St. Anton am Arlberg - Kontraste (13.04.2019)

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Widdi
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St. Anton am Arlberg - Kontraste (13.04.2019)

Beitrag von Widdi »

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A95 - Fernpass - A12 - St. Anton - in 2:45 Stunden+10min Parkplatzsuche im Ort

Rückfahrt:
St. Anton - Pettneu - A12 - Fernpass - A95 - München in 2,5 Stunden

Wetter:
Sonne und Wolken, auf der Valluga tw. Nebel, daher nicht hochgefahren.

Schneehöhe:
Tal: 50-130cm
Berg: bis zu 4,5m

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle
-Alle ausser

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-keine
-Sämtliche Varianten ins Steißbachtal

Wartezeiten:
Gondel: 0-5 Minuten (auf die nächste Gondel)
Sessellifte: 0-2 Minuten
Schlepper: 0 Minuten

Gefallen:
-Anlagenmix Alt/neu
-Schneeverhältnisse- und Menge
-Wetter
-Lange Abfahrten teils mit eigenem Tal
-Kultige 3-KSB Schindlergrat
-Landschaft, vor allem wenn man an Albona und Schindlerkar fährt.

Nicht Gefallen:
-Nervige Parkplatzsuche, aber wg. der Wettervorhersage im Ort geparkt

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-keine, St. Anton ist halt für Tagesgäste nervig zu fahren.

So gleich noch eine Altlast hinterher. Kaum am Vortag zu Hause, gleich noch einen Tag eingeplant, diesmal aber etwas weiter nördlich. Beim morgendlichen Blick auf den Wetterbericht kam dann wieder ein Fremdgang in Frage. Diesmal zum Arlberg. Und Wettertechnisch richtig Glück gehabt. Andrang war eigtl. nur am Fernpass, aber das ist dort in den Ferien generell der Fall. Hatte da schon um 7:15 die ersten Stockungen, dabei war ich extra früh losgefahren (5:15 Uhr) Insgesamt hielt sich der Zeitverlust aber mit 10min in Grenzen, da ich wg. Schneefällen am Abend jedoch im Ort Parken wollte, kamen nochmal 10min Parkplatzsuche dazu, es gibt in ganz St. Anton keinen Bahnnahen Parkplatz, ausser oben an der Alpe Rauz, aber da wollte ich wg. des Wetterberichtes nicht hin. Hatte mich aber diesmal ausschliesslich auf den Ostteil beschränkt

1. Morgendliche Runden am Rendl

Nach längerer Parkplatzsuche, da ich ja ursprünglich eher im Bereich Nasserein parken wollte, gings dann 5x hin und her, da war ich dann schon ziemlich genervt, am Ende halt dann zum Rendl und dort eingestiegen. In der Früh erst einmal alles am Rendl gefahren, nur die obere Schiroute+DSB nicht, da dem Schnee nicht getraut. Am Ende wäre die aber sicher noch relativ pulvrig gewesen, aber klar wusste ich das nicht vorher. Später kam dann noch Schindlerkar dazu, da ich ja nochmal die Alte Schindlergratbahn fahren wollte, bevor die 3KSB mit spektakulärer Trasse nach fast 40 Jahren mit einer 10er-Gondel ersetzt wird. War auch der Hauptgrund für den Fremdgang

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In der Rendlbahn, der Schipass war mit 52€ doch noch recht teuer, dazu 5€ Pfand drauf, ziemlich viel, aber gut der Arlberg ist nicht billig, da ging die Erschliessung schon in den 1930ern los der Rendl kam aber glaub ich erst in den 1970ern dazu und da steht nun auch schon die 2. Generation Seilbahn

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Leider hat die Bahn keine Köcher, man muss also sein Zeug mit rein nehmen

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Zum Einfahren mal runter zur Maaßbahn

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Seitenblick

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In der Maaßbahn, 1998 stimmt mal gar ned, ist eigtl. die Alte Kapallbahn 2 von 1984

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Im Rendl-Übungslift, Salzböden oder wie der heißt

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Landschaft am Rendl, Sicht war halt leider nicht so der Brüller, da es recht diesig war

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Landschaft, müsste Richtung Lechtaler Alpen sein oder Lechquellengebirge

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In der DSB Riffel 1, Riffel 2 wollte ich, habs aber gelassen, da dem Schnee nicht getraut. Bruchharsch mag ich nicht

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Bei der Riffel 2, die Route liess ich vorerst bleiben, aber vllt. irgendwann einmal

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Blaue Abfahrt am Riffel 1, naja manche Blauen sind woanders rote Abfahrten.

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Und rüber zur Gampbergbahn, dort dann gleich mehrere Runden gedreht, am Ende war dann fast der ganze Rendlsektor durch.

2. Am Gampberg+Talabfahrt

Tja an der Gampbergbahn angekommen gings dann gleich 4x dort entlang einmal jede Variante. Nebenan war nen Volleyball-Event, also Strand und Schnee ist an sich ja kein Widerspruch. die laute Musik da hätts aber nicht gebraucht. Naja kaum hatte ich oben alles durch, gings gleich Rüber. Es stand ja eine Safari durch den gesamten Ostteil an. Das war so auch absichtlich geplant, mein letzter Besuch lag ja schon 11 Jahre zurück auch im April. Nachdem ich da fertig war gings runter ins Tal. Unten stand dann ein kurzer Fussweg durch den Ort an, da die Galzigbahn etwa 200m entfernt startet. Früher musste man zum Rendl umständlich unter der Brücke durch über Seillifte, beim Neubau hat man die Gondel näher an den Galzig gesetzt.

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In der 6KSB/B, leider recht kurz mit knapp 1200m, aber ganz nette Beschäftigungsanlage mit immerhin um die 400hm

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Seitenblick

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Die schwarze Diretissima kam zuerst dran

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Landschaft und morgens nix los, überhaupt wars für Arlberg-Verhältnisse meist recht leer, allerdings kaum auf den Massenpfaden angekommen wurds auch schon bucklig

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Ganz gutes Wetter, das Gegenteil zum Vortag, war aber auf ähnlicher Höhenlage unterwegs (1300-2700m)

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Auf der Roten

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Nun noch die 8

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Und Talabfahrt, leider den Tobel nicht erwischt, am Ende dann meist die normale Variante gefahren.

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Seitenblick runter wars etwas holprig, aber gut kein Wunder im Frühling

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Sonnenloch erwischt. Ausser ein paar kleineren Nebelschwaden am kamm war die Sicht aber durchwegs ideal, dazu genug Schnee und oberhalb ca. 1800m blieb der den ganzen Tag recht gut

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Im Unteren Teil, landschaftlich sehr nette Ecke, aber auch recht teuer

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Kontraste im unteren Teil

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Schlussstück, eine flache Geschichte!

3. Wechsel zur Valluga

Am Galzig angekommen gings dann gleich mal rauf und einmal Osthang. Dort war der Schnee dank Sonnenseite schon recht firnig, später wurden es üble Sulzbuckel. Auf die kleine Gondel ganz hoch wg. der Wolken verzichtet, die darf man nur mit Guide samt Wintersportgerät benutzen. Totaler Quatsch, fahren kann man die Flanke wohl auch irgendwie. Andernteils vertragen die 6er-Kabinen kaum Leute. Bin dann direkt von der Valluga runter und rüber Richtung Ulmer Hütte. Wegen der Aussicht wäre ich aber schon noch da hoch gefahren, nur war da keine Vorhanden, dank Hochnebelartigen Wolken.

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Sprung auf die Galzigseite

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Beim Osthang, die Wolke oben am Kamm hat mich allerdings von der Vallugabahn 2 abgehalten

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In der Osthangbahn am Galzig ein Riesenkomplex, unten steigt man per "Riesenrad" in die Gondeln ein, war sicher kein billiges Spielzeug, da Sonderanfertigung

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Leider war die Valluga oben tw. bedeckt, man konnte von unten nicht sehen, ob man oben was sieht

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Oben waren die Wolken doch weg, aber es ging auf 11:00 zu, daher verzichtet. Ein ander mal aber sicher mal wieder

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Tja falsche Wahl, hätte sich doch Gelohnt die Bahn zu nehmen, aber ka wie viel da los war

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Wolkenspiele oben auf 2620m

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Abfahrt runter zum Vallugalift, der keine eigene Piste hat, man kommt aber mit einer Route runter

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Rückblick landschaftlich ist die rote Variante sehr nett, Schindlerkar war später dann für mich das Highlight

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Felsformationen oben an der Valluga, gehört halt eben doch noch zu den nördlichen Kalkalpen das Eck, wenn auch grad noch

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Im Schlepper, rechts die Abfahrt, eine Route, danach gings erst einmal zur Ulmer Hütte

