
Während der Weihnachtsferien mache ich mich nur selten auf den Weg in ein Schigebiet. Meist ist sehr viel los. Heuer ist auch das Wetter mit häufigem Sturm auf den Bergen suboptimal. So sollen meine Arbeitskollegen Urlaubstage konsumieren, ich halte an den Werktagen die Stellung im Betrieb.
Am Neujahrstag hat es mich dennoch auf die Piste gezogen. Ganz am Alpenostrand war kaum Wind und sogar Sonnenschein angesagt. Dazu noch die Hoffnung, dass kaum jemand sonst noch Schifahren geht, da man sich ja noch den Rausch von Silvester ausschlafen muss. Dieses Problem habe ich als Antialkoholiker nicht.
Also fuhren meine Frau und ich am Morgen des Neujahrstags nach Mönichkirchen. Wir erreichten den Parkplatz 20 Minuten vor dem offiziellen Betriebsbeginn und waren entsetzt. Zahlreiche Autos waren schon da und der Zustrom war weiterhin sehr rege. Anscheinend haben viele Leute gehofft, am 1. Jänner in der Früh alleine auf der Piste zu sein. Ja sauft denn keiner mehr zum Jahreswechsel und feiert die ganze Nacht durch?
Dennoch gab es am Vormittag kaum Wartezeiten. Erst gegen Mittag musste man manchmal zwei oder drei Minuten warten.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -2 und +2°C wechselten Sonne und Wolken. Wind war erst am Nachmittag spürbar.
Lift- und Pistenstatus:
Alles offen.
Pistenzustand:
Der Regen zu Weihnachten hat anscheinend die Pisten zu Eispanzer verwandelt. Danach gab es einiges an Neuschnee, so auch in der Silvesternacht. Wir fanden am Morgen hart-griffig präparierte Pisten mit einer leichten Neuschneeauflage vor. Diese gingen am Vormittag sehr gut zu fahren. Leider verwandelten sie sich auf Grund des starken Besucheraufkommens zu Eislaufplätzen, da der harte Untergrund immer mehr zum Vorschein kam. Auf einigen Pisten gab es am Nachmittag Hügelbildung (Panoramaabfahrt, Marienseeabfahrt)
Bilder:
Bergfahrt mit der Schwaigbahn, Blick auf die Rennpiste.

Abfahrt auf der Carvingpiste.

Sie ist noch frisch präpariert und geht sehr gut zu fahren.

Daher gleich nochmals rauf mit der Schwaigbahn. Blick über die Schwaigwiese hinauf…

…und hinunter.

Die Pisten sind noch immer frisch.

Bergfahrt mit der Panoramabahn.

Blick von der Sesselbahn auf die Umfahrungspiste Mariensee, die im Gegensatz zu meinem letzten Besuch im Dezember, mittlerweile geöffnet ist.


Auf der Fispiste.

Auf der Marienseeabfahrt.



Auch die Talabfahrt Mönichkirchen mit der Sonnenbahn muss gezeigt werden.


Und damit alle Lifte gefahren werden, muss uns auch diesmal der neue Tellerlift bergwärts befördern. Diesmal sind wir ihn sogar drei Mal gefahren, da auf der Schwaigwiese der Schnee auch am Nachmittag sehr gut war, also auf dieser Piste keine Eisplatten zum Vorschein kamen.

Leicht hügelige Panoramapiste am Nachmittag.

Bergfahrt mit der Sonnenbahn.


Blick zum Lella-Tunnel.

Fazit:
Vom Pistenzustand her hätte eine Vier-Stunden-Karte völlig gereicht. Da wir als ÖAMTC-Mitglieder allerdings die Tageskarte ermäßigt erhalten, war diese nur um einen Euro teurer. Mehr als einen Euro waren die Pisten für die drei zusätzlichen Stunden am Nachmittag auch nicht wert.
Aber letztlich wars ein netter Schitag.