Linienführung bei Funitels
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Linienführung bei Funitels
Mir ist aufgefallen, dass Garventa und Doppelmayr ihre Funitels ganz anders trassierten bzw. trassieren. Während letzterer, wie bei Umlaufbahnen üblich, relativ viele Stützen als Hoch- und Niederhaltern sowie in Wechsellastform benutzt, hat Garaventa seine Anlagen wie eine Pendelbahn gebaut. Das heisst relativ wenige Stützen und nur Hochhalter, eine Erhöhung der Steigung wird mittels einer parabolen Seilführung erzielt. Was sind die Vor- und Nachteile der beiden Bauarten? Und welche Form bevorzugt Poma?
Probably waking up
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Michael Meier
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Huch was ist denn das für ein hässliches Ding? Das kann ja mit den übelsten DMC Fehlkonstruktionen konkurrieren...
Die Poma Funitels, die ich kenne, sind tendenziell eher wie Pendelbahnen ausgelegt. Es kommt glaub ich immer drauf, wie die Trasse nunmal geländemäßig ist. Trassen, die hohe Spannfelder erofrdern sind natürlich tendentiell eher PB mäßig. Ich glaube aber schon, dass man von der Windstabilität des Funitels auch insofern profitieren will, dass man wenige große Stützen mit hohen Überfahrtshöhen bevorzugt und der Seilverlauf weniger den Geländeformen folgen muss, danach schauen mir jedenfalls die Pomakonstruktionen aus. Andere, mit vielen Niederhaltern kenne ich nicht, daher kann ich auch nicht wirklich was dazu sagen.
Die Poma Funitels, die ich kenne, sind tendenziell eher wie Pendelbahnen ausgelegt. Es kommt glaub ich immer drauf, wie die Trasse nunmal geländemäßig ist. Trassen, die hohe Spannfelder erofrdern sind natürlich tendentiell eher PB mäßig. Ich glaube aber schon, dass man von der Windstabilität des Funitels auch insofern profitieren will, dass man wenige große Stützen mit hohen Überfahrtshöhen bevorzugt und der Seilverlauf weniger den Geländeformen folgen muss, danach schauen mir jedenfalls die Pomakonstruktionen aus. Andere, mit vielen Niederhaltern kenne ich nicht, daher kann ich auch nicht wirklich was dazu sagen.
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Michael Meier
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Hier noch ein paar Fotos von den französischen Funitels:
Funitel Péclet, kam als Ersatz für eine EUB:

Funitel Grand Fond (Poma):



IMHO an dieser Stelle vollkommen deplaziert, zwei KSBs hätten den Zweck dieser Bahn viel besser erfüllt als diese unbequemen 33er-Stehgondeln von Sigma. Von der Trassierung her eher der Typ "EUB mit weniger Masten".
Funitel du Bouquetin (Poma):

Von der Trassierung und auch vom System her am ehesten mit einer Pendelbahn zu vergleichen. Und auch wenn es sich um ein etwas abgedrehtes System handelt, die Zu- bzw. Rückbringerfunktion nach Méribel erfüllt es hervorragend und vor allem schnell. Wartezeiten kommen kaum vor, ich bin in die Bahn reingelaufen, hab problemlos nen (Steh-)Platz gekriegt und ruckzuck gings hoch. Für Wiederholungsfahrten aber IMHO ungeeignet.
Wenn wir nun schon dabei sind, noch ein paar Fragen die mir seit einigen Tagen schon unter den Nägeln brennen, und zwar:
1.) Das erste Funitel, Péclet in ValTho, trägt die Logos von Denis Creissels, der SETAM, sowie das Label "DMC", was laut Schild in der Talstation für "Double Monocable Creissels" steht. Creissels bzw. DCSA ist aber nur ein Konstruktionsbüro, und die SETAM hatte sicher nur mit der Finanzierung zu tun.
Wer aber hat die Teile geliefert? In meiner Erinnerung gurkt da irgendwas mit Städeli und Garaventa herum, ist das korrekt?
