Die Kernaussage: "Mich persönlich nerven Pisten, die alle in einem Ziehweg enden, vor allem wen das Gelände deutlich mehr hergeben würde." Ja, ja und nochmals ja.
Dennoch mag ich kleine, feine Gebiete ohne grossen Rummel - und das bekommt man hier eindeutig, in der Nebensaison sowieso. Ich war nur mit ca. 20-30 anderen Nasen unterwegs. Das Zwischenhoch bescherte uns grandiose Aussichten, wenn auch die hohen Wolken am Nachmittag wie angekündigt etwas dichter wurden. Scharf geschossen wie sonst jeweils zum Axalp-Fliegerschiessen wurde zwar nicht, aber vom nahen Meringen aus starteten immer wieder FA18 für die WEF-Patrouille, die dann kurz danach ihre parallelen Kondensstreifen in den Himmel zogen. Das Gebiet ist wie alles derzeit frisch verschneit und erstmals richtig gut eingeschneit, daher waren einige Pisten leider noch zu. 46 Franken für die Tageskarte finde ich angesichts des Gebotenen und der lahmen 3SB an der oberen Grenze - aber wenn man es als Spende an ein kleines Gebiet ohne Halligalli ansieht, ist es OK. Es war bitterkalt - ich musste mehrmals Zehen und Hände aufwärmen gehen.
Alle Bilder gibt es in diesem Album auf skiliftfotos.ch - hier das BestOf, begonnen mit dem wunderbaren eisigen Montagmorgen in Bern (-12 Grad) und der Anfahrt vom Talboden über ein einges Strässchen auf die Axalp: