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SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

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SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Emilius3557 » 22.12.2019 - 11:30

Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...


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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von tobi27 » 22.12.2019 - 12:55

Coming Soon:
SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch leben? Bundesregierung denkt über Zwangsreduzierung der Bevölkerung nach... :versteck:

ich bin bei Gott keiner der alles blindlinks unterstützt was manche Tourismussklaven fordern aber so langsam ist es nur noch lächerlich

Viele Grüße
Zuletzt geändert von tobi27 am 22.12.2019 - 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pancho » 22.12.2019 - 12:59

Emilius3557 hat geschrieben:
22.12.2019 - 11:30
Wie? Noch kein Topic hierzu?
Doch. Waren halt mehr als zwei Zeilen...

Also:
Wenn man den Artikel so liest: Nein, darf man nicht...

Weil es eine Tätigkeit ist, die nur zum Vergnügen durchgeführt wird, also im essenziellen Sinn - verglichen mit dem hohen Ziel des Klimaschutzes - eindeutig nachrangig ist, also klare Sache: Nein, geht gar nicht.

Nachdem nun die Anreise der Klimakiller beim Schisport ist, wie alle Untersuchungen zeigen - wie sieht es denn dann generell mit Reisen aus? Also z.B. Fernreisen, Flugreisen zum Zwecke der Erholung, oder "Vergnügen"? Darf man das? Keinesfalls, klare Sache...

Wie sieht des denn dann im kleinen oder kleineren aus - eigentlich darf ich dann doch auch nicht 50 km von mir aus in den Odenwald mit dem Auto zum Wanderausflug. Ist überflüssig, Vergnügen, nicht notwendig - gestrichen... Klimaschutz geht vor...

Hier in der erweiterten Nachbarschaft gibt es eine große Therme, ein überregional bekanntes Spaßbad, mit zig Saunen, Wellenbad, beheizten Außenbecken - was ist denn damit? Geht das eigentlich noch? Ist das notwendig? - Nein, dicht machen!

So und jetzt wechseln wir mal die Perspektive.

Im Artikel wird - möglicherweise nicht ganz unzutreffend - das Schifahren mit einer Art Industrie verglichen, mit allen Randerscheinungen, die Industrien nun mal so mit sich bringen. Wenn ich so an unsere Industrien hier in der Rhein-Neckar- / Rhein-Main-Region denke, haben die auch einen großen Vorteil. Sie ernähren die Menschen in der Region, geben ihnen eine Perspektive, ein Auskommen, Karrieremöglichkeiten - die dort beschäftigten Menschen können sich etwas leisten, bauen ihre Häuschen, beschäftigen dadurch wiederum Handwerker - kurzum, es stellt sich ein allgemeiner Wohlstand ein, von dem wir hier alle profitieren.

Niemand, wirklich niemand käme auf die Idee, der BASF in Ludwigshafen einen enormen Landschaftsverbrauch am Rheinufer vorzuhalten und einen Rückbau des meines Wissens immer noch größten Chemiewerks der Welt zu fordern, weil hier pro Arbeitsplatz sehr viel CO2 emmitiert wird und man das westliche Rheinufer wieder als Auenlandschaft renaturieren möchte. Das Werk ernährt mehr oder weniger die ganze Stadt Ludwigshafen und viel mehr.

Warum ist - als Industriezweig betrachtet - die Schitourismusindustrie "böser" als die BASF in Ludwigshafen? Warum sind das dort ehrliche Malocher, und die angestellten der Liftbetriebe Erfüllungsgehilfen von Klimakillern? Wenn die Schitourismus-"Industrie" eine solche ist, dann sollten wir fair sein, und den Menschen in den Bergen die "industrielle" Nutzung ihrer Ressourcen nicht verbieten wollen.

Zugegeben ist das jetzt eine Zuspitzung, die von mir stammt, nicht aus dem Artikel - aber was ist denn an dieser Betrachtung nicht prinzipiell legitim, wen man den Tenor des Artikels aufnimmt und konsequent zu Ende denkt? Was ist mit der Firma Doppelmayer, den Menschen die dort arbeiten? Die hängen zumindest zum Teil auch vom Schitourismus ab, klar nicht nur, aber ohne wäre nicht jeder Arbeitsplatz da zu halten, nur um ein Beispiel zu nennen...

