Als letzte Station ging es mal in ein kleineres Gebiet. Nachdem die 3 Tage zuvor jeweils über 20.000hm mit sich brachten, wollte ich es mal etwas ruhiger angehen lassen, wobei es dann doch wieder ca. 17.500hm geworden sind. Die Auswahl schwankte zwischen dem Spieljoch und dem Gerlosstein. Da aber am Spieljoch morgens schon Sonne sein sollte und am Gerlosstein nicht, fiel die Wahl auf das Spieljoch.
Bereits um 08:15 Uhr war am Parkplatz ziemlich viel los. Das lag aber an einem Jugendskirennen am Berg, sodass ich diesen Andrang recht unkritisch sah, da es ja schließlich nur bedeutete, dass man den Onkeljochlift am Vormittag nicht gescheit nutzen konnte. Das ist verschmerzbar. Ansonsten waren aber auch viele Leute im Gebiet, wobei diese sich gut verteilten. Dank der für mich neuen 10EUB waren Wartezeiten im Tal oder in der Mitte auch überhaupt kein Thema. Die 10EUB ist hier wirklich eine Bereicherung für das Gebiet, wobei ich schon das Gefühl hatte, dass das Gebiet im Vergleich zu meinen beiden Besuchen dort, als noch die 4EUB stand, voller geworden ist. Am vollsten war es an der 10EUB, an der Arzjochbahn war sehr wenig los und an der Geolsbahn sowieso, da die Piste für die meisten doch zu anspruchsvoll ist. Auch an der 3SB gab es keine Wartezeiten. Lediglich an den beiden Schlepp-, bzw. Tellerliften staute es sich mal. Auf den Pisten war aber gefühlt mehr los, insbesondere auf dem Abschnitt von der Bergstation der Spieljochbahn bis zur Verzweigung Talabfahrt/Mittelstationsabfahrt.
Die Pisten waren am Morgen zwar nicht allzu gut präpariert, aber sehr gut zu fahren, da sehr griffig und wenig schlagig. Nicht so wie in Mayrhofen am Donnerstag. Durch den Andrang ließen die Pisten aber bis zu Mittag recht stark nach, sodass sie teilweise abgerutscht (Geols) oder leicht buckelig wurden (Teile der Talabfahrt). Insgesamt war der Pistenzustand aber in Ordnung.
Das Wetter startete sonnig in den Tag. Gegen Mittag zog dann Bewölkung auf, was aber für die Bodensicht und den sonstigen Skispass keinerlei Auswirkungen hatte.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgendlicher Ausblick von der Bergstation der Spieljochbahn. Man erkennt, dass die Pisten nicht supergut präpariert waren.

Morgens war der Hang runter zur 3SB und damit weiter zur Tal- und Mittelstation wirklich perfekt. Später war der Hang sehr voll und in schlechtem Zustand

Oberhalb der Verzweigung Talabfahrt links und Mittelstationsabfahrt rechts. Gleich am Morgen war ich auf der Talabfahrt ganz alleine. So macht dann die aus meiner Sicht beste Talabfahrt im Zillertal am meisten Spaß

Talabfahrt. Im mittleren Teil war besser präpariert, als oben

Später dann auf der Mittelstationsabfahrt. Leider wurden die Pisten schnell zerfahren. Nichts desto trotz ist die Mittelstationsabfahrt ebenfalls eine gute Abfahrt.

Blick auf die Bergstation der Spieljochbahn mit dem Inntal im Hintergrund. Naja, ich weiß nicht, schlecht finde ich die Architektur der Bergstation nicht, aber vom Hocker reißt sie mich auch nicht. Aber im Zillertal gibt es da durchaus schlimmere Stationen, wobei die ja doch eher im Tuxer Tal zu finden sind.

Start in die Geolsabfahrt – eine superschöne schwarze Piste, die unten raus steiler wird. Die schwarze Markierung hilft hier, sodass die Piste sehr leer war.

Geolsabfahrt. Weils so gut war, bin ich die am Morgen gleich vier Mal nacheinander gefahren.

Bergstation Panoramabahn Geols

Danach fuhr ich wieder ein paar Runden auf der Fügener Seite, wo es aber schon deutlich schlechter war. Dieses Bild ist auf der Talabfahrt kurz vor Fügen entstanden

Die Talstation finde ich optisch sehr gelungen. An sich ist die Bahn schon eine Bereicherung fürs Gebiet und mehr Leute zieht es scheinbar auch an.
Fazit:
Das Spieljoch ist trotz der Besuchersteigerung durch die neue Gondel immer noch ein sehr nettes Gebiet, wo man es gut einen halben Tag aushalten kann. Vor allem die Talabfahrten sind super gut und suchen im Zillertal m.E. ihresgleichen. Die neue Gondel bereichert meines Erachtens das Gebiet, trotz der negativen Eigenschaften, wie z.B. mehr Leute, insgesamt dennoch deutlich, da man auch jetzt morgens eine Tal- oder Mittelstationsabfahrt wagen kann.
Damit gingen dann leider 4 an sich sehr gute Tage zu Ende, an denen das Skifahren definitiv nicht zu kurz kam, dennoch war ich überrascht, wie voll es im „Januarloch“ doch im Zillertal ist. Aber gut, das „Januarloch“ wird halt seit Jahren immer weniger.