Seilbahner zufrieden mit Saison 2003/04

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Jens
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Seilbahner zufrieden mit Saison 2003/04

Beitrag von Jens »

Seilbahner zufrieden mit Saison 2003/04
Beim Seilbahntag am Donnerstag in St. Anton ist auch eine positive Bilanz der Wintersaison 2003/04 gezogen worden. Die zentrale Frage: Wer zahlt in Zukunft die Beschneiungsanlagen? Nutznießer seien nicht nur die Lifte, sondern der gesamte Tourismus.


Bereits im Vorwinter gute Verhältnisse
Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Seilbahner eine wesentliche bessere Winterbilanz ziehen. Bereits im Vorwinter gab es in Hochlagen ab 1.600 Meter gute Pistenverhältnisse. Zu Weihnachten blieb diesmal das übliche Weihnachts-Tauwetter aus, eine ausgezeichnete Buchungslage rund um die Weihnachtsfeiertage war die Folge.

Wird Nächtigungsrekord gebrochen?
Nach dem obligaten "Jännerloch" setzte mit Beginn der Ferienwochen und zum Faschingswochenende ein Run auf die Gästebetten und somit auch auf die Pisten ein. Die Touristiker hoffen den bisherigen Nächtigungsrekord aus dem Winterhalbjahr 2002/2003 damit zu durchbrechen.


Bestes Saisonresultat beim Umsatz
Umsatzmäßig habe die Saison 2003/2004 das beste Saisonresultat überhaupt, bei den Frequenzen haben die Tiroler Skigebiete das zweitbeste Ergebnis der letzten zwölf Jahre erzielt, so die Seilbahnwirtschaft.



Niedrigere Regionen profitierten
Hauptgewinner waren diese Saison vor allem die Skigebiete in den niedrigeren Regionen, dort war die Piste relativ lange in einem guten Zustand. Positive Ergebnisse gibt es auch aus Osttirol. Im Vergleich dazu schnitten die Gletscherskigebiete eher schlechter ab.

"Schneekanonen" unerlässlich
Die Seilbahnwirtschaft wurde bei der Tagung am Arlberg auch nicht müde zu betonen, dass künstliche Beschneiung eine Grundvoraussetzung für den gesicherten Skibetrieb sei. Oft verschlinge die Beschneiung mehr als ein Achtel des Umsatzes der Seilbahnen, die Produktionskosten lägen zwischen drei und fünf Euro pro Kubikmeter.

Wer nascht mit am Seilbahnkuchen?
Kritisiert wurde von den Seilbahnern, dass jene, die von gut gehenden Seilbahnbetrieben profitieren, sich selten dessen bewusst seien. "Von der Hotellerie, Gastronomie über Skischulen, Skiverleiher, Sportgeschäfte bis hin zu den Nahversorgern, dem örtlichen Gewerbe und letztlich dem Fiskus" würden oft vergessen, dass auch sie an einem gut gehenden Skibetrieb "mitnaschen".
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Tiefschnee muss gewalzt sein

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