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Freitag 14.12.2018: Winterwonderland Snow Space




> Mit Skiausrüstung ging es an diesem Morgen um 08:17 in den Railjet (Nahverkehrszüge fahren hier im Gasteinertal quasi nicht). Im Gegensatz zu Südtirol gibt es für die Region Skiamadé kein kostenloses Gästeticket für die Bahnen. Zumindest konnte ich mit meiner ÖBB Vorteilscard den Preis halbieren. Zunächst fuhr der Zug durchs Gasteinertal bis ich um kurz vor 9 Uhr St. Johann im Pongau erreichte. Kurze Zeit späte brachte mich ein Skibus zur Gondelbahn in Alpendorf (Ankunft 09:15)

> Nachdem ich den Zweitagesskipass für die Skiamadé gekauft hatte (92€), ging es auch schon in die Gondel. Mir war an diesem Tag durchaus bewusst, dass es an einem sonnigen Freitag in diesem Gebiet sicherlich nicht leer sein würde und auch, dass es hier mehr KSB als Pisten geben würde. Dennoch wollte ich schon seit Jahren mal in dieses Gebiet, was ich mit seinen ganzen Star und Space Jets schon so lange im Skiatlas gesehen hatte. Einen Tag zuvor noch fast alleine in der Dolomitenkulisse von Cortina (mit nur italienischen Gästen) und dem Haunold und heute das volle Programm eines österreichischen Industriegebiets

> Oben dieser Ausblick zur anschließenden Obergassalmbahn
Zum Öffnungsstatus: Die Talabfahrten nach Alpendorf sowie die EUB Buchaubahn, die Talabfahrten in Wagrain (bis auf eine am Flying Mozart), der Sektor Kogelalm und die Talabfahrten in Flachau waren geschlossen, sonst fast alles geöffnet.

> Obergassalmbahn

> Es war den ganzen Tag kalt, sodass vielerorts durchgängig beschneit wurde

> Blick ins benachbarte Grossarltal. Sieht alles schon sehr winterlich aus

> Mal ein anderes Stationsdesign

> Blick zurück zum Gernkogel mit der Straßalmbahn

> In der neuen D-Line Sonntagskogel 2 (es gibt auch noch eine KSB Sonntagskogel 1 und 3, das passiert wenn man mehr Lifte als Berge hat

> Apropos Lifte und Winterberg: Viele der KSB können es hier durchaus mit denen im Sauerland aufnehmen

> Weiter geht’s entlang der Grafenbergbahn nach Wagrain

> Die praktische Verbindungsbahn bringt einen schnell Richtung Flachau


> Was für ein Traumtag: Schnee wie im Hochwinter und Sonne satt

> Über die Liftnamen hier wurde denke ich schon alles gesagt

> Auch am Roten 8er wurde kräftig beschneit, die Talabfahrt war hier bereits bis ins Tal offen

> Eines der vielen Space Jets hier

> Die Kogelalmbahn war noch geschlossen

> Genauso wie die Abfahrt am Starjet 1

> Und am Spacejet 1

> Spacejet 3. Schon Wahnsinn wie viele Lifte und Pistenfläche an diesem Berg aneinandergereiht ist. Dennoch wiederholte ich hier alle Lifte und Pisten. An manchen Ecken musste man etwas aufpassen, da es für meinen Geschmack ziemlich voll war (vermutlich ist es hier an anderen Tagen noch deutlich voller, denn die Wartezeiten waren eher gering). Gefühlt war halb Bayern (wenn nicht sogar ganz Bayern) hier

> Anschließend hangelte ich mich langsam wieder zurück, hier um 15:15 nochmal an der neuen D-Line Sonntagskogel 2


> Der Tag endet, wo er begonnen hatte an der Obergassalmbahn

> Blick Richtung Tennengebirge. Die dunkle Jahreszeit sorgt mal wieder für einen schön bunten Himmel bei den letzten Abfahrten

> Bergab nahm ich die Gondel, da die (mir unbekannte) Talabfahrt noch geschlossen war

> Mit dem Skibus geht’s zurück zum Bahnhof und von dort mit der Bahn (17:03-17:41 Uhr) wieder nach Bad Gastein. Da ja hier fast nur Fernzüge fahren, sitze ich dabei in einem IC der DB (der am Morgen auch schon durch Köln fuhr

