Heute ging es in zwei Kleinskigebiete, da ich beim Aufwachen bei strahlendem Sonnenschein damit rechnete, dass die üblichen Verdächtigen heute brechend voll sein werden.
Von Betriebsbeginn bis ca. 11:45 fuhr ich in Oberperfuss in Rangger Köpfl. Ab 12:15 bis Betriebsschluss dann an der Muttereralm.
Am Rangger Köpfl war heute für mich erstmalig eine Befahrung der Talabfahrt möglich, da diese bei meinem vorigen Besuch wegen Schneemangel gesperrt war. Bis ca. 10:00 blieb es am Rangger Köpfl sehr ruhig. Danach wurde es dann merklich voller. Es scheint, dass die neue Peter Anich Bahn II doch einige Leute anzieht, gut, es ist schließlich auch optimales Anfängergelände an dieser Sektion. Nennenswerte Wartezeiten gab es daher an beiden EUB Sektionen von bis zu 4min. An den Schleppliften kam es zu keinen nennenswerten Wartezeiten. Da am Rangger Köpfl die interessanten Pisten von Schleppliften erschlossen werden, muss man sich auch über den Platz auf den Pisten keine Gedanken machen. Schneemäßig war oberhalb Talstation Egghoflift sehr gut und passabel präpariert. Die Talabfahrt selbst war sehr schlecht präpariert, sehr ruppig und recht steinig. Dort liegt halt einfach nicht so viel Schnee, obwohl man eigentlich genügend Zeit zum Beschneien gehabt hätte.
An der Muttereralm war es dann überraschenderweise deutlich leerer als am Rangger Köpgl, vor allem auf der Götzener Seite. Auf Mutterer Seite war mehr los, aber kein Vergleich zu SFL. Die Pisten an der Muttereralm waren deutlich härter. Gerade an den unteren Sektionen, sowie an der 4SB waren sie mir sogar ein Stückchen zu hart. Eis kam ebenfalls an einigen Stellen zum Vorschein. Das Gebiet selbst finde ich durch die beiden sehr langen Talabfahrten sehr attraktiv und damit genau richtig für einen halben Tag.
Das Wetter war ganz zu Beginn den Skitages noch strahlend sonnig. Es zogen aber rasch Wolken von Westen auf und es trübte ein. Die Sicht war aber stets gut.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Rangger Köpfl:
Muttereralm:
Bilder:

Morgens an der Talstation der Peter Anich Bahn I. Man erkennt auch den schlechten Zustand der Talabfahrt

In der neuen Peter Anich Bahn II. In Stiglreith muss man umsteigen, es gibt kein Durchfahrbetrieb, da die Bahnen vollständig voneinander getrennt sind. An der zweiten Sektion wurden bereits einige Schneedepots angelegt

Blick zurück auf die Mittelstation der Peter Anich Bahnen

Blick zur Bergstation der Peter Anich Bahn II und dem Ranggerköpfllift, der die interessantesten Pisten Gebiets erschließt, solange die Talabfahrt in keinem guten Zustand ist

Die Stimmung am Morgen war einfach genial!

Blick ins Inntal vom Rangger Köpfl. Hat schon was, mit dem leichten Nebel

Auf der Abfahrt am Ranggerköpfllift. Die Piste hier war sehr schön präpariert

Die Abfahrt an der zweiten Sektion der Gondelbahn ist recht flach und wird von zahlreichen Anfängern sehr gut angenommen. Es scheint, als ob sich die Investition für die Oberperfusser Bergbahnen lohnt. Das freut mich, denn gerade solche Kleingebiete haben es heutzutage ja echt nicht leicht

Blick auf der selben Abfahrt nach oben

Die Abfahrt am Egghoflift war auch in top Zustand. Zwei Mankos, die Kreuzung der Rodelbahn war unsauber präpariert und leider ist die Abfahrt am SL recht kurz

Blick zur Talstation in Oberperfuss. Der Parkplatz war gerammelt voll

Leider war die Talabfahrt in keinem guten Zustand. Es war schlecht präpariert und es kam auch einiges an Dreck raus. Warum man es hier nicht schafft, die Piste ausreichend zu beschneien erschließt sich mir nicht, denn an der Piste steht eigentlich eine schlagkräftige Beschneiungsanlage

Ausblick von Stiglreith

Abfahrt zur Talstation des Egghoflifts
Nun der Wechsel an die Muttereralm. Das Wetter ist in Zwischenzeit merkbar schlechter geweorden.

Ausblick vom Pfriemesköpfl Richtung Innsburck. Die direkte Abfahrt an der 4SB war recht eisig. Generell waren die Pisten hier deutlich härter als am Rangger Köpfl

Die Abfahrt an der Nockspitzbahn finde ich immer eine schöne Abfahrt, da sie sich lange durch den Wald zieht und dabei ein nettes Gefälle hat.

Talabfahrt nach Götzens im unteren Teil. Ab hier, bzw. einige Meter oberhalb, wurde es ziemlich eisig. Es gab aber auf allen Abfahrten stellenweise Eisplatten, auf die man aufpassen musste

Schlusshang nach Götzens

Auf der Talabfahrt nach Mutters. Die Abfahrt ist im Vergleich zu der Abfahrt nach Götzens flacher und wurde daher heute stärker frequentiert.

Abschließender Blick über die Muttereralm ins Inntal
Fazit:
Insgesamt war der Tag heute sehr gelungen. Die erste Stunde am Rangger Köpfl war wunderbar. Insbesondere das Wetter sorgte da für eine tolle Stimmung. Am Rangger Köpfl war es überraschend voll, was ich den Betreibern aber gönne. Die Pisten an der Muttereralm waren zwar teilweise etwas hart, dafür entschädigen aber die beiden langen Talabfahrten.
Daten:
Rangger Köpfl:
Dauer: 2h59min
Pistenkm: 20,59km
Höhenmeter: 4.549hm
Vmax: 78km/h
Vavg: 19km/h
Muttereralm:
Dauer: 3h57min
Pistenkm: 39,93km
Höhenmeter: 9.818hm
Vmax: 82km/h
Vavg: 21km/h