Den ersten schönen Tag nach dem Schnee, der dazu auch noch ein Feiertag ist wollte ich nicht in den bekannten Mainstream-Gebieten verbringen. Ich erwartete dort zu viel Andrang und wich daher auf die kleinen Gebiete rund um Innsbruck aus, eine Entscheidung die sich auszahlen sollte.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Beginnen wir beim Rangger Köpfl. Kurzum, ein Traum - fantastisch - gewaltig!!!
Nix los und perfekter Schnee. Der Schnee war einfach super pulvrig und genial griffig, man konnte sich beim Carven richtig reinlegen, ohne dass da irgendwas rutschte. Keine Ahnung, wie oft ich in den gut 2h am Ranggerköpfllift runter bin. Leider waren nur der Sulzstichlift und der Ranggerköpfllift in Betrieb. Unterhalb von Stiglreith ging noch nix, die Talabfahrt wurde noch nicht einmal beschneit. Aber es war ja für die 2h oben absolut gut genug. Wartezeiten gab es keine, und auf den Pisten war auch angenehm wenig los, kurz vor 11:00 wurde es aber voller.
Daten Ranggerköpfl:
Dauer: 2h15min
Pistenkm: 19,15km
Höhenmeter: 4335hm
Vmax: 79km/h
Vavg: 24km/h
Für den Ranggerköpfl gibt es
Bilder Ranggerköpfl:

Blick von Stiglreith nach oben am Sulzstichlift entlang, einem langen, flachen Kurzbügler, der ideales Übungsgelände erschliest. Den muss man nehmen, um zum interessanten Teil zu kommen

Geil, oder? Die Piste am Ranngerköpfllift war einfach nur erste Sahne

Ranggerköpfl-Gipfelkreuz

Auf gehts, aber erstmal ein Standardbild

Traumhafte Abfahrt am Ranggerköpfllift

Blick auf die Liftstation Sulzstich

Der Sulzstichlift erschließt eine flache Waldabfahrt. Im Hintergrund sieht man auch die Bergstation der Perter-Anich-Bahn

Blick nach oben am Sulzstichlift

Blick auf Stiglreith mit der Bergstation der 8EUB Peter Anich

Um kurz nach 11:00 ging es dann wieder ins Tal, es sollten ja noch ein paar Skigebiete folgen...
Kommen wir zur Muttereralm:
Der Parkplatz in Götzens war voll, sodass ich auf dem Ausweichparkplatz parken musste. Im Gebiet spürte man aber davon kaum etwas. An der Nockspitzbahn und Pfriemesköpfllift war wenig los, nur auf der Abfahrt nach Mutters war einiges los, aber an der Bahn gab es trotzdem keine Wartezeiten.
Der Schnee war im Vergleich zu Oberperfuss härter, aber dennoch griffig und sehr gut zu fahren, Eis gab es nicht nennenswert. Die Abfahrt nach Götzens ist einfach klasse, sodass ich die einfach mehrmals durchziehen musste. Nach Mutters ist es ja schon sehr flach.
Daten Muttereralm:
Dauer: 2h0min
Pistenkm: 18,23km
Höhenmeter: 5.575hm
Vmax: 79km/h
Vavg: 26km/h
Für die Muttereralm gibt es
Bilder Muttereralm:

Oben auf dem Pfriemesköpfl. Hinten sieht man Innsbruck

Ausblick von ebendort Richtung Südost

Der Einstieg in die Abfahrt auf Götzens. Die Abfahrt ist einfach klasse

Auf der Abfahrt nach Götzens. Man hat immer wieder tolle Ausblicke ins Inntal. Man sieht auch das Skigebiet Ranggerköpfl

Götzener Abfahrt

Dito

Schlusshang vor Götzens, der stellenweise etwas unruhig war

Auf der Abfahrt Richtung Mutters, hier war es deutlich voller

Abfahrt nach Mutters, hinten der Patscherkofel

Zoom zum Patscherkofel, dem nächsten Ziel

Blick auf der Talabfahrt nach Mutters nach oben

Kurz vor der Talstation in Mutters

An der Muttereralm mit Blick nach oben zum Pfriemesköpfl. Die Abfahrt dort ging auch sehr gut

