
Wieder einmal hatte ich nur einen halben Tag Zeit zum Schifahren. (Ich muss dringend meinen Terminkalender überarbeiten.) Deshalb sollte es zu einem nahen Ziel gehen. Die Wahl fiel aufs Stuhleck, obwohl dort an den Wochenenden immer ein Massenansturm zu befürchten ist. Aber was wären mit meiner Saisonkarte die Alternativen gewesen, die ich in nur einer Stunde Fahrzeit erreiche? Der Hirschenkogel mit nur zwei offenen Pisten, oder Mönichkirchen, wo es aber ohnehin am nächsten Tag hingehen sollte. Ganz alternativ blieben nur noch das Familienland in Sankt Corona oder die Schmoll-Lifte in Steinhaus, alles kein Vergleich zum Stuhleck.
Mit dem ersten Bild, das mein Auto kurz vor 08:00 Uhr bei der Ankunft auf der Schieferwiese zeigt, komme ich gleich zum Wetter.

Die Heckklappe war vielleicht fünf Minuten geöffnet, während ich mir darunter die Schuhe umzog. Der dichte Schneefall hinterließ jedenfalls seine Spur auf ihr. Ehrlicherweise muss man zugeben, dass der Schneefall nicht den ganzen Vormittag so stark war, er begleitete mich dennoch fast die ganze Zeit, während des Schifahrens. (Es gab nur kurze Niederschlagspausen) Sonne konnte ich leider nicht sehen. Bei Temperaturen um die -5°C war es am Gipfel leicht windig.
Während alle anderen Lifte am Stuhleck erst um 08:30 Uhr öffnen, startet der Schlepplift auf der Schieferwiese schon um 08:00 Uhr. Daher verbrachte ich dort die ersten 30 Minuten.

Wie man sieht, verwende ich den rechten Schlepplift. Der Linke blieb den ganzen Tag geschlossen. Damit komme ich zum
Lift- und Pistenstatus:
Außer dem linken Schlepplift auf der Schieferwiese waren alle Lifte geöffnet.
Außer einer Schiweg-Variante auf der 3a (Promi-Familienabfahrt) und dem Schiweg vom Familienlift zur Schieferwiese waren auch alle Pisten geöffnet.
Dank konsequenter Verwendung der Single-Spuren hatte ich fast nie Wartezeiten und konnte so immer das nächste FBM verwenden. Nur zwei Mal (1xStuhleckbahn und 1xW11-Bahn) reichte die Warteschlange über den Beginn der Single-Spur hinaus und ich hatte je eine Minute Verzögerung.
Der befürchtete Besucheransturm blieb überhaupt aus. Selbst ohne Singlespur dürfte die Wartezeit meiner Schätzung nach kaum über drei Minuten betragen haben.
Nun geht es aber erst mal auf der Schieferwiese talwärts.

Damit komme ich auch schon zum
Pistenzustand:
Zuletzt gab es am Stuhleck häufig Regen, was zu einer Vereisung der Pisten führte. Der Neuschnee, der mich schon bei der Ankunft begrüßte, veränderte die Situation sehr positiv. Die ersten zwei Stunden, die ich im Schigebiet unterwegs war, waren ein dahinschweben auf herrlich frischem Pulver. Danach wurden die Pisten immer rumpeliger. Klar, die zahlreichen Schifahrer haben die Pisten ganz schön zerfahren. Gegen 11:30 Uhr kam dann an immer mehr Stellen der eisige Untergrund durch, der das Schigebiet vor dem Neuschnee dominiert hatte. Auch auf Steine musste man an manchen Stellen achten. Dass ich das Schigebiet wegen meines Termins um 13:15 Uhr verlassen musste, störte mich daher gar nicht.
Nochmals Schieferwiese.

Nach dem Aufsperren der Stuhleckbahn geht es mit ihr zu deren Bergstation.

Weiter geht es mit der Weißenelfbahn, hier beim Tubing-Lift.

Die Beschneiungsteiche sind übrigens alle randvoll.

Bevor es zum Gipfel geht, teste ich noch die Abfahrten bei der Promibahn. Hier die Kreuzung der Promi-Familienabfahrt mit der Promi-4KSB.

Der Blick bis ins Tal war nicht immer gegeben. Häufig zogen Nebelbänke durchs Schigebiet.

Bergfahrt mit der 6KSB Steinbachalm zum Gipfel.

Nach einigen Wiederholungen wird der Andrang bei der 6KSB größer. Daher wechsle ich zum Sonnenlift, wo ich wieder alleine unterwegs bin.


Um auch wirklich überall im Schigebiet gewesen zu sein, besuche ich sogar den sehr flachen Familienlift.


Für einen bilderreichen Bericht war das Wetter einfach zu bescheiden. Daher nur noch ein Abschlussbild von der Steinbachalm.

Ich war jedenfalls froh, wieder einmal ohne Besuchermassen und großteils auf pulvrigem Schnee am Stuhleck gewesen zu sein.



































