Hier im Forum werden ja gerne mehre Skigebiete an einem Tag abgeklappert um möglichst viel zu sehen und zu erleben. Mir ist das allerdings normalerweise zu stressig, es sei den man macht den Gebietswechsel selbst zum Erlebnis.
Los ging es morgens am Stubaier Gletscher, wo moderne Anlagen und breite Pisten das Herz erfreuen:
Doch schon bald soll es weiter gehen. Wir verlassen das Skigebiet nach Westen. Da die KSB Daunjoch derzeit nicht in betrieb ist sind gut 300 Höhenenmeter extra fällig, da ist ein halber Gipfel oder 2 Bier die sich später nicht ausgehen, aber dafür ist alles etwas entspannter.
Nur weniger hundert Meter und eine Geländekammer weiter ist nichts mehr vom Großraumskigebiet zu spüren. Jetzt ist es still und man kann das Panorama genießen.
Hier finde sich bei passender Exposition auch noch schöne unverspurter Pulver. Oben auf dem Gletscher ist es etwas sehr flach, aber das ändert sich bald:
Von der Terrasse der Amberger bietet sich ein Blick zurück auf die eindrucksvolle Kulisse der Stubaier Alpen hat. Hier finden man übrigens im Gegensatz zu Hütten in so manchen Skigebiet auch Problemlos einen Platz, obwohl es nicht gerade leer ist.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen und einem Auffrischen der Hopfenvorräte folgt ein rasantes Rodelbahn-Race nach Gries, wo das nächste Skigebiet auf uns wartet.
Am Brandachfeldlift sorgt passendes Equipment für den perfekten Zustand der, wie die Fachmänner im Forum sagen würden, carvingtauglichen Pisten.
Danach führt uns der Skibus nach Sölden über die steile und serpentinenreiche Straße ins Tal, doch wir steigen schon in Längenfeld in den Bus in Richtung Inntal um, ein drittes Skigebiet wäre doch des Guten zu viel.
Schade dass der alte Kurvenschlepper am Ortseingang Grieß schon vor Jahren abgebaut wurde.
Gebietswechsel mit Stil, Stubaier Gletscher und Brandachfeldlift Gries, 09.03.2022
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Re: Gebietswechsel mit Stil, Stubaier Gletscher und Brandachfeldlift Gries, 09.03.2022
Sehr schön, das sind Berichte nach meinem Geschmack
Könnte man anstatt Daunjoch nicht auch die Daunscharte nehmen als Übergang? Oder ist dann der Sulztalferner zu steil oben?
Die Rückfahrt dürfte jedenfalls ähnlich lang/kompliziert sein wie nach der Abfahrt vom Nebelhorn zum Giebelhaus
Könnte man anstatt Daunjoch nicht auch die Daunscharte nehmen als Übergang? Oder ist dann der Sulztalferner zu steil oben?
Die Rückfahrt dürfte jedenfalls ähnlich lang/kompliziert sein wie nach der Abfahrt vom Nebelhorn zum Giebelhaus
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Re: Gebietswechsel mit Stil, Stubaier Gletscher und Brandachfeldlift Gries, 09.03.2022
Geht auch. Eigentlich hatten wir eine nette Rinne am Daunjoch eingeplant, aber leider war die bei der aktuellen Schneelage nicht nicht fahrbar.Downhill hat geschrieben: 09.03.2022 - 19:00 Könnte man anstatt Daunjoch nicht auch die Daunscharte nehmen als Übergang? Oder ist dann der Sulztalferner zu steil oben?
Meine letzte Giebelhaus-Runde ist eine Weile her, aber ich glaube die Rückfahrt ist kürzer. Heute waren es 1:19 ab Innsbruck an den Stubaier Gletscher, und 1:49 retour ab Gries (etwas später gäbe es noch eine Verbindung mit Nutzung des Railjet in 1:29, aber das ging sich bei mir Terminlich nicht aus).Downhill hat geschrieben: 09.03.2022 - 19:00 Die Rückfahrt dürfte jedenfalls ähnlich lang/kompliziert sein wie nach der Abfahrt vom Nebelhorn zum Giebelhaus![]()