
An einem Schönwetter-Wochenende am Beginn der Steirischen Semesterferien aufs Stuhleck fahren? Da ist sicher mit hohen Besucherzahlen und langen Wartezeiten zu rechnen. Das ist etwas, das ich normalerweise nicht machen würde.
Warum ich es dennoch gemacht habe?
Ein Arbeitskollege wollte mit zahlreichen anderen Mitarbeitern gemeinsam Schifahren gehen. In so einem Fall sehe ich einen Schitag eher als gesellschaftliches Ereignis und weniger als Sport. Da reicht auch die Drei-Stunden-Karte, sind doch einige Kollegen dabei, denen das Apres-Ski wichtiger ist, als das Schifahren selbst.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen +2 und +6°C war es den ganzen Vormittag sehr sonnig. Morgendlicher Nebel und Restwolken haben sich rasch aufgelöst. Im Gipfelbereich windig.
Lift- und Pistenstatus:
Alles offen.
Wartezeiten:
Genau so, wie ich es befürchtet hatte. Am späten Vormittag hat es uns bei der Zusteigstelle der Stuhleckbahn mit knapp 20 Minuten voll erwischt. Weißenelfbahn 5 bis 10 Minuten. Nur bei den Schleppliften und den ersten Sesselliftfahrten des Tages betrugen die Wartezeiten wenige FBM. Promibahn und Steinbachalm sind wir nicht gefahren.
Pistenzustand:
Dank weniger Zentimeter Neuschnee in der Nacht hatten wir herrlich pulvrige Pisten. Nur auf den letzten 100 Höhenmetern dürfte der Niederschlag in Form von Regen gekommen sein. Dort waren die Pisten am Morgen sehr hart. Bereits am späten Vormittag wurden diese Hänge schon weich.
Bilder:
Erste Bergfahrt mit der Stuhleckbahn.

Wir werden gleich in die Weißenelfbahn umsteigen. Noch ist hier wenig los.

Hier oben freuen sich alle über den Pulverschnee.


Beim Schneiteich oberhalb der Schwaigerhütte…

…blicken wir zum Schneeberg

Bei diesen Pisten halten wir uns am Längsten auf…

…obwohl die Wartezeiten bei der 6KSB schon knapp zehn Minuten betragen.

Daher fahren wir später doch noch die Standardabfahrt talwärts.

Blick zurück Richtung Friedrichhütte.

Bei den Schleppliften: Sonnenlift.

Schieferwiese.


Piste 1a hinter dem Schieferhof.

Und dann stoßen wir auf unsere längste Warteschlange des heutigen Tages. Knapp zwanzig Minuten verbringen wir hier.

Nun ist es trotz guter Pistenverhältnisse gar nicht mehr schlimm, dass die Gültigkeit unserer Drei-Stunden-Karte bald vorüber ist. Diese Wartezeiten machen keinen Spaß.
Die ganze Truppe findet sich nun im Gasthof Eichtbauer ein. Während für einige meiner Kollegen mit dem Apres-Ski nun der Höhepunkt des Tages beginnt, erfreue ich mich an meinem Mittagessen…

… und trete dann sehr bald die Heimreise an.
Da ticken meine Kollegen anders als ich. Mir ist immer noch Schifahren wichtiger als der Alkohol-Hüttenaufenthalt danach.
Fazit:
Pistenverhältnisse deutlich besser als erwartet, Wartezeiten wie befürchtet.