Mein Quartier für die letzten drei Tage meines Osterurlaubs ist in Nauders. Nach dem Tag gestern in Schöneben war ich heute im Nauderer Skigebiet unterwegs. Und es war ein genialer Skitag bei optimalen Wetterbedingungen und sehr wenig Leuten. Ich habe ich sogar ein bisschen geärgert, dass ich nicht schon gestern in Nauders gefahren bin, obwohl der Skitag in Schöneben durchaus ein guter Skitag war. Aber es sich schon öfters gezeigt: Während Schöneben in den Osterferien zwar nicht voll, aber durchaus gut besucht ist, ist in Nauders zur gleichen Zeit deutlich weniger los, sofern es überhaupt noch auf hat.
Die Pisten waren in der früh nach der kalten klaren Nacht logischerweise hart, aber griffig und überhaupt nicht rutschig. Im Laufe des Tages wurden sie je nach Hanglage etwas früher oder etwas später weicher. Sulzhügel gab es aber nur an der noralgischen Stelle in der Nähe der Talstationen der beiden 6KSB Gaislochbahn und Tscheyeckbahn, wo zahlreiche Pistenvarianten zusammenkommen.
Pistenplan

Auf der überbreiten Piste 2 an der Zirmbahn mit Blick auf Nauders

Die neue Goldseebahn.
Sie bringt es nicht mal auf 200 Höhenmeter und ist eine Bahn für Anfänger. Für den ambitionierteren Skifahrer ist sie uninteressant. Sie bedient auch keine Pisten, die man nicht auch mit anderen Bahnen erreichen kann.

Blick aus der Goldseebahn auf die Zirmbahn mit ihrer breiten Piste und dahinter der Bergkamm zwischen Bergkastelspitze und Klopaierspitze.
Zur Hauptsaison ist diese Piste sogar noch breiter.

in der Goldseebahn

Zirmbahn mit Piste von der Bergstation der Zubringergondel.

auf der breiten Piste 2. Das weiße Band ist die Piste 17 an der Tscheyeckbahn

Piste 17 aus der Tscheyeckbahn. Sie war die einzige offene Piste an der Tscheyeckbahn und selbst für Restschneeabfahrten war auf den geschlossen Pisten zu wenig Schnee. Daher bin ich dort nur zweimal gefahren. Die Pisten an den anderen Bahnen waren heute interessanter.

Blich vom oberen Teil der Abfahrt am Tscheyeck zum Bereich Bergstation EUB / Zirmbahn / Goldseebahn. Dahinter das zu Südtirol gehörende Rojental und Gipfel der Sesvennagruppe sowie ein Teil des Skigebiets Schöneben.

Die Piste 17 am Tscheyeck sah hier noch gut aus. Am Nachmittag schimmerte hier und dort aber schon der Untergrund durch.

Auf der Talabfahrt

Talabfahrt etwas weiter unten

gleicher Hang von unten aufgenommen

letztes Stück der Talabfahrt

Mit die beste Piste war die schwarze 6 am Almlift. Da dieser Schlepper aber schon geschlossen hat, musste man nach Befahren der 6 weiter ins Tal fahren und entweder mit der langen fixen DSB Lärchenhanglift 2 wieder hoch oder aber gleich ganz ins Tal und mit der EUB wieder hoch. Beides dauert seine Zeit.

gleicher Hang von unten

schöne Landschaft oberhalb des Skigebietes

in der Zirmbahn

Blick zur Piste 17 an der Tscheyeckbahn

Neue Zufahrt zur Tscheyeckbahn. Dadurch gibt es nicht mehr die Gegenverkehrstelle zwischen der Talstation der Tscheyeckbahn und der Hütte bei der Tscheyeckbahn.

Piste 14 an der Gaislochbahn

Blick zu den Gipfeln der Samnaunguppe auf der anderen Seite des Intals. Links der Muttler, der höchste Gipfel der Samnaungruppe.

Die Piste 12 war schon geschlossen, aber zum Restschneefahren geeignet.

in der Gaislochbahn, darunter die Piste 14

Blick von der Gaislochbahn zur Zirmbahn.

Blick von der Gaislochbahn zum Bereich in der Umgebung der Bergstation der EUB. Dahinter der Piz Lad. In der Nähe dieses Gipfels befindet sich das Dreiländereck Österreich/Italien/Schweiz.