
Da ich die 4-Stunden-Karte auf der Gemeindealpe, die bei meiner Niederösterreich-Card einmalig pro Saison dabei ist, nicht verfallen lassen wollte, wählte ich an diesem Wochenende Mitterbach als Ziel.
Während meine Frau lieber zum Erlaufsee spazierte und ihr Liftticket nur für Berg- und Talfahrt als Fußgänger verwendete (Aussicht und Essen im Terzerhaus), nutze ich die Karte zwischen 09:00 und 13:00 Uhr als fleißiger Schifahrer.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -4°C morgens am Berg und +5°C mittags im Tal wechselten Sonne und Wolken. Windig war es interessanterweise nur im Bereich der unteren Sektion und bei meiner Frau am Erlaufsee. Am Gipfel war es windstill. Es blieb den ganzen Tag niederschlagsfrei.
Lift- und Pistenstatus:
Alle Lifte geöffnet.
Fast alle Pisten geöffnet. (Geschlossen waren Piste 1 (Steilhangabfahrt), Piste 9 (Schiweg) sowie die Varianten der Piste 8 (Birkiweg) unterhalb des Birki-Schleppliftes)
Wartezeiten gab es keine (max 5 FBM, meist aber 0)
Obwohl ich um 08:55 Uhr zu meiner ersten Bergfahrt antrat, war ich nicht bei den Ersten im Schigebiet. An diesem Tag fand nämlich die Aktion „Guga Hö“ statt. Bei dieser Aktion kann man um 89 Euro ab 6:30 Uhr exklusiv bei Sonnenaufgang Schifahren. Ob das bei der aktuellen Schneesituation sinnvoll war, wage ich zu bezweifeln, aber zum Pistenzustand komme ich noch.
Ich fahre jedenfalls gleich beide Sektionen bergwärts. Die Kamera zücke ich erst bei der DSB.

Dass hier schon über zwei Stunden Schibetrieb war, sieht man der Piste nicht an.

Abfahrt auf frischer Piste.

Damit komme ich nun zum Pistenzustand:
Bei dieser ersten Abfahrt vom Gipfel bis ins Tal war der Schnee durchgehend griffig, wobei die Piste nach unten zu härter wurde. Für die 6:30Uhr-Morgensportler muss wohl das ganze Schigebiet zu dieser Zeit noch pickelhart gewesen sein. Im Laufe des Vormittags machte die Sonne die Pisten weich. Die Abfahrt beim Birki-Schlepplift war in dieser Zeit traumhaft zu fahren. (Oberflächlich weich, aber kein tiefer Sulz)

Die obere Sektion hat mir dann sehr bald wenig Spaß gemacht. Hier bildeten sich zwischen den Schneehaufen große Eisplatten. Unten gab es nur bei den zwei Traversen je eine glatte Spur. Die untere Sektion war für mich daher viel schöner zu fahren. (Mit dem Highlight Birkihang beim Birki-Schlepplift) Gegen Mittag bildeten sich dann auch Unten hohe Hügel im Sulz und ich war Froh nicht auf eine Tageskarte aufgezahlt zu haben.
Doch nun einige Bilder vom Schigebiet. Beginnen wir mit der 4KSB Bodenbauer-Express. Talstation.

Bergfahrt ganz unten. Gab es diesen Funpark schon im Vorjahr? Ich konnte mich nicht erinnern.

Sehr bald sieht man bis zum Gipfel, auch wenn es dorthin noch ein weiter Weg ist.

Dann kreuzt man die Trasse der Vorgänger-DSB.

Kurz vor der Bergstation fährt man über den nächsten Funpark.

Bergstation.

Bei der Abfahrt kann man an Stelle des bereits gezeigten Birki-Hangs auch die Rennpiste fahren.

Traverse zwischen Rennhang und Geschwindigkeitsmessstrecke.

Nun stelle ich den Birki-Schlepplift vor. Bergfahrt kurz nach der Talstation.

Blick nach rechts über den Birki-Hang zum Gasthof Bäreneck.

Die Bergfahrt geht weiter. Blick zum Gipfel.

Bei der Bergstation (=Mittelstation der Sesselbahnen) ist die Schihütte Balzplatzl.

Zurück zur Talstation des Schleppliftes kommt man entweder über den bereits gezeigten Birkihang, oder über den Birkiweg.


Nun zwei Bilder vom Grabner-Tellerlift, dem Übungslift im Tal.


Zuletzt noch drei Bilder von der DSB Gipfelbahn.



Nach dem Mittagessen habe ich sehr viel Zeit auf der Terrasse des Terzerhauses verbracht. Für mich ist die Gemeindealpe einer der schönsten Aussichtsberge Niederösterreichs.
Blick zum Schneeberg, davor der Göller und links der Gippl.

Hohe Veitsch.

Dürrenstein.

Muckenkogel (links mit Turm) und Kloster-Hinteralm (Schneefeld rechts).

Erlaufsee.

Mariazell.

Auch zu einigen Schigebieten habe ich geschaut.
Hochkar.

Stuhleck.

Annaberg.

Mariazeller Bürgeralpe.

LSAP Josefsberg.

Aber auch ins eigene Schigebiet kann man zoomen. Mittelstation Gemeindealpe.

Blick in die andere Richtung zum Ötscher. Das Schigebiet Lackenhof ist auf der Rückseite und daher nicht zu sehen.

Kurz vor 15:00Uhr habe ich den Gipfel verlassen und spätestens am letzten Teil der Rennpiste wusste ich, warum die Vier-Stunden-Karte völlig ausreichend war. Mit einem Eindruck von dieser Piste beende ich den Bericht. Fazit: Netter Schitag, der in dieser extrem guten Saison zu den eher weniger guten zählt.