Der Einstieg ins Skigebiet erfolgte über Warth, das man von Steeg in etwa 10-15 Minuten erreicht. Warth bietet abwechslungsreiche Pisten, die fast alle Richtung Norden abfallen. Das hat im Frühjahr natürlich Vorteile. Auch wenn sie schon recht abgefahren waren, boten sie dennoch genügend Gripp. Toll sind auch die Freeridemöglichkeiten in dem Gebiet - dürfte für die meisten Forennutzer allerdings nicht neu sein.
Anders als in Warth sind in Lech viele Pisten nach Süden oder zumindest in Richtung Sonne ausgerichtet, sodass sie bereits zu Mittag weich und sulzig wurden. Nachmittags gab es dann an vielen Stellen schöne Sulzbuckel. Zurück nach Warth ging es nicht mit der Verbindungsbahn Auenfeldjet, sondern durchs Gelände.
Am Montag ging es dann nach Zürs. Leider war der Andrang zu Wochenbeginn teilweise genauso groß wie am Sonntag. Zumindest betrug die Wartezeit in Lech an der Rüfikopfbahn kurz vor 11 circa 20 Minuten. Weiter ging es dann der Verbindung Der Weiße Ring folgend weiter nach Zürs. Landschaftlich hat es mir dort am besten gefallen. Auch die Pisten und Routen bzw. generell die Freeridemöglichkeiten sind erstklassig. Zurück ging es dann übers Madloch nach Zug und wieder zurück nach Warth. Vom Parkplatz am Saloberkopf dauerte die Heimfahrt nach München am Montagabend 2:20 Stunden.
Hier ein paar Eindrücke
Links unten sieht man Lech, darüber der Rüfikopf 2362m. Die hintere Gebirgsgruppe in der Bildmitte gehört wie die im rechten Bereich zu Zürs. Der Sessellift rechts startet in Zug.
Trittkopf: Blick auf Alpe Rauz. Ab der Saison 2016/17 wird es eine Anbindung mit Alpe Rauz/St. Anton geben.
Trittkopf: Blick auf Zürs
Muggengrat Richtung Madloch
Muggengrat/Zürser Täli
Warth: Soberkopf
Bilder in größerer Auflösung