Der Blick vom Pfriemesköpfl auf Innsbruck ist einfach sensationell

Zoom nach Innsbruck zum Inn
Nächste Station Patscherkofel. Dasl etzte Ziel für das Skifahren am Tag. Entgegen der Online-Auskunft war die Olympiaabfahrt nicht wirklich geöffnet, nur ganz oben. Der Rest wurde beschneit, etc. Daher war im unteren Bereich, also quasi am Olex nur die Familienabfahrt geöffnet und die ist halt schon sehr langweilig und manchmal halt nur ein Ziehweg. Außerdem war dann da relativ viel los, sodass es hier auch schon gut abgerutscht und eisig war. Daher bin ich hauptsächlich oben an der Panoramabahn gefahren, aber wirklich überzeugt hat mich der Kofel nicht. Vielleicht ist es mit geöffneter Olympiaabfahrt besser, aber so war ich nach den gut 1,5h, die ich dort war, sehr gelangweilt. Schlechtestes Gebiet heute auf jeden Fall.
Daten Patscherkofel:
Dauer: 1h33min
Pisten: 14,61km
Höhenmeter: 3.549hm
Vmax: 70km/h
Vavg: 24km/h
Für den Patscherkofel gibt es
Bilder Patscherkofel:

Am Heiligwasserlift, wo auch der Olex startet

Ausblick von der Olex-Bergstation ins Inntal westlich von Innsbruck

Olympiaabfahrt wie schon geschrieben ab hier nicht mehr offiziell geöffnet. Hätte man natürlich gut fahren können, aber unter laufender Beschneiung hatte ich keine Lust

Unter der Panoramabahn, die den oberen Teil erschließt

Der Ausblick von hier oben ins Inntal hat vor allem bei so einem Kaiserwetter schon richtig flair. Landschaftlich hat mit der Kofel wirklich gefallen, aber skitechnisch nicht so richtig

Abfahrt Richtung Heiligwasser, die leider recht voll und daher stellenweise auch eisig war

Blick auf den Olex-Talstationskomplex. Schon irgendwie komisch, dass sie die beiden relativ neuen Bahnen (Olex und Panoramabahn) abbauen wollen und durch die EUB ersetzen wollen. An sich ist das ja ok, aber rein wirtschaftlich macht das doch keinen Sinn? Hätten sie halt besser damals richtig geplant

Ausblick von der Bergstation Panoramabahn

Panoramabahn

Auf der Abfahrt neben dem Übungslift. Manchmal war es hier am Kofel etwas knollig

Die Patscheralm ist echt nett gelegen

Blick in Richtung Bergstationskomplex der Patscherkofelbahn

Abfahrt am Übungslift

Nächste Station ist dann der Nachtskilauf am Reitherkogel im Alpbachtal. Auch hier gleich mal vorweg: Es war herrlich, eine klasse präparierte Piste, dazu wenig los, optimal zum heizen und für 14€ echt ok. Die Abfahrt am Nordhanglift war noch zu, die hätte das Angebot sicher nochmal gut verbessert, aber so war es auch ok.
Daten Reitherkogel:
Dauer: 2h52min
Pisten: 33.05km
Höhenmeter: 7.076hm
Vmax: 90km(h
Vavg: 29km/h
Für den Nachtskilauf am Reitherkogel gibt es
Bilder Reitherkogel:

Blick auf die Nachtskipiste von unten. Man erkennt die hervorragende Präparation

An der Bergstation der Reitherkogelbahn
Es folgen jetzt einfach noch ein paar Bilder der Nachtskipiste



Fazit:
Ein top Tag heute erwischt. Ich kann jedem nur empfehlen das genauso zu machen, abgesehen davon, dass man vielleicht nicht unbedingt an den Kofel braucht, aber in diesen kleinen, aber durchaus feinen Skigebieten rund um Innsbruck kann man richtig, richtig gut skifahren, ohne von den Urlaubermassen totgetrampelt zu werden. Also klare Empfehlung - ab dahin!