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Versicherung

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jens.f
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Versicherung

Beitrag von jens.f » 28.03.2019 - 12:20

Hallo!

Ich wollte mal frage, wer hier gute Erfahrungen mit einer Ski-Familien-Versicherung gemacht hat.

Bisher bin ich beim DSV versichert, habe da aber sehr negative Erfahrungen gemacht (mein Sohn hatte letztes Jahr einen Unfall, wir haben jetzt schon 2 mal die kompletten Unterlagen zum DSV geschickt, aber angeblich liegt bei denen nichts vor - die Antworten vom DSV sind auch mehr als Frech. Per E-Mail, Fax oder Online will der DSV leider die Schadensmeldung nicht annehmen - wir werden das jetzt zum 3. mal per Einschreiben senden, aber dass kann ja nicht sinn der Sache sein).

Ich Suche also eine Versicherung ähnlich wie die vom DSV mit folgenden Bestandteilen:
- Versicherung für die ganze Familie
- Versicherung für alle Reisen (Sommer und Winter) im Jahr (also keine daypass Versicherungen)
- Versichert sollten sein:
Bergekosten, Krankenbehandlungen im Ausland, Rücktransport,
Optional:
- Skidiebstahl und Bruch
- Reiserücktrittskosten
- Berufsunfähigkeit etc.

Wer kann hier Empfehlungen geben?


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icedtea
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Re: Versicherung

Beitrag von icedtea » 28.03.2019 - 12:44

Hallo jens.f,

ob es Anbieter gibt, die alle deine Punkte in einem Aufwasch anbieten entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Ob sich Skidiebstahl/-bruch zu versichern, wirklich lohnt kommt wahrscheinlich drauf an, in welcher Preisklasse sich eure Ausrüstung bewegt und wie lange Ihr diese nutzt; persönlich ist mein Gefühl, dass sowas vor allem für den Anbieter ein lohnenswertes Geschäft ist.

Bergekosten und Rücktransport ist bei uns in den normalen Unfallversicherungspolicen mit dabei (auf Summe achten, EUR 10.000,00 für Bergunngskosten sollten es schon sein, falls der Heli kommen muss); meine Frau hat für die ganze Familie eine separate Reiserücktrittskosten/-ausfallversicherung abgeschlossen; sofern nicht privatversichert sollte eine Auslandsreisekrankenversicherung dazu kommen.

Auch Berufsunfähigkeit ist, soweit nicht zumindest teilweise über Unfallversicherung abgedeckt, etwas, was man ohnehin haben sollte.

Das ist meine persönliche Erfahrung und wir hatten bei einem Unfall unseres Sohnes alle Kosten von den verschiedenen Versicherungen erstattet bekommen. Wenn du einige der Teile schon anderweitig hast, solltest du aufpassen, dich nicht überzuversichern.

Falls hier wirklich jemand die "eierlegende Wollmilchsau" anbieten kann, wäre auch ich interessiert, zu welchen Konditionen.

Gruß
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Was als nächstes kommt: Laax, danach Montafon

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Re: Versicherung

Beitrag von Skifahrine » 28.03.2019 - 13:16

Also ich bin beim deutschen Alpenverein Mitglied. Da sind Bergungskosten bis 25.000 glaub ich inklusive.
Kostet für 1 Person 66 €, für 2 Personen 99 €. Familie weiß ich nicht

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Aeternus
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Re: Versicherung

Beitrag von Aeternus » 28.03.2019 - 14:08

Also wir sind über ADAC Versichert, ADAC Plus und Auslandskrankenversicherung. Deckt soweit alles ab. Bis auf den optionalen Teil.

bis jetzt hatten wir nur die Krankenversicherung in Anspruch genommen, da die TK nur die hälfte der Behandlungskosten übernommen haben.
der Rest wurde ohne wenn und aber von ADAC Bezahlt.

