Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

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chr
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Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von chr »

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Nachdem die Saison 20/21 ohne Winterurlaub stattfinden musste, wurden bereits früh Pläne für den Winterurlaub im Februar 2022 geschmiedet. Wir wollten, so wie immer zu dieser Jahreszeit, in die Dolomiten. Bereits im August versuchten wir, mit unserer Stammquartier-Vermieterin in Pera di Fassa Kontakt aufzunehmen. Traurig mussten wir zu Kenntnis nehmen, dass sie im Dezember 2020 an Lungenkrebs verstorben ist. (Ja, sie war sehr starke Raucherin)

Ihre Tochter, die nun das Geschäft mit den Ferienwohnungen übernommen hatte, konnte uns zwar ein Angebot machen, allerdings legten wir in Zeiten wie diesen auf kurzfristige, kostenfreie Stornierungsmöglichkeiten wert, und lehnten ab. Schließlich buchten wir dann ein Zimmer, in einem uns bisher unbekannten Hotel, in Moena.

Der Winter rückte immer Näher. In allen Europäischen Ländern wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen. Mal wurden hier Regeln strenger, dann dort wieder gelockert.

Als dann in Italien ebenso, wie schon lange in Österreich, die FFP2-Maskenpflicht in Seilbahnen verordnet wurde, schwand bei meiner Frau die Lust aufs Schifahren zur Gänze. Ja, auch ich hätte lieber Schlauchschal als FFP2-Maske, aber bevor ich gar nicht Schi fahre, dann halt doch die lästige Verordnung hinnehmen.

Es galt nun einen Urlaubsort zu finden, bei dem ich schifahrerisch auf meine Rechnung komme, aber auch meine Frau eine Beschäftigung hat, bei der sie sich gut erholen kann, und den Urlaub genießen kann.

Bereits zu Pfingsten 2021 wurden wir auf Kaprun aufmerksam, wo es einige Quartiere gibt, bei denen im Nächtigungspreis der Eintritt ins Tauern-Spa inkludiert ist. Meine Frau liebt es, in der Sauna zu schwitzen und im warmen Wasser auf Sprudel-Liegen zu liegen. Sie kann das mehrere Tage hintereinander von früh bis spät genießen. Ich hingegen kann das noch mehr genießen, wenn ich erst am Abend in diese Einrichtung komme und vorher den ganzen Tag Schifahren war.

Mit diesem Wissen wurde Moena storniert und eine Ferienwohnung in Kaprun gebucht.

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Am Anreisetag starteten wir früh morgens um dem Urlauberverkehr erfolgreich vorauszufahren. Um 10:15 Uhr kamen wir bei der Talstation des Areitexpress an. Ich startete dort meinen ersten Schitag während meine Frau weiter in unser Quartier und ins Tauern-Spa fuhr. Nach dem Erwerb der SSSC für 7 Tage ging es zur Gondel. Erster Blick zur Gondel.
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Ich befinde mich in einem, für mich, völlig unbekannten Schigebiet. Ich kenne die Nachbarn Kitzsteinhorn sowie Saalbach-Hinterglemm. In letzterem habe ich Mitte der 70er-Jahre das Schifahren erlernt. Aber die Schmittenhöhe ist für mich Neuland. Nach Studie des Pistenplans habe ich eine Runde geplant, bei der ich jede offene Piste und jeden offenen Lift fahren möchte.
Weiter geht es nach absolvierter Bergfahrt mit der Gondel zur Glocknerbahn. Bergfahrt.
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Die Südhänge im Bereich Hochmais und Sonnkogel sind mein nächstes Ziel.
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Am Weg dorthin.
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Nach der Bergfahrt mit der Sonnenalmbahn.
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Die Bergstation ist etwas unglücklich positioniert, da man einig Stufen steigen muss und einige Meter gehen muss, um zum nächsten Lift zu kommen. Weiter geht es mit der Hochmaisbahn.
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Oben angekommen trifft man auf zwei Schlepplifte, die leider nicht in Betrieb sind. Sie erschließen aber keine Pisten, die nicht ohnehin von den geöffneten Sesselbahnen bedient werden.
Rechts im Bild der Schmiedhoflift, am Gegenhang der Osthanglift.
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Um alle Pisten zu fahren gibt es Wiederholungen auf der Hochmaisbahn und ebenso auf der Sonnkogelbahn. (Jetzt im Bild)
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Auf der schwarzen 15 mit Blick zum Zeller See.
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Bergfahrt mit der Sonnengratbahn. Blick zurück…
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…zur Seite…
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…und nach Vorne.
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Und immer wieder beeindruckt der Blick nach Zell am See.
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Auf der roten 20. So wie die zugehörige Sonnenalmbahn an ungünstiger Stelle endet, so verhält es sich auch mit dieser Piste. Sie endet unterhalb der Seilbahn-Talstation.
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Bergfahrt mit dem Fallegglift.
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Nochmals Sonnenalmbahn.
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Auf der blauen 7 zum Cityexpress.
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Wiederholungsfahrten beim Cityexpress.
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Dabei lande ich auch auf der Piste 5b, die stellenweise eher eine Loipe ist. Den Fehler macht man auch nur einmal, wenn man das Gebiet noch nicht kennt.
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Nach einer Fahrt mit dem Trassexpress geht es auf gleichnamiger Piste talwärts.
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Nun warte ich auf die Bergfahrt mit der Schmittenhöhebahn.
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Da ich gerade das Wort „warten“ verwendet habe: Wartezeiten gab es kaum. (0 bis 6 FBM)