4. Einkehrschwung+Anfahrt

Oben am Vallugalift angekommen, gleich mal direkt runter zur Ulmer Hütte. Auch die 85 ist landschaftlich sehr nett. Leider gabs da ein paar lästige Nebelschwaden, aber die waren Problemlos. Kombiniert man die Abfahrt von der Valluga aus bis ins Tal hat man den "Weißen Rausch" Ist ne Art Massenschirennen wie der Weiße Ring nebenan. Im Gleichnamigen Film hat man auch sowas, hab mir den in den letzten paar Wochen mehrmals angesehen, vor allem Respekt an das was die da vor 90 jahren so zusammengefahren haben, bevor es Schihelme, Rückenprotektoren und Stahlkanten gab.

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Auf dem Weg rüber

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Weiter unten war man aus dem Nebel raus, es waren aber nur dünne Schwaden, also Problemlos, einfach angepasst fahren und fertig

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Ziel anvisieren der Mast ist hässlich, draußen war es mir aber zu frisch

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Pause mit 4,90€ auch noch ein für die Gegend humaner Preis für die Halbe unten im Basecamp wars deutlich teurer, aber das ging unter man gönnt sich ja sonst nix!

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Ein Gröstl dazu, war ja grad noch in Tirol, auch wenn die nicht auf der Karte sind, aber gut den Arlberg gönnt man sich dann halt mal, hab ja ansonsten auch genug Auswahl in der Saison.

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Ohne die Zirbe danach ging nix, danach gings gleich zur Schindlerkarbahn weiter, die ja heuer ersetzt werden soll.

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Eine der blauen Varianten, danach erstmal Schindlerkar

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Ausblick an der 3KSB war dank Mittagszeit nicht viel los, nur wenige Sessel Wartezeit.

5. Im Schindlerkar

Nach der Mittagspause gings dann gleich zur Schindlerkarbahn. Die bin ich später noch 1 oder 2 mal gefahren, dank spektakulärer Trasse. Die hat man Anfang der 80er ohne Kompromisse bis auf den Grat gebaut, man musste sogar noch für die Bergebahn eine 2. Etage auf den Stützen machen, billig war das damals sicher nicht. Gut passt irgendwie nicht in ein so hochpreisiges Gebiet wie den Arlberg, hat aber Charme. Danach gleich mal ins Schindlerkar rein, landschaftlich eine sehr schöne Abfahrt, allerdings Route. War auch nicht frisch gewalzt, die dürfte wohl zeitweise Präpariert sein fuhr sich aber hervorragend. Steilhang war wg. Lawinengefahr leider Dicht, genauso das Steißbachtal, mit Folgen für den späteren Nachmittag.

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Und drin leider blieb es ganztags diesig

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Im Lift, fährt zwar nicht sonderlich schnell (3,7m/Sekunde) macht aber knapp 600hm direkt bis auf den Grat hoch

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Seitenblick

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Blick rüber ka Richtung Galzig so wie das aussieht

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In der Bahn, weiter oben wird die Trasse krasser, direkt an Felsen vorbei das kommt fast an die Dolomiten ran (da hats auch ein paar recht spektakulär angelegte Lifte)

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Im oberen Teil, hier sinds plötzlich Doppelstocker-Stützen, da man wg. des heftigen Geländes die Bergebahn einfach auf die eigtl. Bahn drauf gesetzt hat.

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Seitenblick müsste grob Richtung Patteriol sein der ist aber schon in den Zentralalpen

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Letztes Stück an Felsen vorbei

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Und oben, nicht grad die schönste Station, bettet sich aber ins Gelände ein, sieht fast so aus (bis auf die Farben) als wäre die Teil des Berges daneben (Felsspitze rechts)

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Blick rauf die Bahn geht bis auf 2640m Höhe

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Und rein ins Schindlerkar, zwar die Standardroute wie das Madloch drüben in Zürs, aber dennoch schön

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Weiter unten war die Mittags ideal firnig, nur tw. bissl angepappt kam aber vom Geringen Neuschnee davor

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Rückblick leider viel los gewesen unten folgt dann ein Ziehweg, fährt man weiter kommt man bei der Arlenmähderbahn raus

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Im Ziehstück, wieder die geniale Trasse zu sehen, Respekt was die da Anfang der 1980er hingebaut haben.

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Rückblick hoch, war mir nach dem Albonabereich noch eine Fahrt wert da rauf

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Und via Arlenmähder retour.

