
Wer zuvor noch „Teil 1“ lesen möchte, ist hier richtig: viewtopic.php?f=46&t=66595
In meinem Schlusssatz dieses Berichts hieß es:
Jetzt noch acht Wochen arbeiten und dann sind wir wieder für eine Woche im selben Quartier in Kaprun. Ich werde wieder berichten.
Das war letztlich so nicht ganz richtig. Nach 6,5 Wochen beendete ich meinen Arbeitstag mit Fieber und es passierte das:

Zehn Tage Quarantäne waren angesagt und es tauchten damit einige Fragen auf:
Muss ich auf Grund der Quarantäne meine Urlaubsreise einen Tag verspätet beginnen?
Kann ich mich vorher noch freitesten, um den Urlaub pünktlich wie geplant zu starten?
Werde ich meine Frau anstecken, was zu diesem Zeitpunkt praktisch ein Totalausfall des Urlaubs bedeuten würde?
Werden mich die Folgen meiner Corona-Infektion noch negativ beeinflussen, so dass ich auf der Schipiste nicht meine gewohnte Leistung und Sicherheit erbringen kann?
Zum Glück konnte ich mich rechtzeitig freitesten und meine Frau blieb gesund. So konnten wir pünktlich am 9. 4. unsere Urlaubsreise antreten. Im Gegensatz zum ersten Kaprun-Urlaub im Februar blieben diesmal am Anreisetag die Schier aus zwei Gründen im Auto.
Erstens war das Wetter schlecht.
Zweitens musste ich nicht unbedingt, eben genesen, gleich meine körperlichen Grenzen ausloten.
So verbrachten meine Frau und ich den Nachmittag nach der Anreise im Tauern-Spa.

Der tägliche Eintritt ins Tauern-Spa samt Sauna war bei unserer gebuchten Ferienwohnung includiert.
Blick vom Tauern-Spa zum Maiskogel. Obwohl das Kunstschneeband noch sehr gut aussieht, ist die Talabfahrt ab der Mittelstation gesperrt.

Nach dem entspannten Anreisetag folgt nun am Sonntag der erste Schitag. Zwar war noch immer schlechtes Wetter angesagt, dennoch möchte ich endlich wieder Schifahren. Meine Frau bleibt im Tauern-Spa. Sie wird mich letztlich im Laufe der Woche nur an einem Tag beim Schifahren begleiten. Ich besuche an diesem Tag ein Schigebiet, von dem ich glaube, es sehr gut zu kennen.

Schließlich verbrachte ich mit gleichgesinnten, schibegeisterten Freunden Ende der 80er bis Anfang der 90er-Jahre regelmäßig den Urlaub in Maria Alm. Einen letzten Besuch im Zuge einer Tagesfahrt gab es noch im März 2000. Ich sollte es also schaffen, mich bei Nebelwetter zurechtzufinden.
Ich fahre also mit dem Auto nach Maria Alm zur Talstation der Aberg-Gondelbahn. Meine erste Bergfahrt findet aber nicht am Aberg, sondern mit der Sonnberg-Gondelbahn statt.

Abfahrt nach Maria Alm.

Es folgt eine Bergfahrt mit der Natrun-Gondelbahn. Als ich das letzte Mal hier stand, gab es noch den ESL. Die zwischenzeitlich vorhandene Kombibahn habe ich nie gesehen.

Nochmals nach Maria Alm. Diesmal über die direkte Abfahrt.

Wieder in der Natrunbahn.

Leider ist die Sonnbergabfahrt gesperrt. Daher geht es wieder mit der Gondel ins Tal.

Bergfahrt mit der Aberg-Gondelbahn.

Weiterfahrt mit der 4KSB Abergalm. Ich erinnere mich gut, als wir in den 90ern von dieser modernen neuen Anlage begeistert waren, hat sie doch mehrere Schlepplifte ersetzt. Heute ist sie fast schon ein Oldtimer.


Abfahrt nach Hintermoos.

Früher musste man von Hintermoos mit dem Schibus nach Hinterthal um weiter Richtung Dienten und Mühlbach zu kommen, heute steigt man in Hintermoos in die Sinalcobahn ein.