2.) Das Funitel Péclet sowie die Poma-Funitels Grand Fond und du Bouquetin sind vom System DMC, bei letzterem ist dieser Sachverhalt durch die offene Stationstechnik auch deutlich sichtbar. Wie ist das bei den Pendants von Garaventa bzw. Doppelmayr? Ebenfalls DMC oder hat DM bei seinen Funitels das DLM-System vom Gaislachkogel verwendet? Wurde glaube ich schonmal im Forum diskutiert, aber vielleicht könnte man das trotzdem noch mal klarstellen.
Funitel Péclet, kam als Ersatz für eine EUB:
Funitel Grand Fond (Poma):
IMHO an dieser Stelle vollkommen deplaziert, zwei KSBs hätten den Zweck dieser Bahn viel besser erfüllt als diese unbequemen 33er-Stehgondeln von Sigma. Von der Trassierung her eher der Typ "EUB mit weniger Masten".
Funitel du Bouquetin (Poma):
Von der Trassierung und auch vom System her am ehesten mit einer Pendelbahn zu vergleichen. Und auch wenn es sich um ein etwas abgedrehtes System handelt, die Zu- bzw. Rückbringerfunktion nach Méribel erfüllt es hervorragend und vor allem schnell. Wartezeiten kommen kaum vor, ich bin in die Bahn reingelaufen, hab problemlos nen (Steh-)Platz gekriegt und ruckzuck gings hoch. Für Wiederholungsfahrten aber IMHO ungeeignet.
Wenn wir nun schon dabei sind, noch ein paar Fragen die mir seit einigen Tagen schon unter den Nägeln brennen, und zwar:
1.) Das erste Funitel, Péclet in ValTho, trägt die Logos von Denis Creissels, der SETAM, sowie das Label "DMC", was laut Schild in der Talstation für "Double Monocable Creissels" steht. Creissels bzw. DCSA ist aber nur ein Konstruktionsbüro, und die SETAM hatte sicher nur mit der Finanzierung zu tun.
Wer aber hat die Teile geliefert? In meiner Erinnerung gurkt da irgendwas mit Städeli und Garaventa herum, ist das korrekt?
2.) Das Funitel Péclet sowie die Poma-Funitels Grand Fond und du Bouquetin sind vom System DMC, bei letzterem ist dieser Sachverhalt durch die offene Stationstechnik auch deutlich sichtbar. Wie ist das bei den Pendants von Garaventa bzw. Doppelmayr? Ebenfalls DMC oder hat DM bei seinen Funitels das DLM-System vom Gaislachkogel verwendet? Wurde glaube ich schonmal im Forum diskutiert, aber vielleicht könnte man das trotzdem noch mal klarstellen.
- trincerone
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Falsch. Pierre Josserand war maßgeblich an er Konstruktion des Funitels beteiligt, angeblich ist das Konstruktionsprinzip sogar seine Idee. Creissels hat die DMC erfunden, wie der Name schon sagt, und auch diverse Seilbahnen gebaut, z.B. die von La Grave. ZUsammen mit der Hilfe anderer namenhafter Konstrukteure (ich meine Garaventa und DM waren dabei) wurde dann der Funitel de Péclet als Prototyp entwickelt.
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Michael Meier
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Hägar
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Also, ob eine Funitel wie eine Pendelbahn, oder wie eine andere Bahn ins Gelände gelegt wird, ist eigentlich fast nur vom Gelände abhängig. Das Funitel hat gegenüber einer PB den Vorteil dass Wechsellast, oder Niederhalter eingebaut werden können. Am besten sind immer noch (Komfort und Verschleiss) die normalen Tragstützen. Alles andere wird möglichst vermieden. Bei der Länge der einzelnen Spannfelder spielen die möglichen Stützenstandorte, und desshalb auch wieder das Gelände eine grosse Rolle. Extrem grosse Spannfelder werden nach möglichkeit vermieden (Kräfte).
