Anfahrt: Von Tulfes nach Kochel in ca. 1 Stunde und 40 Minuten. Da das Auto direkt vor mir auch zu den Ötzliften fuhr, war ich sofort am Parkplatz und ersparte mir damit das Herumsuchen.
Abfahrt: Vin den Ötzliften zum Söllereck in fast 3 Stunden! Leider gab es am Weg dorthin 2 mal Stau, was massiv Zeit kostete. Doch immerhin hatte ich dann noch für ein paar Fahrten am Höllwieslift Zeit.
Wetter: Anfangs noch leicht bedeckt, doch nach und nach setzte sich die Sonne durch. Am Tagesende hätte ich mich an der Bergstation vom Höllwieslift bräunen lassen können.
Geöffnete Lifte/Pisten: Alle/alle.
Geschlossenen Lifte/Pisten: Keine/keine.
Schnee: Überall griffig. Ab und zu hatte die Piste ein paar braune Flecken. Jedoch sah man diese immer rechtzeitig, sodass man problemlos ausweichen konnte.
Wartezeiten: Ab und zu ein paar Bügel. Letztendlich aber nicht der Rede wert.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Bewertung:
Bilder:
Erster Blick auf der Ötzlift 1 und seine Piste.
Zoom auf den untersten Trassenabschnitt.
Einstiegsniederhalter.
Talstation.
Im Ötzlift 1. Er wurde 1969 erbaut (genauso wie der obere Lift), hat jedoch bereits Langbügel.
Schöne Portalstützen.
Morgenstimmung. Im Schatten war es nicht einmal so kalt, wie anfangs befürchtet.
Nach dieser Stütze endet der erste Anstieg.
Blick zurück. Rechts unten sieht man den Parkplatz.
Nach dem ersten Anstieg verläuft der Lift durchgehend eher flach.
Seitenblick auf die Piste.
Hier vorne kommt eine Brücke.
Auf der Brücke. Seitenblick nach rechts.
Trassenverlauf oberhalb der Brücke.
Blick auf die rechte Piste, die letztendlich unter der Brücke hindurchführt.
Blick auf die Hauptabfahrt.
War wiegesagt sehr gut befahrbar. Die paar braunen Flecken beeinträchtigten den Pistenspaß kaum bis gar nicht.
Der obere Lift lief ganz in der Früh noch nicht. Er wurde erst ca. 1 Stunde nach dem eigentlichen Betriebsbeginn angeworfen.
War aber kein Problem, da ich in der Zeit einige Male am unteren Lift fuhr und die Piste dort auch recht schön und abwechslungsreich ist.
Ganz vorne sieht man schon die Bergstation.
Interessanter "Höhenunterschied" zwischen den Robas am Tal- und Bergseil.
Seitenblick zur Talstation vom oberen Lift.
Zoom zu seiner Piste.
Rechte Abfahrt am unteren Lift. Nach Unterquerung der Brücke erreicht man wie schon gesagt wieder die Hauptabfahrt.
Ausstiegsstütze.
Bergstation.
Ausstieg.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze.
Piste zwischen Bergstation vom Ötzlift 1 und Talstation vom Ötzlift 2.
Der Ötzlift 1 hat auch farblich einiges zu bieten.
Piste am Ötzlift 2.
Talstation vom Ötzlift 2.
Blick vom Einstieg auf Piste und Trasse.
Dieselantrieb am oberen Lift.
Ausfahrtsroba.
Dem Lift ein wenig "zuhören".
Wer hat da seinen Zipfelbob vergessen? vovo?
Im oberen Ötzlift.
Im Gegensatz zu seinem Kollegen noch ein Kurzbügler.
Stütze 1.
Seitenblick auf die Piste. Rechts kann man den Ausstieg vom unteren Lift erkennen.
Nette Abfahrt am Kurzbügler. Am besten gefiel mir jedoch die komplette Abfahrt. Aber es ist auch sehr schön, wenn man nur am oberen Lift ein paar Wiederholungsfahrten macht (Analoges gilt für den unteren Lift^^).
Weiterer Trassenverlauf vom Kurzbügler.
Stütze 2.
Hier gibt es interessante Robas.
Trassenverlauf oberhalb von Stütze 2.
Die obersten Trassenmeter vom Ötzlift 2.
Ausstiegsstütze.
Die Bergstation ist gut im Wald versteckt.
Doch das hinderte mich nicht daran, hierfür einen kurzen Waldmarsch einzulegen.
Rückweg von der Bergstation zur Piste.
Ausstieg.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze.
Auf der Piste.
Kurzer Fotostop bei Stütze 2, die ja interessante Robas besitzt (siehe oben).
Weiterer Pistenverlauf. Links unten erkennt man bereits den Ötzlift 1.
Versuch eines Heuss-Kurzbügel-Panoramas.
Links der oberste Teil vom Ötzlift 1 und rechts der unterste Abschnitt vom Ötzlift 2.
Nun ging es an der Talstation vom Ötzlift 2 vorbei (ein Reim
Hauptabfahrt. Links der Ötzlift 1.
Blick zurück nach oben.
Unterster Abschnitt der Hauptabfahrt.
Mit genug Schwung konnte ich problemlos bis zum Auto fahren. Vom Parkplatz zum Lift muss man eben die paar Meter marschieren, doch umgekehrt ist es umso einfacher.
Das war mein Ausflug zu den Ötzliften. Mir gefiel dort alles sehr gut. Im Nachhinein betrachtet hätte ich besser den ganzen Tag dort bleiben sollen, doch ich war ja so g*** auf den Höllwieslift, da er endlich einmal auf kompletter Länge geöffnet war. Dafür nahm ich Stau etc. in Kauf. War ehrlich gesagt auch nicht gerade der beste Zeitpunkt (da Ferienbeginn in Bayern). Doch wenn man nicht direkt in der Nähe wohnt, muss man sich eben mit den aktuellen Verkehrsgegebenheiten abfinden. Ich war dann aber letztendlich doch froh, dass ich mich quasi bis zum Söllereck durchgekämpft hatte. Das war mir der längste SL von D wert.
Fazit zu den Ötzliften: Wer es komplett ruhig möchte und eben weit weg von jeglichen Massendestinationen seine Schwünge ziehen will, der sollte die Ötzlifte besuchen. Für Liftnostalgiker sind sie sowieso höchst interessant. Heuss-Lifte gibt es ja nicht (mehr) wie Sand am Meer.
Zum Schluss sein noch angemerkt:
Die Ötzlifte werden von stacheligen Sträuchern gut bewacht. Wenn man da "SL-Schrott" oder so etwas sagt, dann haben sie einen schon. Als Warnung an die KSB-Fetischisten: Nehmt euch in Acht, falls man euch doch einmal zu den Ötzliften "verschleppen" sollte.
Für alle, die bis hierher genau gelesen haben: Ich hatte am Valentinstag streng genommen doch noch "Foto-Kontakt" mit einer Rose. Nur wollte sie justament nicht blühen. Aber bis nach Hause hätte sie es vermutlich kaum "überlebt", daher bin ich ihr auch nicht böse.