> Danach musste ich natürlich noch ausgiebig durch Bad Gastein spazieren. Vor ein paar Jahren machte ich schon mal im Sommer mit dem ÖBB Sommerticket hier halt und war sofort begeistert. Ein ungewöhnlicher und verrückter Ort mit langer Geschichte und großen Gegensätzen. Es gibt die hohen, städtisch wirkenden Hotels in Hanglage, das Kurgebiet Badberg (mit abruptem Talblick), die kleine Altstadt an der Preimskirche, das Villenviertel Pykershöhe, die Blockbebauung Patschgsiedlung und natürlich die unüberhörbaren Wasserfälle. Verrückt, dass es gleichzeitig auch ein Skiort ist. Davon wollte ich mich im Winter überzeugen und deshalb war ich hier. In diese Atmosphäre passt natürlich perfekt ein Event wie die PlayStreets, für die hier bereits die ersten Aufbauten standen und was ich mir gerne mal anschauen würde. Ungewöhnliche Orte brauchen ungewöhnliche Veranstaltungen. So ist es z.B. auch in der ebenfalls kuriosen Stadt Bilbao, wo ich mir vor ein paar Wochen die Finals der Cliff Diver anschaute.




> Und meine Erwartungen waren nicht zu hoch, mir gefielen die ungewöhnlichen Perspektiven sehr gut

> Teile im Bereich des Kongresshauses und Wasserfalls standen (wie bei letzten Besuch) immer noch leer. Mal schauen ob dieser Ecke nochmal Leben eingehaucht werden kann

> Der Wasserfall

> Blick zurück von der kleinen Altstadt auf die hohen Hotels


> Das Publikum war auch deutlich internationaler als in manch anderem österreichischem Skiort, wobei es generell sehr ruhig war
Samstag 15.12.2018: Stubnerkogel und Bad Gastein



> Blick morgens aus dem Hotelzimmer. Für diesen Tag stand das Hausskigebiet auf dem Programm, da ich am Nachmittag schon (zum dritten Mal) den Ort wechseln würde. Das Wetter sah leider gar nicht vielversprechend aus.

> In Österreich leider nicht so häufig der Fall (wie z.B. in der Schweiz) aber hier gegeben: Direkter Zugang vom Bahnhof zur Seilbahn

> Eigentlich wollte ich an diesem Tag auch zur Schlossalm nach Bad Hofgastein hinüber (wo auch ein paar Lifte und Pisten geöffnet waren), leider war aber die verbindende Kaserebenbahn an diesem Tag noch geschlossen. So blieben mir nur drei Lifte: Senderbahn, Angertalbahn und Stubnerkogelbahn, zumindest alle mit großen Höhenunterschieden. Die Senderbahn z.B. über 1.000 Hm

> Vormittags war es ziemlich ungemütlich und neblig, auch waren die unteren Pisten im Angertal ziemlich unruhig. Geschlossen waren neben der Verbindung noch die Jungeralmbahn+ Piste 22, die Pisten 18 und 18a sowie 11a

> Steile Angertalbahn mit 650 Hm, nur leider gibt es an dieser keine direkte Abfahrt, sondern es sind immer Ziehwege (oben oder unten) erforderlich

> Auf der schönen Piste 19 ist es noch neblig

> Lange Piste 11 mit Blick auf Hofgastein. Es ist auch tagsüber wieder ausreichend kalt für die Beschneiung

> Leider an diesem Tag nicht erreichbar: Das Gebiet von Hofgastein

> Nochmal Hofgastein

> Zumindest kommt ab 13 Uhr der blaue Himmel raus, wie hier an der geschlossenen Jungeralmbahn, deren Piste zwar erreichbar ist, aber nur über einen Ziehweg

> Hängebrücke am Stubnerkogel

> Landschaftlich ist es hier oben reizvoll

> Stubnerkogelbahn (über 1.100 Hm) mit Graukogel gegenüber

> Kurgebiet von Bad Gastein

> So muss es sein für Reisende ohne Pkw: Seilbahn und Bahnhof direkt beieinander

> Versöhnlicher Abschluss: Gute Sichtverhältnisse auf der Piste 19 mit gutem Schnee


> Die Siedlung könnte so auch im Ruhrgebiet stehen

> Um 16:17 stieg ich dann in den Railjet, mit dem ich eine halbe Stunde später Schwarzach-St. Veit erreichte. Endlich mal ein Foto eines Zuges in diesem Bericht und dann auch noch im passenden Design

> Nach dem Fußweg vom Bahnhof zum Hotel in der Einkaufsstraße unternahm ich auch in meinem vierten und letzten Ort einen Stadtbummel mit Weihnachtsmarktbesuch
Sonntag 16.12.2018: Bayern zu Besuch in der Skiwelt