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Emilius3557
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@k2k: boah, geiler Tiefschnee am Grand Fond! Wie hättest du beide KSBs trassiert? Möglich wäre es sicherlich, trotzdem ist das Funitel Grand Fond an dieser Stelle eine gelungene Anlage, weil es die Verbindung in die Maurienne gut ermöglicht und viele schöne Abfahrten in sehr schneesicherer Höhe ermöglicht. Ärgerlich ist IMHO nur die Unbequemlichkeit (Grande Rochette viel gelungener!) und die Tatsache, dass die früher sehr schöne "Plateau" heute total voll und abgefahren ist. Für die Abfahrten "Médaille", "Variante" und "Niverolles" hätte ich mir die alte 4 SB als Beschäftigungsanlage gewünscht.
- trincerone
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@MM: ich mag Fachwerkstützen auch sehr gerne, aber ich hasse Portalstützen (jedenfalls bei großen Anlagen).
@Funitel Grand Fond: ich will jetzt nicht zum 1.000 Mal damit anfangen, aber mir ist bei heute nicht klar was der Funitel als solcher gegenüber der KSB bringt. Das mit der Windstabilität halte ich in der Praxis für statistisch irrellevant. Ersatz des Fond II war dringend nötig, aber warum mit einem Funitel und warum auf dieser Trasse? Zwei Anlagen sind nämlich an sich nötog, um das Gelände optimal zu erschließen, da von dem Grat viele schöne Pisten abgehen, die aber insgesamt so weit auseinander liegen, dass sie nicht von einer einzigen Bahn bedient werden können. Also hätte es m.E. nahegelegen eine KSB von der Talstation der Caronseilbahn (um endlich mal eine zweite Verbindung zu schaffen!) zur Bresche zu bauen und eine zweite KSB von der Talstation der Plateaulifte zur Bergstation des ehemaligen Fond II -> viele coole Pisten gut erschlossen, Moutiere entlastet (Verbindung Caron-Sector restliches Schigebiet ohne Cairn zu nehmen), optimaler Anschluss der Maurienne, bessere Auslastung des Geländes, 2KSBs sind etwa so teuer wie ein Funitel, landschaftlich weniger Eingriffe, mehr Komfort für die Gäste. Ich seh echt keinen Vorteil beim Funitel gegenüber der KSB-Variante.
edit: Rechtsschreibfehler beseitigt.
@Funitel Grand Fond: ich will jetzt nicht zum 1.000 Mal damit anfangen, aber mir ist bei heute nicht klar was der Funitel als solcher gegenüber der KSB bringt. Das mit der Windstabilität halte ich in der Praxis für statistisch irrellevant. Ersatz des Fond II war dringend nötig, aber warum mit einem Funitel und warum auf dieser Trasse? Zwei Anlagen sind nämlich an sich nötog, um das Gelände optimal zu erschließen, da von dem Grat viele schöne Pisten abgehen, die aber insgesamt so weit auseinander liegen, dass sie nicht von einer einzigen Bahn bedient werden können. Also hätte es m.E. nahegelegen eine KSB von der Talstation der Caronseilbahn (um endlich mal eine zweite Verbindung zu schaffen!) zur Bresche zu bauen und eine zweite KSB von der Talstation der Plateaulifte zur Bergstation des ehemaligen Fond II -> viele coole Pisten gut erschlossen, Moutiere entlastet (Verbindung Caron-Sector restliches Schigebiet ohne Cairn zu nehmen), optimaler Anschluss der Maurienne, bessere Auslastung des Geländes, 2KSBs sind etwa so teuer wie ein Funitel, landschaftlich weniger Eingriffe, mehr Komfort für die Gäste. Ich seh echt keinen Vorteil beim Funitel gegenüber der KSB-Variante.
Ja richtig, aber das hätte die KSB auch und die Plateaupisten wären sogar noch entlastet worden. Also ich bleib dabei, Ersatz von Fond II war gut, die Wahl des Funitels schlecht.Funitel Grand Fond an dieser Stelle eine gelungene Anlage, weil es die Verbindung in die Maurienne gut ermöglicht und viele schöne Abfahrten in sehr schneesicherer Höhe ermöglicht.
edit: Rechtsschreibfehler beseitigt.