Leider ist die Piste vom Hochmais nach Dienten gesperrt, so mache ich, wie schon bei der Sonnbergbahn, erneut eine Talfahrt per Gondel. In der Gabühelbahn.

Bergfahrt mit der Bürglalmbahn.

Leider ist der Wastlhöhlift außer Betrieb.

Daher fahre ich über einen Ziehweg hinüber zur Dacheggbahn. Flache Pisten und Ziehwege sind an diesem Tag sehr mühsam zu fahren. Es gab in der Nacht ein paar Zentimeter Neuschnee, die am Morgen nicht mehr präpariert wurden. Die relativ warmen Temperaturen am Tag machen den Schnee nun pappig und langsam.
In der Dacheggbahn.

Da sich genau hier ein Sonnenfenster auftut, gibt es Wiederholungsfahrten.

Weiterfahrt nach Mühlbach. Unter der Kings Cab-Gondelbahn.

Die Weiterfahrt nach Mühlbach auf flacher, pappiger Piste ist mühsam. Anschließend folgt eine Bergfahrt mit der Kabinenbahn Karbachalm.

Die 6KSB Fellersbach ist leider außer Betrieb. Das wäre ein schöner Hang für Wiederholungen.

Weiterfahrt mit der Kings Cab-Gondelbahn.

Bei der Zachhofalm.

Wetter und Piste sind schön. Daher gibt es hier an diesem Tag die meisten Wiederholungen.


Zwischendurch mal den Liebenaulift besucht.

Kleiner Sprung: Nach einer Fahrt mit der Gabühelbahn kann ich erstmals an diesem Tag Teile des Hochkönig-Massivs erkennen.

Abstecher nach Hinterthal zur Hochmaisbahn.

Bergfahrt mit der Hochmaisbahn.

Weil es so schön war, gleich noch einmal. Hier erkennt man die Schneise des ehemaligen Hochmais-Gipfellifts.

Weiterfahrt nach Hintermoos mit Abergblick.

Blick zum Natrun. Erinnert mich irgendwie an einen Vulkan.


Hintermoos ist erreicht.

Bergfahrt mit der 6KSB Schwarzeckalm.

Es fehlen noch Fahrten mit der Schönangerbahn…

…und dem Karlift.

Letzte Abfahrt ins Tal. Der Neuschnee der vergangenen Nacht ist mittlerweile fast vollständig weggetaut.

Auch wenn noch rund dreißig Minuten Schibetrieb angeboten wird, beende ich den Schitag. Ich bin Froh, dass ich ohne Mittagspause durchfahren konnte und die überstandene Corona-Infektion mich nicht im Geringsten geschwächt hatte. Aber weder Wetter noch Schnee waren einladend genug, um bis zum letzten Lift durchzufahren. Also ab zu meiner Frau ins Tauern-Spa.

Nach dem Schitag am Sonntag im vertrauten Terrain wollte ich am Montag wieder Neues kennenlernen.

100% neu war der Besuch der Zillertalarena für mich aber nicht wirklich. Ich war im Februar 1994 in der damaligen Schischaukel Gerlos-Königsleiten im Rahmen eines Zillertal-Urlaubs für einen Tag Schifahren. Damals gab es weder die Verbindung nach Zell am Ziller, noch jene zur Gerlosplatte. Und selbst von den Liften zwischen Gerlos und Königsleiten, die ich damals gefahren bin, steht heute kein einziger mehr. Alle wurden ersetzt; teilweise auf anderen Trassen.
Für die Anreise ins Schigebiet entscheide ich mich für die Fahrt über die alte, schmale Gerlosbundesstraße bis zum Parkplatz bei der Talstation der Sonnwendkopfbahn.
Bergfahrt mit der Sonnwendkopf-EUB.

Weiterfahrt mit der DSB Mitterleger.

Nächste Bergfahrt: 6KSB Larmach.

Es folgt eine Lange Abfahrt. Über die Piste 39 zur Piste 38.

Es folgt eine Bergfahrt mit dem Krummbachexpress. Ich glaube, ich bin noch nie zuvor eine Poma-6KSB gefahren. Es sollen an diesem Tag noch mehrere hinzukommen.

