Projekt Maria Schutz-Sonnwendstein

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jul
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Projekt Maria Schutz-Sonnwendstein

Beitrag von jul »

Auch hier soll gebaut werden. Dazu 2 Zeitungsartikel:
Liftprojekt noch in den Kinderschuhen

SCHOTTWIEN Im Herbst wird der S 6-Straßentunnel eröffnet. Das große Liftprojekt am Sonnwendstein, das die Besucher dazu verleiten sollte, vor dem Tunnel abzubiegen, steckt aber noch immer in den Anfängen. Doppel- und Sechsersessellift um 10,73 Millionen Euro müssen warten. Denn noch immer ist man über Schritt eins nicht hinaus.

Und der sieht eine Einigung mit den rund 40 Grundeigentümern vor. Noch ist sich die Gemeinde nicht mit allen über die Pachtzahlungen einig geworden. "Es kann nicht sein, dass einer alles blockiert", schüttelt Bürgermeister Walter Polleres den Kopf. Deswegen wird intensiv an einer Lösung gearbeitet.

Gusto, welche Möglichkeiten sich für die Region nach Realisierung des Projektes darbieten, holte man sich jedenfalls vorige Woche bei einem Kurzausflug in ein Salzburger Skigebiet. Für 2004 heißt es mit Volldampf arbeiten, man ist schon mindestens drei Monate hinter dem Zeitplan und: "Jedes Jahr, in dem der Tunnel offen ist, ist wichtig." Und 2007 läuft auch die Genehmigung für den Einsersessellift aus.

Das wär der erste vom 13.01.2004

Und jetzt der zweite vom 19.02.2004:
Projekt Sessellift steht in den Startlöchern

SCHOTTWIEN Nach dreimonatiger Verzögerung kommt wieder Bewegung in das Ausbauprojekt an Sonnwendstein und Schwarzenberg. "Wir sind jetzt nicht mehr am Weitermachen gehindert", freut sich Bürgermeister Walter Polleres, dass man sich endlich mit allen der rund 40 Grundeigentümer geeinigt hat. Eine Unterschrift fehlt noch, die soll aber in den nächsten Tagen erfolgen.

Das 10,73 Millionen Euro schwere Projekt - mit Doppel- und Sechsersesselbahn - beschäftigte am Dienstag erneut den Liftausschuss. Als nächster Schritt werden Wirtschaftlichkeitsrechnungen angestellt und ein Masterplan erstellt. In zwei bis drei Monaten sollen diese Studien vorliegen. Im Herbst plant man auf jeden Fall die Behördenverfahren konzentriert durchzuziehen. Bis dahin wird auch die Piste noch genau vermessen und ein Plan vorgelegt. Mit den Arbeiten könnte man dann in einem Jahr beginnen. Die Pistenpacht wird an die Grundbesitzer bereits ab Baubeginn ausbezahlt. Diese Kosten sind im Projekt bereits vorgesehen.

Die bisherigen Vorarbeiten werden von der Errichtergesellschaft vorgenommen. Für die Finanzierung des Vorhabens ist derzeit eine Aufteilung auf Eco Plus (37,4 Prozent), Gemeinde (30 Prozent) und Gesellschaft (32,6 Prozent) vorgesehen.

Man hofft natürlich, Investoren für den Liftbetrieb zu bekommen. Polleres: "Es haben bereits einige angefragt." Die Gemeinde will aber auf jeden Fall beim Betrieb ein Wörtchen mitreden und eventuell in der Betreibergesellschaft dann auch vertreten sein. "Der Lift muss auch im Sommer fahren", so eine Bedingung.