Zuletzt geändert von trincerone am 23.04.2004 - 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Tinel
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Ups, ein Irrtum, hab das Ding wegen den Kabinen für die Städeli-EUB gehalten, dabei ist das da ein Giovanola-HalbautomatGuyD hat geschrieben:Also bestimmt nicht der Erbauer sondern die Gegebenheiten die Wahl der Art der Linienführung. Sehr interresant.
Apropos EUB: Von wem ist den die in Verbier auf dem Foto von MM? Etwa Giovanola?
- k2k
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@Funitel Grand Fond: Ich halte eine Bahn dieser Art als Beschäftigungs- bzw. Sportbahn, d.h. für Wiederholungsfahrten, einfach ungeeignet. Und Grand Fond erfüllt - von der Maurienne-Verbindung mal abgesehen - keine klassische Hauptzubringerfunktion, die diesen Bahntyp mit hoher Kapazität und hoher Wettersicherheit rechtfertigen würde. Im Gegenteil, ich muss die Ski abschnallen, steh ewig lange in einer unbequemen Kabine herum und allzu schnell ist dieses Funitel auch nicht, kein Vergleich z.B. mit dem Funitel zur Grande Rochette, mit dem man ja förmlich den Berg hinauf fliegt. Und der Vergleich mit der Grande Rochette führt noch auf einen weiteren, letzten Kritikpunkt, nämlich dass im Bereich von Grand Fond vom Gelände her problemlos auch einfachere Bahntypen hätten verwendet werden können.
Ich sehe also keinen zwingenden Grund, dort ein Funitel hin zu stellen, ausser vielleicht, dass die SETAM damit irgendwelche geschäftlichen Interessen verfolgt.
Wenn man auf dieser Trasse zwei 6KSBs hin stellt, liegt man wie trincerone schon gesagt hat, finanziell im selben Bereich. KSBs sind wesentlich komfortabler für den Skifahrer, wenn man sie z.B. mit Bubbles ausstattet, und von der Windsicherheit gibts sicherlich auch Möglichkeiten, Doppelmayr hat's mit dem 8Bubble am Idjoch in Ischgl gezeigt.
Ausserdem wäre der Bereich für Wiederholungsfahrten wesentlich attraktiver, da man die Ski nicht abschnallen muss, und man hätte mit zwei Bahnen noch ein wenig mehr Variationsspielraum als Skifahrer, auch wenn die 3 Vallées sicher schon unendliche Möglichkeiten bieten.
Ich sehe also keinen Nachteil für den Betreiber, dafür aber gleichzeitig Vorteile für den Skifahrer bei der KSB-Lösung. Und es stört mich eben enorm, dass dann ein Funitel hin gestellt wird, weil die Betreiberfirma dafür noch Lizenzgelder kassiert oder weil's denen grad besonders gut gefällt oder was weiss ich, und dafür über die Skifahrer-Bedürfnisse hinweg gesehen wird.
Ich sehe also keinen zwingenden Grund, dort ein Funitel hin zu stellen, ausser vielleicht, dass die SETAM damit irgendwelche geschäftlichen Interessen verfolgt.
Wenn man auf dieser Trasse zwei 6KSBs hin stellt, liegt man wie trincerone schon gesagt hat, finanziell im selben Bereich. KSBs sind wesentlich komfortabler für den Skifahrer, wenn man sie z.B. mit Bubbles ausstattet, und von der Windsicherheit gibts sicherlich auch Möglichkeiten, Doppelmayr hat's mit dem 8Bubble am Idjoch in Ischgl gezeigt.
Ausserdem wäre der Bereich für Wiederholungsfahrten wesentlich attraktiver, da man die Ski nicht abschnallen muss, und man hätte mit zwei Bahnen noch ein wenig mehr Variationsspielraum als Skifahrer, auch wenn die 3 Vallées sicher schon unendliche Möglichkeiten bieten.
