Hier war für uns beide etwas dabei! Für mich als Oldtimerfan alle male und Für Leo als bekennen Girak-fan auch.
Nach dem Ticket kauf gings ab! Ich war ja sehr gespannt ob das Knacken, welches ich vor 2 Jahren gehört hatte, heute auch wieder zu hören sei.
Auf die Antwort musste ich nicht lang warten, bereits an Stütze 4 Schaltete einer der Mitarbeiter auf L1. Und?.... Ja! beim Normal fahren gaben die Rollen kein Ton von sich, als der Lift langsam fuhr fingen die Rollen an zu knacken... Von der Bergfahrt habe ich keine Bilder, da ich wieder gefilmt hatte. Wenn Leo hier bitte nachhelfen könnte
Direktlink
Antrieb ist ab 14:25 zu sehen
Der Antrieb gab Giraktypisch einen recht ordentlichen Sound von sich! Man hörte diesen bereits einige Stützen vor der Bergstation.
Nachdem wir uns noch eine weile den Antrieb sowie die schön bunt lackierte Bremse etwas näher aangeschaut hatten bschlossen wir zur nahe gelegenen 6er Sesselbahn Vermiel sowie zur DSB Garfrscha 2 zu wandern. Schon als ich die Station des 6erlifts aus der ferne sah konnte ich mir ein lachen nicht verkneifen! Das Ding sieht aus wie eine zu heiß gewaschenen Uni-G
Nachdem wir uns an dieses hässliche Fabrikat herangepirscht hatten stellten wir fest, dass die Tür zum Maschienenraum offen war. Diese Einladung nahmen wir natürlich gerne an!
Also wenn eine Anlage nach 10 Jahren schon so anfängt zu rosten würde ich mir wirklich Gedanken machen!
Damit die Bahn vielleicht doch noch paar Jahre laufen kann haben wir die Tür mal lieber wieder zugeschoben. Nicht dass die noch wegrostet
Zum Vergleich die 33 Jahre früher erbaute DSB. Ich konnte kein Rost erkennen.
Auch hier war das Ziel hoch hinaus
Nach kurzer Inspektion
Wieder an der DSB Schauten wir erstmal neben die Station. Dort lag einiges an Liftschrott...
...und Teilen die wohl darauf warten welcher zu werden.
Vor der Talfahrt fragten wir den Liftler ob wir uns dien Antrieb anschauen durften. Wir schilderten ihm kurz unser Interesse an der Anlage und nach etwas Überlegzeit fragte er uns ob wir uns eh mit den Anlagen etwas auskennen würden. Nachdem wir diese Frage mir Ja beantwortet hatten, lies er uns nach einem langen Atemzug rauf auf die Antriebsbrücke.
Nach einem weiteren kurzen Gespräch ging es dann wieder zurück ins Tal.
Weiter ging es nach Ischgl. Hier begrüßte uns eine Beton Ausfahtsstütze. Dies gefiel mir natürlich gleich wieder! Sogar Modere Bahnen haben also Betonstützen, da soll mal noch jemand sagen die seihen bei Konzessionsprüfungen ein Problem!
Da ich mir den Akku für aus meiner Sicht interessantere Bahnen aufheben wollte habe ich hier weder Gefilmt noch großartig Fotos gemacht. Das wäre dann wieder der Part den Leo übernehmen könnte
An der Mittelstation gabs Mittag bevor es weiter zur KSB ging.
Oh, Wellblech, das ist ja fast Wopfnerfeeling
Was auf der einen Seite noch recht ursprünglich ausschaut...
... machte die Andere gleich wieder zu nichte
Weiter gings zur Garaventa. Schön ist aber auch was anders...
Das ein oder andere Murmeltier war auch zu beobachten
Mehr Bilder habe ich Ischgl leider nicht gemacht, da ich mir den Akku für die nächste Station aufheben wollte habe ich von den Talfahrten keine Bilder gemacht. An der Mittelstation wieder angekommen sahen wir, dass in der Station der Sonnenbahn ein Mitarbeiter war
Zurück an der Silvrettabahn fragten wir auch hier nach einer Führung und auch hier bekamen wir diese netterweise
Die Bahn hat 4 Antriebe. Je nach bedarf werde die entsprechende Anzahl dieser in Betrieb genommen. An diesem Tag liefen nur 2 Motoren und schon die machten ein Höllenlärm!