6. Auf dem Weg zur Albona

Tja kaum mit der Arlenmähderbahn zurück die nächste schöne Abfahrt genommen die Valfagehrabfahrt. Ist eher auf der flachen Seite, nur blau, aber Arlbergblau ist mancherorts eher Rot, unten dann gleich hoch zum Albonagrat und da 2x die DSB Albonagrat gefahren, Baujahr 1985, dort wars zwar schon eher sulzig dank Sonnenhang, trotz Höhe (2400m um den Dreh) Aber die fährt für so ein Altes Ding in einem annehmbaren Tempo, zumal sich eben, da nicht alles durchmodernisiert ist sich nicht jeder Hinz und Kunz reinwagt. An der neuen 10EUB war dennoch kaum was los. Aber wie das Rendl schafft man große Teile der Albona (Pisten) in nicht mal 2 Stunden, vor allem, weil leer.

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Rückblick rauf und ab ins Valfagehrtal

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Bis auf etwa 2000m war die richtig schön griffig, fast noch hart, da im Schatten. Unten hatte man dann natürlich auch firnige-Sulzige Verhältnisse im April hat halt die Sonne schon einige Kraft

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Seitenblick

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Im sonnigen unteren Teil gegenüber die Albona

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Und bereits in der 10EUB Albona 2 gelandet, die hat man bis zur Alpe Rauz gezogen, somit hat man aber nun eine vernünftige Verbindung rüber in den Westteil

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Gegenüber geht die Flexenbahn hoch, leider ohne Abfahrt, somit ist die für mich ausser ich will, falls wieder nach 11 Jahren Arlberg West dran kommt (kommende Saison) noch zur Albona

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Fast oben angekommen

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Das müsste eine der Lüftungen am Arlbergtunnel sein, sieht aus der Ferne fast wie eine Kirche aus, ist aber nur Betriebsbau

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Seitenblick oben, hab dann erstmal den Albona_Sektor durchgemacht.

7. Auf der Albona

Tja oben erst noch 2x zur DSB Albonagrat gefahren und dort alles durchgemacht, danach gings ganz runter. Das Teilgebiet besteht wie drüben der Rendl aus nur 1-2 Modernen Anlagen und Ansonsten nur ältere Sessellifte. Die fahren aber zuverlässig und in passablem Tempo hoch. Klar braucht man etwas mehr Zeit. Bis 14:20 war ich dann an der Albona durch und dann gings auf den Rückweg. Einzig Kapall-Gampen ging bei mir etwas unter. Da waren aber der recht Frühe Betriebsschluss (16:15) und eben die furchtbare Kandahar-Galzig Abfahrt dran Schuld. Da das Steißbachtal dicht war, ist alles vorn rum.

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Auf dem Weg zur Gratbahn, kurios die Alte Bergstation Albona 2 steht noch und ist eine Jausenstation.

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Und drin solider 80er-Jahre Doppelsessel, sogar noch mit den alten Kastenstützen, aber gut die ist mit 34 Jahren schon ein Oldtimer, aber kaum Stopps!

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Oberer Teil

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Gegenüber die Alte Bergstation Albona 2, bin dann da kurz aufs Klo: Erst muss man hinschieben, dann die Treppe hoch und im Gebäude wieder runter, das kostet doch etwas Zeit

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Landschaft in dem Bereich

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Unter der DSB die hat 2 Abfahrten (gewalzt)

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Ausblick auf der Albona, mit 2400m kein besonders hoher Teil, dafür kaum Leute und wenn welche drin waren, sind die lieber abseits gegangen

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Wieder ein Ausblick danach gings direkt zur DSB Albona in Stuben hinab und anschliessend via Alpe Rauz mit ner Wiederholung an der Albona 2-Gondel wieder nach St. Anton zurück

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Auf dem Weg runter

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Landschaft, leider nervt die Oberleitung

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Unter der DSB Albona 1 hindurch, leider ein einziges Geschlängel, ähnelt irgendwie der Längenfelderbahn in Garmisch, aber länger und ohne Mittelstation ka wie die da auf Rot kamen, die war eher blau, sonst öfter eher schwerer als markiert

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Man kommt knapp unterhalb der Stubener Kirche raus

8. Rückfahrt zur Ulmer Hütte

Unten angekommen gings dann erst einmal mit der Alten DSB Albona 1 hoch. Kaum droben gings auf den Rückweg. Spontan wurde dann noch eine Runde auf der Albonabahn 2 eingebaut. Selbst mit der Wiederholung am Schindlergrat und dem Abstecher nach St. Christoph, blieb grad noch genug Zeit den Kapallbereich anzureissen, komplett ausfahren ging leider nicht mehr. Aber ich hab den Großteil des Ostteils abgrasen können und das im Frühjahr, wo man halt eben auch mit Sulz rechnen muss.