Während bei der Bergstation viele Schifahrer zu den Aufzügen strömen, denke ich mir, die paar Stufen kann ich wohl noch gehen. Diesen Fehler mache ich auch kein zweites Mal. Da geht es um einige Stockwerke.
Dafür wird man oben mit schönen Ausblicken belohnt. Hier jener zum Kitzsteinhorn.
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Nach einer kurzen Abfahrt folgt für mich eine Bergfahrt mit dem Hahnkopflift.
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Auf zugehöriger Piste. Blick zum Gipfel der Schmittenhöhe.
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Bergfahrt mit der Kapellenbahn.
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Es folgen einige Wiederholungen mit der Kettingbahn.
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Dann fehlt noch der Bereich den die Breiteckbahn bedient.
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Bergfahrt mit dem Hirschkogelexpress.
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Areitbahn 2 und 3 habe ich dann auch noch verwendet aber fotografisch nicht festgehalten. Die einzigen offenen Liftanlagen und Pisten, die ich an diesem Tag nicht benutzt habe, war der Bereich Zell am See-Express. Aber der Urlaub geht ja noch weiter.

Ehe ich mit dem Schibus zu meiner Frau ins Tauern-Spa fahre, muss noch die Talabfahrt bewältigt werden.
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Fazit:
Ich habe ein tolles Schigebiet kennengelernt. Schöne Ausblicke. Schönes Wetter. Die Pisten haben gegen Ende des Tages stellenweise ihre Griffigkeit verloren, wirklich unangenehm diesbezüglich war aber nur die letzte Abfahrt beim Areitexpress.



Tag 2:
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Nach der erfolgreichen Neuentdeckung vom Samstag, wollte ich am Sonntag gleich wieder Neues ergründen.

Ich fahre also mit dem Auto zur Mittelstation der Panoramabahn Kitzbühler Alpen. Mit eben erwähnter Bahn geht es sofort bergwärts.
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Oben angekommen fällt mein Blick gleich auf die 4SB Resterkogel. Sie ist ja dafür bekannt, immer sehr früh in die Saison zu starten, wenn für die Schifahrer der konservierte Schnee der vorherigen Saison auf der Piste verteilt wird.
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Bergfahrt mit dieser 4SB.
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Mein Ziel für diesen Tag lautet, jede Piste und jeden Lift zwischen Resterhöhe und Jochberg zu fahren. Den Bereich jenseits der 3S möchte ich auch besuchen, jedoch ist dieser nicht wirklich Neuland für mich. Im Februar 1998 habe ich dort schon einen Schitag verbracht und das Gebiet hat mich nicht nachhaltig begeistert.

Bergfahrt mit der 6KSB Hanglalm. Hier gefällt es mir sehr gut.
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So soll eine Piste am Morgen aussehen. Dabei habe ich doch schon einige Abfahrten hinter mir.
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Auch unter der 8KSB Hartkaser ist die Piste so, wie man sie sich am Morgen wünscht.
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Leider kann ich wegen eines Defekts an der 8KSB meine Reise Richtung Kitzbühel nicht fortsetzen. Daher geht es auf der blauen 76 Richtung Pass Thurn.
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Es folgen Wiederholungen auf der Resterhöhe…
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…und eine Fahrt mit dem Schlepplift Pass Thurn.
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Endlich ist die Hartkaserbahn in Betrieb.
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Bei immer schöner werdendem Wetter kann der Weg Richtung Kitzbühel fortgesetzt werden.
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Dass meine nächste Bergfahrt auf einem fixgeklemmten Girak-3er stattfindet überrascht mich nach all den KSBs. 3SB Trattenbach.
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In diese Richtung geht es weiter.
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Nach einer 3SB benötigt man nun sogar einen Schlepplift am Weg nach Kitzbühel.
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Der Schlepplift Gauxjoch macht sogar eine Kurve.
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Nun fahre ich nicht direkt weiter Richtung Kitzbühel, sondern mache eine Wiederholung am Bärenbadkogel 2.
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Anscheinend war ich von der Resterhöhe kommend die ganze Zeit gegen den Strom unterwegs. Hatte ich bis jetzt absolut keine Wartezeiten, stoße ich nun auf diese Menschentraube.
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Also schnell weiter. Nach der Bergfahrt mit der 6KSB Bärenbadkogel 2…
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…blicke ich schon zu jenem Hang, der von der 4KSB Talsen erschlossen wird.
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An der Talsen gibt es gleich eine Wiederholung.
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Danach folgt die Fahrt mit der 3S-Bahn zum Pengelstein und damit in jenen Teil des Schigebiets, den ich 1998 besucht habe.
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An die 4SB Silberstube kann ich mich noch dumpf erinnern.
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Aber all die anderen zahlreichen KSBs? Ich weiß nicht einmal mehr was sie ersetzt haben, oder ob es sich um Neuerschließungen handelt. War ich hier wirklich schon einmal? Ja, ja, 24 Jahre sind in der Seilbahntechnik eine lange Zeit.