Kannst ja da mal schauen.
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Re: Versicherung

Beitrag von chatmonster » 28.03.2019 - 14:10

Vorsicht: die DAV Versicherung greift nur, wenn übernachtet wird... Zu gut Deutsch: beim Tagesausflug zum Skifahren, klettern oder was weiß ich, ist diese wertlos... Oder ist der Passus mittlerweile raus? Habe ihn nicht mehr gefunden...
und auch nur bei "alinistischen Aktivitäten", also zB nicht bei nem Ballsport-Unfall...
Auch keine Wettkämpfe...
Und auch keine Kosten aufgrund von Krankheit, sondern nur bei Unfall...

Nebenbei: Die Kosten sind von Sektion zu Sektion unterschiedlich...
Schöne Grüße von Astrid

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Re: Versicherung

Beitrag von Skifahrine » 28.03.2019 - 14:21

Aeternus hat geschrieben:
28.03.2019 - 14:08
Also wir sind über ADAC Versichert, ADAC Plus und Auslandskrankenversicherung. Deckt soweit alles ab. Bis auf den optionalen Teil.

bis jetzt hatten wir nur die Krankenversicherung in Anspruch genommen, da die TK nur die hälfte der Behandlungskosten übernommen haben.
der Rest wurde ohne wenn und aber von ADAC Bezahlt.

Kannst ja da mal schauen.
ADAC plus Mitgliedschaft zahlt nur Bergungskosten für das Fahrzeug, nicht für Personen. Und ADAC Auslangskrankenversicherung zahlt nur 2.600 € pro Person soweit ich weiß. Und wenn eine Heli-Flugminute 1.000 € kostet, dann kann das ganz schön teuer werden.

Edit: Habe mal in den Tarifbedingungen des Alpenvereins geschaut, da finde ich nichts vonwegen Übernachtungen.

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Re: Versicherung

Beitrag von Aeternus » 29.03.2019 - 09:36

hmm also ich hab ja extra bei ADAC Nachgefragt und folgende Mitteilung erhalten:

Wenn Sie oder eine versicherte Person sich auf einer Auslandsreise befinden, es tritt eine Erkrankung
oder Verletzung auf und Sie müssen von einem Rettungsdienst gesucht, gerettet oder geborgen
werden, dann sind Sie über Ihren ADAC Auslands-Krankenschutz abgesichert.
Die Kosten werden je versicherter Person bis zu 2.600 € übernommen.

Der Abtransport (z. B. mit einem Akkia oder Hubschrauber vom Berg zum nächsten Arzt oder Krankenhaus)
fällt unter den sogenannten Primärtransport oder auch Ersttransport und wird in unbegrenzter
Höhe übernommen wenn der Patient zum Arzt oder in das nächst erreichbare Krankenhaus
gebracht werden muss.


den letzten Absatz verstehe ich so, dass auch der Heli in voller höhe übernommen wird. Oder ist es falsch?
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Re: Versicherung

Beitrag von Skifahrine » 29.03.2019 - 09:42

Ok, dann frag ich nochmal nach. Eine Bekannte hatte mal eine andere Antwort bekommen.
Aber gut zu wissen, dass ich beides habe (ADAC plus & ADAC Ausland und Alpenverein) und damit auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein sollte.

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Re: Versicherung

Beitrag von Aeternus » 29.03.2019 - 09:49

ja mach mal bitte, bin jetzt davon ausgegangen das wir im Skiurlaub ausreichend versichert sind 8O

ich habe ADAC letztes Jahr angeschrieben, da wir das Erste mal mit unseren Tochter da waren und es mir schon wichtig war, wenn was sein sollte.
Der Text ist aus der Original Antwort von ADAC Mitgliedschaft und Versicherungen.
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Re: Versicherung

Beitrag von duhit » 29.03.2019 - 10:39

Wir hatten jetzt eine Bergung mit Motorschlitten (190€) beim ADAC abgerechnet.
War kein Problem. Auch der Krankenrücktransport in die Heimat hat prima funktioniert.
Wir haben eine PlusMitgliedschaft
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor duhit für den Beitrag:
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Re: Versicherung