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Tobelabfahrt, wäre besser gewesen als der Waldweg von rechts runter

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In der DSB Albona 1 auch ein Oldie Jahrgang 1983

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Seitenblick unten geht der Steil hoch, insgesamt macht der knapp 500hm auf 1340m Strecke

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Und mal hoch zur Albona geschaut

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Im oberen Teil, wie in Biberwier nervt die Stromleitung, da gibts ja auch noch eine 80er-Jahre DSB

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Seitenblick gen Valluga

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Und runter an der Albona war um 14:00 gar nix los, hab deswegen auch kaum angehalten

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Seitenblick den Arlbergpass hinauf

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Und mit der Valfagehrbahn retour

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Im oberen Teil, mittlerweile fing es wieder an zuzuziehen

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Ausblick, gut die Landschaft kann nicht mit den Dolomiten mithalten, aber allein schon die abwechslungsreichen, noch recht ursprünglich gebliebenen Abfahrten sind mir den Fremdgang wert gewesen

9. Ulmer Hütte - Kapall

Wieder im Bereich der Ulmer Hütte angekommen, gings dann noch einmal zur Schindlergratbahn. 2 Fahrten damit waren an dem Tag mein Minimum, musste ja noch den Kapall-Sektor abgrasen. Danach mal noch ein wenig am Galzig spazieren gefahren. Leider mit Tragödienhang am Ende, da eben, weil Steißbachtal wg. Lawinengefahr zu und da waren mächtige Schneerutsche zu sehen also zurecht gesperrt, vor allem waren manche noch nicht allzu alt, alles die Kandaharabfahrt runter (nicht nur Garmisch-Partenkirchen hat eine Kandahar) Schwarze Abfahrt die sind am Arlberg richtig Schwarz+ein paar 1000 Gäste=Tragödienhang.

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Noch einmal mit der Schindlergratbahn hoch

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Seitenblick wirklich ruiniert war nur die 54, die Kandahar Galzig-Abfahrt

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Oberer Teil Schindlerkar, leider zu schnell abgedrückt

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Seitenblick mit der neuen Gondel kann man zwar auch Rückwärts rauf (mach ich bei Gondelbahnen immer), aber man hat eben keinen Freien Blick mehr (Plexiglas und das zerkratzt gern)

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Fast oben eine Wahnsinnstrasse, knapp 600hm, Bergebahn über dem eigtl. Lift und bis auf den Grat hoch.

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Oben gings dann die Rote Variante hinab bis zur Gampenbahn hinüber

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Ausblick

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Seitenblick beim Steissbachtal, da versteh ich die Sperrung, aber eben mit unangenehmen Folgen. Alles musste die schwere Abfahrt nehmen und die war sulzig das zusammen= Buckelpiste vom Feinsten samt so einiger Stürze blieb aber knapp verschont, einmal aufgekantet aber eingefangen nur da runter war Harte Arbeit (eher wg. Lebenden Slalomstangen, die damit überfordert waren)

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Ausblick erwisch ichs wieder so nehm ich wohl einfach die gesperrte Abfahrt (an dem Tag war LWS 2, also mäßig)

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In der Zammermoosbahn, ist schon älter, man kam leider nur über die Kandahar-Galzig runter

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Oben dann der Sprung rüber zur St. Christophbahn

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Und runter da, leider musste man dann doch nochmal in die Kandahar-Galzig rein und die war echt übelst Ausgefahren manche Buckel hatten stellenweise 80cm Höhe, weil da alles durch musste

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In der Bahn am Ende kam ich Unfallfrei zur Gampen und hatte oben noch für 3 Fahrten Zeit, leider sperren die wie die meisten AT-Gebiete etwas zu früh zu: 16:15 ist ok, aber im Frühjahr etwas geizig vor allem für so ne teure Ecke

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In der Kandahar, die Buckel sehen kleiner aus als die waren

