
In welches Schigebiet sollte der heutige Tagesausflug gehen? Wieder einmal waren an der Alpennordseite ergiebige Schneefälle und auf den Bergen stürmischer Wind vorhergesagt. Also sollte das Ziel ein wetterbegünstigtes Schleppergebiet am Alpenostrand sein. Die Wahl fiel auf die Hochwechsellifte in Mönichwald.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen 0° und +4°C war es vom Morgen an bis etwa 13:15 sonnig. Danach verdeckten dichte Wolken den blauen Himmel. Wind war nur zeitweise an exponierten Stellen, dort aber dafür deutlich bemerkbar.
Lift- und Pistenstatus:
Alles offen.
Wartezeiten gab es am Morgen kaum (max. 5FBM), zur Spitzenzeit gegen 11:00 Uhr waren es bis zu drei Minuten, am Nachmittag waren wir (sicher auch wegen des schlechteren Wetters) fast alleine unterwegs. Diese Angaben beziehen sich vor allem auf unsere Hauptbeschäftigungsanlage, den Hahnriegellift.
Pistenzustand:
Am Morgen perfekt präparierte Teppiche, die nach deren Zerstörung zu schönen pulvrigen Pisten wurden. Da alle Pisten im Gebiet sonnige Südhänge sind, wurde der Schnee zu Mittag etwas weicher, ehe er an Nachmittag wieder anzog. Alle Pisten blieben den ganzen Tag griffig.
Bilder:
Wir sind bei den ersten Gästen im Gebiet. Morgendliche Bergfahrt mit dem Hauslift.

Auf frischer Piste geht es gleich einmal hinunter.

Nach einer weiteren Hauslift-Bergfahrt geht es mit der zweiten Sektion, dem Hahnriegellift weiter. Bei dieser Anlage sind die unterschiedlichen Stützen auffällig. Gitterportalstützen…

…und „normale“ Portalstützen.

Und wieder wartet eine frische Piste auf uns.

Das Schöne am Hahnriegellift ist das Verhältnis Förderkapazität zu Pistenfläche. So gibt es bei dieser Anlage bei der oberen Hälfte zwei, bei der unteren Hälfte sogar drei Pisten.

Daher gab es hier bei einigen Wiederholungen noch frische Raupenspuren.

Viel Platz auf der Piste und immer der Sonne entgegen. So schön kann Schifahren sein.


Bei einem Teilstück des Hausliftes gibt es einen parallelen Tellerlift.

Dieser Lift erschließt die Piste auf der linken Seite.

Der Tellerlift war am Morgen so schwach frequentiert, dass man hier auch noch am späteren Vormittag auf frischen Raupenspuren unterwegs war.

Der Tellerlift ist aber sehr kurz. So geht es wieder zurück zu unserem Lieblingslift, dem Hahnriegellift. Hier bei der Bergstation.

Von hier hat man einen schönen Blick in die Umgebung. Leider kenne ich mich in der Region aber nicht so gut aus, um alles benennen könnte. Einzig den Masenberg, den ich mir hier hergezoomt habe, glaube ich eindeutig zu identifizieren. Vor vielen Jahren gab es dort Schibetrieb. Die Schneise ist klar zu erkennen.

Gegen Mittag trieb uns der Hunger in die Hütte. Beim Hahnriegellift befindet sich auf halber Strecke die Mönichwalder Schwaig.

Zum draußen Sitzen waren mir die Bänke zu nass, oder zu verschneit.

Drinnen gab es für mich dann eine große Portion Schnitzel mit Pommes. Das Foto entstand erst, als die Linse meines Fotoapparates nicht mehr beschlagen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 2/3 dessen was am Teller war, gegessen.

Nach dem Mittagessen geht es wieder auf die Piste. Mit dem nächsten Bild möchte ich noch einen Nachtrag zum Pistenzustand posten. Unterhalb der Mönichwalder Schwaig gab es auf jener Variante, die vom Schlepplift am weitesten entfernt ist, einige besonders harte Stellen. Hier wurde in der vergangenen Nacht offensichtlich Maschinenschnee erzeugt, wie man an den Bäumen neben der Piste erkennen kann.


Leider wurden die Wolken immer dichter und damit die Sicht schlechter.

Also geht es nochmals in die Hütte auf eine Jause.

Leider kam die Sonne dann nicht mehr zurück. Daher beendeten wir um 15:00 Uhr den Schitag. Bei der letzten Abfahrt ist mir dann noch aufgefallen, dass ich die vierte Liftanlage im Schigebiet Mönichwald noch nicht fotografisch fürs Forum festgehalten habe. Fahren wollte ich sie nicht. Es handelt sich dabei nämlich um diesen Seillift, der sich unterhalb des Tellerlifts befindet.

Damit ging ein sehr schöner Schitag zu Ende. Mit Mönichwald hatten wir ganz sicher bei der aktuellen Wetterlage eine sehr gute Wahl getroffen.