Leider gibt es anscheinend technische Probleme. Während nur einer Bergfahrt stoppt die Bahn rund zwanzig Mal. Manchmal dauert der Stopp mehrere Minuten. Da hat man Zeit, die verzierten Baumstümpfe unter dem Lift zu fotografieren.

Als nächstes fahre ich nach Gerlos zur Isskogelbahn. Diese ist nur mehr über ein schmales Kunstschneeband in grüner Landschaft zu erreichen.

Nach der Bergfahrt mit der Isskogelbahn geht es mit dem Ebenfeldexpress weiter. Ich erinnere mich, dass 1994 hier eine Dreiecks-Kurvenschlepplift-Doppelanlage stand. Eine Konstruktion, die ich zuvor und danach nie mehr gesehen hatte.

Nun dringe ich wirklich in (für mich) totales Neuland vor. Nach einer Fahrt mit der Stuanmandlbahn…

…und einer kurzen Abfahrt erreiche ich den Krimmlexpress.

Die Fahrt geht durch eine faszinierende felsige Landschaft, die einen völlig anderen Charakter, als alles bisher an diesem Tag gefahrene, hat.

Dabei passiere ich eine Zusteigstelle.

Kurz vor der Bergstation. Dort erkenne ich dann, dass es sich beim Krimmlexpress um eine Tal-Berg-Tal-Bahn handelt.

Oben angekommen fahre ich einfach die nächstbeste Piste.

Dabei handelt es sich um die Piste 20,…

…die mich zur Wopfner-DSB Kapauns bringt.

Wieder fahre ich nach der Ankunft bei der Bergstation drauf los. Diesmal lande ich in einer Sackgasse in einem Anfänger-Areal und habe in Folge prompt die längste Wartezeit des bisherigen Urlaubs. Davor waren Wartezeiten nämlich nicht wirklich ein Thema. Nur beim Ebenfeldexpress waren es ein bis zwei Minuten. Jetzt warte ich aber fünf Minuten, ehe ich mit dem Schlepplift Plattenanger 1 hinauf fahren darf.

Wäre die Talabfahrt nach Zell am Ziller offen, könnte ich nun bis dorthin fahren. So endet meine Fahrt aber bei der Mittelstation der Karspitzbahn.

Nach der Bergfahrt mit der Karspitzbahn mache ich einen Abstecher zum Kreuzwiesnexpress.

Immer wieder gefallen mir die Tiefblicke ins Zillertal, die bis ins Inntal reichen.

Es folgen Bergfahrten mit Rosenalmbahn 2,…

…Karspitzexpress,…

…Hanserexpress,…

…Kreuzjochexpress…

…und schließlich mit dem Krimmlexpress von der anderen Seite zur Bergstation.

Bevor nun endlich wieder eine sehr lange Abfahrt bis ins Tal folgt, fehlt nur noch eine Bergfahrt mit der 4SB Teufeltal.

Nach der langen Abfahrt folgen die Bergfahrten Richtung Königsleitenspitze.
Bergfahrt mit der 6KSB Moseltret.

Weiter geht es mit dem Fußalmexpress.

Dann folgt eine Fahrt mit der Falschbachbahn.

Abstecher zur Mühlachalm.

Die Gipfelbahn bin ich an diesem Tag auch noch nicht gefahren. Wird nachgeholt.

Auch zur Dorfbahn fahre ich. Die erste Sektion geht über grüne Wiesen,…

Die zweite Sektion führt durch eine Winterlandschaft.

Nochmals hinunter zu den grünen Wiesen. Neben den Kunstschneebändern findet man die ersten Blümchen.

Wenn ich schon dort vorbeikomme, fahre ich auch einmal mit dem Märchenwaldlift.

Jetzt passiere ich mein abgestelltes Fahrzeug und schaue mir noch die Gerlosplatte an. Bergfahrt mit der 8KSB Plattenkogelexpress 1.

Mittelstation: Die Fahrt geht mit dem Plattenkogelexpress 2 weiter.