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Unten gings dann, am Ende kam ich an der Gampenbahn raus und konnte oben noch das Teilgebiet am Kapall reissen, hab aber trotz Pause weite Teile der Ostseite abgrasen können, komplett durch mach ich am Arlberg (noch) nicht

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Und unten, eine kleine Runde am Kapall ging noch

10. Am Kapall+Nasserein

Unten angekommen wars schonr echt spät, es ging sich aber noch eine komplette Runde aus, aber Wiederholungen gingen dann nur oben am Schlepper. Eh Kurios die KSB ab Nassereinbahn geht nur bis 16:00 der Schlepper oben 10min länger. Zum Schluss wurde es nochmal richtig knapp, da genau Schlag zur letzten Gondel an der Nassereinbahn angekommen. Mich hatte der Liftler um 16:14 noch hoch gelassen. Oben hab ich mir dann von der Bergwacht ne Abfahrt vorschlagen lassen, kenn mich ja am Arlberg nicht so aus. Es ist die Rote rüber Richtung Gampen geworden.

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Der Frühling ist am Sonnenhang unübersehbar

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Über die Rote Variante drüber in die wurde ich dann auch vond er Bergwacht geschickt, die haben bloss noch gewartet, dass die runter können und mir eben auch ne Abfahrt empfohlen

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In der Gampenbahn

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Seitenblick Richtung Lechtaler Alpen, müsste Valluga oder irgendwas in der Ecke sein, nur 2h Später war alles wieder zugezogen das ging Schnell

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In der Kapallbahn, oben gingen dann noch zwei Schlepperfahrten

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Es zieht zu

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Im Schöngrabenlift macht dann doch so 235hm auf 800m Strecke und läuft recht flott, also gleich 2x gefahren

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Seitenblick, bin dann noch bis ins Tal zur Nassereinbahn, wo ich so ziemlich der letzte Fahrgast war um 16:14 perfekt getimt also!

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Auf dem Weg runter gegenüber der Rendlsektor

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Bei der Mittelstation

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Seitenblick war dort recht sulzig, hätte den wohl besser vormittags gemacht

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Talblick hier wäre ich fast nimmer rauf gekommen, man kann aber unten die Tallifte nehmen oder laufen

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Letztes Stück zur Nassereinbahn, der war eigtl schon am Schliessen, hat mich aber um 16:14 noch hoch gelassen. Am Ende gings dann ab Gampen wieder zur Vallugabahn zurück. Laufen musste ich zum Auto eh, auch wenns nur ein kurzes Stück war (5 Minuten)

11. Endgültige Talabfahrt

Um 16:14 noch in die Gondel gestiegen, ist mir aber für so nen doch hochrangiges Gebiet etwas zu früh, aber gut ich bin da von Südtirol verwöhnt, gleich rauf. Oben wartete dann die Bergwacht die mir dann noch eine Abfahrt empfohlen hatte, da ich mich ja am Arlberg, mangels Besuchen nicht so gut auskenne. Am Ende war ich vor denen unten. Unten dann noch ins Basecamp und zu spät wieder zum Auto. Am Mooserwirt kommt man vom Kapall aus ja nicht wirklich vorbei. Preis fürs Bier war aber gesalzen 6,50€ oder so im Tal am Berg auf der Ulmer Hütte nen knapper 5er, aber das hab ich mir einfach gegönnt!

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In der Gondel, war auch so ziemlich der letzte um 16:14, der rauf kam, einer kam später den liessen die nicht mehr rauf, man kann aber noch die Tallifte nehmen die gehen so 20min Länger nur schiebt man da ziemlich herum

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Oben angekommen die Gampenbahn daneben war auch schon im Feierabend

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Rückblick auf Empfehlung der Bergwachtler oben die Rote Variante genommen und mittelschwere Abfahrten sind mir eh am liebsten, nur Kneipenmäßig ned optimal gewesen, zu wenig auf der Strecke

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Es zieht zu

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Im unteren Teil

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Unten war schon der Frühling da, zumindest der Vorfrühling, liegt ja doch auf so 1300m das Eck.

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Fast unten und

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Pause! War aber sehr teuer bei 6,70€ für die Halbe, da ist sogar die Wiesn noch billig, aber gut St. Anton ist eben teuer. Das läuft unter man gönnt sich ja sonst nix und nach 11 Jahren darf das ja mal erlaubt sein.