Wenn also etwas, was das Klima belastet deswegen nicht sein darf, weil es primär zum Vergnügen besteht, dann sollten wir uns ehrlich machen und alle anderen Lebensbereiche (und Produkte!) genau so hart angehen und ächten / oder vielleicht gleich verbieten? Wo führt das hin? Meiner Meinung nach nirgendwo hin, wo man ernsthaft hin wollen kann. Allenfalls in eine komplette Verweigerungshaltung der Öffentlichkeit und ein komplettes Scheitern aller Bemühungen zum Klimaschutz und einen noch stärkeren Zulauf für das rechte politische Lager. Kann keiner wollen.

Es ist, meiner Meinung nach, wie bei allen anderen Fragen zum Ausbau Erweiterung etc. eine Frage des Augenmaßes, der richtigen Dosis, am Ende auch eine Herausforderung an die Technologie. Wir können nicht alles platt machen, was Energie verbraucht. Wir müssen schauen, dass die benötigte Energie erneuerbar ist.

Die Zusammenhänge sind komplex....

Persönlich ist es tatsächlich so, dass in meiner persönlichen Negativbilanz das Schifahren sicher ein nicht kleiner Beitrag ist. Ich gleiche in anderen Bereichen sicher wieder etwas aus, aber klar ist, würde ich auf das Skifahren verzichten, würde das meine Bilanz deutlich aufbessern. Muss ich damit jetzt aufhören...?

Ich denke: Nein...

Aber ich muss nicht jede Entwicklung auf dem Sektor puschen, ich kann mich entscheiden, Auswüchse zu verhindern, und sei es durch mein Konsumverhalten. Würde ich hier bei unseren Industrien in der Region auch. Und indirekt lebe ich von denen...

Es ist komplex...
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von valdebagnes » 22.12.2019 - 13:05

Emilius3557 hat geschrieben:
22.12.2019 - 11:30
Wie? Noch kein Topic hierzu?
Nö, wozu auch?
Die Diskussion können wir abkürzen indem wir die Argumente für und wider aus Topic x oder y kopieren...
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pancho » 22.12.2019 - 13:07

valdebagnes hat geschrieben:
22.12.2019 - 13:05
Nö, wozu auch?
Die Diskussion können wir abkürzen indem wir die Argumente für und wider aus Topic x oder y kopieren...
Im Prinzip hast Du recht....
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Emilius3557 » 22.12.2019 - 13:09

Doch. Waren halt mehr als zwei Zeilen...
Also gabs schon ein Topic dazu? Oder meinst Du, dass man mehr Zeit braucht, um sich eine Meinung zum Artikel zu bilden und es deshalb noch kein Topic gab?

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Was ich für bedenkenswert erachte ist, dass Kritiker des Skitourismus (Bätzing zähle ich jetzt mal als vergleichsweise milden Kritiker hinzu), egtl. bereits vor der sog. "Klimakrise" so gedacht haben und das Klimaargument jetzt egtl. nur zusätzliches argumentatives Wasser auf ihre Mühlen ist.
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von wetterstein » 22.12.2019 - 13:12

Pancho hat geschrieben:
22.12.2019 - 12:59
Es ist komplex...
Nö. Es ist ganz einfach: Deutschland (CO2 Anteil 2-3%) im Alleingang kann das Klima nicht "retten" wenn die restliche Welt nicht folgt.
Neben China, das allein für die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs steht, werde der fossile Energieträger für weitere Länder an Bedeutung gewinnen, insbesondere für Indien, die Türkei, Vietnam und Indonesien, erwarten die Experten.
Mehrere Staaten planen Einstieg in Kohlekraft
:arrow: https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... kraft.html


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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pancho » 22.12.2019 - 13:23

Emilius3557 hat geschrieben:
22.12.2019 - 13:09
Oder meinst Du, dass man mehr Zeit braucht, um sich eine Meinung zum Artikel zu bilden und es deshalb noch kein Topic gab?
So im Prinzip....

