OK, soviel zur Vorgeschichte. Nachdem unsere große Tochter vor zwei bzw. drei Jahren auch auf der Wurzeralm beim Skilager war (andere Schule, aber gleiches Ziel) und wir seit ein paar Jahren im Sommer einmal mit den Kindern zum Wandern dorthin fahren, ging es letzten Samstag dann endlich mit der Tochter zum Skifahren dorthin.
Aus den geplanten eineinhalb Stunden Anfahrt wurden wegen eines Unfalls in einem Tunnel auf der Pyhrnautobahn vier Autos vor uns dann leider zweieinviertel, aber der Tag hat für die Verzögerung mehr als entschädigt.
Der Parkplatz war um 8:45 Uhr schon recht voll. Es waren aber offensichtlich sehr viele Tourengeher unterwegs, auf den Pisten hielt sich der Andrang in Grenzen. Wartezeiten gab es den ganzen Tag keine, außer an der Standseilbahn bis zur Abfahrt der nächsten Bahn.
Die Pistenverhältnisse waren am Vormittag großteils perfekt. Die beiden Talabfahrten waren von oben nach unten pulvrig bis aufgefirnt und super zu fahren. Die Pisten am Frauenkar waren gegen 11 Uhr schon etwas weich, dieser Zustand hat sich aber über den Tag sehr gut gehalten, es wurde nicht sulzig. Die Abfahrten am Hahnlgraben waren auch am Nachmittag noch richtig schön griffig. Die Talabfahrten waren natürlich nachmittags dann weiter unten schon recht sulzig, und die blaue Gammeringabfahrt hat an einer Stelle auch schon ziemlich ausgelassen, aber es hat immer Spaß gemacht.
Ich war wirklich positiv überrascht von dem Gebiet. An die beiden Skilager-Aufenthalte hat mich der Tag dann doch nicht mehr so sehr erinnert. Damals hatte ich damit zu tun, halbwegs sturzfrei die Pisten runterzukommen. Heute kann ich das Skifahren genießen und hab auch einen Blick auf die Landschaft rundrum
Jetzt aber genug geschrieben, hier ein paar Bilder.
an der Bergstation der Wurzeralmbahn, lt. Darstellung auf der Webseite die schnellste Standseilbahn in Europa (ob sie das tatsächlich ist, kann ich nicht sagen, aber sie fährt immerhin mit 10 m/s; die Schlossalmbahn I in Bad Hofgastein tuckert dagegen z.B. mit 6 m/s bergwärts):
Von dort ging es zunächst einmal auf der roten Talabfahrt runter. Nach der Bergfahrt sind wir rüber zur Gammeringbahn und die blaue Talabfahrt gefahren.
Ausstieg der Gammeringbahn:
Einstieg in die blaue Talabfahrt:
unterwegs auf derselben:
Als nächstes war der Schwarzecklift mit seinen drei Abfahrten (blau, rot und schwarz) dran.
Ausstieg des Schwarzecklifts:
Beginn der blauen...
...und der roten Abfahrt:
Ausblick vom Frauenkar:
der Schlepplift im Bild ist der Junior Jet, links daneben die Gammeringbahn:
nachmittags um ca. 15:30 Uhr auf der blauen Talabfahrt, das Loch war in der Früh noch nicht da (es war aber gut mit einem Zaun abgesichert):
weiter unten war es wieder besser, hier die rote Talabfahrt im Bereich, an dem sie mit der blauen zusammentrifft:
das letzte Stück an der Talstation sah dann schon so aus:
Fazit: ein wie ich meine sehr schönes kleines Gebiet mit Pisten und Ausblicken, die manch größerem Gebiet auch gut stehen würden.