
An diesem Sonntag hatten meine Frau und ich nur vormittags Zeit zum Schifahren. In manchen Schigebieten war stürmischer Wind vorhergesagt. Am Jauerling sollte es besser sein. Für nur drei Stunden Schifahren reicht der nette Schlepplift auf der Iriswiese völlig aus.
Wetter:
Bei Temperaturen um -5°C war es heiter und fast windstill. Hohe Schleierwolken konnten den Himmel kaum trüben. Es war also perfektes Schiwetter an diesem Vormittag.
Lift- und Pistenstatus:
Alles offen
Wartezeiten gab es am Morgen noch keine, am Vormittag wuchsen sie aber auf über fünf Minuten an.
Pistenzustand:
Nach dem Abendbetrieb am Vortag wurde nicht präpariert. Die ganze Nacht hindurch lief die Beschneiungsanlage und der frische Kunstschnee wurde erst unmittelbar vor Betriebsbeginn gewalzt. Als kurz vor 9:00 Uhr der Lift startete wurde die Präparierung beendet. Das hatte zur Folge, dass die Piste in einigen Bereichen ungewalzt blieb. Die präparierten Bereiche wurden sehr rasch knollig. Nach einer Stunde wusste man ohnehin nicht mehr, wo präpariert wurde und wo nicht. Es blieb eine relativ gleichmäßig harte Kunstschneepiste.
Sonstiges:
Während ich mit meiner Saisonkarte vor Ort war, löste meine Frau ein Drei-Stunden-Ticket. Solche Tickets hatten wir in vielen Schigebieten schon mehrmals gelöst. Bisher waren wir gewohnt, dass die Zeit beim Passieren des ersten Drehkreuz zu laufen beginnt. Nicht so am Jauerling. Hier biginnt die Zeit bereits beim Ausstellen des Tickets zu laufen. Ein wenig frech bei dieser Vorgehensweise ist, dass die Tickets auch schon vor Betriebsbeginn des Liftes verkauft werden. Meine Frau hat daher fünf Minuten und somit eine Bergfahrt quasi verschenkt.
Bilder:
Blick am Morgen von der Talstation auf die teilweise präparierte Piste.

Bergfahrt mit dem Schlepplift.

Noch gibt es am Lift keine Wartezeiten.

Blick über die knollige Piste ins Tal.

Dort, wo im Talstationsbereich die Pistenraupe gewendet hat, ist mit jeder Bahn eine Mini-Schanze entstanden. Saubere Präparierung sieht für mich anders aus.

Gegen Mittag musste man beim Lift auch schon mal fünf Minuten warten.

Auch beim Förderband im Kinderland war sehr viel los.

Was gibt es auf der kleinen Schiwiese sonst noch zu entdecken? Im angrenzenden Wald steht ein Boot.

Klar, unmittelbar daneben befindet sich der Schneiteich.

In der Ferne konnte ich Stift Göttweig erkennen.

Ursprünglich wollten wir vor der Abreise noch in der Jauli-Bar zu Mittag essen.

Dort war allerdings noch mehr los, als beim Schlepplift. So haben wir stattdessen ein Restaurant am Heimweg in Melk besucht.
Fazit:
Bei diesem idealen Schiwetter war zu befürchten, dass wir nicht alleine auf der Piste sein werden. Für einen kurzen Besuch ist der Jauerling immer wieder ganz nett. Und für das nächste Mal wissen wir, dass man hier die Zeitkarte erst unmittelbar zum Betriebsbeginn kauft.