Am Plattenkogel erfreue ich mich an den Ausblicken. Hier nach Königsleiten,…

…da ins Salzachtal.

Handlalm: Schöner, steiler Schlepplift.

4KSB Speedy Filzstein.

Unter dem Namen „Duxer“ findet man eine 4SB,…

…einen Tellerlift…

…und eine 6KSB.

Die letzte Bergfahrt des Tages, war jene mit dem Plattenkogel-Schlepplift.

Das Schönste an diesem Schlepplift ist die Positionierung der Talstation in einem Gebäude. So etwas sieht man heute viel zu selten.

Rechtzeitig zum Betriebsschluss erreiche ich mein Auto. Im Tauern-Spa wartet meine Frau auf mich, wo ich ihr von der Zillertal-Arena erzähle, und dass ich mir vorstellen könnte, dass ihr vor allem die sanften Hänge auf der Gerlosplatte gefallen könnten.

Die Erzählung hatte zur Folge, dass meine Frau mit mir am nächsten Tag auf die Gerlosplatte wollte.

Diesmal wähle ich für die An- und Abreise die Gerlos-Alpenstraße und parke auf der Filzsteinalm.
Die erste Bergfahrt findet am Filzstein-Tellerlift statt.

Die Piste 83, die wir nach einer Fahrt mit der 4KSB Speedy Filzstein erreichen, ist schön frisch.

Den Fotoapparat habe ich während des Schifahrens nur selten ausgepackt, ist doch jeder Lift schon am Vortag dokumentiert worden. Daher gibt es diesmal andere Motive von der Gerlosplatte.



Meine Frau und ich fahren gemeinsam alle Pisten auf der Gerlosplatte (außer Handlalm). Allerdings haben wir an diesem Tag erstmals in diesem Urlaub ganz klassische Frühjahrsverhältnisse. So wird meiner Frau der weiche Schnee am Nachmittag zu schwer und wir beenden den Schitag um 14:30 Uhr. Am Weg zum Tauern-Spa nützen wir die Zeit, um bei den Aussichtspunkten zu den Krimmler Wasserfällen auf der Gerlos-Alpenstraße stehen zu bleiben.

Wer auf der Totalen nichts gesehen hat: Hier ein Zoom.

Selber Standort: Blick ins Schigebiet Wildkogel, das ich mit meiner Frau neun Wochen zuvor besucht hatte.

Abschließend nochmals ein Zoom zu den Wasserfällen von einem anderen Parkplatz aus fotografiert.

Und jetzt ab ins Tauern-Spa
Es folgt nun der Schitag Nr. 4 in diesem Urlaub. Es gibt immer noch Schigebiete in der Region, die ich noch nicht kenne. So zum Beispiel die Schischaukel Dorfgastein-Großarl. Da gerade eine befreundete Familie in Bad Hofgastein urlaubt, nehme ich Kontakt auf, ob man nicht gemeinsam den Tag verbringen könnte. Die Freunde möchten allerdings in ihrem Hausschigebiet Schlossalm-Stubnerkogel bleiben. So entscheide ich mich für einen Vormittag mit Freunden in Bad Hofgastein und einen Nachmittag alleine in Dorfgastein.

Letztendlich ist die Entscheidung völlig richtig, denn auch auf der Schlossalm und am Stubnerkogel kenne ich nur wenige Schipisten. Ich war dort bisher nur einen einzigen Tag Schifahren und der liegt mit Jänner 2002 auch schon sehr lange zurück. Außerdem waren damals wegen Schneemangel zahlreiche Pisten gesperrt.
Ich erreiche pünktlich zum Betriebsbeginn die Talstation der Schlossalmbahn und Blicke vom Parkplatz bergwärts.

Meine Freunde sind noch in ihrer Ferienwohnung. So mache ich die Bergfahrt alleine.

Erste Abfahrt auf frischer Piste.

Es folgen für mich zwei Wiederholungsfahrten auf der 4KSB Sendleiten…

…ehe ich die befreundete Familie bei der Talstation der 6KSB Weitmoser treffe.

Gemeinsam geht es hinauf bis in die Hohe Scharte.

