Alles in allem ein toller gemütlicher Retroskitag, auf die Details gehe ich an der jeweiligen Station nochmal ein.
Fakten:
Anfahrt:
Von Unterjoch über Immenstadt/Oberstaufen/Oberreute nach Sulzberg in 1h
Weiterfahrt:
Von Sulzberg nach Maierhöfen in gut 25min.
Abfahrt:
Von Maierhöfen über Seltmans/Missen/Immenstadt/Kranzegg nach Unterjoch in 50min.
Wetter/Temperatur:
Bedeckt, zeitweise Schneefall; Temperatur bei +1,5°C
Geöffnete Lifte/Pisten:
Alles offen
Wartezeiten:
Überall zeitweise ein paar Bügel
Gefallen:
Nicht gefallen:
Station 1: Hagenberglift Sulzberg-Thal
Das erste Ziel war der Hagenberglift in Sulzberg. Den Lift hatte ich schon mal vor zwei Jahren besucht, jedoch wollte ich unbedingt nochmal hin da mir der urige Schlepper samt Bananenkurve gut gefallen hat und die Pisten auch schön sportlich sind, zudem ist der Lift leider recht selten in betrieb (Talstation auf etwas über 600m). Die Pisten waren in einen wunderbaren Zustand mit etwas Neuschneeauflage, Feindkontakt gab es keinen. So machte ich hier etliche Fahrten ehe ich um 11:30 weiter in Richtung Westallgäu zog.
Angekommen am Hagenberglift, wie bei Einzelanlagen nicht unüblich startet man an der Bergstation, macht eine Abfahrt und kauft sich unten die Karte
Auf der roten 1
Schlussstück, schöne sportliche Carvingpisten hat es hier
Im Hagenberglift, die obligatorische Straßenkreuzung inkl. Notaus darf natürlich nicht fehlen
Die Bananenkurve kommt in Sicht
Weiterer, gemütlicher Trassenverlauf nach der Kurve
Im oberen Teil
Winteridylle neben der Lifttrasse
Und oben angekommen, Bergstation im typischen spät 60er Baustil
Dann auf der roten 2, welche sich ungeniert zwischen Häusern und Höfen hindurchschlängelt
Der breite Schlusshang von unten
Wieder im Lift, eine sehr schnelle Anlage
Variante der roten 2, mit der leichten Neuschneeauflage waren alle Pisten top zu fahren
Schlepperromantik am Hagenberglift, welcher auch mal dicht an einem alten Stadel vorbeiführt
Startstück des Hagenberglifts vom Einstieg aus
Und noch ein Bild von der Bananenkurve, welche sich derzeit perfekt in die Umgebung einfügt
Station 2: Fluckenlift in Maierhöfen:
Als zweites Ziel wollte ich unbedingt den Fluckenlift in Maierhöfen besuchen. Nachdem die Anlage 2 Jahre lang stillstand und der Lift eigentlich schon für den Abriss freigegeben war fanden sich in der Not kurzfristig doch noch neue Besitzer und der Lift ging zu dieser Saison wieder in betrieb, ein kleines Weihnachtswunder sozusagen
Blick vom Parkplatz auf die Trasse des Fluckenlifts
Für günstige 9€ eine zwei Stundenkarte gekauft und schon ging es direkt nach oben
Seba Lifte gibt es auch nicht an jedem Eck, von daher echt super dass uns dieser ausgefallene Exot erhalten bleibt
Auf der (von unten aus gesehen) linken Abfahrt
Unterer Teil, gar nicht mal so flach und schön breit
Und auf der rechten Abfahrt mit Blick auf den Parkplatz und den Übungslift links
Antrieb und Trasse des Fluckenlifts, schon ein ausgefallenes Vieh
Ausstiegsstütze und Bergstation vor verschneitem Winterwald
Und noch ein Blick auf das urige Kassengebäude und den Lifteinstieg, die Systems Kartenlesegeräte stammen wohl von den Panoramaliften in Hopfen
Station 3: Iberglifte Maierhöfen/Riedholz
Als drittes Ziel ging es dann noch zu den Ibergliften. Auch dort hatte es mir vor zwei Jahren sehr gut gefallen und somit wollte ich dort unbedingt nochmal hin, hat sich auch in Kombi mit dem Fluckenlift auch gut angeboten. Dort angekommen habe ich eine zwei Stundenkarte für ebenfalls güntige 13€ gekauft und zum Tagesausklang die zwei urigen DM Kurzbügellifte genossen. Die Stimmung dort etwas abgelegen an dem Einödhof ist einfach traumhaft und lässt sofort Gemütlichkeit aufkommen, zudem sind die Abfahrten am großen Lift auch recht anspruchsvoll.
Angekommen im Gebiet mit Blick auf den Iberglift
Einstieg am Iberglift, eine tolle urige Doppelmayr Anlage aus dem Jahre 1959. Die im Gebäude integrierte Kasse mit den urigen Schildern gefällt mir immer wieder gut
Im Iberglift
Die Trasse führt konstant steil nach oben, ein wirklicher Paradehang für das Voralpenland auf dem keine Langeweile aufkommt
Kurz vor dem Ausstieg
Sportliche Abfahrt am Iberglift, leider war der Schnee am späteren Nachmittag schon ziemlich aufgefahren und auch recht schwer
Und wieder im Lift, die Anlage wurde in den 70er Jahren von einem Brückendiesel- auf einen Pilzantrieb umgerüstet und in diesem Schritt wurde wohl auch die T-Stütze eingefügt
Auf der rechten Abfahrt am Iberglift, ebenfalls schön steil
Unterer Teil mit beiden Liften, Parkplatz und Einödhof. Schön gemütlich hier
Nach ein paar Fahrten ging es weiter zum Iberg Übungslift
Schlepperromantik pur, viel uriger gehts nichtmehr
Im Iberg Übungslift
Im oberen Teil. Nach der dritten Stütze ist schluss, dennoch gefällt mir die Anlage sehr gut
Waldabfahrt am Iberg Übungslift
Und noch ein Bild von der rechten Abfahrt samt Trasse, ein schöner Tagesausklang
Fazit:
Einfach ein toller Einzellifttag, den ich sehr genossen habe. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte hatte ich sehr viel Spaß und genoss die urigen Momente. Hoffentlich gehen sich heuer noch ein paar Touren aus.
Viele Grüße