Auf der 6KSB Sonnenrast findet meine nächste Bergfahrt statt.
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Ich möchte nämlich zur Streif. Ich bin schon fast dort.
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Vom Start trennt mich nur noch dieses Förderband.
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Blick vom Start hinunter. Warum tauchen die Rennläufer hier mit ihren Stöcken an? Die erste logische Handlung, wenn man in diesen Hang einfährt, ist das Querstellen der Schier.
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Die Mausefalle ist bewältigt und ich blicke zurück. Ich weiß nicht, ob ich die Rennläufer bewundern oder für verrückt halten soll.
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Steilhangausfahrt.
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Alte Schneise.
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Traverse.
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Zielschuss.
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Mich zieht es nun zum Slalomhang.
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Bergfahrt mit der 4KSB Ganslern.
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Schöne Piste an der 4SB Ganslern. Blick zum Zielgebäude.
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Bergfahrt mit der Hahnenkammbahn.
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8KSB Steinbergkogel.
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Oben angekommen. Leider wird es immer bewölkter. Kein gutes Zeichen für den nächsten Schitag.
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Die nächste 8KSB: Kasereck. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich hier schon jemals war. Andererseits habe ich auch an die Streif noch dumpfe Erinnerungen. Unglaublich wie viel sich in 24 Jahren verändert.
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Bevor ich mit der 3S zurückfahre, mache ich noch einen Abstecher zur 4KSB Pengelstein 2.
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Nach der 3S-Fahrt geht es nach Jochberg um in Folge mit der Wagstättbahn zurückzufahren.
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Nach den Bergfahrten mit den beiden Bärenbadkogelliften (im Bild die erste Sektion)…
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…betrachte ich bei der darauffolgenden Abfahrt nochmals die Kurvenstation des Gauxjochlifts.
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Nun fehlt noch ein Bild von der 8KSB Zweitausender.
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Ein letzter Blick vom Resterkogel ins Salzachtal…
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…ehe es zur letzten Abfahrt des Tages geht.
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Der Parkplatz bei der Mittelstation der Panoramabahn ist erreicht.
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Fazit:
Der Bereich zwischen Pass Thurn und Jochberg, wo wenige Lifte eine große Fläche an Pisten erschließen, hat mir sehr gut gefallen. Der Teil des Schigebiets, den ich schon vor 24 Jahren besucht habe, hat sich für meinen Geschmack, nicht positiv entwickelt. Hier ist für mich alles irgendwie übererschlossen. Dennoch war es ein großartiger Schitag.

Fortsetzung des Berichts mit den weiteren Urlaubstagen folgt…
Gruß chr

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ski-chrigel
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von ski-chrigel »

Schade um die schönen Dolomiten! Aber gut, wenn Ihr es trotzdem, jeder auf seine Weise geniessen konntet.
Wenn FFP2 ein derartiges NoGo war, hattet Ihr die Schweiz nie in Betracht gezogen? Weil einfach zu weit für Euch? Das ist natürlich schon so.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von Firn77 »

Wirklich neuerschlossen wurde in Kitzbühel die letzten 20 Jahre nichts, bis auf den Bereich "Brunn", der aber wohl sehr viel früher auch schon mal eine Piste hatte. Kitz Ski hatte unter ihrem alten Geschäftsführer das Motto: Nicht mehr, sondern nur besser.
Kann verstehen, was du mit übererschlossen meinst, man muss aber auch sagen, dass Kitzbühel einen brutalen Investitionsstau hatte. Die von dir angesprochene Sonnenrastbahn, die ja als Rückbringer auf die Ehrenbachhöhe vor allem am Nachmittag eine immense Wichtigkeit hat, wurde erst 2005 durch die 6er KSB ersetzt - vorher war das immer noch ein Schlepper!
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chr
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von chr »

ski-chrigel hat geschrieben: 13.02.2022 - 21:06 ...hattet Ihr die Schweiz nie in Betracht gezogen? Weil einfach zu weit für Euch? Das ist natürlich schon so.
Kurzzeitig habe ich schon über einige Schweizer Ziele nachgedacht. Aber einerseits ist es, wie Du richtig sagst, für uns schon sehr weit, andererseits hat die österreichische Politik, zu dem Zeitpunkt als wir uns entscheiden mussten, wegen Omikron den Panik-Modus aktiviert. Es wurden damals die höheren Ansteckungsraten kommuniziert und die aus Südafrika gemeldeten milderen Verläufe mit Verweis auf Altersstrukturen ignoriert.

Eine Inlandsdestination schien uns dann sicherer. (Keine Rückkehrquarantäne...) Und mit Kaprun samt dem Tauern-Spa hatten wir zu Pfingsten sehr gute Erfahrungen gemacht. Dass es dann in der Region schifahrerisch für mich noch vieles zu entdecken gab, war dann noch das Tüpfelchen am i.

Die Dolomiten werden uns aber sicher wieder sehen.



Tag 3:
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Die Wettermodelle hatten es schon länger angekündigt. Für diesen Montag waren große Neuschneemengen vorhergesagt. Auf den Bergen sollte es Sturm mit Orkanböen geben. Keine guten Voraussetzungen für einen schönen Schitag. In allen Schigebieten der Umgebung gab es (wenn überhaupt) nur Teilbetrieb. Ich entschied den Maiskogel, den Hausberg von Kaprun zu erforschen. Auch diesen Schiberg habe ich bisher noch nie besucht.