Mit dem Projekt erhofft man sich, Besucher in Niederösterreich halten zu können - vor allem nach Öffnung des S-6-Straßentunnels.
Auch hier werd ich mal ein Mail hinschicken, weil ich will eine genaue Beschreibung. Fix ist aber das der 2er Sessellift statt dem ESL ist und der 6er auf neuer Trasse statt dem Schlepplift. Aber sind dafür 10,73 Mio ausreichend? Die DSB wird etwa 3 Mio kosten und die KSB 7 Mio, kann das sein?
Hier der Pistenplan zum Gebiet:
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

vor allem: wieso bauens da bloß einen 2er als zubringer? das klingt nach wollen, aber nicht können... :irre:
jul
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Beitrag von jul »

Der Zubringer ist relativ unwichtig, da er für einen Skifahrer nicht besonders interessante Pisten erschliesst. Nur die Varianten sollen ganz gut sein...
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

ist am schlepper wirklich so viel los, dass die gleich einen 6er brauchen?
jul
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Beitrag von jul »

Ich glaub die bauen einen 6er, weil sie das Gebiet mit dem Semmering zusammenschliessen will.
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harry1988
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Beitrag von harry1988 »

Warum bauen die nicht einfach 2 4er Bubbles? Heutzutage eine DSB zu bauen ist nicht mehr zeitgemäß und einen 6er Sessellift am Sonnwendstein finde ich total übertrieben. :!:
jul
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Beitrag von jul »

Statt dem ESL eine KSB zu bauen zahlt sich nicht aus, da es für die Schwarze Piste sehr viel Schnee braucht und die andere nur ein Ziehweg ist. Die Bahn ist praktisch nur Zubringer. Und die 6KSB baut man, weil man das Skigebiet später mit dem Hirschenkogel verbinden will auch eine Anbindung vom Feistritzsattel her möchte!
gernot
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Beitrag von gernot »

vor allem darf man eines nicht vergessen, der sonnwendstein ist das zeitmäßig näherste schigebiet, daß man von wien aus erreichen kann (ca 45min.)!
und wie das bsp. hirschenkogel zeigt, kann man mit entsprechend modernen anlagen sehr viel nachfrage erzeugen
noch dazu bekommt der erzkogel rel. viel schnee ab, sodaß man nicht nur auf harten kunstschnee/ kunsteis unterwegs ist.

ich find's schade daß modernisiert wird, kann die betreiber aber verstehen daß sie geld verdienen wollen

sonnwendstein ist derzeit bei entsprechender schneelage ein echter geheimtip für gute schifahrer
jul
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Beitrag von jul »

Ganz neue Infos aus dem Kurier:
30 Millionen für den Sonnwendstein

von Susanne Kohn

SCHOTTWIEN Ein Doppelsessellift auf den Sonnwendstein, ein Sechsersessellift auf den angrenzenden Alpkogel: Im März 2003 wurde das Projekt vorgestellt. Zweieinhalb Jahre später wird es konkret. Und mittlerweile ist die Investitionssumme auf fast 30 Millionen Euro angewachsen.

Die Vorarbeiten für das Liftprojekt am Sonnwendstein haben sich hingezogen, bald wird der gesetzte Zeitrahmen erreicht. Die Bewilligungsfrist für die 1956 erbaute Bergbahn endet 2007. Und: Der S-6-Straßentunnel, mit dem man eine Abwanderung der Gäste in die Steiermark befürchtet hat, ist seit einem Jahr offen.

Bürgermeister Walter Polleres freut sich, jetzt eine wichtige Hürde geschafft zu haben. Die Wirtschaftsförderungsstelle des Landes, die Eco Plus, erklärte das Vorhaben für förderungswürdig. 37 Prozent werden vom Land bereit gestellt. Ein weiteres Drittel übernimmt der private Investor Werner Ziegelwagner. Er machte zuletzt als Baudurchführer für die Therme in Linsberg Schlagzeilen.

Kopfzerbrechen bereitet der Gemeinde aber noch das restliche Finanzierungs-Drittel, etwa zehn Millionen Euro. "Es gibt einige Ideen", so Polleres, denn: "Die Gemeinde kann sich 10 Millionen nicht leisten." Schließlich ist der 712-Seelen-Ort eine Sanierungsgemeinde. Schuld daran ist übrigens auch der Lift, der derzeit jährlich bis zu 100.000 Euro Verluste schreibt.

In der künftigen Liftgesellschaft muss, laut Polleres, die Gemeinde aber nicht vertreten sein. Profitieren werde man aber über Kommunalsteuer und Arbeitsplätze. Nachdem die ersten Pläne vorlagen, stieg man auf ein Ganzjahreskonzept um. So stiegen auch die Investitionskosten von anfänglich 10,7 Millionen auf 30 Millionen Euro. Die sollen aber immerhin im Winter bis zu 60, im Sommer bis zu 25 Arbeitsplätze bringen.