> Bergstation der Brandstadlbahn
Der 10. Tag der Bahn-Skisafari ähnelte einerseits dem Tag in Flachau: Es waren wie erwartet zahlreiche bayrische Tagesgäste dort, andererseits spielte das Wetter leider nicht ganz mit. So konnte ich Dank der Nebeldecke nicht mal den namensgebenden Wilden Kaiser sehen. Um das Skigebiet von St. Johann aus zu erreichen (eigentlich nicht sonderlich weit entfernt), musste ich mir deutlich mehr Gedanken machen, da mich keine der möglichen Varianten wirklich überzeugte. Einen Bahnhof mit direktem Seilbahnzugang (bis auf Scheffau, das von St. Johann aber weit entfernt liegt) hat das Gebiet nicht (trotz Bahnstrecke im Brixental…) und auch der Bus von St. Johann Richtung Scheffau hält nicht unmittelbar an einer der Talstationen… Da zudem sonntags die Fahrtmöglichkeiten weiter eingeschränkt waren, entschied ich mich schließlich für den Bus (4,50€, auch hier gibt es keine regionsübergreifende ÖV-Karte für die Gäste) nach Scheffau Trattenbach (Abfahrt 07:50 und Ankunft 08:18). Von dort aus waren es noch ein paar 100 m zu Fuß. Warum der Bus weder in Scheffau, noch zuvor in Going und Ellmau eine Talstation anfährt ist mir schleierhaft. Die Tageskarte kostete 46€.

> So begann mein erster Skitag in der Skiwelt überhaupt mit durchwachsenem Wetter

> Zunächst fuhr ich über die Tanzbodenbahn Richtung Kummeralmbahn am Eiberg, dann über Köglbahn, Kaiserexpress, Ellmis 6er hier zur Almbahn. Die vielen Berge mit vielen 6KSB erschweren die Orientierung, weil alles sehr ähnlich aussieht

> Danach wechselte ich zum Skigebiet von Going

> Ziemlich ruhig hier hinten am Sonnenlift. Bis auf die direkte rote waren auch an der Astbergbahn schon alle Pisten geöffnet

> Verbreiterte Abfahrt 90

> DSB mit Bubble gibt’s auch nicht häufig

> In der ziemlich neuen Hartkaiserbahn. Hier war dann wieder wesentlich mehr los (viele Familien mit Kindern)

> Am Hartkaiser gegen 11:30 mit etwas Sonne

> Nach der dortigen kurzen Mittagspause wurde es sogar noch sonniger

> Kitzbüheler Horn und Gebiet von St. Johann, das ich am letzten Tag der Tour besuchte

> Eine der vielen 6er hier (Köglbahn?) in winterlicher Landschaft

> An den meisten Liften gibt es ganz nette rote Abfahrten

> Die dominante Hohe Salve, die ich im Laufe des Tages auch noch erklimmen sollte. Der Bereich unterhalb (Siller Keat) war noch geschlossen.

> An der Südhangbahn hatte ich das sonnigste Wetter und die besten Abfahrten des Tages

> Das Tal von Ellmau und Scheffau. Einmal fuhr ich noch nach Scheffau ab

> Doppelt hält besser


> Danach ging es weiter in den Teil von Brixen (hier mit der schlechteste Schnee des Tages) mit der langen Jochbahn, gegenüber das Gebiet von Westendorf, das ich ausließ

> Westendorf. Leider gibt es in diesem Tal trotz Bahnstrecke querender Seilbahn keinen direkten Bahnzugang

> Über die Kälbersalve und Foisching geht’s in die Salvenbahn und in den dichten Nebel der Hohen Salve

> Und ins Gebiet von Söll, der Schnee in diesem Bereich nicht sehr optimal

> Dennoch fuhr ich bis ins Tal ab (trotz roter Piste flacher als erwartet)

> Zum Schluss tobte ich mich noch etwas an Schernthann, Foisching (durchaus nett) und Salvenbahn aus, bis ich schließlich (aufgrund geschlossener Talabfahrt) mit der Seilbahn nach Hopfgarten gelangte


> Hier gibt es die praktische Bahnhaltestelle Hopfgarten Berglift, wo ich gegen 17 Uhr in den Regionalzug stieg

> Da ich sowieso nochmal durch die Altstadt Kitzbühels gehen wollte, kombinierte ich dies mit der erforderlichen Rückfahrt und stieg am Hahnenkamm aus.

