Von hier aus sah man auch zur noch nicht eröffneten Gletscherbahn Furggsattel in Zermatt:
In die Tat umgesetzt wurde das Wintervorhaben dann am letzten Freitag. Sonne war angesagt, das hatte mir ein MeteoSchweiz-Mann auf Twitter sogar noch versichert - auch im Zug von Bern nach Visp (von da ging es per Postauto nach Bürchen weiter) wimmelte es von Sonnensuchenden. Doch daraus wurde nichts. Es war bedeckt, erst ab dem Mittag zeigte sich die Sonne etwas mehr. Die milchige Sicht brachte mich dazu, ein paar Skischue zu testen und zu kaufen - mal schauen, ob das was wird. Ich bin morgen nochmals oben für die letzten Anpassungen. (Immerhin lieferte MeteoSchweiz dann am Abend die Erklärung für die misslungene Prognose.)
Schnee liegt hier mehr als genug, er war oben hart-pulvrig, unten bis am Schluss nass-sulzig. Weniger gefallen hat mir die lahme 3SB von Bartholet - es dauert vor allem wegen ihr eine Ewigkeit, bis man via Kinderlift, Tellerlift, Sesselbahn, Bügellift einmal an einem Ort ist, wo man auch sinnvolle Abfahrten machen kann. Ansonsten: Tolles Kleinskigebiet mit coolen Baco- und Küpfer-Schleppern, einigen schönen blauen und roten Abfahrten und auch enigen schwarzen Pisten "um die Ecke", wobei die obersten Lifte in der Nebensaison leider schon im 15 Uhr zu machen. Die Aussicht ins Oberwallis in die Vispertäler ist schön.
Und dank des Restaurants Moosalp hat man auch kulinarisch wieder mal "das gewisse Etwas" auf der Piste. Die feine Crèmeschnitte am Schluss führte dazu, dass ich für diesen Tag definitiv satt war!
Alle Bilder in diesem Album, hier das Best Of - begonnen mit einem Pisteninterview des Lokalmatadors und Olympiasiegers Ramon Zenhäusern:
Cool war auch die Zufallsbegegnung mit einem Sedruner Ex-Bergbahnangestellten, der nun in Bürchen als Patrouilleur arbeitet. Seine Boxen erinnern Insider noch ein wenig an die Surselva...
Alle Bilder in diesem Album.