Projekte Grossraum Innsbruck

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Rob
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Projekte Grossraum Innsbruck

Beitrag von Rob »

Heute ein Artikel gefunden in die TT uber die Projekte der Grossraum Innsbruck:
Skigebiete wollen kräftig investieren
Der Winter lief prächtig in den zahlreichen Skigebieten rund um Innsbruck. Die Liftbetreiber haben jede Menge Pläne, die sie jetzt verwirklichen wollen.
Von PHILIPP NEUNER

INNSBRUCK (TT). Der heurige Winter ließ in den Skigebieten die Kassen klingeln - und das, obwohl die Skiläufer vom Sonnenschein nicht gerade verwöhnt wurden. Dafür ist Anfang April noch eine Menge der weißen Pracht da. Während im Tal die Wiesen grünen, herrscht am Berg oben tiefster Winter. Liftbetreiber, über den Zustand ihrer Pisten befragt, geraten sie ins Schwärmen. "Allerdings muss man früh dran sein, ab Mittag wird’s zu weich", sagt Heinz Bloderer von der Rosshütte in Seefeld und verspricht "Sonnenskilauf vom Feinsten".
Die meisten Skigebiete sperren erst am Ostermontag zu. Lediglich die Schlick 2000 in Fulpmes und die Axamer Lizum haben noch länger offen, nämlich bis 18. bzw. bis 25. April. Nordpark und Glungezer sind bis einschließlich 13. April geöffnet.
Geschlossen sind von den großen Skizentren lediglich das Ranggerköpfl sowie Bergeralm und Sattelberg.
Die Vorzeichen sind jedenfalls günstig, dass auf den Rekordwinter vom Vorjahr ein ähnlich ertragreicher folgt.

Die Kriegskasse der Seilbahner in Innsbruck und im Bezirk Innsbruck-Land scheint jedenfals voll zu sein, wenn man sich die Liste der Vorhaben anschaut, die sie heuer in Angriff nehmen wollen:
Der Patscherkofel hofft, den Ochsenalm-Schlepplift durch einen modernen Viersessellift ersetzen zu können und beim Speicherteich weiter zu kommen.
Auf der Seegrube wird die Elektrik bei der Nordkettenbahn erneuert. Bei den Abfahrten will man Verbesserungen vornehmen, sofern die Behörden mitspielen.
Im Stubaital sind drei Großprojekte geplant: In Mieders eine Sommerrodelbahn, über die demnächst entschieden wird; in Neustift eine Achtergondelbahn, die ab Dezember den Elferlift ersetzt; Und in Fulpmes in der Schlick soll heuer mit der Talabfahrt begonnen werden. Das sei der Startschuss sein für eine ganze Reihe von Investitionen, erklärt Betriebsleiter Thomas Schroll.
Auch im Wipptal gibt’s Bauprojekte: Im Skigebiet Bergeralm und Sattelberg ist eine leistungsfähige Beschneiungsanlage geplant. Auf der Bergeralm soll zusätzlich ein neuer Vierer-Sessellift ab der Mittelstation kommen, erklärt Erich Raffl auf Anfrage der TT.
Am Seefelder Plateau planen Rosshütte und Gschwandtkopf Neues: Die Rosshütte wird im Sommer ihre Bergstation zu einem supermodernen Panoramarestaurant ausbauen. Auch ein neuer Halbjochlift wird heuer eingereicht und nächstes Jahr gebaut. Der Gschwandtkopf plant die Beschneiung auf Reither Seite zu verbessern.
Quelle: tirol.com

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starli
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Beitrag von starli »

interessant: keine Rede vom Ersatz des ESL Reith am Gschwandtkopf !
Rob
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Beitrag von Rob »

Hoffnung für den Skiberg Ranggerköpfl
Ein Erneuerungskonzept der Gemeinde und die Unterstützungserklärung von Landesrätin Anna Hosp machen den Betreibern Mut.

OBERPERFUSS (jam). "Die Landesregierung betrachtet das Ranggerköpfl als unverzichtbaren Jugend- und Familienskiberg im Großraum Innsbruck. Ich werde mich persönlich um Unterstützung kümmern", versprach Anna Hosp den rund hundert applaudierenden Oberperfern, die sich am Freitag auf Einladung der Gemeinde trafen, um über die Zukunftschancen des Skigebietes zu diskutieren. Hosp ortet grundsätzliche Bereitschaft der großen Skigebiete, den kleineren, regional wichtigen zu helfen - auch finanziell.
"Wenn im September alle Erweiterungswünsche der Großen vorliegen, werde ich mich um einen großen Bruder für das Ranggerköpfl bemühen. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingt", strahlte Hosp Zuversicht aus. Immerhin schreibe das Skigebiet schwarze Zahlen.
Um Investoren zu interessieren, so stellte Hosp allerdings klar, sei ein umfassendes Sanierungs- und Erneuerungskonzept der Liftanlagen sicher hilfreich. Erste Gedanken dazu präsentierte Bürgermeister Ewald Spiegl den Gemeindebürgern.
Sein Plan sieht folgende fünf Maßnahmen vor: Verlängerung und Beleuchtung der Rodelbahn bis zur Talstation, Bau eines Kraftwerkes am Tiefentalbach, Errichtung einer Gondelbahn vom Tal bis zum Sulzstich und Beschneiung der Skiflächen. Dazu bedarf es auch eines Speicherteiches.
Uneins waren sich die Oberperfer nur darin, ob zuerst die Beschneiung oder ein neuer Lift kommen soll. Am Ende der sachlichen Diskussion dann ein Kompromiss: Beschneiung und Liftbau haben gleiche Priorität. Bereits in der nächsten Sitzung soll der Gemeinderat die Vorhaben auf Schiene bringen.
Quelle: tirol.com
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starli
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Beitrag von starli »

Immerhin schreibe das Skigebiet schwarze Zahlen.
ähm... wenn ich mich recht erinnere, sind die liftanlagen doch damals für einen symbolischen euro zurück an die Gemeinde gegangen, oder? Also ist das per se nicht weiter schwer, ohne Abschreibungsposten eine schwarze 0 rauszuholen ;)

Trotzdem, eine EUB statt der DSB macht noch kein besseres Skigebiet, da müssen auch die oberen Anlagen jeweils mit 2 4er Sesseln z.B. ersetzt werden. Alles andere ist quaaaaaaaak.. Das problem am Ranggerköpfl ist ja niht die DSB, das Problem ist, daß man nachher 2 ewig lange Lifte fahren muß, wobei der erste so flach ist, daß er für Wiederholungsfahrten nur für die Anfänger brauchbar ist.

Die 2 SL hintereinander haben eine Länge von ca. 1,5km und 1,7km ...

Die Aussicht oben ist zweifelsohne sehr schön, auch hat der obere Hang ein paar durchaus interessante Alternativen, auch die 2 Talabfahrten sind nett.

Leider oben auch sehr windexponiert, weshalb ein Bubble oder eine Gondel bis zum Gipfel recht sinnlos sein dürfte...
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