Beitrag von jens.f » 01.04.2019 - 11:33

Aeternus hat geschrieben:
29.03.2019 - 09:36

Der Abtransport (z. B. mit einem Akkia oder Hubschrauber vom Berg zum nächsten Arzt oder Krankenhaus)
fällt unter den sogenannten Primärtransport oder auch Ersttransport und wird in unbegrenzter
Höhe übernommen wenn der Patient zum Arzt oder in das nächst erreichbare Krankenhaus
gebracht werden muss.[/i]

den letzten Absatz verstehe ich so, dass auch der Heli in voller höhe übernommen wird. Oder ist es falsch?
Jaein.
Bei Medizinischer Notwendigkeit: Ja

Problem könnte aber sein, wenn es keine notwendigkeit eine Medizinischen Behandlung gibt, aber Du nicht mehr selbst von Berg runterkommen würdest.
Also z.B. Materialschaden, Bergnot, etc...

Also z.B. Deine Bindung geht Dir weit weg von der Gondelbahn kaputt oder der Ski bricht und Du mußt dann per Pistenraupe, Akia etc. zur Talgondel oder ins Tal gebracht werden - je nach Skigebiet fällt sowas unter Service - oder wir wirklich berechnet.

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Re: Versicherung

Beitrag von albe-fr » 01.04.2019 - 12:51

chatmonster hat geschrieben:
28.03.2019 - 14:10
Vorsicht: die DAV Versicherung greift nur, wenn übernachtet wird...
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dem definitiv nicht so ist.
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Re: Versicherung

Beitrag von joemzl » 01.04.2019 - 17:12

Die im ersten Beitrag genannten nicht optionalen Anforderungen werden alle mit einer Auslandsreisekrankenversicherung abgedeckt.
Das bietet jeder Anbieter an, der das offiziell als Einzelversicherung anbietet und zwar auch als Familienversicherung. Günstig ist das auch noch zu haben.
Da tun sich die Anbieter nicht viel.
Reiserücktritt- und -abbruchvericherung als Jahrespolice ist da schon anspruchsvoller zu finden.
Travelsecure hat da was. Als pauschale Jahrespolice kommt das aber wohl nur für wirkliche Vielreiser in Frage.
Die haben übrigens auch noch eine Ski/Snowboardversicherung im Angebot. Macht eventuell bei gutem eigenen Material Sinn.
Ansonsten bieten das ja auch alle Verleiher an.

Berufsunfähigkeit: Hm, hat mit dem Urlaub nicht viel zu tun. Ist natürlich generell sinnvoll.
Wichtiger ist da schon eine Unfallversicherung, die für mich neben der Auslandsreisekrankenversicherung zum absoluten Muss gehört.
Was den meisten nicht bekannt ist, das ist, das in vielen Unfallversicherungen sogenannte Rettungskosten versichert sind.
Die zahlen auch bei einem vermuteten Unfall.
Beispiel: der Partner verpasst die letzte richtige Abfahrt und fährt ins falsche Tal ab, von dem es keine Skiverbindung zurück gibt.
Handy leer und es dauert lange bis er wieder im Hotel ist. Der Partner macht sich wegen aufziehendem Schlechtwetter Sorgen und verständigt die Bergwacht.
Ihr könnt Euch vorstellen, was das nachher kostet.
Dies Beispiel kann man abändern mit: beim Aprés Ski versackt, bei der Schneeschuhtour verspätet, Kinder die bei Freunden länger zum Spielen bleiben.
Wen das interessiert, am besten nachfragen, ob das im eigenen Vertrag mitversichert ist.
Ok, wichtiger ist natürlich, dass generell eine hohe Invaliditätssumme, bzw. Invalidenrente versichert ist.