Es ist mehr als zwei Zeilen Antwort nötig, weil es komplex ist...

Das Topic gibt es so meines Wissens noch nicht, aber wie schon geschrieben wurde, wurden eigentlich alle Aspekte schon in verschiedenen Topics verteilt betrachtet.

Dennoch: Danke für das Thema...!

Erfahrungsgemäß hat es aber das Potential zum Klimathread Nr.2 zu mutieren, der gerade aus guten Gründen gesperrt wurde. Deswegen meine längere Antwort dazu, und damit habe ich aber auch alles kurz zusammengefasst gesagt... :!:
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von wetterstein » 22.12.2019 - 13:31

Wo man sich aus eigener Kraft körperlich bewegt, ein echtes Alpenerlebnis hat, die Berge mit allen Sinnen erlebt und etwas für seine Gesundheit tut...
Mit 70-80 Skitouren/a ist man dann ja ein veritabler "Klimaschützer" ! ;D

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pistencruiser » 22.12.2019 - 13:31

Pancho hat geschrieben:
22.12.2019 - 12:59
Emilius3557 hat geschrieben:
22.12.2019 - 11:30
Wie? Noch kein Topic hierzu?
Doch. Waren halt mehr als zwei Zeilen...

Also:
Wenn man den Artikel so liest: Nein, darf man nicht...

Weil es eine Tätigkeit ist, die nur zum Vergnügen durchgeführt wird, also im essenziellen Sinn - verglichen mit dem hohen Ziel des Klimaschutzes - eindeutig nachrangig ist, also klare Sache: Nein, geht gar nicht.

Nachdem nun die Anreise der Klimakiller beim Schisport ist, wie alle Untersuchungen zeigen - wie sieht es denn dann generell mit Reisen aus? Also z.B. Fernreisen, Flugreisen zum Zwecke der Erholung, oder "Vergnügen"? Darf man das? Keinesfalls, klare Sache...

Wie sieht des denn dann im kleinen oder kleineren aus - eigentlich darf ich dann doch auch nicht 50 km von mir aus in den Odenwald mit dem Auto zum Wanderausflug. Ist überflüssig, Vergnügen, nicht notwendig - gestrichen... Klimaschutz geht vor...

Hier in der erweiterten Nachbarschaft gibt es eine große Therme, ein überregional bekanntes Spaßbad, mit zig Saunen, Wellenbad, beheizten Außenbecken - was ist denn damit? Geht das eigentlich noch? Ist das notwendig? - Nein, dicht machen!

So und jetzt wechseln wir mal die Perspektive.

Im Artikel wird - möglicherweise nicht ganz unzutreffend - das Schifahren mit einer Art Industrie verglichen, mit allen Randerscheinungen, die Industrien nun mal so mit sich bringen. Wenn ich so an unsere Industrien hier in der Rhein-Neckar- / Rhein-Main-Region denke, haben die auch einen großen Vorteil. Sie ernähren die Menschen in der Region, geben ihnen eine Perspektive, ein Auskommen, Karrieremöglichkeiten - die dort beschäftigten Menschen können sich etwas leisten, bauen ihre Häuschen, beschäftigen dadurch wiederum Handwerker - kurzum, es stellt sich ein allgemeiner Wohlstand ein, von dem wir hier alle profitieren.

Niemand, wirklich niemand käme auf die Idee, der BASF in Ludwigshafen einen enormen Landschaftsverbrauch am Rheinufer vorzuhalten und einen Rückbau des meines Wissens immer noch größten Chemiewerks der Welt zu fordern, weil hier pro Arbeitsplatz sehr viel CO2 emmitiert wird und man das westliche Rheinufer wieder als Auenlandschaft renaturieren möchte. Das Werk ernährt mehr oder weniger die ganze Stadt Ludwigshafen und viel mehr.

Warum ist - als Industriezweig betrachtet - die Schitourismusindustrie "böser" als die BASF in Ludwigshafen? Warum sind das dort ehrliche Malocher, und die angestellten der Liftbetriebe Erfüllungsgehilfen von Klimakillern? Wenn die Schitourismus-"Industrie" eine solche ist, dann sollten wir fair sein, und den Menschen in den Bergen die "industrielle" Nutzung ihrer Ressourcen nicht verbieten wollen.