Wenn ich auf Urlaub bin, starte ich die Schitage normalerweise mit dem Betriebsbeginn der Lifte. Diesmal blieb ich länger im Bett und startete erst um 10:00 Uhr bei der Talstation der Maiskogelbahn.
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Piste unter der oberen Sektion der Maiskogelbahn.
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Bei der Mittelstation: Rechts die Talstation der Almbahn Kaprun.
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Bergfahrt mit der Almbahn Kaprun.
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Die Bergfahrt geht weiter. Rechts die Bergstation der Maiskogelbahn und Start der Drei-K-onnection.
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Auch dem Maisi-Schlepplift widme ich eine Fahrt.
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Talabfahrt nach Kaprun.
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Nach zahlreichen Wiederholungsfahrten an der EUB und der 6KSB überlege ich, wie der Tag weitergehen soll. Ich könnte noch das Mini-Schigebiet im benachbarten Piesendorf, das vom Maiskogel aus zu sehen ist, besuchen.
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Allerdings ist auch die 3S-Bahn zum Langwied eine Seilbahn, die ich bisher noch nie gefahren bin.
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Ich wechsle trotz widriger Wetterverhältnisse zum Gletscherschigebiet.
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Ankunft im Langwied.
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Nach einer Fahrt mit dem Gletscherjet 2 fahre ich gleich mit dem Gletscherjet 3 weiter.
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Und damit bin ich (abgesehen von der Zubringerbahn Gletscherjet 1) schon alle Lifte gefahren, die an diesem Tag am Kitzsteinhorn geöffnet sind.
Wiederholungen funktionieren nur suboptimal. Am Gletscherjet 3 schafft man es bei Gegenwind und Neuschnee auf der Piste nicht bis zum Alpincenterhang, ohne dabei schieben zu müssen. Beim Gletscherjet 2 hat man am Ende der Abfahrt das selbe Problem. So verabschiede ich mich schnell wieder vom Gletscher…
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…und kehre zurück zum Maiskogel.
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Ein paar Mal noch die Sesselbahn gefahren und gegen 14:00 Uhr mit der Abfahrt nach Kaprun den Schitag auch schon wieder beendet. Das Tauern-Spa ruft.
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Fazit:
Mit dem Maiskogel wieder ein nettes Schigebiet entdeckt. Mit der Drei-K-onnection eine Bereicherung für das Kitzsteinhorn.



Tag 4:
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Vierter Tag, vierte Neuentdeckung. Ich bereue nicht, dass ich dem Pinzgau den Vorzug gegenüber den Dolomiten gegeben habe. Die Wildkogel-Arena, die an diesem Tag auf meinem Programm steht wird die Entscheidung bestätigen.

Ich erreiche die Smaragdbahn zum geplanten Betriebsbeginn um 8:15 Uhr.
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Allerdings muss ich noch 30 Minuten auf die erste Bergfahrt warten. Am Vortag war das Schigebiet wegen des Sturms komplett geschlossen. Die Liftanlagen müssen erst aus dem Neuschnee ausgegraben werden, und die Pisten warten auf die Präparierung.
Endlich geht es los. Bei der Bergstation angekommen sehe ich vor allem stehende Lifte. Wo ist aktuell Schibetrieb? Der Kleinschilift Wildkogelscharte 1 bewegt sich.
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Am Pfeifferköpfl ist Stillstand.
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Die Fahrbetriebsmittel des Frühmesser X-press sowie des Ganzer X-press sind noch in der Garage. Auch Pfeifferköpfl bewegt sich nach wie vor nicht.
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Aber da tut sich was. Die 4KSB Ganzeralm ist in Betrieb.
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Bergfahrt mit dieser KSB.
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Kurz vor der Bergstation ist links der (dauerhaft?) geschlossene Schilift Kaserboden.
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Doch was ist das für eine Konstruktion? Ist das ein Stangenschlepplift?
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Bei der Bergstation erkenne ich, dass die 4KSB Gensbichlalm in Betrieb ist. Da bei der vorherigen Abfahrt die Sicht sehr diffus war, erhoffe ich mir am Südhang bessere Verhältnisse. Zwischen den Solarzellen fahre ich zur 4KSB Gensbichlalm.
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Talstation Gensbichlalm.
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Hier ist die Bodensicht tatsächlich besser. Also bleibe ich vorerst hier für einige Wiederholungen.
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Kündigt sich hier Wetterbesserung an?
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Die Sicht zum benachbarten Schigebiet Gerlosplatte ist jedenfalls gegeben.
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Während ich zum Braunkogelschlepplift wechsle, erkenne ich, dass die Frühmesser-Sessel ihre Garage verlassen.
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Jetzt geht es aber einmal zum Braunkogellift.
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Bergfahrt.
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Abfahrt auf frischer schwarzer Piste 16.
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Nach einigen Schleppliftfahrten begebe ich mich zum Frühmesser X-press.
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Blick von der Bergstation zur 4KSB Ganzeralm.
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Die 6KSB Pfeifferköpfl hat ebenfalls schon längst ihren Betrieb aufgenommen.
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Von der Bergstation hat man einen schönen Blick ins Salzachtal.
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Um 11:00 Uhr in der 6KSB Frühmesser X-press. Die Wetterbesserung tritt nun tatsächlich ein.
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Nachdem ich in der Arena nahezu alle Pisten gefahren bin, erforsche ich nun die Südhänge. Abfahrt zur Mittelstation der Smaragdbahn.
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Danach stelle ich fest, dass nun auch der Ganzer X-press in Betrieb ist. Daher muss ich sofort die schwarze 19 fahren.
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Im Ganzer X-press.
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Es folgt die Talabfahrt nach Neukirchen.
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Am Ende der Piste…
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…besteigt man dieses Gefährt,…
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…das einen wieder zur Wildkogelbahn zurück bringt.
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Jetzt noch auf der roten Eins zur Mittelstation der Wildkogelbahn.
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Je näher das Ende des Schitages rückt, desto besser wird das Wetter,
Blick aus der 4KSB Ganzeralm in Richtung Braunkogel.
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Den Kopf noch weiter nach rechts gedreht.
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Blick aus der 4KSB Gensbichlalm zu den Solarzellen.
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Sonnige 5a.
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Letzte Abfahrt des Tages: Auf der Rodelbahn ist Schifahren erlaubt.
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Dem Ziel ganz nahe.
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Fazit:
Kleines aber feines Schigebiet. Hätte meiner Frau sicher auch gefallen. Sie bevorzugt es aber, im Tauern-Spa abzuhängen, wo ich auch gleich sein werde.
Gruß chr
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Ammerland
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von Ammerland »