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Re: Versicherung

Beitrag von Kreon100 » 10.04.2019 - 17:10

Bin seit Jahren Fördermitglied bei der Österreichischen Bergrettung, kostet 27 EUR im Jahr und meine Familie (2 Kinder 2 Erwachsene) ist darüber mit versichert für sämtliche Bergungskosten beim Bergsport auch außerhalb Österreichs, auch im Sommer.

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Re: Versicherung

Beitrag von Aeternus » 12.04.2019 - 12:26

jens.f hat geschrieben:
01.04.2019 - 11:33
Aeternus hat geschrieben:
29.03.2019 - 09:36

Der Abtransport (z. B. mit einem Akkia oder Hubschrauber vom Berg zum nächsten Arzt oder Krankenhaus)
fällt unter den sogenannten Primärtransport oder auch Ersttransport und wird in unbegrenzter
Höhe übernommen wenn der Patient zum Arzt oder in das nächst erreichbare Krankenhaus
gebracht werden muss.[/i]

den letzten Absatz verstehe ich so, dass auch der Heli in voller höhe übernommen wird. Oder ist es falsch?
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Also z.B. Materialschaden, Bergnot, etc...

Also z.B. Deine Bindung geht Dir weit weg von der Gondelbahn kaputt oder der Ski bricht und Du mußt dann per Pistenraupe, Akia etc. zur Talgondel oder ins Tal gebracht werden - je nach Skigebiet fällt sowas unter Service - oder wir wirklich berechnet.
Ja aber dann kann man immer noch zu Fuß laufen, ja nicht angenehm aber möglich ..... bzw. haftet in diesem speziellem Fall doch der Verleiher?
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Re: Versicherung

Beitrag von extremecarver » 12.04.2019 - 16:41

Also in welchem Skigebiet muss man wenn man nicht total unsportlich ist - die Rettung rufen um runterzukommen? Wenn wie jetzt über irgendein sausteiles Offpistegelände sprechen - das dazu noch eher vereist ist - ja sicher. Aber auf der Piste? Dann geht man halt mal etwas zu Fuß - bergauf außer Schlepplift wird man sicher mit jedem Lift in dem Fall auch ohne Ski raufgebracht oder runter - und runter kann man zur Not auch gut ohne Ski auf Skischuhen abfahren (oder halt laufen bei schlechtem Gleichgewicht).

Auf einem Ski fahren ist ja nicht so schwer - solange man den kaputten Ski nicht auch noch tragen muss. Kann man den kaputten Ski oben gleich entsorgen (etwa weil eh keine teure Bindung montiert ist die man weiternutzen möchte) - fährt man halt mit einem Ski runter. Ist ja so wie wenns einem mal den Ski bei Wind aus dem Köcher weht. Da wird man dann ja auch wohl meistens auf einem Ski zum runtergefallenen hinfahren (wenn der irgendwie erreichbar ist - sinds beide Ski die rausgeweht wurden, muss man halt zu Fuß gehen oder jemand fragen ob der für einen die Ski raufbringt/runternimmt).

Und ich glaube nicht dass der Verleiher haftet wenn ein Ski wegen Materialermüdung (siehe Atomic, da scheint dass ja normal zu sein nach 30-40 Tagen, zumindest sehen die nicht ein einen 2 Jahren alten Ski der bricht auszutauschen) bricht. Eher hast du ein Problem dass dir der Verleihshop glaubt dass es Materialermüdung und kein mutwilliger/Fahrfehler war der zum kaputten Ski führte. Der Verleiher haftet nur wenn er die einen eindeutig fehlerhaften Ski ausgeliehen hat - dass dürfte man fast ausschließen können. Und sollte die Bindung brechen (da ist Mutwilligkeit/Eigenfehler ja quasi ausschließbar) - glaub ich auch nicht dass der Verleihshop da für irgendwas haftet - da wird man eher zusehen müssen dem halt den Ski mit kaputter Bindung zu retournieren.

