Aus dem Reiseteil der Welt u. SZ
Kundenzufriedenheitsbefragung mit einleuchtender Systematik
http://www.welt.de/reise/nah/article134 ... Alpen.html
wenn Gäste testen: Ranking Mountain Management/Uni Innsbruck
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waikiki83
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Re: wenn Gäste testen: Ranking Mountain Management/Uni Innsb
Zermatt beim Apres ski so weit vorne?? Das überrascht mich wirklich oder haben sie das mit Davos verwechselt?
- Fab
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Re: wenn Gäste testen: Ranking Mountain Management/Uni Innsb
Z wird apresmässig schon immer unterschätzt
- ist kein alpiner Ballermann, aber man kann wunderbar versumpfen.
- Kris
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Re: wenn Gäste testen: Ranking Mountain Management/Uni Innsb
Die Gäste wurden nach Ihrer eigenen Wohlbefinden zu einer Reihe von Themengebieten gefragt.
Stellt der Gast zB. in Zermatt fest, dass es sich dort prima ausgehen lässt, so bedeutet dies nicht zwangsweise, dass dort à la Ischgl 1000 Saufbuden befüllt werden wollen.
Es heisst lediglich, dass sich der Gast mit dem was da ist wohlfühlt. In Extremis könnte dies auch nur eine einzige Teestube sein, zB. wenn im Himalaya unterwegs.
Die Stärke der Untersuchung ist wohl, dass es weder um relative Vergleiche geht ("aber Laax hat doch viel mehr dies und das"), noch um absolute quantitative Messungen (à la "welches Skigebiet hat den längsten"), sondern schlicht und einfach um die Zufriedenheit des Gastes in genau dem Moment der Befragung.
Eventuelle Störgrössen (Bias) könnten hier jedoch sein dass zB. ein Gast bei schönem Wetter generell zufriedener ist, als bei Schlechtwetter welches Unmut verstärken könnte. Nun scheit im Süden die Sonne öfters als im Norden. D.h. auch die zahlreichen Teilergebnisse der Studie sind nicht absolut zu nehmen (zB. Qualität der Lifte), sondern sind das Resultat zahlreicher sich überlagernder subjektiver Faktoren.
Es könnte durchaus sein, dass ein Dorf mit genau einem Dorflift in luftigen Pinienwäldern in sonnigen Südalpen in gewissen Kategorien im Gast mehr Wohlfühl ermöglicht, als ein Grossgebiet wie zB. Zermatt. Dies hängt dann wieder von generellen Einstellungen zum Leben etc. des Gastes ab...
Also... im Endeffekt weiss ich jetzt für mich nicht, welchen "verallgemeinerbaren Wahrheitsgehalt" diese Studie verkörpert, hängen die Aussagen doch von zahlreichen nicht treffgenau und erschöpfend beschreibbaren und somit auch nicht quantifizierbaren Sekundärvariablen ab. ...
Stellt der Gast zB. in Zermatt fest, dass es sich dort prima ausgehen lässt, so bedeutet dies nicht zwangsweise, dass dort à la Ischgl 1000 Saufbuden befüllt werden wollen.
Es heisst lediglich, dass sich der Gast mit dem was da ist wohlfühlt. In Extremis könnte dies auch nur eine einzige Teestube sein, zB. wenn im Himalaya unterwegs.
Die Stärke der Untersuchung ist wohl, dass es weder um relative Vergleiche geht ("aber Laax hat doch viel mehr dies und das"), noch um absolute quantitative Messungen (à la "welches Skigebiet hat den längsten"), sondern schlicht und einfach um die Zufriedenheit des Gastes in genau dem Moment der Befragung.
Eventuelle Störgrössen (Bias) könnten hier jedoch sein dass zB. ein Gast bei schönem Wetter generell zufriedener ist, als bei Schlechtwetter welches Unmut verstärken könnte. Nun scheit im Süden die Sonne öfters als im Norden. D.h. auch die zahlreichen Teilergebnisse der Studie sind nicht absolut zu nehmen (zB. Qualität der Lifte), sondern sind das Resultat zahlreicher sich überlagernder subjektiver Faktoren.
Es könnte durchaus sein, dass ein Dorf mit genau einem Dorflift in luftigen Pinienwäldern in sonnigen Südalpen in gewissen Kategorien im Gast mehr Wohlfühl ermöglicht, als ein Grossgebiet wie zB. Zermatt. Dies hängt dann wieder von generellen Einstellungen zum Leben etc. des Gastes ab...
Also... im Endeffekt weiss ich jetzt für mich nicht, welchen "verallgemeinerbaren Wahrheitsgehalt" diese Studie verkörpert, hängen die Aussagen doch von zahlreichen nicht treffgenau und erschöpfend beschreibbaren und somit auch nicht quantifizierbaren Sekundärvariablen ab. ...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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waikiki83
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Re: wenn Gäste testen: Ranking Mountain Management/Uni Innsb
Wir haben letztes Jahr diese Umfrage mitgemacht. Ich fand sie aber persönlich nicht so gut, weil man eben nur auf das eine gebiet eingehen konnte, aber kein Vergleich machen konnte und auch sehr komische Fragen, die in Richtung Werbung gingen (a la welches Auto fahren Sie?) gingen.
Vielleicht war ich mit den falschen Leuten in Zermatt. Skifahren Top, aber "ausgangsmässig" nicht spannend. Aber wie gesagt, vielleicht zu wenig ortskundig, falsche Truppe etc
Dachte jetzt vor allem an eine Verwechslung mit davos, weil es im Absatz davor darum ging "in die Spitzengruppe aufgestiegen " und dann nicht in den top 5 zu finden
Vielleicht war ich mit den falschen Leuten in Zermatt. Skifahren Top, aber "ausgangsmässig" nicht spannend. Aber wie gesagt, vielleicht zu wenig ortskundig, falsche Truppe etc
Dachte jetzt vor allem an eine Verwechslung mit davos, weil es im Absatz davor darum ging "in die Spitzengruppe aufgestiegen " und dann nicht in den top 5 zu finden