15 jährige stirbt bei Schiunfall in Warth
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Olli
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15 jährige stirbt bei Schiunfall in Warth
Tödlicher Schiunfall in Warth:
Am 21.03.2004 gegen 10.45 Uhr wurde eine 15 J. alter Schülerin die mit
Snowblades auf der Piste Nr. 18 im Bereich Karhornbahn talwärts fuhr von
einem nachkommenden 42 J. alten Schifahrer unmittelbar nach einer
unübersichtlichen Geländekante von hinten niedergestoßen. Beide kamen zum
Sturz und rutschten in der Folge auf der steilen Schipiste ca. 40 Meter weit
ab. Die 15 J. alte Schülerin verstarb auf Grund der erlittenen
Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle. Der 42 J. alte Schifahrer wurde
unbestimmten Grades verletzt.
Quelle. Sicherheitsdirektion Vorarlberg
Am 21.03.2004 gegen 10.45 Uhr wurde eine 15 J. alter Schülerin die mit
Snowblades auf der Piste Nr. 18 im Bereich Karhornbahn talwärts fuhr von
einem nachkommenden 42 J. alten Schifahrer unmittelbar nach einer
unübersichtlichen Geländekante von hinten niedergestoßen. Beide kamen zum
Sturz und rutschten in der Folge auf der steilen Schipiste ca. 40 Meter weit
ab. Die 15 J. alte Schülerin verstarb auf Grund der erlittenen
Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle. Der 42 J. alte Schifahrer wurde
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Quelle. Sicherheitsdirektion Vorarlberg
Zuletzt geändert von Olli am 22.03.2004 - 10:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Hägar
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Das ist gar nicht gut gegangen.
Wenn ich auf der Piste rumstehe, schaue ich darauf, dass ich das auf einem Hügel, und nicht knapp hintendran tue. Auch der Pistenrand ist meist besser, als die Pistenmitte. Vor dem "überfahren werden" ist aber auch das keine Garantie.
Die genaueren Umstände des vorliegenden Falles kenne ich natürlich nicht. Kann und will hier darüber kein Urteil bilden.
Wenn ich auf der Piste rumstehe, schaue ich darauf, dass ich das auf einem Hügel, und nicht knapp hintendran tue. Auch der Pistenrand ist meist besser, als die Pistenmitte. Vor dem "überfahren werden" ist aber auch das keine Garantie.
Die genaueren Umstände des vorliegenden Falles kenne ich natürlich nicht. Kann und will hier darüber kein Urteil bilden.
- TPD
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Aber im Bericht ist gar nicht ersichtlich, ob die Schülerin gewartet hat oder ob sie gefahren ist.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Hägar
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Eben, dass sind die unklaren Umstände.TPD hat geschrieben:Aber im Bericht ist gar nicht ersichtlich, ob die Schülerin gewartet hat oder ob sie gefahren ist.
Rumstehen, oder beim fahren umgefahren sind 2 verschiedene Sachen. Ist aber beides kein Grund, jemand zu überfahren. Fahre selber gern auch zügig. Aber nur wenn die Piste frei ist. In einem Gewühl von Leuten muss mit allem gerechnet werden.
- Ram-Brand
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Außerdem muß man seine Geschwindigkeit dem Gelände anpassen.
An unübersichtlichen stellen muß man halt so schnell fahren, das man noch rechtzeitig stoppen kann!
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- motorschaden
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auf http://www.vol.at sind auch nicht viel mehr infos:
Ein tödlicher Schiunfall hat sich am Sonntag in Warth ereignet. Dabei wurde eine 15 Jahre Deutsche durch einen nachfolgenden Skifahrer getötet.
Als die 15-Jährige aus Baden-Württemberg (Deutschland) gegen 10.45 Uhr mit Snowblades talwärts fuhr, wurde sie von einem nachkommenden 42-jährigen Skifahrer nach einer unübersichtlichen Geländekante von hinten niedergestoßen. Beide kamen zu Sturz und rutschten auf der steilen Skipiste etwa 40 Meter ab.Derzeit wird davon ausgegangen, dass die 15-Jährige an Kopfverletzungen gestorben ist. Nach Angaben der Gendarmerie wird mittags eine Obduktion zur genauen Klärung der Todesursache durchgeführt.