Zugegeben ist das jetzt eine Zuspitzung, die von mir stammt, nicht aus dem Artikel - aber was ist denn an dieser Betrachtung nicht prinzipiell legitim, wen man den Tenor des Artikels aufnimmt und konsequent zu Ende denkt? Was ist mit der Firma Doppelmayer, den Menschen die dort arbeiten? Die hängen zumindest zum Teil auch vom Schitourismus ab, klar nicht nur, aber ohne wäre nicht jeder Arbeitsplatz da zu halten, nur um ein Beispiel zu nennen...

Wenn also etwas, was das Klima belastet deswegen nicht sein darf, weil es primär zum Vergnügen besteht, dann sollten wir uns ehrlich machen und alle anderen Lebensbereiche (und Produkte!) genau so hart angehen und ächten / oder vielleicht gleich verbieten? Wo führt das hin? Meiner Meinung nach nirgendwo hin, wo man ernsthaft hin wollen kann. Allenfalls in eine komplette Verweigerungshaltung der Öffentlichkeit und ein komplettes Scheitern aller Bemühungen zum Klimaschutz und einen noch stärkeren Zulauf für das rechte politische Lager. Kann keiner wollen.

Es ist, meiner Meinung nach, wie bei allen anderen Fragen zum Ausbau Erweiterung etc. eine Frage des Augenmaßes, der richtigen Dosis, am Ende auch eine Herausforderung an die Technologie. Wir können nicht alles platt machen, was Energie verbraucht. Wir müssen schauen, dass die benötigte Energie erneuerbar ist.

Die Zusammenhänge sind komplex....

Persönlich ist es tatsächlich so, dass in meiner persönlichen Negativbilanz das Schifahren sicher ein nicht kleiner Beitrag ist. Ich gleiche in anderen Bereichen sicher wieder etwas aus, aber klar ist, würde ich auf das Skifahren verzichten, würde das meine Bilanz deutlich aufbessern. Muss ich damit jetzt aufhören...?

Ich denke: Nein...

Aber ich muss nicht jede Entwicklung auf dem Sektor puschen, ich kann mich entscheiden, Auswüchse zu verhindern, und sei es durch mein Konsumverhalten. Würde ich hier bei unseren Industrien in der Region auch. Und indirekt lebe ich von denen...

Es ist komplex...
Altbekanntes sehr gut dargelegt und auf den Punkt gebracht. Ich würde es auch mal als Lesermeinung an die Spon-Redaktion weiterleiten.

Der Artikel ist in meinen Augen nichts weiter als Clickbait, der auf den derzeitigen Zug der "Scham"-Diskussionen aufspringt.
(Als da wären Flugscham, SUV-Scham, Kreuzfahrtscham, Weihnachtsbaumscham, Fleischkonsumscham, etc.,...! Also Scham wohin man schaut, in unserer bunten Konsumwelt)
M.E. bergen solcherlei Artikel zunehmend die Gefahr, dass die eigentliche positiv in Gang gekommene breite gesellschaftliche Debatte zu den Themen Klima, Umwelt, Ressourcenverbrauch, etc..., droht, ins Gegenteil zu kippen weil man irgendwann des permanent erhobenen Zeigefingers überdrüssig ist - mit dem Resultat, dass Leute in die Arme derer getrieben werden die die "Ängste der besorgten Bürger"für ihre politische Agenda zu nutzen wissen.
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von scratch » 22.12.2019 - 14:13

Es ist eben so, dass wir mit unserem Wohlstand nicht förderlich für das Klima sind.
Da bringt es auch nichts, wenn man auf einzelne Gruppen zeigt oder auf andere Nationen. Wir sind eben noch lange nicht soweit, dass wir CO2-Neutral leben können und wollen. Aber selbst diese Einsicht ist ja bei weitem nicht bei jedem vorhanden. Bis wir soweit sind, müssen wir eben mit dieser "Schuld" leben.
Allerdings gehe ich davon aus, dass wir dazu gezwungen werden müssen (von der Natur, den Lebensbedingungen, den Katastrophen) und wir dann eh nur noch so gut es geht reagieren und nicht mehr agieren können. Wir Menschen müssen es spüren, damit wir es glauben/verstehen und nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern erzählt bekommen.