Danach folgt eine wunderschöne Hintenrum-Abfahrt, die ich damals vor 21 Jahren sicher nicht gefahren bin. Wunderschöne Neuentdeckung für mich.



Wir fahren bis zur Mittelstation der Schlossalmbahn und von dort wieder bergwärts. Zuvor betrachten wir noch die dort ausgestellten Sessel.


Erneut fahren wir wieder hinauf in die Hohe Scharte.

Diesmal fahren wir aber vorne hinunter…

…bis ins Angertal.

Während der Bergfahrt mit der Senderbahn blicken wir zurück auf die eben gefahrene Piste.

Anschließend folgt eine Abfahrt bis nach Bad Gastein.

Im unteren Bereich gleicht die Piste einem Ziehweg.

Dann passiert man die Bergstation einer sehr selten gewordenen Spezies: Ein Einser-Sessellift.


Unsere nächste Bergfahrt findet aber mit der Stubnerkogel-Gondelbahn statt.

Am Gipfel betrachte ich den Blick ins Gasteiner Tal…

…und die Hängebrücke, die man dort als Touristenattraktion aufgebaut hat.

Bei der anschließenden Bergfahrt mit der 4KSB Jungeralm…

…sehen wir die Hängebrücke von der anderen Seite.

Über die schwarze B20 fahren wir anschließend zur Mittelstation der Senderbahn.

Bei der Bergstation angekommen verabschiede ich mich von meinen Freunden. Es ist schließlich schon 12:00 Uhr Mittag und ich möchte noch die Schischaukel Dorfgastein-Großarl kennen lernen. Am Rückweg zu meinem Auto passiere ich noch die Stubneralm. Eine Bergfahrt beim dortigen Burgstalllift geht sich noch aus.

Über die Piste B11 fahre ich ins Angertal.

Leider ist die Talstation der nun benötigten Kaserebenbahn sehr unglücklich positioniert. Von der B11 kommend muss man einiges schieben. Ein wenig Geschiebe erspare ich mir durch Verwendung des Übungslifts Angertal.

Bergfahrt mit der Kaserebenbahn.

Abfahrt nach Bad Hofgastein zum Auto.

Nach kurzer Autofahrt ist in Dorfgastein die Talstation der Gipfelbahn Fulseck erreicht.

Bergfahrt mit dieser EUB.


Oben angelangt fahre ich zunächst zur 6KSB Kreuzkogel.

Die parallele DSB ist außer Betrieb.

Blick vom Kreuzkogel Richtung Schlossalm und Stubnerkogel.

Es folgt eine Fahrt mit der 4SB Kühhageralm.

Nach weiteren Wiederholungen am Kreuzkogel möchte ich nach Großarl abfahren. Leider ist bei der Mittelstation der Panoramabahn das Vergnügen zu Ende. Talabfahrt gesperrt. Also Bergfahrt mit der Panoramabahn.

Weiter geht es mit dem Tellerlift Kreuzhöhe.

Nun folgen einige Wiederholungen an der 6KSB Harbach.


Die Sonnenbahn ist außer Betrieb.

Zum Abschluss des Tages gibt es noch einige Fahrten am Gipfelexpress Fulseck.

Zum Abschluss des Tages passiere ich am Weg nach Dorfgastein noch einige Blümchen neben der Piste,…

…die 6KSB Wengerhochalm, die nicht in Betrieb ist,…

…sowie den geschlossenen Schlepplift Brandlalm.

So wie in Großarl heißt es auch in Dorfgastein: Talabfahrt geschlossen. So geht es mit der Gondel zurück zum Auto und mit dem Auto ins Tauern-Spa.
Auch am nächsten Tag möchte ich wieder Neues kennen lernen.

Von Kaprun geht es mit dem KFZ durchs Salzachtal bis Uttendorf und von dort über 13 Kehren hinauf zum Enzingerboden, wo sich die Talstation der 6EUB Rudolfshütte 1 befindet. Das nächste Bild zeigt den Enzingerboden aus der EUB fotografiert. Hier stehen Betriebsgebäude der ÖBB-Infra, die Talstation einer Werks-Seilbahn und auch ein Gasthaus. Meinem Empfinden nach ist das ein ziemlich hässlicher Ort in den Alpen.