- Jens
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Ich kann mir vorstellen wo das war, genau an dieser Geländekante. An der bin ich nämlich auch unerwartet abgehoben. Von oben sieht das ganze recht flach aus, doch dann taucht unerwartet diese Kante auf.
Siehe Sprung von Downhill (dies war jedoch ein geplanter Sprung, der erste war wesentlich heftiger, da überraschend):
Siehe Sprung von Downhill (dies war jedoch ein geplanter Sprung, der erste war wesentlich heftiger, da überraschend):
Tiefschnee muss gewalzt sein
- Ram-Brand
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Und was ist die Konsequenz wird wohl sein, dass da im Sommer die Bagger anrücken um das Gelände einzuebnen.
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Rheinseilbahn
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sind so kurze skier (meistens unter 1m länge) die mehr oder weniger stark tailiert sind und hinten auch aufgebogen! also grob gesagt sind es moderne bigfoots!Rheinseilbahn hat geschrieben:Schlimm sowas![]()
Sorry für meine Unwissenheit, aber was sind genau "Snowblades" ?
Höre den Begriff zum ersten Mal.
etwa so:
- motorschaden
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Rheinseilbahn
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urgs, heute morgen im lokalteil unserer zeitung: 15 jährige stirbt bei skiunfall (rest kennt ihr)... die war aus nem nachbarkaff hier, hm nochmal nachschauen, nachher hab isch se noch gekannt (oder mein bruder)
weia
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15 jährige stirbt auf der Skipiste
Bericht von der VN (23.03.04)
Warth: Tragisches Skiunglück. eine Urlauberin (15) wird von einem Skifahrer umgefahren. Sie stirbt im Schnee.
Das 15 jährige Mädchnen aus Baden Württemberg war auf Kurzurlaub übers Wochenende in Warth. "Zusammen mit ihrem Opa und der jüngeren Schwester ist sie am Sonntag vormittag von einer Kuppe auf
(Von hinten hat sie der Skifahrer umgefahren, sie erlitt massive Schädelverletzung. Johann Walch, Gendarmerie)
der roten 18er-Piste am Karhorn losgefahren", schildert Johann Walch von der Alpingendarmerie.
Von hinten nähert sich rin Skifahrer (42) aus Norddeutschland, er ist zügig unterwegs. Leicht schanzt er mit seinen Carvingski über die Kuppe, das Mädchen auf den Snowblades dahinter sieht er zu spät. "Von hinten hat er sie umgefahren, sie schlug mit dem Kopf so unglücklich auf der griffigen Piste auf, dass sie massive Schädelverletzungen erlitt" sagt Johann Walch.
Zeugen gesucht
Der Notarzt vom Rettungsheli " Gallus1" versucht alles, eine halbe Stunde reanimiert er die 15-Jährige. <dann kann er der Arzt nur mehr ihren Tod feststellen. Der 42-jährige Unfallverursacher aus Norddeutschland wird nun wegen fahrlässiger Tötung angezeigt´.
Die Unfallstelle ist vom Karhornlift direkt einsehbar. "Wir suchen Zeugen, die den Unfall am Sonntag um 10:45 Uhr gesehen haben" so Walch.
Hinweise sind an den GP Warth, Tel. 05583/3512, erbeten
Warth: Tragisches Skiunglück. eine Urlauberin (15) wird von einem Skifahrer umgefahren. Sie stirbt im Schnee.
Das 15 jährige Mädchnen aus Baden Württemberg war auf Kurzurlaub übers Wochenende in Warth. "Zusammen mit ihrem Opa und der jüngeren Schwester ist sie am Sonntag vormittag von einer Kuppe auf
(Von hinten hat sie der Skifahrer umgefahren, sie erlitt massive Schädelverletzung. Johann Walch, Gendarmerie)
der roten 18er-Piste am Karhorn losgefahren", schildert Johann Walch von der Alpingendarmerie.
Von hinten nähert sich rin Skifahrer (42) aus Norddeutschland, er ist zügig unterwegs. Leicht schanzt er mit seinen Carvingski über die Kuppe, das Mädchen auf den Snowblades dahinter sieht er zu spät. "Von hinten hat er sie umgefahren, sie schlug mit dem Kopf so unglücklich auf der griffigen Piste auf, dass sie massive Schädelverletzungen erlitt" sagt Johann Walch.