Als nächster Schritt wird Polleres alles für die Umweltverträglichkeitsprüfung in die Wege leiten. Für die Zukunft hofft er auch auf einen Zusammenschluss mit dem Hirschenkogel und - als "Non-Plus-Ultra" und "Vision" - dem steirischen Skigebiet Stuhleck.
Ich denke dass da umgeplant wurde und keine DSB gebaut wird, bei 30 Millionen Euro 8O Klingt sehr sehr interessant, ideal wär natürlich eine EUB statt dem ESL, der ja weg muss (Konzession)!
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Beitrag von Werna76 »

Interessante Infos Jul!

Wie bitte kann denn ein einziger ESL 100.000 Euro Verluste verursachen??? 8O
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Bernhard
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ein flop?

Beitrag von Bernhard »

Hallo,

also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ausbauprojekt am Sonnwendstein von Erfolg gekroent sein wird, da die Konkurrenz von Hirschenkogel und Stuhleck (beide nur ca. 5 Autominuten vom Sonnwendstein entfernt) eine zu grosse Konkurrenz darstellen. Und bis es mal wirklich zu einem Zusammenschluss mit Hirschenkogel kommen koennte, ist die Liftgesellschaft wahrscheinlich schon pleite... Man braucht sich ja nur den Hirschenkogel ansehen, tagsueber, an einem wenn nicht grad Ferien sind. Kaum Leute, weil ein Grossteil weiter auf's Stuhleck faehrt. Der Hirschenkogel lebt hauptsaechlich vom Abendbetrieb, darum wohl auch der Ausbau des Abendangebotes. Was hat denn der Sonnwendstein zu bieten, was Hirschenkogel und Stuhleck nicht haben? Mir faellt nur der Paragleiter-Startplatz ein :-)
gernot
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Beitrag von gernot »

allein durch die nähe zu wien, wr. neustadt und sopron sollte es kein problem sein erfolgreich wirtschaften zu können, noch dazu sollte die verbindung mit dem hirschenkogel bei 30 mio. investitionen kein problem sein
Bernhard
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Beitrag von Bernhard »

also ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, am Sonnwendstein investiert... der hat doch keine Zukunft. Und vom Zusammenschluss mit dem HiKo wird schon seit 20 Jahren geredet, bis das realisiert wird, ist der Sonnwendstein schon laengst bankrott... Die 2 kurzen Abfahrten sind nie und nimmer ernsthafte Konkurrenz zu HiKo bzw. Stuhleck. Wenn schon, dann muesste der Sonnwendstein preislich um einiges guenstiger sein, was bei derartigen Investitionen aber sicher nicht der Fall sein kann...

haette ja auch gern ein weiteres Skigebiet vor meiner Haustuer, aber irgendwie zweifle ich sehr an der Sinnhaftigkeit. Investoren sollten sich lieber am Hirschenkogel einkaufen, der Pausackerl will ja eh verkaufen...
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Beitrag von Gletscherfloh »

Hm, ich denke ein Zusammenschluss mit dem Hirschenkogel wär durchaus positiv für beide Seiten. Der Zustieg für die Autofahrer würde dann über die Bahn am Sonnwendstein erfolgen. D.h. die Anreise wäre doch etwas kürzer, die Gefahr, dass ein Autofahrer den Hirschenkogel links liegen lässt und gleich zum Stuhleck weiter fährt (bzw. seit voriges Jahr gleich durch den Tunnel weiter) um einiges geringer. Was mich wundert ist, dass mit 30 Mio Euro nicht gleich ein Neubau des Sonnwendsteinlifts plus Anschluss/Skischaukel nach Hirschenkogel zu finanzieren ist.