In der ersten Sektion kurz vor der Mittelstation…

…den Kopf nach rechts gedreht, erblickt man den Grünsee.

In der Mittelstation gibt es keinen Durchfahrbetrieb. Man muss umsteigen. Nun befinde ich mich in der 6EUB Rudolfshütte 2.

Man kreuzt mit der EUB den Zehnerlift samt Piste.

Bei der Bergstation angelangt, landet man auf der Piste des Hüttenlifts.

Bergfahrt mit dem Hüttenlift.

Bei der Bergstation des Hüttenlifts befindet sich auch die Bergstation der DSB Tauernmoos, die diesen Winter nicht in Betrieb ist.


Ich befinde mich nun auf der Piste zum Schafbühellift.

Bergfahrt mit dem Schafbühellift.

Wieder entlang des Hüttenlifts hinunter. Am Gegenhang erkennt man bereits die DSB Medelz, die mein nächstes Ziel ist.

Die Bergfahrt mit der DSB Medelz dauert lange. DSB mit 219 Sesseln ohne Förderband-Einstieg. Dafür wird man mit einer schönen Berglandschaft belohnt. Die Fahrt muss man einfach genießen.





Hier ist schnell klar. In diesem Schigebiet gibt es kein Höhenmeter-Fressen. Da ist Genuss-Schifahren angesagt.
Im steilsten Stück der Medelz-Piste. Man sieht links unter dem Lift den Weißsee sowie am Gegenhang die Rudolfshütte und den Hüttenlift.

Kurz vor der Talstation.

An dieser DSB mache ich gleich einige Wiederholungen. Immer wieder bleibe ich stehen, um die Landschaft einzusaugen. Hier haben wir den Blick zum Tauernmoossee.

Auch die Talstation der geschlossenen Tauernmoos-Sesselbahn habe ich mir hergezoomt.

Die umliegenden Berge mit ihren Gletschern faszinieren.



Auch die Abspann-Vorrichtung der Medelz-DSB fasziniert. Man fühlt sich in die 80er-Jahre zurückversetzt.

Wenn ich mich nicht irre, dann habe ich hier das Große Wiesbachhorn fotografiert.

Bei diesem Berg handelt es sich um das Kitzsteinhorn. Wenn man genau schaut, erkennt man links unten am Felsgrat die Aussichtsplattform, die durch den Tunnel erreichbar ist.

Etwas näher zum Grat hingezoomt. Nun ist die Plattform eher oben im Bild.

Nun fahre ich erstmals an diesem Tag zur Mittelstation der Gondelbahn. Auf der Piste beim Zehnerlift.


Schade, dass der Zehnerlift nicht in Betrieb ist. Der wäre super für Wiederholungen. So muss man für jede Wiederholung hinunter zum Grünsee um anschließend mit der EUB und dem Hüttenlift wieder zur Bergstation des Zehnerlifts zu kommen.

Ich fahre also auf einer relativ flachen Piste weiter zum Grünsee.

Hier blicke ich auf das einzige Steilstück zurück.

Der Grünsee ist fast erreicht.

Der Vollständigkeit halber fahre ich auch den Grünseelift, der ein sehr flacher Übungslift ist.


Nun fahre ich mehrmals die Abfahrt von der Rudolfshütte zum Grünsee, da es im oberen Abschnitt mehrere Varianten gibt.
Blick von der Rudolfshütte zum Weißsee.

Blick zurück zur Rudolfshütte und zur Gondel-Bergstation.

Besonders interessant ist die blaue Variante in diesem Bereich. Hier ist man zunächst relativ nahe unterhalb der Staumauer.

Dann führt die Piste nahe an einem Felsen vorbei.

Nach dem Felsen; Blick zurück.

Bei einer der EUB-Bergfahrten bemerke ich, dass die Werksseilbahn in Betrieb ist. Schnell ein Foto durchs Gondel-Fenster.

Später wechsle ich wieder zur DSB Medelz. Die Gletscher wirken in der Nachmittagssonne anders, als am Morgen.