Sehr schöner Bericht.
Du hast dir einen guten Standort rausgesucht, um die interessanten Skigebiete im Salzburgerischen anzusteuern.
Übrigens war ich von 2.2. bis zum 6.2.22 in Moena (eurem ursprünglichen Ziel in den Dolomiten). Das Wetter war zwar super, aber die Winterlandschaft hat hier komplett gefehlt. Und es gab ausschließlich Kunstschneepisten. :sauer:
Insofern alles richtig gemacht 8)
Bin gespannt, was noch folgt. Hochkönig?
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chr
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von chr »

Tag 5:
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Nachdem meine Frau die ersten vier Urlaubstage im Tauern-Spa verbracht hatte, hatte sie nun auch Lust auf einen halben Schitag bekommen, nicht zuletzt weil Kaiserwetter prognostiziert war. Vormittag Schifahren – Nachmittag Tauern-Spa. Nun habe ich gerade zuvor geschrieben, dass ich der Ansicht bin, dass meiner Frau die Wildkogelarena gefallen könnte. Leider werden dort keine Vormittagskarten verkauft. Daher visierten wir die Schmittenhöhe an.

Bergfahrt mit dem AreitXpress. Wäre meine Frau im Tauern-Spa, wäre sie im Nebel.
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Das mäßige Gefälle bei der Glocknerbahn gefällt meiner Frau sehr gut.
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Gleich nochmals hinauf.
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Die nächsten Wiederholungen finden beim Hirschkogel-Express statt.
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Mit der Breiteckbahn (Sessel im Vordergrund) geht es weiter. Im Hintergrund lacht mich das Kitzsteinhorn an. Für mich ist klar: Wenn ich meine Frau zu Mittag im Tauern-Spa absetze, setze ich meinen Schitag am Kitzsteinhorn fort.
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Zunächst drehen wir aber noch beim Hahnkopflift ein paar Runden.
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Auch hier ruft das Kitzsteinhorn.
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Jetzt wollen wir zum Gipfel der Schmittenhöhe. Zu diesem Zweck verwenden wir die Kapellenbahn.
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Aussicht ins Glemmtal. Dort möchte ich im Laufe der Urlaubswoche auch noch hin.
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Kettingbahn und nochmals Blick ins Glemmtal.
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Die Gültigkeit der Vormittagskarte meiner Frau neigt sich zu Ende. Wir müssen die Abfahrt ins nebelige Tal antreten.
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Verbringt meine Frau den Nachmittag nun im Nebel? Blicken wir doch nach Kaprun.
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Und wer genau geschaut hat, hat bemerkt: Beim Tauern-Spa hat sich der Nebel schon aufgelöst.
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Das Ende des Schmittenhöhe-Vormittags bedeutet für mich nun gleichzeitig: Beginn des Kitzsteinhorn-Nachmittags.
Nach dem ich meine Frau zum Tauern-Spa chauffiert habe, setze ich die Fahrt zum Kitzsteinhorn fort. Um schneller am Berg zu sein, wähle ich nicht den Aufstieg über den Maiskogel und der 3S, sondern fahre direkt zum Gletscherjet 1.
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Fortsetzung mit Gletscherjet 2.
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Im Gegensatz zu den vergangenen vier Schitagen befinde ich mich heute auf vertrautem Terrain. Das Kitzsteinhorn habe ich 2020 und 2021 jeweils an den Pfingstwochenenden besucht. Allerdings liegt der letzte Besuch im Hochwinter schon lange zurück. Und ich glaube fast, dass ich die schwarze 14 (Black Mamba) noch nie gefahren bin. Das wird sofort nachgeholt.
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Bergfahrt mit der Langwiedbahn.
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Abfahrt zur Kristallbahn. Der Nebel im Tal hat sich mittlerweile zur Gänze aufgelöst.
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Von der Kristallbahn blicke ich zum Kitzsteinhorn.
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Den Blick zum Zeller See (hier beim Schneehasenlift) finde ich immer wieder aufs Neue beeindruckend, schön.
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Den Schneehasenlift habe ich zwar schon oft gesehen, aber zu den Saisonrandzeiten, an denen ich das Kitzsteinhorn zuletzt immer besucht hatte, war der Lift immer außer Betrieb. Jetzt habe ich also die Möglichkeit auch diesen Lift zu verwenden.
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Es geht weiter zum Maurerlift. Ihn bin ich schon sehr lange nicht mehr gefahren. (Ihr wisst schon: Saisonrandzeiten) Als ich ihn das letzte Mal gefahren bin, stand hier noch ein Parallellift.
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Die Piste 5a wird an diesem Nachmittag zu meiner Lieblingspiste.
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Nach einigen Wiederholungen verlängere ich meine Abfahrt ins Sonnenkar.
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Am Schmiedinger Gletscher war bei meinen letzten Besuchen so wie am Maurer Gletscher kein Betrieb. Als ich das letzte Mal am Schmiedinger Gletscher einen Lift verwendet habe, waren das noch zwei Schlepplifte. Heute verwende ich erstmals die 8KSB.
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Die Piste dazu.
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Ich sehe heute auch erstmals den Gletscherjet 3 als Kombibahn.
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Gletscherjet 4…
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..und Magnetköpfllift…
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…sowie die beiden Kitzlifte sind mir von meinen letzten Pfingstbesuchen sehr vertraut.
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Kitzsteinhorn.
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Auch wenn es an diesem Tag, so wie zuletzt auch immer, keine Wartezeiten bei den Liften gab, so hatte ich am Kitzsteinhorn den Eindruck, dass sich auf den Pisten die meisten Leute tummeln und der geringste Platz vorhanden ist. (Ausnahme Maurer-Gletscher, daher meine Lieblingspiste an diesem Tag) Gegen Betriebsschluss waren die Pisten arg zugerichtet. Die rote 11 ins Langwied glich an einigen Stellen einer unpräparierten Buckelpiste. So etwas hatte ich an den vergangenen Tagen nicht erlebt.
Zum Abschluss nochmals ein Blick zum Zeller See.
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Fazit:
Auch wenn ich den Pistenzustand gerade kritisiert habe, so war es wieder ein großartiger Schitag. Bei diesem Wetter muss man die Berge einfach genießen.