Zeugen gesucht
Der Notarzt vom Rettungsheli " Gallus1" versucht alles, eine halbe Stunde reanimiert er die 15-Jährige. <dann kann er der Arzt nur mehr ihren Tod feststellen. Der 42-jährige Unfallverursacher aus Norddeutschland wird nun wegen fahrlässiger Tötung angezeigt´.
Die Unfallstelle ist vom Karhornlift direkt einsehbar. "Wir suchen Zeugen, die den Unfall am Sonntag um 10:45 Uhr gesehen haben" so Walch.
Hinweise sind an den GP Warth, Tel. 05583/3512, erbeten
Das Leben ist kurz. Aber wenn du es richtig lebst, ist ein Leben genug.
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Olli
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Urteil
Im Strafverfahren gegen den Unfallverursacher ist nun das erstinstanzliche Urteil ergangen
Text aus VN:
Tragisches Ende eines Skiurlaubs. Eine junge Baden-Württembergerin starb auf einer Skipiste am Arlberg. Jetzt stand der Mann, der den Unfall verursacht hat, vor dem Bezirksgericht Bezau.
An einem Sonntag Vormittag im März wurde das junge Leben des Mädchens mit den Carvingski durch den Leichtsinn eines anderen Urlaubers ausgelöscht. Die Schülerin - sie war gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester und dem Großvater in Warth - erlag noch auf der Piste ihren schweren Schädelverletzungen.
Bis zu dem tragischen Unfall war es für die Familie ein Traum von einem Skitag. Sonnig, beste Pistenverhältnisse, hart - aber griffig.
Tragödie am Karhorn
Der Opa fuhr vor, die beiden Mädchen hinter her. Das Mädchen war mit extrem kurzen Carvern, so genannten „Snowblades“ unterwegs. Die rote Skipiste Nr. 18 am Karhorn stellte keine Schwierigkeit für die Familie dar. Zur gleichen Zeit war der 42-jährige Düsseldorfer Bürokaufmann mit seiner Frau auf der fast menschenleeren Piste unterwegs. Doch das Carvingvergnügen endete um elf Uhr mit einer Tragödie.
Der zweifache Vater fuhr an jenem Sonntag bereits zum zweiten Mal auf der Piste. Er kannte die Geländekante. Elegant zog der Mann seine weiten Carvingschwünge. Als die Mädchen mit ihrem Großvater in leichter Schrägfahrt die steile Skipiste unterhalb der Geländekante querten, kam es zu der folgenschweren Kollision. Der Düsseldorfer versuchte noch Schwung herauszunehmen, hob aber dennoch ab und sprang direkt auf das Mädchen. Sie wurde auf die Piste geschleudert, schlug hart auf - und starb.
4500 Euro Strafe
Der Notarzt des Rettungshelis „Gallus 1“ versuchte alles. Doch nach einer halben Stunde vergeblicher Reanimation wurde klar, dass das Mädchen nicht mehr zu retten ist. Der bislang unbescholtene Unfallverursacher wurde nun vom Bezirksgericht Bezau wegen fahrlässiger Tötung zu 4.500 Euro verurteilt. Dass er sich am Unfallort noch unter Schock stehend um das Mädchen gekümmert hat, wertet Richter Hermann Schöpf mildernd.
Dennoch bleibt der Vorwurf an den beschuldigten Skifahrer, zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Text aus VN:
Tragisches Ende eines Skiurlaubs. Eine junge Baden-Württembergerin starb auf einer Skipiste am Arlberg. Jetzt stand der Mann, der den Unfall verursacht hat, vor dem Bezirksgericht Bezau.
An einem Sonntag Vormittag im März wurde das junge Leben des Mädchens mit den Carvingski durch den Leichtsinn eines anderen Urlaubers ausgelöscht. Die Schülerin - sie war gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester und dem Großvater in Warth - erlag noch auf der Piste ihren schweren Schädelverletzungen.
Bis zu dem tragischen Unfall war es für die Familie ein Traum von einem Skitag. Sonnig, beste Pistenverhältnisse, hart - aber griffig.
