Umsatzplus für Skigebiete

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Jens
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Umsatzplus für Skigebiete

Beitrag von Jens »

Umsatzplus für Skigebiete
Ein deutliches Umsatz-Plus können Tirols Skigebiete in der heurigen Winter-Saison verzeichnen. Neun Prozent Plus gegenüber dem Vorwinter zeigt eine erste Bilanz.


Mehr Gästefahrten
Fast 270 Millionen Gäste-Fahrten haben die Tiroler Seilbahnen und Lifte im heurigen Winter registriert. Das sind um elf Prozent mehr als in der Wintersaison 2002/2003.


"Zufriedenstellend"
Bei den Umsätzen macht das immerhin noch einen Zuwachs von neun Prozent aus. So lag der Gesamt-Umsatz der Tiroler Seilbahn-Wirtschaft in der abgelaufenen Wintersaison bei über 426 Mio. Euro. Für Ingo Karl, Sprecher der Seilbahn-Wirtschaft, ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis.


Tirol hinter anderen Bundesländern
Allerdings habe Tirol bei den Umsatz-Zuwächsen gegenüber anderen Bundesländern nicht ganz mithalten können. Bundesweit war das Umsatzplus mit elf Prozent nämlich etwas höher. Vor allem in Oberösterreich und in Niederösterreich konnten die Skigebiete heuer im Winter deutlich zulegen.
www.orf.at
Tiefschnee muss gewalzt sein

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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Vor allem in Oberösterreich und in Niederösterreich konnten die Skigebiete heuer im Winter deutlich zulegen.
Ist ja irgendwie logisch, nach dem Rekordwinter im Osten Österreichs. :lol:

Aber die Tiroler können auch so zufrieden sein :wink:
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Dazu noch ein Artikel von seilbahn.net:
Rund 50 Mio. Gäste auf Österreichs Pisten und Liften

Wirtschaftsdaten der Seilbahnbranche zur Wintersaison liegen vor - Österreichs Seilbahnen ziehen positive Bilanz - im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Zuwachs um 9 % bei Beförderungen und ein Plus von 11 % bei Kassenumsätzen erzielt - optimale Schneebedingungen und kundenorientierte Angebote lockten 8 % mehr Gäste auf Pisten und Liften als im Vorjahr - Ertragszuwächse durch Aufwendungen kompensiert

Dr. Ingo Karl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, über die Branchendaten*: „Wir haben mit hohen Investitionen in ein optimiertes Angebot für die Gäste sowie in die Qualität der Anlagen den Grundstein für den positiven Saisonverlauf gelegt. Optimale Schneebedingungen machten darüber hinaus Wintersport auch in niederen und mittleren Lagen während der gesamten Wintersaison möglich – einer der Hauptgründe für das sehr gute Saisonergebnis.“

Die jährlich hohen Investitionen der Seilbahnwirtschaft in Sicherheit und Komfort der Anlagen, Zusatzdienstleistungen wie Pistenpräparierung und Beschneiung sowie in eine stetige Angebotsoptimierung werden von den Gästen honoriert: Im abgelaufenen Winter konnten die österreichischen Seilbahnen mit 49,9 Mio. Skier Days (ohne Wechselgäste) ein Plus von 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr vorweisen. Die Wintersport-Gäste wurden insgesamt 591,2 Mio. Mal von den Seilbahnen befördert (+9 %). Der Kassenumsatz betrug 901,3 Mio. €, was einer Steigerung um 11 % gegenüber Winter 2002/2003 entspricht.