Tag 6:
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Nun wollte meine Frau mich erneut beim Schifahren begleiten. Es war ja wieder schönstes Wetter vorhergesagt. Nachdem ich ihr vom Wildkogel erzählt hatte, wollte sie ihn auch kennen lernen. Es kam also zu einem gemeinsamen ganzen Schitag in der Wildkogelarena.

Obwohl im Gegensatz zum Dienstag nun herrlichster Sonnenschein den Tag perfekt gemacht hat, habe ich seltener zum Fotoapparat gegriffen. Eine ausführliche Fotodokumentation existiert bereits von meinem Tag 4.
Jetzt aber Schönwetterfotos:
Bergfahrt mit der Smaragdbahn.
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Am Frühmesser X-Press.
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4KSB Gensbichlalm.
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Auf der blauen 8.
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Wieder beim Frühmesser X-Press.
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Bergfahrt mit dem Ganzer X-Press.
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Seitenblick aus der Gondel zum Frühmesser X-Press.
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Bei meinen bisherigen Schitagen in diesem Urlaub habe ich auf eine ausführliche Mittagspause verzichtet. Ich hatte davor jeweils ausgiebig gefrühstückt und außerdem ein wenig Proviant eingesteckt. Wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, ist das anders:
Mittagspause auf der Sonnenterrasse des Gasthauses Rettenstein.
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In der 6KSB Pfeifferköpfl.
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Bei der Bergstation dieser Bahn. Blick ins Salzachtal.
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Piste 5a.
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Seitenblick auf der Piste 5a.
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Von diesem Bereich habe ich bei meinem Schitag am Dienstag keine Fotos hergezeigt. Wird jetzt nachgeholt. Piste beim Ganzeralm-Tellerlift.
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Bergfahrt am Ganzeralm-Tellerlift.
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Ein weiterer Tellerlift in der Wildkogelarena ist der Wolkenstein-Tellerlift.
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Seitenblick.
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Abschließend noch wunderschöne Spuren im Schnee, aufgenommen während einer Bergfahrt am Braunkogellift.
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Fazit:
Meiner Frau hat die Wildkogelarena wie erwartet ebenfalls sehr gut gefallen. Selten war ich bei Traumwetter in einem derart menschenleeren Schigebiet. Beim bewölkten Dienstag war mehr los.



Tag 7:
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Es muss 1974 oder 1975 gewesen sein, als ich das erste Mal in meinem Leben auf Schiern gestanden bin. Es war in Hinterglemm beim Seillift Oberschwarzach und dem benachbarten Schlepplift Unterschwarzach wo mir mein Vater das Schifahren beigebracht hatte. Auch der Wieshof-Babylift und der Mitteregglift wurden oft von uns verwendet.
Jahr für Jahr machten wir Urlaub in Hinterglemm und ich lernte auch den Einsersessellift Reiterkogel und den Hasenauer-Schlepplift kennen. Auch auf der Hochalm beim Doppelsessellift Spieleck verbrachten wir viele Stunden.
Die beiden Einsersessellift-Sektionen auf den Zwölferkogel und ihre parallelen Doppelsessellifte bin ich in dieser Zeit ebenfalls gefahren.

Mit den 80er-Jahren wechselten wir die Urlaubsziele. In den Schizirkus Saalbach-Hinterglemm bin ich erst wieder im Rahmen der HTL-Schulschikurse in den Jahren 1986 und 1987 gekommen.
Einen letzten eintägigen Kurzbesuch gab es dann noch 1991 wenige Tage nachdem Rudi Nierlich RTL-Weltmeister am Kohlmaiskogel wurde. Ich war damals mit Freunden in Maria Alm auf Urlaub und wir machten für einen Tag einen Ausflug nach Saalbach.
Seither war ich nie wieder vor Ort. Ich hatte anderen Destinationen (vor allem den Dolomiten) den Vorzug gegeben.