> Nach einem Imbiss am Weihnachtsmarkt bummelte ich mit Skiern und Skischuhen durch die Altstadt, um schließlich mit einem direkten Bus zurück ins Zentrum von St. Johann zu gelangen
Montag 17.12.2018: Großes Pistenangebot im Skicircus



> Für den 11. Tag hatte ich ein weiteres Großskigebiet geplant: SHLF. Die Erreichbarkeit dieses (eigentlich nicht weit von St. Johann entfernten) Gebiets kostete mich viel Recherchezeit und Nerven, da die Lage der Bahnhöfe und die Abfahrtszeiten der Bahnen und Busse maximal ungünstig waren. Ich hätte aufs Frühstück verzichten können, um die Bahn um 07:30 nach Leogang zu nehmen (mit Ankunft um 07:55 + anschließendem langen Fußmarsch. Allerdings wäre ich am Nachmittag nicht mehr sinnvoll aus Fieberbrunn weggekommen (die meisten Busse starten im Zentrum und der Bahnhof liegt ebenfalls weit von der Talstation weg). Also musste ich die Runde andersrum planen. Tatsächlich hätte es einen direkten Bus von St. Johann zur Talstation in Fieberbrunn gegeben, aber die dortige Ankunft um 09:15 war mir einfach zu spät für dieses große Gebiet. Schließlich fand ich noch eine weitere Variante, bei der ich ebenfalls Frühstücken konnte, aber dennoch etwas früher (wenn auch nicht zum Betriebsstart) an der Talstation sein konnte: Mit der S-Bahn nach Pfaffenschwendt (Ankunft dort um 08:25) und dann weiter mit dem Bus (erst) um 08:40 zur Talstation (Ankunft 08:50). Für einen fairen Preis von 47€ holte ich mir die Tageskarte und stieg dann endlich in die Doischbergbahn.

> Blick zum höhergelegenen Skigebietsteil. Tolle Landschaft und Schnee

> Am Lärchenfilzen 4er, noch ist die Bodensicht gut

> Mit der Gruppenbahn Lärchfilzkogel musste ich natürlich auch einmal fahren



> Nach einer Wiederholung am Reckmoos Nord geht’s über die sonnige Reckmoss Süd zur Verbindungsbahn

> In Salzburg angekommen erstmal der Blick auf die Weltcuppiste (der wenige Tage später stattfand). Nach Kronplatz, Alta Badia, Gröden, Cortina und Haunold schon die sechste

> Blick Richtung Hasenauer Köpfl

> Am Hasenauer 8er war es noch schön sonnig und der Schnee (wie auch am benachbarten Sunliner) gut

> Auch am kurzen Rosswald 6er kam ich dank toller Schneeverhältnisse nicht um eine Wiederholung drumherum

> Auch an den beiden 6ern Hochalm und Spieleck war die Sicht noch gut, wenn auch noch nicht alle Pisten geöffnet

> Landschaftlich ist es hinter dem Zwölferkogel besonders nett, ansonsten finde ich es im Glemmtal doch eher langweilig. Am Zehner 6er wiederholte ich zweimal, wobei es hier windig war.


> Mit der Zwölferkogelbahn geht’s über die Weltcupstrecke

> Danach mit den kurzen EUB 12er Express und Unterschwarzach weiter zur Westgipfelbahn (mit Wiederholung)

> Und zum Schattberg-Xpress. Die langen und höhenmeterintensivem EUB sind sicher eine der Stärken des Gebiets. Das Licht war mittlerweile leider sehr diffus und damit keine Bodensicht mehr vorhanden…

> So ging es die lange Jausernabfahrt auch ohne Nebel im Blindflug herunter

> Moderne D-Line Schönleitenbahn

> Das Glemmtal kann landschaftlich nicht mit den Dolomiten mithalten

> Saalbach

> Neue Kohlmaisbahn mit neuester Kabinengeneration. An dieser Flanke gibt es weitere vier KSB. Alle Varianten waren noch nicht geöffnet, der Schnee auf den höhergelegenen Pisten aber gut

> Zum Abschluss dieses vorletzten Tages folgt das Skigebiet von Leogang, hier die Asitzkogelbahn und neue D-Line Asitzmulde



> Die Bodensicht wurde nicht wirklich besser, aber das Licht erzeugte eine interessante Atmosphäre

> Nach ein paar Wiederholungen und ein letzter Liftfahrt gegen 16:15 mit der Steinbergkogelbahn 2 ging es schließlich auf die letzte Talabfahrt des Tages. Anschließend musste ich noch in Skischuhen über einen Kilometer bergauf zum Bahnhof Leogang. Trotz nah am Skigebiet liegender Bahnstrecke und zweier Talstationen fehlt hier jegliche Anbindung (nicht mal per Bus). Auch einen direkten Bus ins benachbarte Tirol gibt es um diese Zeit nicht. Um 17:03 brachte mich dann eine S-Bahn in gut 20 Min wieder nach St. Johann.

