Anreise: Zürich - IC - Spiez - R - Reichenbach im Kandertal - PAG - Griesalp
Die Postautostrecke hoch zur Griesalp gilt mit 28 % als steilste Europas. Aber gibt es ausserhalb der Schweiz überhaupt „Postautos“?
^ Ankunft auf der Griesalp. Zwei kleine Postautos mit Anhänger für die Rucksäcke fahren zur Alp hoch, ein grosses Postauto fährt nur bis Kiental.
^ Zuerst durch den Wald, dann über offene Weiden geht es stetig höher
^ Es wird immer steiler
^ Im Schlusshang noch über lange Treppen
^ Auf dem Passübergang, dem Hohtürli
^ Nur noch ein kurzes Stück bis zur Blüemlisalphütte
^ Am Morgen, Blick Richtung Norden mit Niesen und Thuner See
^ Blüemlisalphorn
^ Im Abstieg, Blick zurück zur Hütte. Richtig, im Grat hat es ein Loch!
^ Rossbode See, ganz unten im Tal Kandersteg
^ Oeschinensee
^ Bahnhof Kandersteg, in der Wand hinten verläuft der Klettersteig zur Allmenalp. Wir nehmen den Ortsbus und dann die Luftseilbahn nach Sunnbüel
^ Von der Bergstation der Luftseilbahn Kandersteg - Sunnbüel sieht man ins Gasterental
^ Arvenseeli, klingt attraktiv, ist in den Prospekten drin und auf den Wegweiseren drauf, die gibts aber allesamt nicht mehr, wahrscheinlich nicht erst seit diesem Jahr.
^ Weiter Richtung Gemmipass, Blick zurück
^ Daubensee
^ Wenn sie schon dasteht nehmen wir sie: Luftseilbahn Daubensee - Gemmipass (im Magic Pass drin!)
^ Auf dem Pass eine grössere Ansammlung von Gebäuden und eine Baustelle. Unterhalb der „Gemmi Lodge 2350“ verfällt seit 50 Jahren das ehemalige Hotel Wildstrubel - ein unschöner Anblick.
^ Hinunter nach Leukerbad nehmen wir die Gemmibahn (auch im MP). Im Vordergrund der Ausstieg vom Klettersteig.
^ Am nächsten Morgen mit der Torrentbahn hoch zur Rinderhütte
^ Heisst Rinderhütte, ist aber einfach nur ein hässlicher Stationskomplex
^ Der Nebel versperrt die Aussicht ins Rhonetal, aber verzieht sich langsam von unserem Übergang, dem Restipass.
^ Wir sind im Kanton Wallis, da muss man Eringer Kühen begegnen
^ Auch vom Wisse See ist nicht mehr viel übrig - rechts wäre der Staudamm
^ Oben auf dem Restipass, hinten das Lötschental
^ Steiler Abstieg nach Ferden
^ In Ferden
^ Auf dem alten Talweg
^ Kippel, unser Tagesziel
^ In Kippel
^ Nächster Morgen: Fahrt mit der Luftseilbahn Wiler - Lauchernalp (in der Gästekarte inbegriffen).
^ Bergstation Lauchernalp. Der Ausblick auf das Bietschhorn wird uns den Rest des Tages begleiten
^ Die Sicht Richtung Restipass
^ Nochmals Lauchernalp
^ Zum Rhonetal hin, in Bildmitte Bahnhof Goppenstein
^ Ein giftiger Nordwind treibt immer wieder Nebelfetzen über den Lötschenpass
^ Die Lötschenpasshütte kommt in Sicht
^ Hier laufen alle frei herum: Hunde, Katzen, Hühner und Schweine
^ Am Nächsten Morgen ist der Nebel weg, wir beginnen den Abstieg nach Norden
^ Gletscherresten
^ Weiter unten führt der Weg über das Eis, also über den Schutt, der auf dem Eis liegt
^ Firnfeld
^ Eine Steilstufe weiter wieder Vegetation
^ Dann durch dichten Wald hinunter ins Gasterental
^ Das Gasterental ist urtümlich, eigenartig und faszinierend
^ Beim Waldhus
^ Hier fliessen der Schwarzbach von der Gemmi (klar) und die Kander (milchig) vom Kanderfirn zusammen. Dahinter beginnt die Chlus
^ Ganz hinten sieht man unser Ziel, den Bahnhof Kandersteg
Heimreise: Kandersteg - RE - Bern - IC - Zürich
Eine empfehlenswerte Tour, recht komfortabel (zwei Mal Hütte, zwei Mal Hotel).
Einzig - und dies gilt auch für die übrige Schweiz - es gibt kein Verlass auf Angaben bezüglich Berggasthäusern und Bergrestaurants. Auch in aktuellen Sommerprospekten werden Betriebe aufgeführt, die schon letztes Jahr geschlossen haben. Manchmal stimmen auch die Angaben auf der Homepage mit den Öffnungszeiten und Schliesstagen nicht. Und swisstopo sollte auf ihren Karten die Signatur „Berggasthaus“ weglassen, das weckt bloss falsche Hoffnungen.
Übrigens: wir hatten grosses Wetterglück. Am Nachmittag nach unserer Abfahrt in Kandersteg ging zwischen Frutigen und dem Lötschental ein schweres Unwetter nieder, mit grossen Regenmengen. Das Lötschental war danach nicht mehr erreichbar.