Höhere Investitionen und Aufwendungen

Im Schnitt wird jeder Kunde 11-12 Mal pro Tag am Berg befördert und tätigt einen Kassenumsatz von ca. 18 €. Darin enthalten sind Kosten für Lifte und Bahnen sowie Zusatz­dienstleistungen wie Beschneiung, Pistenpräparierung, Pistenhilfe, Pistenmarkierungen, Lawinenschutz, Informationssysteme, Bereitstellung von Skibussen, Parkplätzen und Zubringerdiensten sowie die Organisation von Events. Im Winter sind beispielsweise in ganz Österreich jede Nacht 1000 Pistengeräte im Einsatz, um für perfekte Hänge zu sorgen. Der Gesamtumsatz pro Kunde und Tag betrug im Saisonschnitt des Winters 2001/2002 17,50 €. Die Aufwendungen lagen mit 16,42 € pro Kunde und Tag nur knapp unter den Gesamterlösen. Ein Grund für die hohen Aufwendungen sind die jährlich steigenden Kosten für Beschneiung. Die Produktion von einem Kubikmeter Kunstschnee kostet ein Seilbahnunternehmen zwischen 1,50 und 3 €. Die Daten über die Aufwendungen im Winter 2002/2003 liegen erst im Herbst 2004 vor.

„Die Ertragszuwächse sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht dringend notwendig, weil die Investitionsleistung der Branche ständig steigt und die Aufwendungen, vor allem durch die Beschneiung, von Jahr zu Jahr höher werden. Wir erwarten, dass heuer der Abstand zwischen Aufwendungen und Gesamterlösen noch geringer ausfallen wird als im Winter davor“, so Karl. „Zusätzliche Investitionen ergeben sich auch durch das neue Seilbahngesetz. Die Seilbahn-Anlagen verteuern sich um 10 bis 15 %.“ Das Gesetz mit den scharfen Sicherheits- und Qualitätsstandards trat am 3.5.2004 in Kraft und setzte somit fristgemäß die Seilbahn-Richtlinie der Europäischen Union in nationales Recht um.

Der Winterverlauf – Guter Start und starkes Finish

Mit Bahnen und Liften am neuesten Stand der Technik gingen die Seilbahnen in den Winter 2003/2004: Zu Saisonbeginnen ersetzten 52 neue Seilbahnen bereits bestehende Anlagen und erhöhten damit Sicherheit und Komfort für die Gäste. Zusätzlich wurden sechs neue Seilbahnanlagen in Betrieb genommen, um das bestehende Angebot zu optimieren. Optimale Schneebedingungen ließen die Seilbahnen einen sehr guten Start hinlegen. Im Dezember 2003 konnte bei gleicher Anzahl an Betriebstagen ein Umsatzplus von 24 % gegenüber 2002 erreicht werden. Dieser Zuwachs ist jedoch zu relativieren, da der Vergleichsmonat auf Grund schlechter Wetterverhältnisse äußerst mäßig ausgefallen war. Im Jänner konnte gegenüber 2003 bei Umsätzen und Beförderungen ein Plus von 19 % bzw. 15 %, bei den Gästezahlen ein Anstieg von 13 % erzielt werden. Der Monat Februar brachte eine Umsatzsteigerung von 7 %. Hier wurde ein gutes Ergebnis erzielt, berücksichtigt man, dass der Februar 2003 mit +14 % Kassenumsätzen gegenüber 2002 hervorragend verlaufen war. Der ebenfalls ausgezeichnete März des Vorjahres wurde 2004 mit einem leichten Plus an Gästezahlen (+1 %) und Beförderungen (+2 %) übertroffen. Die Umsätze lagen allerdings um 7 % zurück. Auf Grund idealer Wetterbedingungen verzeichnete der Monat April ein Plus von 19 % bei den Umsätzen. Die Beförderungen stiegen im April gegenüber 2003 leicht um 1 %.

*Die Daten basieren auf dem Trendmonitor in Webmark® Seilbahnen. Im Trendmonitor werden monatlich fünf Zahlen der Unternehmen (Kassenumsätze, Betriebstage, Beförderungen, Skifahrertage und Wechselgäste) erhoben, die dann für die Branchenentwicklung hochgerechnet werden. Webmark® Seilbahnen ist das Online Branchen- und Managementinformationssystem der österreichischen Seilbahnen, das vom Fachverband der Seilbahnen - Marketing Forum finanziert und vom Marktforschungs-Unternehmen Manova konzipiert und betreut wird.
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