Also halte ich von solchen Artikeln ziemlich wenig, weil es uns insgesamt auch nicht weiter bringt.

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Julian96 » 22.12.2019 - 17:43

Dazu von mir nur ein Satz: Ist das Leben noch lebenswert wenn alles was nur dem Vergnügen dient verboten wird?
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von wetterstein » 22.12.2019 - 19:20

scratch hat geschrieben:
22.12.2019 - 14:13
Da bringt es auch nichts, wenn man auf einzelne Gruppen zeigt oder auf andere Nationen...Aber selbst diese Einsicht ist ja bei weitem nicht bei jedem vorhanden.
Vollkommen richtig. Abgesehen vom deutschsprachigem Raum ist das einfach kein Thema:
Eine wirklich globale Umfrage zeigt, dass der Klimawandel die deutlich geringste Priorität für die Menschen hat – weit nach Gesundheit, Bildung und Arbeitsplätzen.
:arrow: https://www.derstandard.at/story/200010 ... te-debatte


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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pancho » 22.12.2019 - 22:06

Ach ja, und dann kommt Ischgl und behauptet, man sei nun klimaneutral. Und jetzt?

https://www.presseportal.de/pm/139144/4451835
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von scratch » 23.12.2019 - 00:17

Pancho hat geschrieben:
22.12.2019 - 22:06
Ach ja, und dann kommt Ischgl und behauptet, man sei nun klimaneutral. Und jetzt?

https://www.presseportal.de/pm/139144/4451835
Mhh...ich vermute mal, die wissen, wie gutes Marketing funktioniert und wie man sich sämtliche Dinge auch etwas "schönrechnen" kann.

Die An- und Abreise der Gäste erfolgt größtenteils mit PKW. "Satte 75 Prozent des CO2-Ausstoßes eines einwöchigen Skiurlaubs entfallen auf die An- und Abreise" (steht so im Link des Eingangsbeitrags). Viele bleiben ja nicht mal eine Woche, also ist der prozentuale Anteil noch höher. Da kann man dann auch damit angeben, dass man in einem klimaneutralen Skigebiet Urlaub macht :)

Natürlich ist es löblich, wenn man den Betrieb klimaneutral betreiben kann. "Letztlich werden wir jene Emissionen, die nicht vermeidbar sind, über ein anerkanntes Klimaschutzprojekt sowie ein Aufforstungsprogramm im Paznaun ausgleichen. So kompensieren wir das durch unseren Skibetrieb verursachte CO2." ...das heißt, man schafft es nicht komplett und kann sich das restliche "schlechte Gewissen" freikaufen. Quasi CO2-Handel für Reiche? Zum Glück können wir es uns (noch) leisten, unser schlechtes Gewissen auf so eine Art zu beruhigen.

Nein, im Prinzip geht das ja wirklich in die richtige Richtung und ich weiß ehrlicherweise gesagt nicht, warum ich da so dermaßen skeptisch bin, wenn ich solche Meldungen lese.

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von schneesucher » 23.12.2019 - 05:14

Ich kenne kein Kompensationsprogramm, dass das CO2 dort zurückbringt wo es hergeholt würde. Die Kompensation ist sehr nah am Irrationalismus des mittelalterlichen Ablasshandels und dient reichen Schichten sich von den als notwendig erachteten Maßnahmen selbst auszunehmen. Klimaschutz ja, aber bitte nur die anderen ist das Motto.
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von missyd » 23.12.2019 - 21:41

Solche Diskussionen sind Sinnlos....
CO2 har erwiesenermassen keinen Einfluss aufs Klima...das Klima wird vom Wetter bestimmt und das Wetter macht was es will.
Man würde besser alle Energien in den Umweltschutz stecken...da hinken wir sehr hinterher....
Wer Sektenmässig alles glaubt und nachplappert was unsere Lügenmedien verbreiten wird selber bald merken dass unter dem Deckmantel der Klimarettung, wir alle sehr viel Geld bezahlen werden mittels absurden Steuern und Aufschlägen. Aer damit wird sich nicht am Klima ändern.
Skifahren und alles was wir bisher gemacht haben dürfen wir weiterhin tun ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!
Schliesslich sollte das Öl auch schon seit Jahrzehnten ausgehen....

