen können ... wahrscheinlich bieten die mehr und müssen samt Kreuzeck- und Hausbergbahn ebenfalls zu den Beschäftigungsbereichen gerechnet werden. Garmisch Classic hat aus meiner Sicht Glück, dass die landschaftliche Impression des Wettersteingebirges die verbesserungsbedürftige Gesamtsituation des Skigebiets in Teilen zu kompensieren vermag.
84 Fotos ... etwas arg viel, ich weiß, sorry:
Anfahrt von Grainau kommend. Schnee im Talboden ... und ergrünende Laubbäume.
Die Alpspitzbahn habe ich um eine Minute verpasst und möchte keine 30 Minuten auf die nächste Fahrt warten.
Also laufe ich hinüber zur genau so verwaisten Kreuzeckbahn.
Alles geöffnet bis auf die Talabfahrten.
Die sichtbaren Talabfahrtsteile sehen aber befahrbar aus. Das hier unter der Trasse der Kreuzeckbahn müsste der Auslauf der Kandaharabfahrt sein.
Bergfahrt in der Kreuzeckbahn. Bis zum Ortsrand von GAP reicht der Schnee im Talboden noch. Und der Südhang des Kramers gegenüber ist auch noch weiß. So will ich das haben.
Die mächtige Stütze der Kreuzeckbahn vor der Einfahrt in die Bergstation. Nun heißt es Abschied nehmen vom Vorfrühling.
Bergstation Kreuzeckbahn.
Hier oben ist wieder dickster Winter. Bevor es zum Osterfelderkopf weiter geht, muss eine Abfahrt über die Piste der Hexenkesselbahn drin sein. Schließlich bin ich ja nicht zum Spaß hier.
An der Talstation der DSB Hexenkesselbahn steht dieses eindrückliche Bauwerk ... hier wird klar, wieviel Neuschnee wenige Tage zuvor am Alpennordrand gefallen ist!
In der DSB Hexenkesselbahn. Fährt mit 1,5 m/sec so langsam, dass es wirklich eine Zumutung ist.
Ziehweg vom Kreuzeck zur Längenfelderbahn. Ziehwege dieser Art gibt's hier oben (zu) viele.
Talstation DSB Längenfelderbahn. Steht etwas merkwürdig in einem Loch. Es sind kaum Skigäste da.
DSB Längenfelderbahn. Fährt ebenfalls nur 1,5 m/sec, wirklich nervtötend. Hier (schon oberhalb der Mittelstation) hat sie eine schöne Piste. Hinten die Alpspitze, die mich den ganzen Tag lang begleiten wird.
DSB Längenfelder gegen Garmisch-Partenkirchen und Wank.
Von der Bergstation DSB Längenfelder zweigt die breite Piste zur Hochalm ab. Der Blick schweift übers Reintal und die Ausläufer des Wettersteingebirges.
Hochalm. Oben rechts noch die Alpspitze.
Ich habe mich auf den Besuch von Garmisch Classic nicht vorbereitet und bin schon etwas irritiert, mit der Hochalmbahn hier mitten im Gelände eine 1960er Jahre-Pendelbahn vorzufinden.
Fahrt mit der Hochalm-Pendelbahn. Hölzl-Bahn von 1972 mit 44-Personen-Kabinen. Bei aller Liebe zu nostalgischen Bahnen: In ein Skigebiet der "Top of the Alps" gehört so etwas vielleicht doch nicht.
An der Bergstation Osterfelderkopf. Blick ins Tal auf die Alpspitzbahn, die ich morgens um eine Minute verpasst habe.
Restaurant Alpspitze auf dem Osterfelderkopf.
SCHL Osterfelderkopf neben der Bergstation. Ja, das ist ein Bild aus einem deutschen Skigebiet, auch wenn es nicht den Anschein hat. Hinten die Dreitorspitze.
Bergstation und Skilift Osterfelderkopf.
Paraglider und Dreitorspitze. Der Paraglider-Startplatz befindet sich nach hinten versetzt am Start der Abfahrt vom Osterfelderkopf.
Vom Skilift Osterfelderkopf geht es durch dieses sprengstoffgenerierte Felsentor hinüber ins Bernadeintal und auf die Abfahrt zur Hochalm.
Abfahrt vom Osterfelderkopf zur Hochalm bzw. dem Bernadeinlift. Auch wenn es nicht so aussieht: Das ist eine Skiabfahrt in Deutschland.
Bernadeinabfahrt. Die Piste quert den Schlepplift. Hinten die Dreitorspitze.
