Schultz-Projekte können wahrscheinlich nur durch Immobilienentwicklungen Finanziert werden eine Refinanzierung der Anlagen aus dem Betrieb ist sehr fraglich.
Gleichzeitig übt Schett massive Kritik an von der ÖVP durchgesetzten Bevorzugungen. „Entgegen der Richtlinien wurde etwa die stille Beteiligung an den Kalser Bergbahnen von sechs Millionen Euro jetzt auf null abgewertet.“
Diese Vorgangsweise sorgt in Osttirol für Unverständnis, überdies könnte es nachträglich EU-rechtliche Probleme geben, wenn die Abschreibung als Förderung bewertet wird. Doch damit nicht genug. Die einseitige Förderschiene irritiert Schett, der auch Vorstandsmitglied des Osttiroler Tourismusverbands ist. „Wenn man mit den vielen Fördermillionen aus den unterschiedlichsten Töpfen, die in die Skischaukel Kals-Matrei und in das 500-Betten-Hotel „Gradonna Mountain Resort“ geflossen sind, eine Qualitätsoffensive bei den heimischen Betrieben gestartet hätte, wären die Effekte sicher um einiges größer gewesen. Das zeigt ganz eindeutig die Entwicklung der Nächtigungen in Kals. Da ist das viele Geld fast wirkungslos verpufft.“
Ausserdem
Unabhängig von der Osttirol Invest stellt Schett auch die Bedarfszuweisungen an drei Deferegger Gemeinden für ein Schultz-Projekt in St. Jakob in Defereggen zur Diskussion. Die Gemeinden würden einen Grund ankaufen und Schultz ein unentgeltliches Baurecht einräumen.