
Der Besuch der Turracher Höhe fand im Rahmen unseres Kreischberg-Urlaubes statt. Vom Ferienpark Kreischberg auf die Passhöhe der Turrach benötigten wir bei teilweiser Schneefahrbahn 40 Minuten, zurück ging es bei trockener Fahrbahn 5 Minuten schneller.
Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Bewölkung am Vormittag löste sich bis mittags auf und am Nachmittag war der Himmel wolkenlos. Das Thermometer zeigte Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt an und an exponierten Stellen war kräftiger Wind spürbar. Während am Kreischberg der Wind nur im Gipfelbereich unangenehm war, gab es auf der Turracher Höhe im gesamten Schigebiet exponierte Stellen, was uns doch eher unangenehm überraschte.
Außer dem Ottifantenlift und ein paar Schiwegen (z.B. Talstation Weitental zu Turrachbahn) waren alle Lifte und Pisten geöffnet.
Neben der höheren Windanfälligkeit war der deutlich höhere Besucherandrang gegenüber dem Kreischberg die zweite unangenehme Überraschung. Die Bahnen fuhren gut ausgelastet und es kam immer wieder zu Wartezeiten bis zu 10 FBM. (Gut, das ist jetzt auch nicht wirklich viel, aber wenn man gerade 6 Schitage in einem menschenleeren Schigebiet verbracht hat, das nur wenige Kilometer entfernt ist, dann ist man schon etwas negativ überrascht)
Pistenzustand: Grundsätzlich wurden auf der Turrach die Pisten in der gleichen Top-Qualität hergerichtet, wie am Kreischberg. Allerdings kam im Gegensatz zum Kreischberg an den windexponierten Stellen, wo der Neuschnee weggeblasen wurde, der eisige Untergrund zum Vorschein (z.B. Grat am Kornock oder Einfahrt in den ersten Hang zur Sonnenbahn). Weiters sorgte der höhere Besucherandrang für rasch zerfahrene und an manchen Hängen auch aufgehügelte Pisten. Das Alles ist aber Nörgeln auf hohem Niveau, denn in Summe war auch der Schitag auf der Turrach top.
Am Vormittag fuhren meine Frau und ich eine Runde durchs Schigebiet mit zahlreichen Wiederholungsfahrten (vor allem an der Zirbenwaldbahn und dem Weitentallift) im Uhrzeigersinn. Am Nachmittag machte ich die Runde in die andere Richtung, während meine Frau am See spazierte und die traumhafte Landschaft genoss, die hier gegenüber dem Kreischberg doch deutlich schöner ist.
Doch lassen wir nun Bilder sprechen. Die ersten Abfahrten machen wir bei der Zirbenwaldbahn.


Von der Bergstation sieht man zur Kornockbahn.

Bei der Turrachbahn fahre ich die Piste „Adrenalin“, eine präparierte Schiroute.

Der Weitentallift war an diesem Vormittag unsere Hauptbeschäftigungsanlage.

Von dessen Bergstation sieht man schön über den Turrachsee zur Kornockbahn.

Blick vom Turrachsee zur Sonnenbahn.

Nach einer Fahrt mit dem Seetaxi erreichen wir den Übungslift mit dem es weiter ging, sowie den Ottifantenlift, der still stand.

Nach einer Fahrt mit der Kornockbahn…

…blicken wir von der Bergstation zur Gerlitzen.

Meine Frau vermisst auf der, gegenüber dem Kreischberg, deutlich anspruchsvolleren Turracher Höhe, die sanft flachen breiten Carvinghänge und beendet den Schitag für einen Seespaziergang. Ich hingegen fahre zum Hüttenexpress.

Auf der Panoramaabfahrt…

…geht es zur Panoramabahn, einer Kombibahn.

Danach fahre ich mit dem Seetaxi, der Sonnenbahn und dem Seitensprunglift zur Turrachbahn.



Mit der Zirbenwaldbahn und dem Maulwurf geht es zur Kornockbahn, wo ich den Rest des Tages zahlreiche Wiederholungsfahrten mache.

Bei dieser Gelegenheit besichtige ich auch den LSAP-Schlepplift Paulilift.


Ein schöner Schitag, den ich an diesem Ort aber mit zahlreichen anderen Wintersportlern verbringen musste, geht zu Ende. Bei herrlichem Pulverschnee und hellem Sonnenschein werden pünktlich um 16:00 Uhr die Drehkreuze der Liftanlagen verhüllt. Kurz davor erwische ich die letzte Bergfahrt bei der Kornockbahn.
