Tourengeherin auf der Hochries

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MartinWest
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Tourengeherin auf der Hochries

Beitrag von MartinWest »

Lawine riss Tourengeherin mit


Grainbach/Bruckmühl (la) - Zu einem Lawinenunglück kam es am Ostersonntag auf dem Rosenheimer Hausberg, der Hochries.



Sehr viel Glück hatte dabei eine 37-jährige Tourengeherin aus Bruckmühl, die die Walze aus Nassschnee selbst ausgelöst hatte.

Das Unglück ereignete sich nach Angaben von Bergwacht und Polizei gegen 15.30 Uhr. Die erfahrene Skifahrerin wollte, nachdem sie allein zum Hochriesgipfel aufgestiegen war, über die steile Nordseite in Richtung Grainbach abfahren. Kurz nach der Einfahrt in den ungesicherten Nordhang löste sie jedoch eine Nassschneelawine aus, die sie 300 Meter in die Tiefe riss. Erst auf Höhe der Ebersberger Alm kamen die Schneemassen zum Stillstand.

Glücklicherweise wurde die Frau nicht verschüttet und konnte sich selbst aus den schweren Schneemassen befreien. Über Handy gelang es ihr, rasch die Bergwacht Rosenheim zu alarmieren.

Da wegen des schlechten Wetters eine Bergung aus der Luft nicht möglich war, fuhren die Rettungskräfte mit der Seilbahn zum Gipfel und gelangten so von oben her zur Unglücksstelle.

Nach Erstversorgung der Fußverletzung der Bruckmühlerin konnte eine kurze Wetterbesserung genutzt werden, um die Verletzte durch einen BGS-Hubschrauber mit einer Winde zu bergen.

Nach dem noch recht glimpflich abgegangenen Unglück warnte Siegfried Stuffer von der Bergwacht Rosenheim eindringlich vor gefährlichen Touren. Er wies besonders auf die zurzeit ausgerufene Lawinenwarnstufe 3 (erheblich) hin, die auch in den nächsten Tagen bestehen bleibt.

Stuffer: «Bei Skitouren in den nächsten Tagen sind weiterhin besondere Vorsicht und entsprechende Erfahrung erforderlich.» Die über die Feiertage gefallenen Schneemengen in den heimischen Bergen seien nicht unerheblich gewesen. Die Schneedecke in den mittleren und höheren Lagen habe sich noch nicht ausreichend gesetzt. Es könne noch keine Entwarnung gegeben werden.

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Quelle: http://www.ovb-online.de/news/regionales/index.html

Eidt: Quelle[/u]

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