ich war am Dienstag auf dem Glacier3000 bei Gstaad. Auf der Webcam war bereits am Tag davor das Nebelmeer zu sehen, deswegen habe ich mich entschieden der Nebelsuppe zu entfliehen.
Auf dem Gletscher war die fixgeklemmte Sesselbahn Scex Rouge sowie zwei der drei Gletscherskilifte offen, es sind dies die Skilifte Dôme und Tsanfleuron.
Die weiteren Anlagen sowie die Oldenpiste sind wegem Schneemangels noch geschlossen.
Ich war um 09.00 Uhr auf dem Pillon und konnte so die erste Kabine des Tages erwischen, bei den ersten beiden Fahrten mit der PB waren die Kabinen voll.

Guten Morgen Glacier3000, herrliches Wetter, wunderbare Sicht, kühle Temperaturen, die Rahmenbedingungen sind perfekt.

Direkt zum Skilift Tsanfleuron, der mittlere der drei Gletscherlifte auf dem Glacier des Diablerets.

Der Skilift Tsanfleuron wurde 1993 von VonRoll erstellt und ist mit 2322m eher lang.

Sind wohl überbrückt gefahren

Blick züruck. Leider ist der Einstieg der Anlage wegen Schneemangels zwischen St.5 & St.6 hinaufversetzt worden.

Das wunderschöne Oldenhorn. Ganz rechts unten der Eingang zur noch geschlossenen Oldenpiste (schwarz), das Highlight dieses Skigebiets.

Kurz vor der Abbügelstelle SL Tsanfleuron. Im Hintergrund der SL Dôme.

Hier gehts wohl auch nicht mehr ohne solche Geräte.

Blick rüber zum noch geschlossenen SL Quille du Diable.

Der Quille du Diable, Teufelskegel auf Deutsch, der Namensgeber des naheliegenden Skilifts. Eine Sage besagt das bei Gewitter und Donner die Teufel auf dem Gletscher kegeln. Von dieser Seite ist der Quille nicht so spektakulär.

Alle Rollenbatterien sind beweglich aufgehängt und haben eingangsseitig Rollen mit Kunststoffeinlage zur besseren Seilführung.

Nebelmeer über dem Chablais. Hier die spannendere Seite des Quille du Diable.

Bergstation bzw. Antriebsstation des SL Tsanfleuron.

Nun auf der fixen 4er-Sesselbahn Scex-Rouge, erbaut im Jahr 2000 von Doppelmayr. Antrieb am Berg, hydr. Abspannung in der Talstation.

Eher kurze Anlage und dank den asiatischen Gästen auch sehr langsam unterwegs.

Kurz vor der Bergstation.

Die Talstation ist hydraulisch in der Höhe verstellbar.

Blick zurück zum Einstiegsbereich.

Kabine der stützenlosen 125er-Pendelbahn Cabane-ScexRouge kurz vor Einfahrt in die Bergstation.

Piste am SL Tsanfleuron, schön breit aber sehr flach, auf dem Gletscher sind eigentlich alle Pisten so.

Talstation des SL Dôme. Eine Bühler-Anlage aus dem Jahre 1971. Momentan wohl am meisten frequentiert, da dieser Lift den bekannten Snowpark bedient.

Bergstation des SL Dôme.

Brückenantrieb der Sesselbahn ScexRouge.

Bergstationskomplex und der AlpineCoaster, die höchste Rodelbahn der Alpen, geöffnet nur im Sommer.

Blick runter zur Mittelstation Cabane des Diablerets.

Ablenkrad des Zugseils sowie die Bergebahn/kabine.

Auf dem Weg nach unten. Gehängearm der oberen Sektion beidseitig der Tragseile, da Anlage stützenlos.

Mittelstationskomplex Cabane des Diablerets. Links die Stützen 2 & 3 der ersten Sektion. Rechts knapp zu sehen die BS der 4er-Sesselbahn Oldenegg-Cabane.

Monsterstützen der ersten PB Sektion.

Bergebahn der ersten Sektion.

Dieselben Stützen von unten gesehen, auf der Talfahrt mit der ersten Sektion.
Fazit:
Für ein paar Stunden ein ausreichendes Angebot in der Vorsaison. Sobald die anderen Anlagen in Betrieb gehen wirds einiges interessanter. Aber bei Vollbetrieb nur Konkurrenztauglich wenn tiefer gelegene Gebiete mit Schneemangel zu kämpfen haben.