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Warth/Schröcken mit Lech (Arlberg) 26.-29. März 2016

Warth/Schröcken mit Lech (Arlberg) 26.-29. März 2016

Anfahrt: Ettlingen - A8 - Stuttgart - A81 - Singen - Konstanz - Romanshorn - Dornbirn - Bödele - Warth ca. 3:45 h
Wetter: Meistens heiter bis wolkig, -2°C bis +8°C, stets besser als vorhergesagt, einmal nachmittags Nebel
Schnee: 160-200 cm Altschnee, tagsüber antauend
Anlagen geöffnet: Alle
Wartezeiten: keine erwähnenswerten
Gefallen: Nettes, sportliches Skigebiet für wenige Tage; Verbindung nach Lech
Nicht gefallen: Teils arg aufgefahrene Abfahrten nachmittags
Bewertung: 5,5 von 6 Punkten wg. überschaubarer Skigebietsgröße

Wie schon im Vorjahr verbrachte Familie Harzwinter die Ostertage 2016 in Warth/Schröcken am Arlberg, diesmal mit Freunden. Unser Hotelstandort auf der Nesslegg hatte sich dort bewährt. Wegen ausnahmslos negativer Erfahrungen mit der Anreise über die A8 Stuttgart-Ulm und anschließende Allgäuer A7 wählten wir diesmal die Route übers Bodensee-Südufer, was auch gut klappte.

Mussten wir im Vorjahr an Ostern zwei Tage in Nebel und Dauerschneefall Ski fahren, meinte es das Wetter diesmal bedeutend besser mit uns - abgesehen von Eintrübung mit Nebel an einem Nachmittag hatten wir entgegen den Wetterprognosen durchweg Sonne mit einigen Wolken. Die Skigäste verteilten sich auf wundersame Weise besser als im Vorjahr, so dass es auch an den Talstationen der Hauptbahnen keine nennenswerten Wartezeiten gab. Vermisst habe ich diesmal allerdings das von Ostern 2015 geschätzte Verteilen von Schoko-Osterhasen an den Liftkassen. :D

Neben anfängertauglichen Pisten verfügt das Skigebiet Warth/Schröcken über etliche knackige schwarze Abfahrten, die in der Direttissima allerdings kaum über eine Länge von ca. 1,5 Kilometer hinauskommen. Eben diese schwarzen Abfahrten haben uns in den Tagen vor Ort am meisten Spaß gemacht, außerdem wieder die schmale, steile Talabfahrt zur Nesslegg, die nach Schröcken weiterführt. Die anderen Abfahrten sind zwar auch nett, nach maximal zwei Tagen kennt man sie aber zur Genüge, und die flachen Körbersee-Abfahrten kann man sich bei Nassschnee eigentlich komplett schenken.

Die meisten Liftanlagen im Gebiet sind inzwischen KSBn, wenn man von den fixgeklemmten SBn Karhorn, Hochalpe, Körbersee und den Anfängerliften absieht. D.h. für Liftnostalgiker wie mich gibt es in Warth/Schröcken nichts zu holen. Mit Lech verbindet Warth/Schröcken seit ein paar Jahren die EUB Auenfeldjet, und ich bin gespannt, wann endlich die Verbindungsseilbahn nach Schröcken gebaut wird, das im Tal unverdient mitleiderregend vor sich hindämmert.

Die Verbindung nach Lech ermöglicht nicht nur guten Skifahrern wie uns, einen mehrtägigen Aufenthalt in Warth/Schröcken aufzulockern. Wie schon im Vorjahr fuhren wir zum Aufpreis von 20 Euro pro Erwachsenem einen Tag in Lech. Nachdem es am vorangegangenen Nachmittag kurzzeitig Nebel mit Sichtweite von nur 5-10 Metern gegeben hatte, beschränkten wir uns wegen Wetterprognose Eintrübung und Schneeregen wie schon 2015 auf die Lecher Südhänge und verwarfen die Option auf Rüfikopf und Weißen Ring bzw. Zürs. Erfreulicherweise hatte das Wetter aber den Wetterbericht nicht gelesen und verwöhnte uns auch am Nachmittag in Lech mit einiger Sonne ... bei korrektem Wetterbericht hätten wir die Runde wohl gemacht. Werden die Skirouten am Rüfikopf, d.h. Tannegg und Langerzug, eigentlich präpariert?

