Von vorne: Freitag Abend Rinerhorn Flutlicht
Nur die rote Talabfahrt ist beleuchtet, keiner von uns war je am Rinerhorn und wir haben schlimmste Verhältnisse befürchtet, stattdessen: Eine wunderschöne Piste, toll durch die Landschaft gelegt, nicht so kaputtplaniert sondern mit tollen Wellen, Kurven, durch einen Weiler, über eine Straße und durch den Wald zurück zur Gondelstation. Dazu toll präpariert und nur mit maximal 15 anderen Leuten geteilt, die man quasi nie gesehen hat.
Die Gondel hat um zehn vor elf das letzte mal Leute nach oben mitgenommen, darum gegen elf natürlich standesgemäß an der Heckklappentheke etwas Aprés Ski
Nach einer etwas kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg zur Parsennbahn, frohen Mutes stapfen wir durch die Davoser Winterwelt.
Oben sieht es deutlich besser aus. Rapid, Totalp, Furka, Gruobenalp und die Piste von Joch nach Obersäss sind toll zu fahren, gut präpariert und dank etwas Neuschnee in der Woche sind die Berge oben immerhin leicht geschminkt. Von Obersäss nach Schifer ist zwar nicht mehr gesperrt aber offiziell auch nicht als offen kommuniziert. Natürlich fahren wir es dreimal obwohl es sauhart, knollig, eisig und extrem ruppig zu fahren ist. Macht aber trotzdem irgendwie Laune.
Furka Bergstation
Viel los auf der Totalppiste
Aus dem Rapidlift
Nachdem wir es den ganzen Tag oben gut krachen lassen haben entschlossen wir uns die nicht mehr abgesperrte aber nicht geöffnete und auch nicht präparierte Talabfahrt nach Davos hinunter zu wagen. Bis zu den ersten Häusern besser als Schifer, ab da Eisklumpen und dann am Ende ein komplett schneefreier Schlusshang. Hat sich gelohnt und allemal besser als mit der Bahn abzufahren
Dann: Kasten leeren, schlafen, Auto packen, auschecken und ab aufs Jakobshorn.
Alle Pisten bis auf die 2 (Bräma Mittel) offen und meistens gut zu fahren.
Zum nachmittag hin wurde alles sehr sulzig und gefühlt Zwanzig Grad auf dem Gipfel. Aber alles spaßig von blau bis schwarz. Morgens Jatzpiste, dann mit der Sonne immer weiter rüber bis zum Bräma, und wieder zurück. Am besten waren wohl die schwarze 7 und die rote direkt auf der anderen Seite vom selben Lift.
Am Ende Talabfahrt, ordentlich weich keine Steine, schmal aber gut zu fahren.
Noch ein paar Fotos chronologisch morgens nach abends:
Aussicht von überm Brämajet
Interessanter Weise sind wirklich viele Menschen ab 15:00 mit den Gondeln zurück ins Tal gefahren, sodass wir um vier die Pisten für uns allein hatten und die Talabfahrt zur Privatabfahrt wurde.
Fazit:
Super Wochenende, weniger Leute als erwartet, und quasi keine Wartezeiten an irgendwelchen Listen, bessere Pistenverhältnisse wie erwartet und insgesam einfach jede Menge Spaß.
So, dass war mein erster Schneebericht