Nach einer problemlosen Anfahrt (nach einer Woche Italien finde ich auf einmal die slowenischen Geschwindigkeitsbegrenzungen gar nicht mehr so schlimm
Am Berg gab es in der Vorwoche (leider) wieder Neuschnee, in der Früh war er auch noch ganz gut zu fahren:
Schönes Wetter, schöne Bahn, schöne Piste - was will man mehr?
Wie erwartet, wurden die Pisten an der 4SB im Laufe des Vormittages recht schnell weich, tlw. auch pappig. Dabei war es nicht mal so warm, wir sind im Frühjahr oft schon bei höheren Temperaturen gefahren, der Schnee war einfach zu frisch. Am SL hielt die Piste etwas länger:
Am längsten gut fahrbar blieb dieser vom Wald beschattete Graben unter der 4SB:
Hüttenpause gab es auch, hier auf der Petzen ist die Welt noch in Ordnung: da bekommt man für 3,50€ eine grosse Portion gutter Suppe mit hausgemachten Frittaten, nicht von dem Zeug aus Metro was mancherorts als 'Frittaten' verkauft wird. Meisten kehren wir im 'Alpengasthof Siebenhütten' (im Vordergrund) ein:
Manchmal auch in der 'Alten Zollhütte', das ist die mittlere der drei kleinen Hütten die hier am Bild zu sehen sind:
4SB und 6EUB:
Um halb eins hatten wir genug, aber mit der EUB ins Tal wäre doch verwerflich und unsportlich
Der obere Steilhang ist noch durchgehend schneebedeckt ... :
... und der untere ebenfalls:
Auf etwa 900 m ist blöderweise ganz im Flachen der Schnee abgeschmolzen, hier musste man vorsichtig 2 m über das Gras stapfen:
Danach ging es wieder ganz gut an der Mosthütte vorbei:
Auf etwa 750 m wird das Scheeband schmaler:
... und auf 700 m, wieder am Übergang ins Flache, musste ich dann abschnallen - da würde wohl sogar Starli abschnallen
Zu meiner Überraschung konnte ich an der Bergstation des Tellerschleppers aber wieder anschnallen und noch etwa 200 m abfahren, toll:
Erst etwa 50 m von der Talstation war endgültig Schluss. Materialschaden gibt es keinen zu beklagen, solche Restschneeaktionen sind m. E. für das Material wesentlich weniger schädlich als im Dezember 40 cm Powder ohne Unterlage:
Fazit: schöner halber Tag am Berg, den ich inzwischen fast schon meinen zweiten Hausberg nennen darf. Immerhin bin ich auf der Petzen öfter als am Pohorje. Spätestens im Dezember bin ich wieder oben, evtl. auch schon in der Sommersaison, vor allem wenn es oben was Neues zu sehen gibt