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Trotz des unfreundlichen Wetters hat es uns letztes Jahr in Kappl und Umgebung generell gut gefallen (Regen gäbe es in Mitteleuropa eh überall), und schon damals haben wir beschlossen in naher Zukunft, bei hoffentlich besserem Wetter, die Wanderwoche zu wiederholen. Dass es schon heuer sein wird, konnten wir damals natürlich noch nicht wissen
Am Montag sind wir nach einem (verkürzten
Morgendlicher Spaziergang durch Kappl, fragt mich bitte nicht warum 1 Stunde vor Betriebsbeginn drei Kabinen hinaufgefahren sind
Nach der Auffahrt mit der Gondel zuerst ein Blick auf den 'Sunny Mountain Erlebnispark' (zwei Nummern kleiner als z. B. in Fiss/Serfaus, aber trotzdem ein wenig im selben Stil):
Die erste halbe Stunde sind wir im lifterschlossenen Bereich hinaufgewandert, hier die 4KSB Alblit ...:
... und der SL Mardina:
Als leichte Einstiegstour haben wir die eher kurze Runde Niederelbehütte - Kappler Kopf - und dann 'hintenrum' (am Foto nicht zu sehen) durch das Tal des Alschnerbaches runter nach Kappl gewählt. Den selben Plan hatten wir ja auch bereits im Vorjahr, aber durch den Regen haben wir dann die Tour auf der Niederelbehütte unterbrochen und sind statdessen am kürzesten Weg über die Sessladalpe (das Tal direkt unter der Hütte) abgestiegen. Der Kappler Kopf ist der grüne Berg etwa in der Mitte links:
Nochmals Kappler Kopf (linker Bildrand) und Niederelbehütte (fast genau in Bildmitte). Herrliche Landschaft hier oben, besonders mit einem Sonne - Wolken Mix:
Kleiner Wasserfall auf der letzten Steilstufe unterhalb der Hütte:
Die Niederelbehütte liegt auf einem breiten Plateau auf etwa 2300m, umgeben von etlichen 'fast - 3000ern':
Nach einer kurzen Einkehr sind wir die restlichen 100 HM zum Gipfel gewandert, der Berg ist eine perfekte Aussichtskanzel:
Unser Ausganspunkt, gezoomt:
Gegen W wird es langsam dunkel:
Zur Niederelbehütte gibt es vom Tal aus eine Materialseilbahn in 2 Sektionen, hier die kurze 2. Sektion vom Sattel runter zur Hütte:
Steiler Abstieg ins Fatlartal:
Das Tal wirkt wie verlassen, man sieht auf einmal keine Spuren menschlicher Zivilisation mehr. Einst muss es da Almen gegeben haben, nun findet man da und dort noch reste verfallener Holzhütten.
Weiter unten verläuft der Weg dann etwas breiter durch den Wald; man kreuzt die 1. Sektion der Materialseilbahn:
Die letzte Stunde begleitete uns Donner, zuerst weit entfernt, dann immer näher. Aber schnell absteigen war unmöglich
... und gegen Osten gab es auch schon Schauer:
Was wäre unser Kappl - Urlaub ohne Regen? Gottseidank haben alle Häuser riesige Balkons oder offene Garagen / Überdachungen, so dass wir uns gut vor dem Gewitter verstecken konnten. Wir waren nämlich an der 'falschen' Seite von Kappl, fast noch eine Stunde von unserer FeWo entfernt. Was danach passierte, finde ich extrem nett: ein einheimischer Autofahrer hielt an und fragte unaufgefordert, wohin wir wollen, und nahm uns bis ins Zentrum von Kappl mit. Danke dem unbekannten Herrn
Ach ja, hier der Grund warum der Abstieg so lange gedauert hat. Vergangenes Jahr waren es Steinpilze, heuer jede Menge Eierschwammerl. Zwei Menüs für die Woche standen damit fest:
(to be continued)