Aufgrund von ziemlich positiven Berichte hier im Forum stand Hoch-Imst schon seit längerem auf meiner ToDo-Liste.
Für mich als Nebensaisonskifahrer bestand allerdings das Problem, dass die Wintersaison hier relativ kurz ist und die Lifte meist nicht mehr liefen.
Diesmal sollte es allerdings reichen und so nutze ich einen der ersten schönen Tage meines Urlaubs, um mal entspannt ohne Skifahrermassen wie im Ötztal Ski zu fahren.
Es war ein kleiner Traum: Wetter sehr gut, Panorama seeehr nett und eine abwechslungsreiche fast perfekt präparierte Piste
Nachmittags sorgte dann das nahe Landeck mit seinem Skigebiet Venet für die nötige Abwechslung. Auch sehr zu empfehlen!
Wetter:
Traumhaft und warm
Anfahrt:
Problemlos, man muss allerdings mitten durch Imst wo auch eine Steigung von 18% wartet, die bei Glätte interessant werden dürfte.
Parken ist kostenlos. Einen Skibus gibt es auch mit ganz wenigen Fahrten.
Skigebiet
Zwei hintereinander liegende kuppelbare 2er Sessellifte erschließen eine etwa 7-8 km lange Piste, die unten leicht und oben mittelschwer bis schwer ist.
Ein schweres Steilstück oberhalb der "Mittelstation" kann mittels einer leichten, 1 km langen Piste umfahren werden, die auch über den Anfängerbereich entlang des Übungsliftes Malchbach führt.
https://www.imster-bergbahnen.at/
Geöffnet?
Alles außer dem Funpark, der noch präpariert wurde.
Pistenverhältnisse:
Nach dem ganzen Neuschnee der vorherigen Tage war es super gewalzt. Gegen Mittag weichte der Schnee im Zielhang allerdings arg auf.
Einzig das kurze schwarze Steilstück war (wie der Funpark) nicht präpariert und grauslig zu fahren. Da fehlte anscheinend die Zeit zum Präparieren.
Skipasspreise:
Halbtageskarte 25 Euro, Tageskarte 33 Euro
Voll?
Nein, null Wartezeiten.
Und nun zu den Bildern:
^Die kuppelbare 2er Sesselbahn Untermarkter Alm-Bahn erschließt den untern relativ flachen Teil.
Parallel dazu verläuft der Lift für den Alpincoaster, der wegen des ganzen Neuschnees an dem Tag nicht in Betrieb war.
^Kurz vor der Bergstation, Im Hintergrund ist die zweite Sektion gut erkennbar.
^Der zweite Abschnitt samt Piste
^Der Höhenpunkt:
^Die Alpjochjabfahrt samt Panorama. Bei der Piste und der Aussicht macht Skifahren doppelt Spass.
^Der kurze schwarze Abschnitt oberhalb der "Mittelstation" war an dem Tag leider absolut schlecht zu fahren: buckelig, unruhig, knollig.
^Blick von der Mittelstation auf den schwarzen Abschnitt.
^Wer den schwarzen Abschnitt nicht fahren mag kann die Umfahrung, hier Skistraße genannt, nehmen.
^Die Skistraße mündet, hier von links oben kommend, im Anfängerbereich Malchbach, zusätzlich erschlossen von einem sehr langsamem Skilift gleichen Namens.
^Am Ende der Umfahrung bzw. Malchbachabfahrt der liegt der Funpark, der hier noch unter Neuschnee begraben liegt.
Links unterhalb des Funparks liegt die Talstation des Schleppliftes und rechts oberhalb die "Mittelstation" der Sessellifte.
^Der Mittelstationsbereich. Hier beginnt die
^Talabfahrt. Die leichte, offiziell rote Piste führt gemächlich und gut zu fahren den Berg runter. Eine Familienabfahrt im besten Sinne auf der man es laufen lassen kann.
^Der Zielhang mit Hoch-Imst, hier wurde der Schnee gegen Mittag so langsam sulzig.
Und damit Endet der Bericht. Mein Fazit:
Das Skigebiete Hoch-Imst ist trotz seiner geringen Größe definitiv für einen halben Tag empfehlenswert und wird mich wiedersehen.
Aufgrund der Höhenlage und der Ausrichtung gen Süden ist ein Besuch vormittags ratsam.