Dieser Tag war so einer. Warum? Das zeigen die (Handy-)bilder:
Die Anfahrt ins Skigebiet ist mit dem richtigen Gefährt schon spaßig, aber nichts für jeden Tag. 20km kurvige Strecke ohne Verkehr. Zum Parkplatz Foret wiederum wäre ein Geländewagen besser als ein Sportwagen gewesen. Nun ja, wir sind angekommen.
Die neue Foret-KSB finde ich klasse. Fährt den ganzen Tag Vollgas, obwohl nichts los ist, schicke Talstation…
und schafft ordentlich Höhenmeter.
Die Pisten oben pulvrig, unten griffig…
und gefühlt teils den ganzen Tag nur 10x befahren, davon 5x durch uns
Funpark am Tignousa, daneben schöne aber eher flache Carvingautobahnen.
Mit dem Col des Ombrintzes macht man nicht nur reichlich Kurven und Höhenmeter,
sondern erhält auch einen schönen Eindruck von der landschaftlichen Weite des Skigebiets.
Noch viel lohnenswerter wird die lange SL-Fahrt jedoch durch die geniale rote Hintenrum-Abfahrt nach Chandolin, hier ganz klein unten links zu erkennen. Gegenüber das Illhorn.
Wer wie wir das erste Mal dort ist, ist dank der großen Distanzen ganz dankbar für die gute Beschilderung.
Besagte Hintenrum-Abfahrt. Perfekt und pulvrig bis Betriebsschluss.
Da oben kommt sie her.
Im Tal angekommen große Verwunderung. Auch hier zur Stoßzeit absolut nichts los. Wir freuen uns über die lohnenswerte Investition in die Schweizer Leere.
An der ziemlich lahmen aber der Sonne entgegenfahrenden Rotze das gleiche Bild.
Einige Ecken in der Schweiz wie auch das Val d’Anniviers haben wirklich reichlich Schnee abbekommen.
Dann entdeckten wir den Illhorn-Stangenschlepper. Schöner leider dunstiger Talblick…
richtig schnell und natürlich leer…
und reichlich klapprig.
Dieses Steilstück hat es in sich. Schmal, nicht zu präparieren und daher buckelig, dazu das enorme Lifttempo. Da macht Liftfahren Spaß.
Wobei die zugehörige Abfahrt natürlich das eigentliche Ziel ist. Breit, mäßig geneigt, wellig, toll präpariert und immer mit diesem „ins Tal rasen“-Gefühl.
Eine Peakfläche kannte ich bis dato noch nicht.
Nach unzähligen Abfahrten mal die Seite gewechselt und in den mindestens ebenso kultigen Pas de Boeuf.
Und weiter mit dem Bella Tola,
den man oben vor einiger Zeit aus ziemlich viel Schnee ausbuddeln musste.
Panorama hier oben top,
Piste auch.
Wir entschieden uns ein paar Mal für die rechte Variante und klapperten alle Möglichkeiten an der Boeuf/Bella Tola-KSSL Kette ab,
weil man für die anstrengenden Schlepperfahrten mit solchen Pisten belohnt wird.
Einmal fuhren wir über den Skiweg ins Tal und mal zum Foret, aber das zieht sich ziemlich, auch wenn man nicht anschieben muss und der Weg landschaftlich sehr schön ist. Außerdem ist die Bergbahn zum Tignousa hoch zwar super schnell, aber das Abschnallen und Laufen nervt. Ich werde nie mehr ein EUB-Fan oder Befürworter sonstiger Abschnallbahnen.
Auf gar keinen Fall darf man die Prilet-Abfahrt auslassen.
1300 Höhenmeter und unzählige Kilometer traumhafte rote Abfahrt.
Ohne Worte.
Bis ins Tal reichlich Schnee.
Nach ein paar Runden über noch nicht befahrene Varianten im Hauptgebiet ging es zurück zum Foret-Parkplatz und auf den vereisten Forstweg, um voller Zufriedenheit das nächste Tagesziel anzusteuern.