30 Mio. Euro allein für den Sonnwendstein - das schaffen die nie aufzutreiben, geschweige denn, jemals wieder zurückzuverdienen ...
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Da steht ja nirgends drin dass da nicht der Zusammenschluss mitprojektiert wird???
gernot
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Beitrag von gernot »

Bernhard hat geschrieben:also ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, am Sonnwendstein investiert... der hat doch keine Zukunft. Und vom Zusammenschluss mit dem HiKo wird schon seit 20 Jahren geredet, bis das realisiert wird, ist der Sonnwendstein schon laengst bankrott... Die 2 kurzen Abfahrten sind nie und nimmer ernsthafte Konkurrenz zu HiKo bzw. Stuhleck. Wenn schon, dann muesste der Sonnwendstein preislich um einiges guenstiger sein, was bei derartigen Investitionen aber sicher nicht der Fall sein kann...

haette ja auch gern ein weiteres Skigebiet vor meiner Haustuer, aber irgendwie zweifle ich sehr an der Sinnhaftigkeit. Investoren sollten sich lieber am Hirschenkogel einkaufen, der Pausackerl will ja eh verkaufen...
wenn ich richtig erinnere soll der 4er oder 6er auf den alpkogel geführt werden, wobei auch die talstation unterhalb der jetzigen talstation des schleppliftes leigen soll. in summe ergibt das dann bis zu 400hm, mehr hat der hirschenkogel auch nicht zu bieten

noch dazu sollte sich bei 30 mio ¤ invesstitionsvolumen ( falls es stimmt) mehr als ein neuer lift ausgehen
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Beitrag von Dieter WISSEKAL »

gernot hat geschrieben:wenn ich richtig erinnere soll der 4er oder 6er auf den alpkogel geführt werden, wobei auch die talstation unterhalb der jetzigen talstation des schleppliftes leigen soll. in summe ergibt das dann bis zu 400hm, mehr hat der hirschenkogel auch nicht zu bieten
Im Gegensatz zum Hirschenkogel, der ohne den massiven Einsatz von Kunstschnee kaum (mehr) zum vernünftigen Schifahren taugen würde, sind die beiden Dürrkogelabfahrten auch bei reinem Naturschnee meist ohne Steinkontakt zu befahren. Die Expositur ist dort anscheinend so günstig, dass sich der Schnee sehr gut hält.

gernot
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Beitrag von gernot »

Dieter WISSEKAL hat geschrieben:
gernot hat geschrieben:wenn ich richtig erinnere soll der 4er oder 6er auf den alpkogel geführt werden, wobei auch die talstation unterhalb der jetzigen talstation des schleppliftes leigen soll. in summe ergibt das dann bis zu 400hm, mehr hat der hirschenkogel auch nicht zu bieten
Im Gegensatz zum Hirschenkogel, der ohne den massiven Einsatz von Kunstschnee kaum (mehr) zum vernünftigen Schifahren taugen würde, sind die beiden Dürrkogelabfahrten auch bei reinem Naturschnee meist ohne Steinkontakt zu befahren. Die Expositur ist dort anscheinend so günstig, dass sich der Schnee sehr gut hält.
die erfahrung hab ich auch gemacht daß die rückseite des sonnwendsteins ein ziemliches schneeloch ist. letzte sasion war's z.b. so, daß am nordhang (beim esl) um die 60-70cm (halbe stocklänge) gelegen sind (bergstation) beim schlepplift (talstation) aber um die 120cm (gesamter stock).

ich persönlich würd's eigentlich schade finden wenn der zu kurz geratene schlepplift und auch der esl ersetzt werden würden. hat dort derzeit einen besonderen reiz schi zu fashren....
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Beitrag von Bernhard »

das letzte Jahr herzunehmen, um zu argumentieren, dass der Sonnwendstein ein Schneeloch sei, halte ich nicht fuer besonders sinnvoll. Im letzten Jahr war im Suedosten halt ungewoehnlich viel Schnee. Ueber die letzten Jahre gerechnet waren die Tage, an denen am Sonnwendstein vernuenftiges Ski fahren moeglich war, sehr rar. Fragt mal bei der Gemeinde nach, die haben eine traurige Statistik...