> Den letzten Abend der Tour verbrachte ich nochmal in St. Johann
Dienstag 18.12.2018: Sonniges Ende der Safari in Schweden



> Für den letzten Tag der Skisafari wählte ich das Hausgebiet von St. Johann, das sich mittlerweile in schwedischer Hand befindet. Die Talstation erreichte nach ein paar hundert Metern und der Skipass kostete 38€. Unten war es noch neblig, aber mit der sehr langen Harschbichlbahn ging es bergauf in die klare Luft

> Harschbichlbahn: 3,7 km länge bei 920 Hm. Insbesondere im unteren Abschnitt verläuft die Trasse ziemlich flach

> Geschlossen waren noch die KSB Penzing (im Bild), die EUB Bauernalm, die SB Hochfeld 1+2 und die 2er Pisten

> Dafür war es aber den ganzen Tag ziemlich leer und der Schnee auf allen Pisten top


> Das ganze Skigebiet ist neu auf die schwedische Marke Skistar gebrandet, aber in den Kabinen findet man dann doch noch etwas Nostalgie

> Nach Wiederholungen am Harschbichl wechselte ich Richtung Eichenhof. Hier die DSB Jodlalm als notwendiger Rückbringer vom Eichenhof (da die 2er noch geschlossen). Auch die 3a hierhin war gut, schaffte ich aus Zeitgründen schließlich aber nur einmal


> Nostalgiefreunden sind die neuen Anlagen hier sicher ein Dorn im Auge, für mich war insbesondere die schnelle KSB Eichenhof aber von Bedeutung (insbesondere da Penzing/Bauernalm geschlossen) und ohne diese wäre ich vllt doch eher wieder nach Kitzbühel gefahren

> So konnte ich die beiden herrlichen Pisten hier insgesamt 10 mal fahren

> Einmal fuhr ich auch ins Tal zur kurzen neuen EUB, die Piste hier aber ziemlich flach


> Top Wetter (auch ziemlich kalt) und Wilder Kaiser-Blick

> Auf der langen Abfahrt am Harschbichl. Bergauf dauert es dann allerdings auch fast 20 Min…

> Unten in der Stadt angekommen


> Den Rest des Skitages verbrachte am Harschbichl (tw auch nur die obere Sektion) bei weiterhin gutem Schnee


> Gegen 15:30 beendete ich den Skitag, um eine Stunde später den Zug nach Wörgl zu erwischen

> Und mit diesem letzten Foto aus dem Zug im Brixental endet der Bericht zur Bahn-Skisafari durch die Dolomiten, Salzburg und Tirol. Nach Umstiegen in Wörgl und München erreichte mein ICE um 23:30 wieder Köln.

> Übersicht zum zweiten Teil

> Die gesamte Bahn-Skisafari (grün gestrichelt die Bahnstrecken)
Fazit zur Skisafari:
+ Viele sehr unterschiedliche Skigebiete besucht, mit anderen Landschaften, Liftanlagen, Pisten und Sprachen
+ Neue Skigebiete kennengelernt (3 Zinnen, Cortina, Snowspace, Bad Gastein, Skiwelt, SHLF und St. Johann)
+ Viele nette Altstädte
+ Sehr winterliches Wetter und weißes Erscheinungsbild bis ins Tal
+ Zwar nicht in allen Gebieten, aber dennoch an vielen Tagen sonniges Wetter
+ Leere Skigebiete in 3 Zinnen, Cortina und St. Johann
+ Für Mitte Dezember in den meisten Gebieten mehr offene Pisten als erwartet
+ Südtirol Holidaypass als attraktives Angebot für autofreies Reisen
+ 30-Min-Takt der Züge zwischen Franzensfeste und Innichen
+ Pistennahe Bahnhöfe am Kronplatz, 3 Zinnen, Bad Gastein, St. Johann und Hopfgarten
- Schlechte Erreichbarkeit mit dem ÖPNV in Fieberbrunn, Leogang, Ellmau und Scheffau
- Und auch in den meisten anderen Orten gibt es noch viele Optimierungsmöglichkeiten in den Busfahrplänen
- Nur 2h-Takt des Bahnverkehrs im Gasteinertal
- Viel los in Teilen der Sellaronda, des Kronplatzes, im Snowspace und in der Skiwelt (war aber zu erwarten)
- Nur wenige Pisten in Cortina geöffnet
Insgesamt abwechslungsreiche zwölf Skitage und der Beweis, das auch ohne Auto eine Skisafari möglich ist