Mit Fieberbrunn hatte ich ebenfalls Kontakt. 1982 war ich während meiner Gymnasium-Zeit dort eine Woche auf Schulschikurs.

Nun wohnen wir nur wenige Minuten entfernt von der Areitbahn in Zell am See und mich reizt die Möglichkeit, von hier aus, eine Reise in meine Schivergangenheit zu machen.

Los geht’s beim Areit Xpress.
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Die Schmittenhöhe habe ich schon ausführlich dokumentiert. Ein Foto von der Hochzellerbahn fehlt aber noch.
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Nun befahre ich erstmals die Piste unter dem ZellAmSee-Xpress. Ich stelle fest, dass ich am Samstag nichts verpasst habe, ausgerechnet diese Piste nicht gefahren zu sein. Sie ist viel schmäler als alles andere in diesem Schigebiet. Für die Verbindung super, aber für eine Wiederholung uninteressant.
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Wenigstens waren noch nicht viele Leute unterwegs.
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Die Schiroute x4 ist offen. Ich kann also bis ins Tal abfahren. Wenn man dann bei voller Fahrt fotografiert, wird das Ergebnis leider unscharf.
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Ich lande im Tal bei einer Schibus-Haltestelle.
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Der Bus bringt mich zur Schönleitenbahn und diese auf den Wildenkarkogel. Es beginnt zu schneien und die Sicht wird immer schlechter.
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Dennoch setze ich meine Tour unbeirrt fort. Mein nächstes Ziel ist Saalbach. Dabei passiere ich einen Magic-6er, der bei meinem letzten Besuch noch Bergeralm-Schlepplift hieß.
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Ankunft in Saalbach. Dort wo jetzt orange Sesseln unterwegs sind erinnere ich mich an einen Schlepplift.
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Bei meinem letzten Besuch bin ich hier noch mit einer 3KSB gefahren. Parallel gab es einen kürzeren ESL.
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Bernkogel 2: 1991 noch ein Schlepplift, jetzt eine 6KSB.
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Weiter geht’s mit der 6KSB Reiter-Ost. Ich erinnere mich hier an eine DSB.
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Nun geht es für mich in totales Neuland. Ich bin dermaßen konzentriert mich bei dieser Sicht von Begrenzungsstock zu Begrenzungsstock voranzutasten, dass ich völlig aufs fotografieren vergesse. Macht meine Frau heute im Tauern-Spa das bessere Programm?
Erst als ich in der Tirol S 1 die Talstation, die eigentlich eine Mittelstation ist, verlasse, erinnere ich mich wieder ans fotografieren.
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Reckmoos Süd: Ich hätte gerne gesehen, wie die Landschaft hier aussieht.
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Ich finde trotz Nebel den Weg zur Mittelstation Reckmoos Nord.
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Nach dieser Fahrt lande ich an einem Ort, wo ich vor exakt 40 Jahren zuletzt war. Ich glaube bei diesem Schikurs hatten wir oft ähnliches Wetter.
Bergfahrt mit dem Maiskopflift. Hier war schon vor 40 Jahren ein Schlepplift, dieser hier ist aber jünger.
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Unter der Doischberg-EUB erreiche ich Fieberbrunn.
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Der Schlepplift der an Stelle der EUB hier vor 40 Jahren stand, war fürs Forum sicher viel interessanter. Einerseits handelte es sich um einen Kurven-Schlepplift mit Zwirbelkurve, andererseits handelte es sich um einen Tal-Berg-Tal-Lift, der auf der Trasse des heutigen Maiskopflifts weiter ging.