Ist schon so, ja, dass auf der Ostflanke meist mehr schnee als auf der Nordseite liegt (eh klar, ist bei Nordwestwind ja im Lee), Tatsache ist aber, dass der Sonnwendstein meist weniger abbekommt, als der Hirschenkogel. Und dort schaut's, was Naturschnee angeht, meist recht traurig aus. Fahre als Einheimischer dort praktisch nie, weil ich mir meine Ski nicht ruinieren will. Dass der Schnee am Sonnwendstein zum Teil laenger haelt liegt vielmehr daran, dass die Pisten weniger beansprucht werden, als die vielbefahrenen Haenge vom Hirschenkogel.
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Beitrag von gernot »

Bernhard hat geschrieben:das letzte Jahr herzunehmen, um zu argumentieren, dass der Sonnwendstein ein Schneeloch sei, halte ich nicht fuer besonders sinnvoll. Im letzten Jahr war im Suedosten halt ungewoehnlich viel Schnee. Ueber die letzten Jahre gerechnet waren die Tage, an denen am Sonnwendstein vernuenftiges Ski fahren moeglich war, sehr rar. Fragt mal bei der Gemeinde nach, die haben eine traurige Statistik...

Ist schon so, ja, dass auf der Ostflanke meist mehr schnee als auf der Nordseite liegt (eh klar, ist bei Nordwestwind ja im Lee), Tatsache ist aber, dass der Sonnwendstein meist weniger abbekommt, als der Hirschenkogel. Und dort schaut's, was Naturschnee angeht, meist recht traurig aus. Fahre als Einheimischer dort praktisch nie, weil ich mir meine Ski nicht ruinieren will. Dass der Schnee am Sonnwendstein zum Teil laenger haelt liegt vielmehr daran, dass die Pisten weniger beansprucht werden, als die vielbefahrenen Haenge vom Hirschenkogel.
das schneeloch rückseite (ost/südostseite) sonnwendstein hab ich nur im bezug auf den sonnwenstein gesamt gemeint.
du hast schon recht dass letztes jahr außergewöhnlich viel schnee am sonnwendstein war.
es waren aber auch die jahre davor (aus meiner sicht) nicht so schlecht.
die esl trasse ist seit 2001 jedes jahr gegangen.
für den durchgängigen schibetrieb von nov. - märz hat natürlich nicht gereicht.
d.h. ohne großzügig dimensionierte schneeanlage wird's nicht gehen, vor allem wenn's eine verbindung zum hirschenkogel geben soll, der kamm vom dürrkogel zum hirschenkogel ist praktisch immer abgeblasen
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Beitrag von jul »

Jetzt ist alles klar warum das Projekt 30 Mio umfasst:

Mail von der Gemeinde Schottwien auf die Frage was geplant ist:
Neue Gondelbahn auf den Sonnwendstein, Erschließung des Schigebietes Schwarzenberg mit einem 6er Sessellift,
Erweiterung in den Dürrgraben und Zusammenschluss mit dem Semmering.

Mit freundlichen Grüßen

H. Pratscher
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e-mail: gemeinde@schottwien.gv.at
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Beitrag von lanschi »

Interessant!! Bin gespannt, ob das wirklich verwirklicht wird. Wenn dann auch noch der Zusammenschluss mit dem Stuhleck käme wäre das echt ein großes, interessantes Skigebiet! :gut:

Aber große Pläne gibts ja überall, und leider werden sie kaum wirklich so durchgezogen wie zunächst geplant :roll:
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Beitrag von jul »

Aber zumindest gibts die Zusage vom Land NÖ für die Förderung. Das bedeutet schon sehr viel!
Ich finde das Projekt sehr interessant, vor allem freut es mich das man eine EUB bauen will, bei der Länge wär eine DSB eh nix gewesen. Hoffentlich wird die Verbindung zum Hirschenkogel auch gleich gebaut, anders lohnt sich das Projekt wohl nicht...

Mit den 30 Millionen müssten sich eigentlich 1xEUB und 3xKSB ausgehen, wenn man Beschneiung und Infrastruktur mit einrechnet! In Verbindung mit dem Hirschenkogel und dem Stuhleck könnt sich das echt sehen lassen!
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Und dann muss ja wohl seitens der Hirschenkogelbahnen auch noch eine KSB her oder? Kenn die Gegend ned so genau...
jul
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Beitrag von jul »

Nein. Man sollte mit 2 KSB's bis zum Hirschenkogel kommen....
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