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Über der Bar fährt eine Modelleisenbahn, aber Musikmäßig gefielen mir die Ibiza-Beats besser als das übliche Apres-Schi-Gedudel das hab ich überall, daher gings auch in die doch recht teure Kneipe. Anschliessend stand eh noch ein 5-10 Minuten langer Fussweg zum Auto an

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Noch eins, manchmal muss man sich was gönnen

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Und wieder am Parkplatz, der war gratis einer der wenigen dort, aber man sieht dann die Alte Station der Rendlbahn, nen Relikt aus den 1970ern, dass man das in so nem gespickten Ort stehen lässt, keine Ahnung, vllt. wirds als Lager genutzt

Facts:

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GPS-Track

Strecke: 98km
Vmax: 88km/h

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Stop war, Save Ukraine!

Stoppt den Krieg, Rettet die Ukraine!

Winter 2020/21: 6 Tage Alpin, 6x Wandern 3x Nordisch
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Re: St. Anton am Arlberg - Kontraste (13.04.2019)

Beitrag von L&S »

Vielen Dank für deinen Bericht!

Mein Versuch am letzten Betriebs-WE an den Arlberg zu kommen, musste ich leider wetterbedingt absagen, da tröstet der Bericht zumindest ein wenig!

Wegen der Geografie des Arlbergs hab ich och ein paar Anmerkungen:
Widdi hat geschrieben: 01.06.2019 - 17:37 Bild
Landschaft, müsste Richtung Lechtaler Alpen sein oder Lechquellengebirge sein
Fast richtig, der Blick geht gegen SSW in Richtung der verdeckten Kuchen- und Küchelspitze, sie befinden sich im Zentrum des Verwallgebirges, welches zu den Zentralalpen zählt.
Widdi hat geschrieben: 01.06.2019 - 17:37 Bild
Seitenblick müsste grob Richtung Patteriol sein der ist aber schon in den Zentralalpen
Das ist der Hohe Riffler 3168 m, der westliche Eckpfeiler des Verwallgebirges und höchster Berg der Gruppe!
Und er ist auch ein wunderbarer Wanderdreitausender mit toller Rundsicht!
Das Patteriol ist südlich vom Aufnahmepunkt, das Foto geht nach Westen!

Das Patteriol hast aber schon erwischt nur leider wetterbedingt nie wirklich gut, so dass man seine charakteristische Form mit den "Hörnern" kaum wahrnehmen kann:
Widdi hat geschrieben: 01.06.2019 - 17:37 Bild
Ausblick
Auf dem Foto im hinten im linken dritte mit der Wolkenfahne
Widdi hat geschrieben: 01.06.2019 - 17:37 Bild
Weiter unten war die Mittags ideal firnig, nur tw. bissl angepappt kam aber vom Geringen Neuschnee davor
Hier leicht rechts der Mitte im Hintergrund mit Schneefahne, interessanterweise diesmal in die andere Richtung
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Re: St. Anton am Arlberg - Kontraste (13.04.2019)

Beitrag von Highlander »

schöner Bericht aus einem meiner Lieblingsskigebiete.. :D
war der Nasserein Parkplatz tatsächlich morgens um 8 Uhr komplett voll.. aber hinten am Rendl findet man eigentlich immer noch einen Parkplatz, schlimmstenfalls muss man etwas laufen...
Es ist eben wie überall am Arlberg, sie fördern einfach nicht gerade den Tagesgast Tourismus... :D
Auch schön noch einmal die alte Schindlergratbahn abgelichtet zu sehen...
Bezüglich den hohen Preisen, es gibt zum Glück noch Ecken in Sankt Anton, wo die Brotzeit noch bezahlbar ist..
die Mooser Alm hat mit der Hochpreis Politik begonnen und leider haben inzwischen viele nachgezogen...
wo ich schon skifahren war:
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Re: St. Anton am Arlberg - Kontraste (13.04.2019)

Beitrag von Widdi »

da wars zu viel Lauferei, bin dann zum Rendl, an der Alten Bergbahn-Talstation, da hab ich mir wenigstens die 7€ Parkgebühr gespart, zumal ich ja nur ungern fürs Parken zahle, vor allem auf Offenen Plätzen bei nem Parkhaus kanns auch mal was kosten. Übrigens waren da meist Kennzeichen aus der näheren Umgebung gestanden. Voll wars morgens ned, hab bloss keine Lust gehabt nen Halben Kilometer zu laufen in Schischuhen und cih war halt schon 11 Jahre nimmer dort.

mFg Widdi
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