Zoom von der Bernadeinabfahrt übers Reintal aufs Schachenschloss Ludwigs des II. Der Bau ist unbedingt einen Sommerbesuch wert! Oben rechts in der Scharte, dem Dreitorspitzgatterl, steht auf 2374 m die Meilerhütte, eine von Deutschlands höchstgelegenen Alpenvereinshütten.
Bernadeinabfahrt.
Auslauf der Bernadeinabfahrt unter den Felswänden des Alpspitzmassivs.
Bernadeinlift, vom übrigen Skigebiet getrennt durch einen Felskamm. Oben links die Alpspitze.
Rückbringer-Tellerlift Bernadeinlift II zur Hochalmabfahrt. Hinten die Alpspitze.
Abfahrt Bernadeinlift - Hochalm nach Ende des Ziehwegstücks.
Mittagspause im "Alpspitz"-Bergrestaurant auf dem Osterfelderkopf. Kein Gericht kostet hier mehr als 10 Euro. Hier sollte man Schweizer Bergrestaurant-Leiter zum Lernen herschicken, wie man für ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis kocht. Rechts von der Schlepplift-Bergstation geht es zum "Alpspix", dem metallenen Aussichtssteg für die Halbschuhtouristen. Ich war nicht dort.
Blick von der Terrasse des Bergrestaurants auf dem Osterfelderkopf zur Alpspitze. Aus jeder Perspektive aus dem Skigebiet ein Blickfang.
Ziehweg-Querung von der Hochalm zurück zum Kreuzeck.
Nach kurzem Aufstieg nimmt einem dieser Handschuhmörder-Seillift den Rest der Plackerei ab.
Abfahrt der Hexenkesselbahn. Schön, aber viel zu kurz. Erinnert eher ans Mittelgebirge.
Vom Kreuzeck geht es über einen Ziehweg auf die Waldabfahrten des Kandaharexpress, der die stylische DSB Kreuzjochbahn ersetzte.
Parallelabfahrt zur Kandaharabfahrt.
Talstation Kandaharexpress gegen Garmisch-Partenkirchen.
In der 4KSB Kandaharexpress. Die Sesselbahn macht dort einen guten Job, ist aber völlig unfotogen. Warum hat man dort nicht gleich eine 6KSB gebaut?
Von der Bergstation des Kandaharexpress schweift der Blick übers tief eingeschnittene Reintal auf den Bergstock der Alpspitze. Wer genau hinschaut, erkennt rechts und darunter die Stationsgebäude von Hochalm und Osterfelderkopf. Ganz schön weit weg vom Standort ... später folgt noch ein Zoomfoto.
Kandaharabfahrt. Mit Farbe haben die Rennleiter irgendwelche Markierungen für die Renntrainings gesetzt. Vor ein paar Jahren habe ich im Forum mal prophezeit, dass die Trendsetter unter den Skidestinationen irgendwann ihren Kunstschnee einfärben werden ... Mit den Fangnetzen sieht das Motiv fast genau so aus wie Skifahren in Aprica in Italien, wo ich drei Wochen vorher war.
Kandaharabfahrt mit Waxenstein. Die Fangnetze wurden im Lauf des Tages teilweise abgebaut und von Pistenraupen abtransportiert.
Blick von den ersten Metern der Kandaharabfahrt über Kreuzwankl-Sesselbahn und die Infrastruktur am Hausberg auf GAP, den Wank und das Estergebirge.
Bei der Querung vom Kreuzjoch/Kandaharexpress zum Hausberg kommt man nach der Bergstation der Kreuzwanklbahn am Tröglhang samt Skilift vorbei. Der ist schön zu fahren, aber für ein Alpenskigebiet zu kurz. Unten rechts geht's zu den für die Saison 2013/2014 neu errichteten ...
... Übungsliften Rimmlermoos, die Seilliftanlagen ersetzt haben. An meinem Besuchstag sind keine Schulferien, also sind keinerlei Skischulen unterwegs, und an den Übungsliften fährt außer mir kein Mensch.
6KSB Kreuzwanklbahn. Eine der wenigen kapazitätsstarken Bahnen im Skigebiet Garmisch Classic. Bedient einen schönen Übungshang für die Skischulklientel des Hausbergs.
Trögllift und Kreuzwanklbahn gegen GAP und Wank.
Abfahrt Kreuzwanklbahn mit Restaurants und Seilbahnbergstation auf dem Hausberg.
Adamswiese mit Skilift. Leider nur über ein völlig unbefriedigendes Schiebestück erreichbar.
Skihang Adamswiese samt Schlepplift. Hinter mir ginge es die (gesperrte) Kochelberg-Talabfahrt hinunter. Leider kenne ich deren Schneesituation im Tal nicht, also probiere ich nicht aus, hinunterzukommen.
