Das weiße Gold blättert abDie Zahl der Skifahrer geht zurück. Wird aber heute nicht massiv in die Qualität der Skigebiete investiert, droht morgen die wirtschaftliche Talfahrt.
Das weiße Gold blättert ab
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Buckelpistenfan
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Re: Das weiße Gold blättert ab
Entwicklung ist nachvollziehbar.
Man sollte aber nicht nur an die Infrastruktur im Skigebiet (Lifte, Beschneiung, Pisten) selbst denken, sondern auch an die sonstige touristische Infrastruktur. Und da sind auch etwas die örtlichen Kommunalverwaltungen gefordert Wenn ausschließlich Luxushotels, Privatchalets und preislich gehobene Hotellerie und Gastronomie in der Nähe des Skigebiets neu gebaut werden (siehe Andermatt), wird die weniger zahlungskräftige Kundschaft wie viele Jugendgruppen und Sportvereine einfach mangels bezahlbarer Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten bald nicht mehr kommen können.
Man sollte aber nicht nur an die Infrastruktur im Skigebiet (Lifte, Beschneiung, Pisten) selbst denken, sondern auch an die sonstige touristische Infrastruktur. Und da sind auch etwas die örtlichen Kommunalverwaltungen gefordert Wenn ausschließlich Luxushotels, Privatchalets und preislich gehobene Hotellerie und Gastronomie in der Nähe des Skigebiets neu gebaut werden (siehe Andermatt), wird die weniger zahlungskräftige Kundschaft wie viele Jugendgruppen und Sportvereine einfach mangels bezahlbarer Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten bald nicht mehr kommen können.
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freerider13
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Re: Das weiße Gold blättert ab
Hmmm.
Ich seh es sogar schlimmer: Diese Kundengruppe kann mitunter seit etlichen Jahren schon nicht mehr kommen. Zumindest was die Zahlungskräftigkeit deutscher Kunden betrifft.
Wintersport ist schließlich ein reines Privatvergnügen, da gibt's keine Zuschüsse oder irgendwas ist von der Steuer absetzbar, etc.
Diejenigen, die es sich später vom finanziellen her leisten könnten wurden aber vorher nicht genügend "angefüttert", als dass Sie die "Investition" in einen Skiurlaub als gerechtfertigt betrachten würden. Schön sieht man das jetzt in denjenigen deutschen Skigebieten, die zwar nicht in die Infrastruktur investiert haben - aber dennoch ähnliche Zimmerpreise verlangen wie die österreichischen Kollegen - Leere.
Mit niedrigeren Preisen beim drumherum wären die Orte auch besser ausgelastet, diesen Weg will aber keiner gehen. Ist der Preis niedriger sind aber etliche auch bereit Abstriche beim Komfort zu machen. Wenn man aber "voll zahlt" erwartet man auch das Beste.
Und über kurz oder lang wird die großen Skigebiete dieses Problem auch erreichen. Schneller, weiter, neuer, größer ist sicher nicht immer der bessere Weg...
Schöne Grüße,
Jan
Ich seh es sogar schlimmer: Diese Kundengruppe kann mitunter seit etlichen Jahren schon nicht mehr kommen. Zumindest was die Zahlungskräftigkeit deutscher Kunden betrifft.
Wintersport ist schließlich ein reines Privatvergnügen, da gibt's keine Zuschüsse oder irgendwas ist von der Steuer absetzbar, etc.
Diejenigen, die es sich später vom finanziellen her leisten könnten wurden aber vorher nicht genügend "angefüttert", als dass Sie die "Investition" in einen Skiurlaub als gerechtfertigt betrachten würden. Schön sieht man das jetzt in denjenigen deutschen Skigebieten, die zwar nicht in die Infrastruktur investiert haben - aber dennoch ähnliche Zimmerpreise verlangen wie die österreichischen Kollegen - Leere.
Mit niedrigeren Preisen beim drumherum wären die Orte auch besser ausgelastet, diesen Weg will aber keiner gehen. Ist der Preis niedriger sind aber etliche auch bereit Abstriche beim Komfort zu machen. Wenn man aber "voll zahlt" erwartet man auch das Beste.
Und über kurz oder lang wird die großen Skigebiete dieses Problem auch erreichen. Schneller, weiter, neuer, größer ist sicher nicht immer der bessere Weg...
Schöne Grüße,
Jan