Nach einer Fahrt mit der Doischberg-EUB bin ich wieder beim Maiskopfschlepplift. Ich vermisse die alte Tal-Berg-Tal-Konstruktion.
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Der Lärchfilzen-4er scheint schon in die Jahre gekommen zu sein. Dennoch erinnere ich mich gut an den Swoboda-Kurzbügler, der vor 40 Jahren an seiner Stelle hier stand. Der war im Rahmen des Schikurses unsere Hauptbeschäftigungsanlage.
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Die Piste, die von hier hinüber zur Streubödenalm führt, sind wir im Rahmen des Schikurses nie gefahren. Das hole ich nun nach und weiß schon, warum wir sie gemieden haben. Zumindest bei Neuschnee muss man hier viel schieben.
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Streuböden: Da wo jetzt zwei Gruppen-Umlaufbahnen sind, befanden sich vor 40 Jahren ESLs und eine DSB.
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Ich komme nochmals im Tal in Fieberbrunn an. Jetzt heißt es, sich auf den Rückweg zu machen.
Streuböden-GUB.
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Reckmoos Nord.
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Da ist am Weg tatsächlich noch ein Lift, den ich zwar nicht brauche, um weiter zu kommen, den ich aber trotzdem, der Vollständigkeit halber fahren möchte.
Hochhörndl-4er.
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Bergfahrt.
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Wieder hätte es mich sehr interessiert, wie es hier aussieht. Aber gute Sicht hat man nur in den Tallagen. Hier passiere ich die Talstation Reckmoos Süd.
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Nach der Bergfahrt mit der Tirol S 2 komme ich zur 8KSB Hasenauer. Die 4SB die hier noch bei meinem letzten Besuch 1991 ihre Runden drehte, bin ich vor zwei Jahren im Ungarischen Epleny gefahren.
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Ich passiere die Hochalm…
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…und komme zur Zwölfer-Nordbahn.
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Bergfahrt.
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Ich komme an der Mittelstation der Zwölferkogel-EUB vorbei. Hier waren bei meinem letzten Besuch noch ESLs und DSBs.
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Hinterglemm in Sicht.
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Aus nostalgischen Gründen möchte ich nun dorthin, wo ich das erste Mal auf Schiern stand. Seit den 70er-Jahren war ich nicht mehr dort. Aber was wurde aus den Oberschwarzach-Seilliften?
Tellerlifte.
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Und der Unterschwarzach-Schlepplift ist nun eine EUB, mit viel höherer Bergstation.
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Der Wieshof-Seillift ist nun ebenfalls ein Tellerlift.
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Wenigstens der Mitteregglift ist noch immer ein Schlepplift. Allerdings wurde auch er neu gebaut. Ich erinnere mich an einen Kurzbügler mit Portalstützen. Jetzt steht hier ein Langbügler mit schiefen T-Stützen.
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Und die Bergstation war damals ganz sicher dort oben bei der kleinen Hütte.
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Wenigstens der Bergfriedlift steht noch genauso da, wie ich ihn in Erinnerung habe. Gut, auch er ist kein Kurzbügler mehr,…
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…aber die Stützen 1 und 3 sind noch immer die einseitigen Niederhalter, die mich schon damals als Kind fasziniert hatten.
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Aber genug Nostalgie. Nach einer Fahrt mit der Westgipfel-EUB (hier erinnere ich mich an 2 DSB-Sektionen) erreiche ich den Limberg 4er. (waren da nicht mehrere Schlepplifte?)
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Wie schon zu Beginn der Runde wird erneut die Schönleiten-EUB anvisiert.
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Da noch Zeit für die Rückkehr nach Zell am See bleibt, fahre ich zur Mittelstation der Schönleiten-EUB und baue eine Fahrt mit dem Schönleiten-6er ein.
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Und nun wird schlagartig das Wetter besser.
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Diese Sicht hätte ich gerne bei den Reckmoosbahnen gehabt.
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Meine Reise geht weiter zum Polten 8er.
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Und weil noch immer Zeit übrig ist, fahre ich noch durch die Asitz-Mulde. Bergfahrt mit der Muldenbahn.
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Von hier könnte ich nun direkt nach Leogang abfahren. Dafür reicht die Zeit aber nicht mehr. Beim Wegweiser rechts im Bild mache ich kehrt.
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Bergfahrt mit der Sportbahn.
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Dass die ganzen KSBs vor dreißig Jahren noch Schlepplifte waren, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.

Für mich geht’s nun wieder in unbekanntes Terrain. Wenigstens sieht man gut, wo man hinfährt. Die Schneise des ZellAmSeeXpress hat man immer vor Augen.
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Bergfahrt mit der anvisierten Gondel.
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Jetzt noch mit der Kettingbahn über den Gipfel der Schmittenhöhe…
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…und die letzte Abfahrt des Urlaubs zum AreitXpress.
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Fazit:
Den Bereich zwischen Reiterkogel und Fieberbrunn hätte ich gerne bei Schönwetter kennengelernt. Die Erschließung in diesem Bereich gefällt mir. Im Schizirkus sind mir zu viele Anlagen auf zu engem Raum. Hier gilt ähnliches, wie in Kitzski, wo mir der Bereich Mittersill bis Jochberg auch besser gefällt.

Der darauffolgende Samstag (Tag 8 ) war nur mehr ein reiner Reisetag.

Fazit des Urlaubs:
Ich habe zwar keine Dolomiten gesehen, dafür durfte ich eine Reise in meine Schivergangenheit machen und dennoch sehr viel Neues kennen lernen. Wenn am Montag und am Freitag das Wetter besser gewesen wäre, könnte man schon fast von einem perfekten Urlaub sprechen.

Achtung Spoiler:
Jetzt noch acht Wochen arbeiten und dann sind wir wieder für eine Woche im selben Quartier in Kaprun. Ich werde wieder berichten.
Gruß chr
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Re: Urlaub Kaprun 5. bis 12. 2. 2022 ...SSSC statt Dolomiti Superski

Beitrag von chr »

Ammerland hat geschrieben: 15.02.2022 - 16:14 Sehr schöner Bericht.
Du hast dir einen guten Standort rausgesucht, um die interessanten Skigebiete im Salzburgerischen anzusteuern.
Übrigens war ich von 2.2. bis zum 6.2.22 in Moena (eurem ursprünglichen Ziel in den Dolomiten). Das Wetter war zwar super, aber die Winterlandschaft hat hier komplett gefehlt. Und es gab ausschließlich Kunstschneepisten. :sauer:
Insofern alles richtig gemacht 8)
Bin gespannt, was noch folgt. Hochkönig?
In den Dolomiten sind die Kunstschneepisten doch ohnehin Standard. Meist sogar bestens hergerichtet.
Mit der Winterlandschaft hatten wir aber durchaus Glück. Dass die ganzen Südhänge im Salzachtal oder Glemmtal durchgehend weiß sind, ist nicht alltäglich.

Hochkönig hatte ich auch auf meiner Rechnung. Wäre meine Frau alle sieben Tage im Tauern-Spa geblieben, wäre aus dem halben Kitzsteinhorn-Tag ein ganzer geworden und aus dem zweiten Wildkogel-Tag wäre entweder ein Dorfgastein-Großarl-Tag oder eben ein Hochkönig-Tag geworden.
Gruß chr
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