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Re: Versicherung

Beitrag von Aeternus » 12.04.2019 - 19:30

Ja meine Rede, wenn die Ski/Bindung so defekt sind, dass man nicht mehr fahren kann, dann hat man sich schon eigentlich ordentlich auf die Nase gelegt, egal ob mutwillig oder Ermüdung... und evtl. benötigt man doch dann eine Bergung.

Ich fahre zwar nicht so lange, aber dass eine Bindung bricht, habe ich bis jetzt und meine Frau (die fährt seit dem sie zwei ist) noch nicht erlebt. Und sonst muss man halt laufen...

Also sind wir als Familie gut mit der ADAC Versicherung abgesichert.
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Re: Versicherung

Beitrag von extremecarver » 12.04.2019 - 19:41

Kann immer mal wieder bei den Plastikbindungen (also alles bis Z14 oder Z16) passieren - auch wenns selten ist - und Ski brechen auch einmal. Und nein - warum sollte man dann eine Bergung brauchen? Brauchst du jedes mal wenn die Bindung aufgeht eine Bergung?

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Re: Versicherung

Beitrag von Chense » 23.04.2019 - 19:14

Also ich habe den ÖAMTC-Touring Schutzbrief (kann man auch als Deutscher nehmen übrigens) dieser deckt meines Wissens die geforderten Grundleistungen innerhalb der EU + Russland ab und das für 44€ im Jahr ... gebraucht habe ich ihn noch ned also weiss ich ned wie sie da handeln ... als ich noch den Auto-Schutzbrief hatte war die Abwicklung jedenfalls immer günstiger und sauberer als bei den deurschen Kollegen vom ADAC

PS: @extremecarver ich weiss eh was du meinst aber Bindungen bis Z14/16 (oder redest du von der Einstellung nicht vom Maximalwert) als Plastik zu bezeichnen halte ich für gewagt - mein alter RC4 geht bis Z14 und ist mir auch bei 11 (Tyrolia) nie aufgegangen während ich meinen jetzigen RC4 bis ans Limit gedreht habe weil mir die "Sau" bei 11 (Marker) schon 2 mal während der Fahrt netterweise aufgegangen ist ... das ist leider ned genormt sondern der Hersteller kann das recht nach Gutdünken festlegen was auch viele Skiservice nicht verstehen wollen (kam mit dem neueren Fischer mit ner 13er Einstellung zum Service weil ich was kontrollieren wollte gegangen bin ich dann mit 9 und dem Kommentar meine Bindungseinstellung sei ja lebensgefährlich gewesen die hätten sie nicht so lassen können obwohl an der Bindung garnichts zu kontrollieren war)
Erst wenn der letzte SL stillgelegt,
die letzte PB abgebrochen,
und die letzte Piste modelliert ist,
werdet Ihr herausfinden, daß der Skisport tot ist.

Skisaison 2019/2020: Steht in den Startlöchern
Geplant:
Dezember 2019 - 3 Tage Schweiz
Februar 2020 - 5 Tage Südtirol
März 2020 - 3 Tage ???
April 2020 - 5 Tage Piemont


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Re: Versicherung

Beitrag von extremecarver » 23.04.2019 - 19:38

Wenn du bei tyrolia (Head/Fischer) die 16x (wobei die eh glaube ich ich bis auf die Skala der 18x entspricht), 18x, 20x mit den anderen günstigen Bindungen vergleichst, ist der Hinterbacken viel Plastik und lange nicht so haltbar ( selbst bei der Z17).

Ein paar Jahre halten die Plastik Bindungen schon okay, aber so einer 16x oder einer Look mit Drehteller würde ich auch noch 15-20 Jahre alt problemlos vertrauen.

Auslösen tut die Plastikbindung schon korrekt, aber auf eisiger Piste merkt man den Unterschied zum Rennmodel beim kantenhalt, evtl noch nicht wenn neu, aber mit 300-400 Ski Tagen drauf definitiv.


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