Tragödie am Karhorn
Der Opa fuhr vor, die beiden Mädchen hinter her. Das Mädchen war mit extrem kurzen Carvern, so genannten „Snowblades“ unterwegs. Die rote Skipiste Nr. 18 am Karhorn stellte keine Schwierigkeit für die Familie dar. Zur gleichen Zeit war der 42-jährige Düsseldorfer Bürokaufmann mit seiner Frau auf der fast menschenleeren Piste unterwegs. Doch das Carvingvergnügen endete um elf Uhr mit einer Tragödie.
Der zweifache Vater fuhr an jenem Sonntag bereits zum zweiten Mal auf der Piste. Er kannte die Geländekante. Elegant zog der Mann seine weiten Carvingschwünge. Als die Mädchen mit ihrem Großvater in leichter Schrägfahrt die steile Skipiste unterhalb der Geländekante querten, kam es zu der folgenschweren Kollision. Der Düsseldorfer versuchte noch Schwung herauszunehmen, hob aber dennoch ab und sprang direkt auf das Mädchen. Sie wurde auf die Piste geschleudert, schlug hart auf - und starb.
4500 Euro Strafe
Der Notarzt des Rettungshelis „Gallus 1“ versuchte alles. Doch nach einer halben Stunde vergeblicher Reanimation wurde klar, dass das Mädchen nicht mehr zu retten ist. Der bislang unbescholtene Unfallverursacher wurde nun vom Bezirksgericht Bezau wegen fahrlässiger Tötung zu 4.500 Euro verurteilt. Dass er sich am Unfallort noch unter Schock stehend um das Mädchen gekümmert hat, wertet Richter Hermann Schöpf mildernd.
Dennoch bleibt der Vorwurf an den beschuldigten Skifahrer, zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
- starli2
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4.500 Euro? Das Leben einer 15-jährigen ist also lächerliche 4.500 Euro wert??
Ich seh in diesem Text nichts hinsichtlich einer Mitschuld der 15jährigen (oder ihres Vorfahres) ... ?!
Auch schaut auf dem Bild die Kante nicht so eklatant aus, daß man von weiter oben (er war wohl eh sehr schnell dran) nicht mehr hätte einsehen können ... zum besseren Verständnis wär es schön, die genaue Location zu kennen ..
.. queren da öfters Leute unterhalb der Geländekante den Hang? Mir fällt spontan kein Hang ein, wo man als Nicht-so-geübter einen schwarzen Hang unter einer Kante ohne Einsehen von oben queren müßte ...
Ich seh in diesem Text nichts hinsichtlich einer Mitschuld der 15jährigen (oder ihres Vorfahres) ... ?!
Auch schaut auf dem Bild die Kante nicht so eklatant aus, daß man von weiter oben (er war wohl eh sehr schnell dran) nicht mehr hätte einsehen können ... zum besseren Verständnis wär es schön, die genaue Location zu kennen ..
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- Jens
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Die Kante dort ist sehr unübersichtlich. Beim Forumstreffen letzte Saison sind wir da auch drüber. Man sieht die Kante nicht und hebt plötzlich ab.starli2 hat geschrieben: Auch schaut auf dem Bild die Kante nicht so eklatant aus, daß man von weiter oben (er war wohl eh sehr schnell dran) nicht mehr hätte einsehen können ... zum besseren Verständnis wär es schön, die genaue Location zu kennen ..
.. queren da öfters Leute unterhalb der Geländekante den Hang? Mir fällt spontan kein Hang ein, wo man als Nicht-so-geübter einen schwarzen Hang unter einer Kante ohne Einsehen von oben queren müßte ...
Da der Sprung drüber echt geil war, fuhren wir gelich wieder hoch um nochmals zu springen. Allerdings fuhr einer von uns erst langsam über die Kante um den anderen von weiter unten ein Zeichen zu geben, dass sich hinter der Kante keine Personen mehr befinden.
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Bin kein Jurist, aber ich glaube so darf man das nicht sehen. Ich denke, das richtet sich eher nach der Schuld des Verursachers - fahrlässig, grob fahrlässig, was es da halt alles so gibt.starli2 hat geschrieben:4.500 Euro? Das Leben einer 15-jährigen ist also lächerliche 4.500 Euro wert??
Ist auch gut so, denn klar ist der Todefall tragisch, aber deswegen kannst den anderen ja nicht gleich lebenslänglich einsperren.