Ich sehe also keinen Nachteil für den Betreiber, dafür aber gleichzeitig Vorteile für den Skifahrer bei der KSB-Lösung. Und es stört mich eben enorm, dass dann ein Funitel hin gestellt wird, weil die Betreiberfirma dafür noch Lizenzgelder kassiert oder weil's denen grad besonders gut gefällt oder was weiss ich, und dafür über die Skifahrer-Bedürfnisse hinweg gesehen wird.
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Emilius3557
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Ja, ihr habt wohl Recht. Vor allem, da die SETAM laut dem 3-vallees-Forum massive Probleme mit der Stabilität der Bergstation des Funitels Grand Fond hat, wg Bergbewegungen oder auftauendem Permafrost, was weiß ich. Auf alle Fälle müssens dort oben im Sommer massiv was machen...
Zum Vergleich Grande Rochette: okay, das fährt subjektiv echt ein wenig schneller, ist aber auch deutlich kürzer, nämlich 300 m. das macht schon was aus. Bequemer ist es definitiv. Aber ich finde das Ding besser als die alte 4 SB. Da hat man oft lange gewartet.
Zum Vergleich Grande Rochette: okay, das fährt subjektiv echt ein wenig schneller, ist aber auch deutlich kürzer, nämlich 300 m. das macht schon was aus. Bequemer ist es definitiv. Aber ich finde das Ding besser als die alte 4 SB. Da hat man oft lange gewartet.
- trincerone
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Eben! Das ist auch genau der Grund, warum ich mich drüber aufgeregt hab. Die Kapazität eines Funitels ist doch sogar geringer als die einer KSB oder? Für mich gewinnt der Funitel allenfalls in der Frage EUB oder Funitel, weil da die großen Kabinen dann mitunter doch mehr Platz bieten, wens nicht voll ist. Allderings find ich die 8er EUB dann noch besser, weil man da eher seine Ruhe hat. Aber jedenfalls auf Hauptzubringertrassen, insbesondere auf Strecken länger als 2000m hat so ein Funitel schon Vorteile, siehe Peclet z.B. Aber bis 2000m sehe ich weder bei der Geschwindiglkeit noch beim Komfort noch bei der Wettersicherheit noch beim Baupreis noch in der Optik noch sonstwo auch einen einzeigen Vorteil! Im Gegenteil meist unterliegt Funitel, gerade, wenns oben im Gelüände ist, wie k2k schon schon präzise ausgeführt hat.Ich sehe also keinen Nachteil für den Betreiber, dafür aber gleichzeitig Vorteile für den Skifahrer bei der KSB-Lösung. Und es stört mich eben enorm, dass dann ein Funitel hin gestellt wird, weil die Betreiberfirma dafür noch Lizenzgelder kassiert oder weil's denen grad besonders gut gefällt oder was weiss ich, und dafür über die Skifahrer-Bedürfnisse hinweg gesehen wird.
P.S. den Funitel Grand Rochette hab ich noch nicht benutzt - das er besser ist als eine 4er EUb ist klar (wobei ich deren Gondeln ja ganz stylish fand!). Im Prinzip eigent sich die Trasse allerdings auch wegen der steilen Gipfelpartie für einen Funitel, so dass ich glaub ich den ganz o.k. finden würde. Auf der anderen Seite emfpinde ich schon aus optischenb Gründen eine generelle Abneigung gegen die Art von Aufstiegshilfe.
@Marius: hättest Du mal den Link für das angesprochene topic auf 3 vallées.et?
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Emilius3557
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En effet c'est le lien, comme guyD l'a dit. Il y a presqu'aucune terme technique qui n'a pas été traduit en francais: comme ca "programm" est le logieciel, "computer" est l'ordinateur, "Digitalkamera" est la numérique, "handy" est le portable et plus. Effectivement je trouve pas mal qu'ils ont pas trop des angilcismes en francais, moi je préfère aussi d'utiliser les mots allemands pour les termes spécifiques des ordinateures.
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Emilius3557
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