Während alle andren Funitel 2 Seile haben gibts es hier nur eins, welches mehrfach umgeleitet wird.
Nachdem wir wieder im Tal waren gings weiter Richtung See. Die Dortige Medrigjochbahn war für mich natürlich auch ein Highlight, weils eine Wopfner ist! Die Bergfahrt hab ich gefilmt, also warten wir auch hier auf Leo...
[youtube]m7DGr-x4uNU&feature=youtu.be[/youtube]
An der Bergstation angekommen fragten wir einen der 2 Mitarbeiter ob wir einmal in die Garagieren schauen dürften. Die Antwort war mehr als überraschend: "Liftfans?!? Ja gut, könnt euch gerne umschauen! In der Garagierung und wenn ihr die Tür rechts geht, das Ersatzteillager Durch kommt ihr zum Antrieb. Schaut euch ruhig um, aber bitte nirgendwo, rein- bzw.- ranfassen" Nach einem "Viele Dank!" von unserer Seite gingen wir uns also umschauen.
Ich war begeistert und Leo verguckte sich etwas ins Wopfnerblau
<Platzhalter Antriebsvideo>
Im Ersatzteillager suchte ich dringlich nach einer Wopfnerklemme. Vergeblich... Nur eine DM Klemme
Zurück in der Garage trafen wir den netten Liftler wieder, welcher nun erstmal über die Wopfnerklemme ausgefragt wurde. Er erklärte uns die Funktionsweise der Klemme, sowie die der Doppelmayr. Nachdem ich ihn dann auf den Unfall in Axams angesprochen hatte erzählte er, dass man hier gleich nach diesem Tests durchgeführt hatte um festzustellen ob dies auch hier passieren könnte. Man hat als mit 8 Tonnen die Klemme nach oben gezogen und sie versucht so aus dem Seil zu reißen. Ergebnis: Sie hat gehalten. Ein großer Vorteil: hier hat man die größten klemmen, welche Wopfner je gebaut hat, da ist die Klemmkraft größer. In Imst, so erzählt er weiter, sein zb. die kleinen Klemmen in Betrieb, da sei der Klemmkraft grenz wertig. In Südkorea sei wohl eine solche Klemme sogar schon mal aufgegangen... Aber hier könne das nicht passieren, betonte er noch einmal. Auch jetzt lud er noch einmal zum verweilen ein und meinte "Da oben könnts euch die Klemme noch amol von nahem anschauen". Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.
Nach dem wir die Station der Wopfner EUB detailliert unter die Lupe genommen haben gings zu einem weiteren Oldtimer am Berg. Ein alter DM SL
Alles in Wopfnerblau, selbst die kleine Skibar
Gerade als wir fragen wollten ob wir einmal oben in die Kuppeltechnik schauen wollten war keiner mehr da... Mist! Zwar hatte der Liftler ja gesagt wir können uns gerne überall umschauen, aber jetzt wirklich einfach überall reinschauen wollten wir dann doch nicht und beschlossen in der Talstation nochmal zu fragen.
Wie gesagt fragten wir unten ob wir einmal in die Technik schauen dürften. Leider verneinte der Liftler dies, da er allein in der Station war...
Die Letzte Station des Tages sollte am späten nachmittag Tschagguns sein. Mit dem Lift hier wäre ich gerne noch gefahren, leider kamen wir dafür etwas zu spät... ein paar Jahre zuspät...
Wenigstens auf den Sessel kann man sich noch setzen!
Mit Grabs Ging ein ereignisreicher Tag zu ende. Zum Schluss kann ich mich nur bei all den netten angestellten an den Liften, für die tollen Einblicke in die Technik, bedanken! Sowas bekommt man nicht alle tage zu sehen