Klassische Baco-Kurve des Adamswiesenlifts. Danach geht es so schrecklich flach weiter, dass alle Kids nach der Kurve aussteigen. Links neben der Lifttrasse hinter dem Wall versteckt sich der Schneiteich.
Zoom vom Hausberg über die Bergstation Kreuzeck zur Zugspitze.
Bergstation Hausbergbahn.
Rückfahrt vom Hausberg zum Kandaharexpress mit der Kreuzwanklbahn. Die blaue Kreuzwankl-Piste ist nett zu fahren, aber für gute Skifahrer für Wiederholungen uninteressant. In den Ferien und an Wochenenden dürfte hier die Hölle los sein.
Erneut geht es mit dem Kandaharexpress hinauf, um zum Kreuzeck zurück queren zu können.
Hier ein Zoomfoto der Alpspitze von der Bergstation des Kandaharexpress aufgenommen. Unterhalb befindet sich die Seilbahnstation Hochalm, rechts die am Osterfelderkopf. Am rechten Bildrand befindet sich das Längenfelder-Plateau. Es fehlt eine Beschäftigunganlage von der Hochalm zum Längenfelder.
Plötzlich kommen gleich zwei Hubschrauber angeflogen, kreisen um den Alpspitzgipfel, inspizieren die nicht einsehbare Rückseite ... und drehen nach fünf Minuten wieder ab. Ich habe nicht herausgefunden, was die dort gemacht haben. Morgens hatte ich von der Bernardeinabfahrt aus eine Gruppe fotografiert, die den Aufstieg über die Ost- oder Südseite vorzubereiten schien.
Querung vom Kreuzjoch / Kandaherexpress zurück zur Hexenkesselbahn am Kreuzeck. Hinten links die Zugspitze.
DSB Hexenkesselbahn. Wenn es so leer und sonnig ist wie bei meinem Besuch, ist das ja ganz nett, aber mit ihrer Fahrgeschwindigkeit von 1,5 m/sec ist die Bahn wirklich eine Zumutung und gehört ersetzt.
Endlich wieder auf einem Ziehweg ... nun zum zweiten Mal zur Längenfelderbahn. Rechts unterhalb der Alpspitze ist das kleine Längenfelder-Plateau zu erkennen.
Längenfelder. Die lahme DSB hat sooo eine schöne Piste ... aber eben nur oberhalb der DSB-Mittelstation, was die Länge auf max. 500 m begrenzt.
Längenfelder-Abfahrt gegen den Wank.
Die Längenfelder-Abfahrt unterhalb der Mittelstation ist dieser Serpentinen-Hangziehweg, der reinen Verbindungscharakter hat. Unten im Tal liegt Grainau.
Wer an der Bergstation der DSB Längenfelder ganze fünf Höhenmeter aufsteigt, wird mit diesem einfrücklichen Alpspitzblick belohnt ...
... und mit diesem Blick durchs Höllental auf Zugspitze und Waxensteine.
Bergstation DSB Längenfelder gegen GAP und Wank.
Längenfelder-DSB und -Abfahrt. Nach rechts fahre ich weiter zur ...
... Hochalmbahn. Hinten die Dreitorspitze.
Ein letztes Mal hinauf mit der Hochalm-Pendelbahn. Ganze fünf Personen fahren mit.
Der Osterfelder-Schlepplift bekommt nachmittags allmählich den Schatten, ...
... in den die Bernadeinabfahrt samt Lift bereits abgetaucht ist. Hier friert sogar der aufgefirnte Schnee schon wieder an.
Letzte Abfahrt des Tages zur Hochalm gegen 16:30 Uhr.
Die Hexenkessel-DSB am Kreuzeck liegt schön in der Nachmitagssonne und fährt bis 17 Uhr.
Nun soll es zu Tal gehen. Leider interpretiere ich den Pistenplan falsch. Statt auf die Kandaharabfahrt fahre ich über die Olympia-Abfahrt in Richtung ...
... Station Kandahar-Express. Rechts hinter der Station beginnt die gesperrte Olympia-Talabfahrt.
Die ist zwar unpräpariert, aber problemlos zu befahren.
Olympia-Talabfahrt mit genügend Schnee ...
... bis auf dieses kurze Stück, das sich am linken Rand ohne Abschnallen umfahren lässt.
Danach geht es wieder mit genug Schnee weiter, ...
... bis 30 Höhenmeter über dem Auslauf endgültig Schluss ist.
Mein interessanter Skitag im Gebiet Garmisch Classic geht an der Talstation der Kreuzeckbahn zu Ende. Der Südhang des Kramer ist deutlich grüner als noch am Morgen.