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^^ exakt, ich würde das ganze halt als extrem tragischen unfall verbuchen, klar hat der skifahrer fahrlässig gehandelt, aber es lief halt einfach dumm, sorry aber so hart das klingt: jeder weiß wie es ist, wenn man mal "drin" ist, und dann auch noch an eine unübsichtliche stelle kommt (selbst wenn die piste bekannt ist) dann schwingt man halt so weiter, ggf (je nach fahrstil) auch etwas langsamer ...
in dem fall halt nicht.
die 4500 ¤ sind kein Ersatz für ein Menschenleben, das sollte hier jedem Klar sein, aber ich denke dass es falsch wäre diesen Menschen einzusperren. Dann doch lieber den Platz freihalten für unsere lieben Serienverbrecher und mörder (wobei die eh ... naja, das wird zu ot ...)
in dem fall halt nicht.
die 4500 ¤ sind kein Ersatz für ein Menschenleben, das sollte hier jedem Klar sein, aber ich denke dass es falsch wäre diesen Menschen einzusperren. Dann doch lieber den Platz freihalten für unsere lieben Serienverbrecher und mörder (wobei die eh ... naja, das wird zu ot ...)
- dama
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ich kann das nicht als tragischen Unfall sehen. Der in dem Fall zu schnelle Skifahrer trägt die alleinige Schuld dran. Er hat auf seine Geschwindigkeit zu achten und muss als besserer Fahrer auch immer auf alles gefasst sein! Ich bin sicher kein schlechter Skifahrer und eigenltich immer einer von den schnellsten und nehme Kanten nur dann, wenn ich mir 100%ig sicher bin, dass dahinter niemand ist - ansonsten kann man ja z.B. schräg über die Kante fahren dann hebt man meist au net ab und hat alles unter Kontrolle!! Sobald man den Bodenkontakt verliert, muss man ganz genau wissen, dass niemand gefährdet wird. Alles andere ist für mich auch sofort GROBfahrlässig und das gehört mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe bestraft und nicht mit 4500€, die für den Skifahrer vielleicht eh ein Klacks sind. Der lernt ja nicht einmal daraus. Vielleicht ist sein Gewissen ja auch die schlimmste Strafe, allerdings soll so ein Urteil ja auch abschreckend und warnend sein und auch die Familie in gewisser Weise trösten. Und genau dass mit dem "dann schwingt man mal weiter" darf einem so nicht im Kopf herumschweben - das ist genau die Einstellung, welche zu solchen Unfällen führt. Man muss, wenn man schnell ist immer überlegen, was alles passieren und sein könnte - wenn man dazu keine Zeit mehr hat ist man zu schnell!
- Af
- Cho Oyu (8201m)
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Stimm ich voll zu.dama hat geschrieben:ich kann das nicht als tragischen Unfall sehen. Der in dem Fall zu schnelle Skifahrer trägt die alleinige Schuld dran. Er hat auf seine Geschwindigkeit zu achten und muss als besserer Fahrer auch immer auf alles gefasst sein! Ich bin sicher kein schlechter Skifahrer und eigenltich immer einer von den schnellsten und nehme Kanten nur dann, wenn ich mir 100%ig sicher bin, dass dahinter niemand ist - ansonsten kann man ja z.B. schräg über die Kante fahren dann hebt man meist au net ab und hat alles unter Kontrolle!!
Solche Unfälle sind eigentlich typische Snowboarderunfälle(ich bin Snowboarder). Einer sitzt hinter der Kante, und einer denkt sich er müßte drüberspringen. Hab ich auch schon live mitbekommen.
Persönlich kann ich nur sagen, dass ich nur über Kanten spring, wenn ich a) seh was darunter liegt, oder b) die Piste länger beobachtet habe, und weiß, dass dort keiner ist. Hab aber schon öfters mal plötzlich ausweichen müssen, wenn mal wieder jemand von der einen Seite der Piste zur anderen fährt. Viele beherrschen ihr Fahrgerät leider nicht so gut, können einfach nicht mehr ausweichen, und semmeln voll in einen rein.
Ich denk, dass hier mal wieder die Pistenregeln einfach übersehen worden sind. Angemessen fahren, nach Können, mit Rücksicht? Wozu? Ich hab doch Geld bezahlt?
Helmpflicht für Kinder/Jugendliche find ich übrigens gut, und wird früher oder später wohl auch kommen.
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