Unser Tag in Lech war der wärmste unseres Kurzurlaubs mit +8°C im Skigebiet. Nur einmal kämpften wir uns deshalb durchs zähe Pistenpürree bis in den Ort hinunter ... der Nassschnee dort war nicht auszuhalten. Viel Spaß haben uns dagegen wieder die Abfahrten und Skirouten am Steinmähder gemacht. Die korrekte Führung der Skiroute Stockmahd verpassten wir leider, indem wir stumpf den Spuren folgten, und landeten weitab im Gelände unterhalb der Braunarlspitze, was so nicht vorgesehen war.

Fazit: Mit der Verbindung nach Lech ist das Skigebiet Warth/Schröcken ein schönes Ziel für 3-4 Tage, wird guten Skifahrern aber anschließend zu klein. Ob wir 2017 wieder hinfahren, bleibt offen ... ich könnte Abwechslung gebrauchen, aber die Familie sieht das sicherlich anders. :D


27 Fotos aus Warth und 23 aus Lech:

Pistenplan Warth/Schröcken.
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Start unserer Skitage in Warth-Schröcken an der 6KSB Saloberjet.
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Morgendliche Bergfahrt im Saloberjet nach ein paar cm nächtlichem Neuschnee.
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Rote Abfahrt Auenfeld mit Juppenspitze.
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Schwarze Abfahrt Gamssprung ins Auenfeld, auch ein Fahrspaßgarant.
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DSB Karhornbahn ... langweilige Sache, aber unsere Kinder waren stolz, sie ohne Eltern fahren zu dürfen. :D
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Rote Abfahrt Kleinhörnle der 6KSB Wartherhorn.
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6KSB Wartherhorn. So soll das Wetter im Skiurlaub aussehen. :D
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Rote Wartherhornabfahrt gegen Warth und Biberkopf.
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Details derselben.
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Weite Skihänge an der 6KSB Wartherhorn.
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Und so sieht die Wartherhornabfahrt von unten aus - Bilderbuchfarben.
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4KSB Steffisalp, der Zubringer von Warth.
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Und sein KSB-Pendant eine Etage höher.
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4SB Hochalpe ... müder Krieger das.
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Rote Auenfeldabfahrt mit Kaiserwetter und Juppenspitze.
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Schöniplätzabfahrt mit Juppenspitze.
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Querung zum flachen Körberseegebiet. Blick gegen Hochkünzelspitze.
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Abfahrt Holzboden zur Jägeralpe. Gegenüber der Widderstein.
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Zwischendurch sorgten Schleierwolken für andere Sichtverhältnisse. Bergstationen unterm Karhorn.
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Schwarze Abfahrt Walserschuss zur Jägeralpe, unseres Empfindens die steilste im Warther Gebiet.
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Schwarze Abfahrt Walserschuss zur Jägeralpe.
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Eines Nachmittags sorgten einziehende Nebelschichten für interessante Kontraste. Hier fanden wir sie noch schön; als wir eine Viertelstunde später im Nebel mit nur 5-10 m Sichtweite standen, nicht mehr. :(
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4SB Hochalpe mit Biberkopf.
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Blick von der Bergstation 6KSB Jägeralpe durch eine Passhöhe neben dem Widderstein zur Hörnergruppe im Allgäu. Dort war das Wetter schlechter als südlich des Widdersteins.
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DSB Körbersee, die wir diesmal nur als Rückbringer zum Hotel genutzt haben. Bei Schlechtwetter sind ihre beiden Skihänge eine willkommenere Alternative.
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Talabfahrt Schröcken mit Nesslegg, Standort unseres Hotels.
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Die 23 Fotos aus Lech:

Pistenplan Lech/Zürs.
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Auf nach Lech! Einstieg Auenfeldjet.
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Für Alpinskifahrer ist das flache Auenfeld eine lästige Sache ... gab es hier eigentlich nie Loipen?
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Weiter in Lech mit der 6KSB Hasensprungbahn, da wir zum Steinmähder wollen, bevor es dort voll wird. Wegen des gern genutzten WC-Anbaus rechts im Bild heißt sie familienintern bei uns Hasenklobahn. :D
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Dolinen im Skigebiet Lech - die Oberlecher "Gipslöcher", Reste einer 220 Millionen Jahre alten Lagune.
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Querung von der Bergstation Hasensprung zur Steinmähderbahn.
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6KSB Steinmähder. Erschließt für uns die besten Pisten im Lecher Südhanggebiet.
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Blick von der Bergstation 6KSB Steinmähder in Richtung Zürser Skigebiet (Trittalp, Hexenboden, Trittkopf) und Valluga.
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Zoom zur von St. Anton per Pendelbahn erreichbaren Valluga. Man erkennt die Freeriderspuren im steilen Gelände.
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Schöne Abfahrt an der Steinmähderbahn.
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Hochformat gibt das Terrain besser wieder ...
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Wir probierten die Skirouten am Steinmähder durch - hier die Stockmahdroute, die eigentlich unkritisch zügig nach links / ins Tal abzweigt.
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Wir übersahen jedoch die Markierungen, folgten dumpf den Spuren und landeten weit abseits im Gelände unterhalb der Braunarlspitze (oben rechts).
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Weibermahdbahn, die den Skischulhang bedient. Bevor der Auenfeldjet dazukam, fuhr hier ein fixgeklemmter Vierersessel und noch früher ein Schlepplift.
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DSB Rotschrofenbahn gegen Rüfikopf. Lustig, dass sowas in Lech noch fährt. Die Bahn erschließt schöne Pisten.
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Die bunt-gläserne, kubische Talstation der Kriegerhornbahn mag ich recht gern ... in Hochfügen steht ein Pendant dazu.
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6KSB Kriegerhornbahn.
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Blick vom Kriegerhorn ins Zuger Tal und zur Zürser Madlochabfahrt.
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Blaue Abfahrt vom Kriegerhorn zur Balmalpe. Als ich 2003 hier war, hieß sie temporär Palmenalpe und war mit vielen Plastikpalmen ausgestattet. :D
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Hinüber nach Oberlech bei zunehmender Bewölkung.
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Die Pendelbahn Oberlech habe ich wohl zum ersten Mal überhaupt fahren sehen ...
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Wasserski bei +9°C hinunter nach Lech ...
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... und gleich mit der Schlegelkopfbahn final wieder hinauf, weil der Pistenmatsch im Tal bei den hohen Temperaturen nicht auszuhalten war. Anschließend ging es für uns wieder zurück nach Warth/Schröcken.
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Schöne Bilder von eurem Urlaub!
Tannegg ist eine unpräparierte Skiroute, Langer Zug wird in der Regel präpariert.
Im Auenfeld habe ich noch nie eine Loipe gesehen. Es gibt in dem Bereich Winterwanderwege, weiß aber nicht, wie weit die gehen.
Ansonsten empfehle ich wirklich, den weißen Ring und insbesondere das Zürser Gebiet mal zu erkunden.
 
Schöne Bilder, waren zeitgleich auch vor Ort, hätten uns durchaus fast über die Skispitzen fahren können :D , daher sind deine Bilder auch für mich eine nette Erinnerung.

Für das verteilen von Schoko-Osterhasen war es wohl einfach zu warm :wink:
Wir waren noch die ganze Woche, bis 02.04. vor Ort. Es wurde dann jeden Tag wärmer, und damit früher sulziger, teilweise mit unberechenbarem Bremsschnee, so dass wir dann auf intensives Skifahren morgens, und extrem-"Hütting" nachmittags gesetzt haben. Wetter war ja überwiegend top.

In die Nebelschwaden sind wir auch geraten, war krass. Selten so ein totales Whiteout erlebt.
 
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