Auf Grund der Höhenlage und der geringen Besucherfrequenz bleiben die Pisten in einem relativ guten Zustand. Natürlich lässt sich der Frühjahressulz nicht wegleugnen, aber im Vergleich zu den Tagen davor ist der Pistenzustand deutlich besser.
Allerdings wird mir das ständige Wiederholen der gleichen Pisten doch langweilig und ich verlasse die Weißsee Gletscherwelt eine Stunde vor Betriebsschluss. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt gewusst hätte, was mich am nächsten Tag erwartet, wäre ich bis zum Schluss geblieben. So aber trete ich um 15:00 Uhr die Talfahrt mit der Gondel an, da die Schiroute zum Enzingerboden offiziell geschlossen ist. Das Tauern-Spa ruft.

Für den letzten Schitag war leider schlechtes Wetter vorhergesagt. Niederschlag mit einer Schneefallgrenze über 2000m Höhe. Da ich Schifahren im Regen nicht brauche, muss ich also hoch hinauf.

Nach einer Bergfahrt mit der Panoramabahn bleibt in der Langwiedbahn die Schutzhaube geschlossen.

Mit den Kitzliften geht es in den dichten Nebel.

Am Maurergletscher ist es nicht besser.

In der Schmiedingerbahn.

Während am Morgen das Schifahren nur durch Nebel und Schneefall beeinträchtigt war, wird gegen Mittag der Schigenuss durch das Auftauchen von immer mehr Menschenmassen gestört. So überfüllte Pisten kenne ich kaum. Ähnliches habe ich vielleicht regelmäßig um 16:00 Uhr auf der Talabfahrt in Ischgl erlebt. Aber tagsüber? Auf fast jeder Piste? Vor allem unterhalb des Nebels ist es besonders schlimm.
Massenauflauf auf der Alpincenterabfahrt…

…und Richtung Kristallbahn und Langwied.

Beim Alpincenter gibt es kein Durchkommen zwischen Warteschlangen, abgestellten Schiern und planlos umher stehenden Menschen.

Doch auch oben im Nebel spitzt sich die Situation zu. Beim Ausstieg des Gletscherjet 4 stehen die Menschen von Pistenrand zu Pistenrand nebeneinander aufgefädelt in mehreren Reihen. Ein Durchkommen ist unmöglich.

Und wie viel muss eigentlich bei der Sonnenkarbahn los sein, dass man die parallele DSB zur Entlastung in Betrieb nimmt?

Weniger los, aber schifahrerisch eher uninteressant, ist der Magnetköpfllift.

Gleiches gilt für den Schneehasenlift.

Dann doch lieber ins Getümmel zur Kristallbahn.

Manchmal ist trotz Schlechtwetter ein Blick ins Tal möglich.

Gegen 13:00 Uhr wird der Niederschlag, der zwischenzeitlich eine Pause eingelegt hat, wieder stärker. Die Schneefallgrenze steigt und ich beschließe, die Schisaison zu beenden. Die letzte Piste, die ich im Regen befahre, ist die Black Mamba. Wenigstens ist hier weniger los, als auf der roten Piste nebenan.

Rückblickend ist es völlig unverständlich, dass ich am Vortag in der Weißsee Gletscherwelt bei Traumwetter fast ein Privatschigebiet für mich hatte, um dann am Tag darauf bei Sauwetter mit Menschenmassen am Kitzsteinhorn unterwegs zu sein.
Der darauffolgende Samstag dient nur der Rückreise. Urlaub und Schisaison sind für mich vorbei.
Fazit:
Wenn man von sechs Schitagen vier mit perfektem Traumwetter hat, darf man sich wohl nicht beklagen. Auch die Tatsache, dass sich die Corona-Erkrankung nicht negativ auf den Urlaub ausgewirkt hat, hat mich sehr glücklich gemacht. Die Urlaube mit der SSSC in Kaprun verknüpft mit dem Tauern-Spa waren für meine Frau und mich die perfekte Kombination. Wir haben bei der Abreise bereits eine Wohnung für die Woche vor Ostern 2023 reserviert.
Ich danke den Lesern meiner Berichte für die Aufmerksamkeit und wünsche einen schönen Sommer.