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pistencruiser » 23.12.2019 - 23:21

missyd hat geschrieben:
23.12.2019 - 21:41
...das Klima wird vom Wetter bestimmt und das Wetter macht was es will.
:lach:
:tot:
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von icedtea » 23.12.2019 - 23:24

Pistencruiser hat geschrieben:
23.12.2019 - 23:21
missyd hat geschrieben:
23.12.2019 - 21:41
...das Klima wird vom Wetter bestimmt und das Wetter macht was es will.
:lach:
:tot:
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Julian96 » 24.12.2019 - 03:20

Kaum wird die Klimadiskussion geschlossen, wird offenbar die Klimadiskussion 2.0 eröffnet. :lol:
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von missyd » 24.12.2019 - 06:49

Wer die Wahrheit schreibt wird mit dummen Kommentaren runtergemacht.
Ich sehe schon, dass viele hier von der Klimapropaganda besessen sind....weitere Diskussionen darüber sind sinnlos.

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von valdebagnes » 24.12.2019 - 07:37

missyd hat geschrieben:
24.12.2019 - 06:49
Wer die Wahrheit schreibt...
edit: Wer seine Wahrheit schreibt...Diskussionen über die Richtigkeit des persönlichen Glaubens waren schon immer sinnlos.
"Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten." - Dieter Nuhr, Nuhr nach vorn, 1998, "Fresse halten"

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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Pistencruiser » 24.12.2019 - 23:43

missyd hat geschrieben:
24.12.2019 - 06:49
Over and out!
Ja,...bitte!
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Tiob » 28.12.2019 - 00:14

Auf jeden Fall! Dem Klima wäre geholfen wenn der Skisport wieder zum Volkssport würde, und wieder mehr Leute mit dem Auto oder Zug in die Alpen fahren würden anstatt zu einem Spottpreis nach Thailand zu fliegen...

Lest euch mal die Kommentare unter dem Artikel durch. Da sieht man was für ein schlechtes Image der Skisport in weiten Teilen der Bevölkerung hat.
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Re: SPON: Darf man in Zeiten des Klimawandels noch Skifahren?

Beitrag von Julian96 » 28.12.2019 - 08:21

Tiob hat geschrieben:
28.12.2019 - 00:14
Auf jeden Fall! Dem Klima wäre geholfen wenn der Skisport wieder zum Volkssport würde, und wieder mehr Leute mit dem Auto oder Zug in die Alpen fahren würden anstatt zu einem Spottpreis nach Thailand zu fliegen...

Lest euch mal die Kommentare unter dem Artikel durch. Da sieht man was für ein schlechtes Image der Skisport in weiten Teilen der Bevölkerung hat.
Da ist mal wirklich was dran :!: Man muss der Masse endlich irgendwie mal wieder klar machen, dass man im näheren bis mittleren Umkreis fast alles machen kann. Man muss nicht wegen jedem Mist um die halbe Welt fliegen. Dieses blinde durch die Gegend Gereise könnte man schon etwas reduzieren, das würde keinem wirklich weh tun. Wenn ich einmal alle 5-10 Jahre irgendwo hinfliege und da einen richtigen Urlaub mache um etwas wirklich neues zu sehen und unvergessliches zu erleben ist das ja ok...ist ja schön, wenn die Leute etwas von der Welt kennenlernen wollen. Aber einfach aus Tradition jedes Jahr um die halbe Welt zu fliegen brauchts meiner Meinung nach auch echt nicht. Einen Urlaub zum chillen kann man so herrlich wenigstens innerhalb Europas verbringen...aber was will man machen ist halt die Mentalität vieler.

Ich behaupte einfach mal, dass jeder der aus dem Alpenraum kommt und auch in diesem Ski fährt, in diesem Punkt definitiv nachhaltiger lebt als jemand der jedes Jahr nach Dubai, Tokio, New York oder sonst wo tausende kilometer entfernt hinfliegt.
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